Das heißt ich "darf" mittlerweile echt mit full-on Slalommaterial fahren? ![]()
Bei ganz schwierigen Bedingungen auch?
Das heißt ich "darf" mittlerweile echt mit full-on Slalommaterial fahren? ![]()
Bei ganz schwierigen Bedingungen auch?
Wudoc : Freut mich, dass es dir Spaß gemacht hat. Wenigstens war dieses Mal nahezu durchgängig Gleitwind. Eine Seltenheit bei der D-Open. Der klassische Fehler ist immer zu kleines Material zu riggen. Der Kurs war ca. 3,8 km lang, ein Schlag ging über ca. 800 m. Fahrzeit, 4 bis 5 Minuten. Da kann man besser mit einem halben m² zu viel durchbeißen als mit einem halben m² zu wenig zu dümpeln. Ist leicht gesagt, bin ja selber zweimal mit 6.7 statt 7.2 gestartet
Totti-Amun und dominik49 :
Wie war nochmal das Thema??
Seis drum: Ich bin bei Dominic, dessen Ehrgeiz und Enthusiasmus ich absolut bewundere. Auch die nahezu wissenschaftliche Herangehensweise ist außergewöhnlich und fokussiert. Und das bei einer Sportart, die kaum jemanden interessiert. Soviel dazu.
Jetzt SL oder Freerace oder Freeride:
Nach ~30 Jahren in denen ich die genannten Kategorien fröhlich im Wechsel von 2-4 Jahren gewechselt habe kann ich für mich als klassischer Binnenseegeradeauswindsurfer sagen: Kein Board macht beim (sinnfreien) geradeaus Heizen mehr Spaß als ein SL Board. Aber:
Trotzdem muss ich für mich sagen: SL, leider geil ![]()
Das heißt ich "darf" mittlerweile echt mit full-on Slalommaterial fahren?
Bei ganz schwierigen Bedingungen auch?
Wir wissen doch beide, wie das in der Praxis geht:
Ich will jetzt auch mal der Schnellste auf dem See sein, also kaufe ich mir das Material vom Dunkerbeck.
Dazu kommt der Umstand, dass das Material auch neu im Auslauf sehr günstig zu haben ist. Teilweise SL Boards nagelneu für 699€ und wenn damit andere gewinnen können, kann ich das erst recht.
Dass dann hinterher lamentiert wird, weil die Kiste zu empfindlich ist (ein Schleudersturz ist ja normal, muss das Board abkönnen), nicht ins Gleiten kommt, die Schlaufen viel zu weit hinten und aussen sind, das Board zu kurz und zu breit ist (ich hatte schon immer 120l), liegt natürlich dann an der Marke. Die hat Mist produziert, mit dem man gar nicht surfen kann. Früher war alles viel besser.
Überhaupt, die Camber gehen nicht ran, springen wenn wieder ab, das Vorliek ist zu anstrengend durchzusetzen und das funktioniert für mich sowieso besser mit -10cm und der 30% Mast hält ja schon seit 20 Jahren, also warum auch nicht weiterhin...?...
Aber du hast Recht: Diese Leute haben trotzdem richtig Spaß, wollen es nur nicht so richtig zugeben und man kommt ja dennoch von A nach B.
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Totti-Amun Solchen Leuten bin ich noch nie begegnet.
Aber natürlich ähnlichen Menschentypen mit viel rosaroter Erwarungshaltung in anderen Berufsfeldern.
Ad Thema: Ich wollte an die positiven Erfahrungen von Wudoc anknüpfen und keine Diskussion über Leute, die sich mit dem Material nicht (vorab und fortlaufend) ausreichend beschäftigen wollen.
Schwer ist es ja nicht. Mir hat ein PWA-Fahrer das Auf- und Abriggen bei meinem ersten Setup einmal kurz vorgemacht. Das war's. Die Nose ist immer noch heil ...
Ad Thema: Regatten sind eine super Lernumgebung, gerade wenn es Wind hat und gerade auch beim Dümmer-Open. Wenn es keinen Wind haben sollte, nimmt sich jeder noch mehr Zeit für Regattaeinsteigerfragen bzw Dein Material.
Gewinnen ist mehr als zweitrangig - bei all dem Spaß, der Freude und den besonderen Erfahrungen während einer Regatta.
Zeig doch mal die Bilder! ![]()