Der Thruster Thread

  • Stellst Du Deine Boxen bereits mit PVC-Block her oder klebst Du die Box in den bereits im Board befindlichen PVC-Block ein.


    Wie realisierst Du Toe in und Cant mit Deinen Boxen?


    Und wie integrierst Du den breiten Kragen in verschiedene UW-Tailshapes, wie etwa Konkaven oder Doppelkonkaven?

  • Es ist doch wieder die generelle Frage, ob Material jeden denkbaren Unfall aushalten muss, oder nur den Normalfall und ein paar der üblichen Problemfälle.


    Mehrfache Finnenwechsel muss die Box sicher aushalten, auch mal eine leichte Grundberührung und einen Waschgang . Das scheint doch so zu sein.


    Ob die besonderen Anforderungen beim Waveriding mit intensivem Felsen- oder Steinkontakt schadlos überstanden werden müssen? Dazu kenne ich die Spezifikation nicht als man die Slotbox konzipiert hat, aber vermutlich war das keine explizite Anforderung.


    Und das Finnen nicht exakt passen, hatte ich bisher bei jedem Boxentyp. ;)

  • Deshalb habe ich meine eigene Minituttleboxen. Bei den Cobra Minituttleboxen sieht man nur eine ziemlich dünne Rand von 1-2mm wo der Schraubenkopf drauf hält. Bei mir sind das 15mm. Und meine Finnenbasis haben Einfräsungen um es leichter zu machen die Finne zu montieren und bei schweren Bodenkontakt bricht der Finnenbasis.

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    Aber das passiert sehr selten. Sonst musste ich bei meinen Mietbretter andauernd neue Finnen einbauen. Normal ist nur der Anstromkante beschädigt. Man könnte auch der Schraube halb einsägen bei Finnen mit massiven Finnenbasis.
    Man kann Slotboxen natürlich auch stabiler machen. Man sieht aber bei andere Slotboxen aus Carbon das auch die bei Bodenkontakt kaputt gehen, entweder druckt der Finne hinten durch den Boden oder der Schraube vorne bricht heraus. Carbon ist nun mal ziemlich Spröde. Auch Carbon Mastboxen halten nicht soviel aus als die von Chinook. Auch wenn die behaupten das die 200gr leichter sind als andere Mastboxen ;)
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    https://witchcraft.nu/those-sm…rences-part-4-mast-boxes/

  • Das ist auch vom Revier und Surfertyp abhängig. Es gibt Surfer die von Natur aus deren Material wie ein rohes Ei behandeln und nie was kaputt machen. Aber in der Welle ist es nun mal ein Aktionssport und wenn man springt und Wellenabreitet können Sachen passieren. So werden die Bretter (und auch Segel) ja auch beworben. Dan mussen die das auch aushalten. Vom Gesetz schon muss ein Produkt "Fit for Purpose" sein. Manchmal sieht man bei SUV Werbung im Fernsehen das nicht nach zu machen. Bei Windsurfmaterial sieht man das aber nicht. Also musste man das machen können und das mindestens 2 Jahre aushalten.
    Bodenkontakt ist immer so eine Sache. Autos haben Stoßstangen aber wer mit 50kmh gegen ein Baum fährt bekommt verständlicherweise kein Garantie. Bodenkontakt passiert aber viel häufiger und man kann da Kunden ein großen Gefallen tun wenn das in den meisten Fällen keinen großen Schaden verursacht und nicht gleich der Surftag versaut ist plus Zeit, Ärger und Kosten. Oder das es deren Windsurf Spaß reduziert weil die ganz Vorsicht sein müssen. Ähnlich bei Schleuderstürzen, Waschgänge usw. Schäden kosten mehr als man denkt. https://witchcraft.nu/board-cost-break-down/