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Tubelatten selber machen?

  • Isonic87
  • 5. September 2015 um 13:55
  • Isonic87
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    • 5. September 2015 um 13:55
    • #1

    hatte im letzten Urlaub ein paar Lattenbrüche der Tubelatten in meinem Racesegel (Reflex6) . War aufgrund von fehlendem Ersatz gezwungen vor Ort ein wenig zu improvisieren.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Selbstbau von Tubelatten für Racesegel? Was muss man beachten? Welche Materalien verwenden ?

    Hab auch schon mehrfach gehört, dass manche auch mit Latten unterschiedlicher Biegecharakteristik versuchen ihre Segel zu 'tunen ' . Bringt das was ?


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    Check out : http://odysseyofspeed.com - The different GPS Speedevent

  • p51flier
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    JoseFIN
    • 7. September 2015 um 08:27
    • #2

    Wollte ich auch mal machen. Das Problem sind nicht die Tubes, die gibt's zu Hauf bei diversen Modellbaufirmen und Spezialfirmen. ABER so gut wie nie in den in den meisten Segelen üblichen Zoll-Maßen. Das Hauptproblem sind die konischen Voll-GfK-Frontteile. Selbermachen ist da angesagt.

    Ob's was bringt? Angeblich waren viele Worldcupper mit ganzen Bündeln von unterschiedlichen Latten unterwegs. Ob unsereins aber wirklich einen großen Unterschied erfühlen könnte?

    Wer sich hinter meinem Rücken den Mund über mich zerreißt, ist genau in der richtigen Position um mich am.......

  • aurum
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    • 7. September 2015 um 14:45
    • #3

    die Frage geht doch um Ersatz defekter Latten und nicht um Tuning?
    eben, vorne ist das Problem

    wenn man da Vollmaterial einfach konisch schleift, hat man außen jede Menge Enden von Glasschichten, die sich delaminieren können
    deshalb muß noch Schrumpfschlauch drum oder so

    sinnvoller wäre ja, wenn außen die Lagen durchgehen würden und innen ist irgendwas drin, was ja nichtmal stabil sein muß, sondern einfach nur Abstandshalter (vor 20 Jahren war das bei North so, daß da Hart-Schaum dazwischen war)

    ich bin da insofern interessiert, daß die nicht bis zum Mast gehenden Latten bei den Hotsailssuperfreaks nach meiner Einschätzung sehr ungünstig profiliert sind: bei Angleitbedingungen starker Knick im Profil und bei Überdruck Druckpunktwanderung
    ich hab da schon mit Erfolg eine sehr dünne Latte mit einer Tube aus nem alten Segel verbunden
    Verbindungsstelle ist aber im Waschgang gebrochen
    und deshalb will ich auch selbst bauen
    einfach komplette gebrauchte (oder neue)Tubelatten zu verwenden, nutzt mr nichts, weil die mir vorne immer noch zu hart sind

  • surfmei
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    • 8. September 2015 um 11:35
    • #4
    Zitat von aurum

    sinnvoller wäre ja, wenn außen die Lagen durchgehen würden und innen ist irgendwas drin, was ja nichtmal stabil sein muß, sondern einfach nur Abstandshalter (vor 20 Jahren war das bei North so, daß da Hart-Schaum dazwischen war)

    Die alten North-Schaumlatten sind mir damals reihenweise gebrochen, vor allem die unterste, einmal ungünstig auf dem Board aufgesetzt und sie war hin.

    Später habe ich alle Latten/Tubelatten aus ausrangierten Segeln aufbewahrt, mittlerweile ein dickes Bündel. Da derzeit meist der vordere konische Teil dicht vor dem Mast/Camber bricht, vor allem wenn der Camber öfter mal abspringt, kann man nach der Surf-Anleitung ganz gut Ersatz bauen mit einem "neuen" konischen Teil, einem Stück Tube und Sekundenkleber. Nicht vergessen die Spitze zu tapen, damit man sie bei erneutem Bruch rausziehen kann.
    Das ist aber eher nicht der geeignete Weg zum Tuning von Racesegeln.

    Tuning habe ich einmal bei einem North Duke versucht, nachdem die Latte über der Gabel vorn gebrochen war. Der Versuch sie für einen größeren Windbereich durch eine Tubelatte zu ersetzen brachte nichts, das Profil stimmte einfach nicht mehr, die Latte war wohl zu steif für das Segel.

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