Surfschein

  • Du vergleichst aber ein Extrem, Wind, Welle, gekentertes Boot sehr einseitig.

    Ich rede nicht von Waveriding oder Slalom Windsurfen, wir sind ja eigentlich vom Thema beim Grundschein und damit Grundkönnen.

    Einen Surfschein macht man ja in der Regel nicht bei 20+kn.


    Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass uns Windsurfern das Segelnlernen viel leichter fällt und wir es ohne Erklärung sofort können, bei moderaten Bedingungen.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • wenn du ordentlich windsurfen kannst

    Genau davon sprachst Du zu Beginn Deiner Jollentheorie. Du wirst damit hoffentlich keine Person mit bloß Grundschein gemeint haben ...


    Diesem Windsurfkönnen habe ich mich versucht anzupassen.



    Wind, Welle, Wasserstart, Trimm, Wetterkunde, Materialkunde, Knoten, Ausweichregeln, Rettungsmaßnahmen, ... werden da bei "ordentlich" wohl dazugehören.

  • Wenn man den Windsurfer an der Festmacherboje bei wenig Wind im Segelboot losfahren lässt, da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Und er kommt auch wieder zurück zur Boje und kann auch dort festmachen.

    Wenn man ihn aber Hafenmanöver machen lässt, dann bekommt man volles Hafenkino geboten.


  • Wellenwindsurfen, Wasserstart, Wetterkunde, Rettungsmaßnahmen sind weder Thema beim Windsurf-Grundschein, noch beim VDWS Segelschein.

    Ausser Wetter insofern, dass bei Gewitter das Wasser zu verlassen ist.

    Der VDWS Segelschein legitimiert nicht für das Segeln mit entsprechenden Kleinfahrzeugen nach deren Definition (auch nicht richtig, demnach ist sogar ein SUP ein Kleinfahrzeug. Bezeichnen wir mal das, was am Stammtisch eine Yacht ist. ;-) ).


    Ordentlich windsurfen ist für mich Segelriggen, Windsurfen ohne zu Fuß Höhe laufen zu müssen, also an den Startpunkt zurückkehren, Wenden, Halsen und mindestens unter allen Bedingungen Schotstarten, Ausweichregeln-Kentnis.


    Beachstart, Wasserstart, Gleiten, Wellenwindsurfen war schon immer Fortgeschrittenen-Windsurfen zzgl. was dann noch alles kommt mit Springen uvm..


    Mir geht es um das direkte Gefühl von Wind (-Drehern und Böen), Strom, Welle (kann ja auch kleine Windwelle sein), das ist unübertroffen beim Windsurfen.

    Man spürt mit jeder Segelstellungsveränderung eine Änderung im Kurs und Geschwindigkeit und kann das beim Boot leichter umsetzen und das Boot leichter verstehen.

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  • Ich bin Windsurfer und kann nicht segeln. Nachdem ich mehrmals mitgesegelt bin, könnte ich es jetzt vielleicht. Aber das erste mal auf einem Segelboot: absolut kein Plan.

    Eine Jolle ist auch ein Segelboot. Meinst du, das stellt dich vor eine besondere Herausforderung, wenn du ordentlich windsurfen kannst?

    Es muss ja nicht gleich ein 15m Kat sein. Für den braucht es natürlich fundierte Qualifikation. ;-)

    Wie gesagt, als ich das erste mal Segelboot war, hatte ich Null Plan. Da sind so viele Seile, Tampen, Taue... die ich als Windsurfer nicht kenne. Aber nach einer kurzen Erklärung ging es natürlich schon. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit, als Windsurfer an Board eines Segelboots vom Baum erschlagen zu werden viel geringer als bei reinen Landratten.


    Die Erfahrung ist schon extrem hilfreich, als Surfer weiß ich immer, woher der Wind kommt, kann das Wasser "lesen" und sehe Böen kommen.


    lg

  • Ordentlich windsurfen ist für mich Segelriggen, Windsurfen ohne zu Fuß Höhe laufen zu müssen, also an den Startpunkt zurückkehren, Wenden, Halsen und mindestens unter allen Bedingungen Schotstarten, Ausweichregeln-Kentnis.

    Wenn ich mich mit wem unterhalte, sei es persönlich oder gerade auch jemandem wie Dir in einem Windsurfforum stelle ich mir unter "ordentlich windsurfen" DEUTLICH MEHR an Können vor.

  • bei über 20 kn zu halsen,

    Nach dem VDWS Grundkurs kann man auch nicht bei über 20kn halsen. Das war ja auch mein Punkt, der gegen die Notwendigkeit dieses Scheins für Leihmaterial spricht: die Bedingungen, die wir lieben (say no to five-o), sind für den stolzen, frischgebackenen Besitzer eines Surfscheins eher lebensfeindlich. Der kommt mit großer Wahrscheinlichkeit aus eigener Kraft nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück.


    lg

  • Ich hatte mich abstrakt mit der in einem Nebenschauplatz - fernab des Einstiegsscheinchens - kurz mit der aufgeworfenen Frage beschäftigt, ob eine Person, die "ordentlich windsurfen" kann, ohne Weiteres und ohne zusätzliche Erklärungen sogleich mit einer ordentlichen Jolle ordentlich klarkommt.


    Wenn 20 kn Grundwind plus Windwellen nach zB 4 km Fetch zum ordentlichen windsurfen gehören, dann eben auch auf der Jolle.



    Ich habe nie behauptet, dass der typische Scheincheninhaber irgendetwas kann.

  • Wir haben gar keine 20kn Grundwind in Sachsen ;(

    Dafür habt ihr aber tolle Seen rund um Leipzig.

    :-)


    Zum Segeln reichen schon gute 10km/h.

    8o

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  • bei über 20 kn zu halsen,

    Nach dem VDWS Grundkurs kann man auch nicht bei über 20kn halsen. Das war ja auch mein Punkt, der gegen die Notwendigkeit dieses Scheins für Leihmaterial spricht: die Bedingungen, die wir lieben (say no to five-o), sind für den stolzen, frischgebackenen Besitzer eines Surfscheins eher lebensfeindlich. Der kommt mit großer Wahrscheinlichkeit aus eigener Kraft nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück.


    lg

    das bedeutet das Anfänger/Aufsteiger mit Grundkurs kein Material leihen sollen/dürfen?
    Denke ein großer Anteil der Materialausleiher an entsprechenden Destinationen ist doch genau diese Zielgruppe.
    Da macht es schon Sinn für die Station die ja auch für Rescue zuständig und in gewissen Rahmen verantwortlich ist zu wissen das der Surfer zumindest schon mal von den Grundregeln und Nutzung des Windsurfmaterials was gehört hat.