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Kinder und Surfen

  • storm-rider
  • 29. Februar 2012 um 20:29
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    • 29. Februar 2012 um 20:29
    • #1

    hi leute,

    da ich im FB schon über so manches gute//schlechte beim surfen von kindern geflogen bin, dacht ich mir ich mach hier mal ein eigenes thema auf.

    ab welchem alter sollten kinder surfen? gibt es eine grenze?
    ein mindestalter das sie erreicht haben müssen?

    mein kleiner stand letzten sommer (4 jahre) das erste mal aufm board und
    hatte ne menge spaß. auch wenn er nur mal draufstand und bissl vorwärts
    getrieben ist.

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    möchte ihm dieses jahr das IDO besorgen. denke grad für den anfang ist das super da es ihm das schwere rausziehen ausm wasser abnimmt. dazu ein 1,5er segel.

    ist das zu groß? er hatte es ja das 1,7er letztes jahr in der hand, fand ich ganz gut von der größe.. wir hatten auch mal in ,8qm segel in der hand, aber das kam mir vor wie ein witz für ihn... oder wäre das besser??

    bin mal auf eure meinungen gespannt, wie eure kids so unterwegs sind/waren.

    https://surf-forum.com/www.seaside-windsurfing.de
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    • 29. Februar 2012 um 21:23
    • #2

    Da fährt der Kleine schon ein PD SL... :)

    So vom bild her passt 1,7 denke ich ganz gut. An 0,8 ist ja nichts dran.

    Bei uns im Verein haben wir als kleinstes Segel eins mit 1,0qm. Jüngster "Fahrer" war ein 3-Jähriger, der da aber eher zum Spaß drauf stand und natürlich noch nicht so die Anweisungen für Manöver und Technik umsetzen konnte. ;)

    Ansonsten liegt das Einstiegsalter, wo die Kinder wirklich schon so weit sind, dass sie dies umsetzen können mE eher etwas höher, so ab 6 Jahren (kann natürlich individuell verschieden sein).
    Dann gehts aber auch richtig schnell. Mein kleiner Bruder z.B. hatte mit 7 Jahren angefangen (2.4 qm, 3.0qm) und wollte immer mehr lernen und üben. Mit 8 Jahren hat er dann seinen ersten Regattalauf gewonnen als jüngster in seiner Altersklasse. Mitterweile fährt er (nun 4.0-4.5qm) teilweise auch einigen Erwachsenen um die Ohren (zumindest bis mittlere 3 Bft), ist in vielen Belangen deutlich besser und macht immer noch weiter Fortschritte. Regatten fährt er jetzt regelmäßig, auch gegen 14 Jährige und gewinnt (nur zwei 2. Plätze letztes Jahr). Er wird nächste Woche 11...
    Übrigens macht er das freiwillig. Zum Wettfahren wird niemand gezwungen ;)

    Fazit: Surfalter, ab dem die Kinder wikrlich etwas umsetzen können und sie mit Spaß beim Surfen bleiben, deckt sich ungefähr mit dem Einschulungsalter. Dann können sie auch Segel halten und aus dem Wasser holen, die groß genug sind, um das Board gut zu drehen.

  • storm-rider
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    • 29. Februar 2012 um 22:00
    • #3

    danke für die infos. ich selbst hab mit 8 angefangen, mit 2,4qm kinderrigg...

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    • 2. März 2012 um 09:37
    • #4

    keiner was zu dem thema beizutragen?

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  • marli
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    • 2. März 2012 um 10:47
    • #5

    Ich finde es sehr gut, wenn die Kinder Spass daran haben, ich selber habe es erst mit 10 Jahren gelernt, allerdings gab es ja vorher noch kein Windsurfen bei uns und Kinderrigs überhaupt nicht.
    Es hat mir damals immer sehr viel Freude gemacht.
    Kinder zeigen es dann schon, wenn sie keinen Spass daran haben und so lange es ihnen gefällt ist es in Ordnung.
    Ein Bekannter von mir hat für seinen Kleinen auch ein Segel so um die 2qm und er hat das kleinere nie genutzt, weil er selber ganz erstaunt war wie viel Energie und Kraft in den Kindern steckt.
    Der Kleine lernt das Surfen auf einem SUP.

  • teenie
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    • 2. März 2012 um 12:33
    • #6
    Zitat von storm-rider

    keiner was zu dem thema beizutragen?

    Moin,

    ich würde sie generell erst aufs Wasser schicken, wenn sie sehr sicher schwimmen und tauschen können.
    In der Schwimmschule hier haben sie uns eine teilnahme erst ab ca. 5J empfohlen...
    es ginge auch früher aber richtig sinnvoll erst ab 5.
    Dieses Jahr macht unsere dann also erst mal ihren Schwimmkurs und Seepferdchen/Freischwimmer und dann mal gucken...

    Bei der Riggröße kannst du schon nur nach Körper-Gewicht gehen, ich fände für den Anfang je kleiner desto handlicher und desto besser lernen sie auch, sollte nicht anders als bei Erwachsenen sein.
    Je schwerer das Rigg, desto eher neigen sie dazu scheinbare 'sichere' Positionen damit einzunehmen, die aber kollossal falsch sind, also warum kein 0.8er?
    Auch ist das Skelett/ Muskelkorset ja noch nicht ausgereift... also Hauptsache sie haben Spass und gleiten muss noch nicht.

    Grüße
    teenie

  • RaS
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    • 2. März 2012 um 14:04
    • #7
    Zitat von teenie

    Moin,

    ich würde sie generell erst aufs Wasser schicken, wenn sie sehr sicher schwimmen und tauschen können.
    In der Schwimmschule hier haben sie uns eine teilnahme erst ab ca. 5J empfohlen...
    es ginge auch früher aber richtig sinnvoll erst ab 5.
    Dieses Jahr macht unsere dann also erst mal ihren Schwimmkurs und Seepferdchen/Freischwimmer und dann mal gucken...

    Bei der Riggröße kannst du schon nur nach Körper-Gewicht gehen, ich fände für den Anfang je kleiner desto handlicher und desto besser lernen sie auch, sollte nicht anders als bei Erwachsenen sein.
    Je schwerer das Rigg, desto eher neigen sie dazu scheinbare 'sichere' Positionen damit einzunehmen, die aber kollossal falsch sind, also warum kein 0.8er?
    Auch ist das Skelett/ Muskelkorset ja noch nicht ausgereift... also Hauptsache sie haben Spass und gleiten muss noch nicht.

    Grüße
    teenie

    Alles anzeigen

    Das sind zwei ganz wichtige Punkte:

    - Schwimmen und Tauchen können (das meinst du sicher auch ;) )
    - und körperliche Entwicklung des Kindes nicht schädigen.

    Leider ist das Letztere schwieriger einzuschätzen.

  • Duamanix
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    • 5. März 2012 um 19:14
    • #8

    Ich hab die Erfahrung gemacht, die Kids müssen mind. 7 Jahre sein um den Wind Richtung und Kurs richtig einschätzen zu können, bin ja auch tagelang am al vor im Wasser gestanden, aber dass die Kids die hoehe machen können dauert das halt. Meiner ist mit 9 letzte Jahr dann soweit gewesen, dass man das auch Surfen nennen kann, er ist aber auch ein extrem sportlicher und beim surfen auch ehrgeizig. Also skifahren geht ab ca 4 Jahre, surfen ab 8 Jahren! 👍🏄

  • michi
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    • 5. März 2012 um 22:39
    • #9

    wichtig ist es kein Druck zu machen. Freunde mitnehmen und die Sache spielerisch und locker anzugehen. Mein Sohn hatte mit 6 das erste Rigg war eindeutig zu früh für ihn. Mit 4 J. ist bei mir zw. den Beinen schon mitgeglitten das war ein riesen Spass. Über das Wellenreiten ist er dann mit 14 doch noch mit dem Windsurfen angefangen und fährt mittlerweile sehr Gut und sicher! Wellenreiten ist ihm aber lieber da weniger Gedöne das kann ich verstehen! :bonk:
    Jedes Kind ist anders aber man sollte merken wenn es zu viel wird.
    Mir hat es geholfen in einen Verein einzutreten und seine Frende direkt mit zu Infizieren! ;)
    HangLoose Michi

    Einmal editiert, zuletzt von michi (5. März 2012 um 22:40)

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    • 5. März 2012 um 23:06
    • #10

    Ich hab das Surfen erst ende 2010 gelernt :( ... Der Grund dafür war aber nur das ich im Sauerland aufgewachsen bin und mich mit anderen Dingen beschäftigt habe, wie zbsp. Motorrad fahren (damals noch Sozius), auf Bäume klettern etc... Den Sport kannte ich noch nicht. Als ich dann, hier in Steinhude, mit unserem Hund gassi gagangen war, und ein Schild [ Fun & Wave <---- 50m] gelesen hab, hab ich ein Abstecher gemacht und den Schnupperkurs am folgenden Tag gemacht (Die Prüfung auch). Hab mit 4 - 4,5 Angefangen... Als eigenes Segel (Surf-Museum) hatte ich dann ein 4 m² Segel, darauf folgend kam das 6,4m² Slalom Segel (RIP), und jetzt ein 5,2, 8,0 und das 7,5 m² :)
    Also ich bin seit dem Schnupperkurs eig. Infiziert und versuche den Sport eig. so lange wie es geht auch auszuüben ;)

    Finde es aber gut die kleinen Fötus-Bomber das Surfen nahe zu legen :)

    Hang Loose FF :D

    [HR][/HR]
    Nur wer'n"Stiel" hat kann Surfen gehen

  • derPeter
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    • 6. März 2012 um 00:19
    • #11

    ich wünschte ich hätte in 2 Jahren so viel gelernt wie du :D , ich hab vor 4 Jahren (mit 11) angefangen mit einem 3m Kinderrigg und hab dann im nächsten Jahr mein erstes Brett gekauft, ein halbes Jahr später noch eins, dann noch eins und noch eins :D aber eine Powerhalse schaff ich immernoch nicht ;) ich glaub ich bin ein bisschen lernresistent oder es liegt einfach daran dass ich fast nur im jeden 2. Urlaub zum surfen komm da der einzige Homespot von November bis April zu hat -.-

  • storm-rider
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    • 6. März 2012 um 08:51
    • #12

    Peter
    das liegt am spot und den möglichkeiten. mach einen sommer surflehrer am gardasee wo du täglich 2 x aufs wasser kommst, und du hast so einiges mehr drauf ;)

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  • sonic
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    • 6. März 2012 um 09:15
    • #13

    Ich fing etwa 82 / 83 an ... Meine elli's lernten es mir ... Am Anfang musste ich ein wenig gezwungen werden. Aber nicht lange ;)


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    • 6. März 2012 um 11:57
    • #14

    Oftmals ist es auch so, dass die Kinder von anderen Surfern, bzw. Surflehrern besser lernen als von Eltern.
    Bei meinem Bruder war es aber so, dass ich ihm fast alles beigebracht habe. der konnte innerhalb von nur einem Jahr den Beachstart, sicher Trapez und jetzt auch Schlaufen fahren ;) Und das, ohne jedes Wochendene zu üben. Manche lernen sehr schnell :)
    Passende Bedingungen, Motivation, Auffassungsgabe, Geduld usw. natürlich vorausgesetzt.

    Generell ist es aber so, dass in dem Surfanfangalter die Mädels insgesamt sehr viel schneller und genauer lernen als die Jungs. Das habe ich über viele Jahre immer wieder festgestellt. Sie sind im gleichen Alter halt weiter als Jungen. Das ist entwicklungsbedingt.

  • storm-rider
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    • 6. März 2012 um 12:14
    • #15

    naja, die mädls denen ich surfen beigebracht hab... haben nich schnell gelernt.. also surftechnisch *lol

    aber das andere stimmt, ich hab mir sehr hart getan von meinem vater zu lernen, bei meinem besten kumpel lief das anders. ihm konnte er es einfach irgendwie besser rüberbringen.

    glaub das liegt daran das man vom eigenen kind/freundin/frau.. mehr erwartet also von anderen.

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  • michi
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    • 6. März 2012 um 13:19
    • #16

    genau meine Meinung, immer schulen lassen und zusätzlich surfluft schnuppern lassen.
    Michi

  • zeelaender
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    • 6. März 2012 um 15:36
    • #17

    meine kids haben mit je 7 Jahre angefangen, was man "surfen" nennen kann. Vorher machts m.E. nur spielerisch Sinn, da - wie oben schon geschrieben wurde - Windeinschätzung und Kursbestimmung sozusagen nicht vorhanden sind. Einstiegssegel war ein 1,5er. Kleiner halte ich für sinnlos und dient nur dem spielerischen Umgang mit dem Surfgeraffel. Ganz wichtig ist das richtige board. Großvolumiges Zeugs (Starboard Go etc.) hat keinen Wert, weil die kleinen Segel die Abdrift nicht kompensieren können. Kids boards wie Ripper und J-Style sind auch nicht wirklich sinnvoll. die Kids wachsen viel zu schnell da raus. Unser Sohn fuhr innhalb 2 saisons Fußschlaufen und Trapez und ist jetzt mit einem 70l Waveboard unterwegs. Kauft den kids lieber eine alte wave-Schüssel als ein sogenanntes Kinderbrett. Da kann man den Herstellern das Geld auch direkt blanko überweisen (das sagen übrigens auch erfahrene Surflehrer und selbst unter vorgehaltener Hand der eine oder andere der Hersteller). Für die ersten Versuche hatten wir einen alten Mistral Malibu. 90 Liter, 285cm lang, 55cm breit, mit Centerfinne. Sieht aus wie ein Mini-Sup oder ein Longboard (kann man tatsächlich auch mit Wellenreiten). Damit funkts super. Leicht genug für die Kinder, klasse drehfreudig, super "spurtreu" auch mit kleinen Segeln und das allerwichtigste: zieht Höhe wie Sau. mit dem Höhehalten haben die Kinder nämlich mit die größten Probleme. Und zum SUPen nehmens die Kinder auch (was solln die auch mit 180 Litern). Ich verstehe nicht, warum niemand mehr so ein Konzept anbietet, stattdessen nehmen sie ein 110 Liter crossover board, machen ein Loch in Mitte für die Mittelfinne und sagen, hey das ist nun das ultimative Kinderboard. Für Jungendliche vielleicht, aber nicht für die wirklich Kleinen.

  • storm-rider
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    • 6. März 2012 um 15:41
    • #18

    also mein gedanke war auch ihm eins meiner boards mit centerfinne umzubauen. vielleicht den patrik 110SL? :bonk:

    ja das richtiges surfen in dem alter noch nicht wirklich funzt, is klar. aber es geht ja mehr ums spaß haben mit uns,
    drauf stehen usw... mit dem IDO denke ich gehts das auch bei ganz kleinen ohne haltungsschäden, da das rausziehen
    ausm wasser ja entfällt.

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  • zeelaender
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    • 6. März 2012 um 15:43
    • #19

    hab grad auf die Schnelle zwei Bilder gefunden, nicht wirklich gut zu erkennen, aber man sieht denke ich deutlich die ziemlich ausgeprägte Biegelinie des Malibu, daher die Wendigkeit, auch wenn man als 6-7er Jähriger meist grad mal um die 20kilo wiegt.


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    • 5. Juli 2012 um 07:50
    • #20
    Zitat von derPeter

    ich wünschte ich hätte in 2 Jahren so viel gelernt wie du :D , ich hab vor 4 Jahren (mit 11) angefangen mit einem 3m Kinderrigg und hab dann im nächsten Jahr mein erstes Brett gekauft, ein halbes Jahr später noch eins, dann noch eins und noch eins :D aber eine Powerhalse schaff ich immernoch nicht ;) ich glaub ich bin ein bisschen lernresistent oder es liegt einfach daran dass ich fast nur im jeden 2. Urlaub zum surfen komm da der einzige Homespot von November bis April zu hat -.-

    Wenn Du von November bis April in der Nähe von Bayreuth surfen gehen willst, dann geh doch an den Weißenstädter See. Da gibt es keine Wintersperre.

    http://www.surfclub-weissenstadt.de

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