grundsätzlich sind die Materialtests für mich mit die wichtigsten Inhalte der Surf-Magazine. Zeitweilig hatten wir drei davon in unserer Familie mit 3 Surfern (Surf, Windsurfing-Journal, Boards). Von meinen aktuell drei Boards habe ich zwei auf Grund von Testergebnissen gekauft, bei den Segeln ist es ähnlich.
Boards hatte lange Zeit auch Gasttester bei den Tests dabei und die kamen häufig zu anderen Einschätzungen als die Profitester. Wir finden auch, dass das Fahrkönnen der Tester offensichtlich weit über dem der Durchschnittssurfer liegt, zu denen ich mich auch zähle, obwohl ich den Sport nun schon Jahrzehnte betreibe, aber eben nur als Urlaubssport. Das führt offensichtlich zu verschobenen Einschätzungen. Gasttester wären sicher sinnvoll.
Bei den Board- Segeltests könnte auch stärker auf die Auswahlkriterien der Normalsurfer eingegangen werden: z.B. welche Segelgrößen sind sinnvoll auf den Boards zu fahren für Anfänger, Fortgeschrittene; wo sind sinnvolle Übergänge von Wave- zu Freemove- zu Freeride/Freeracematerial, wieder abh. von Könnenstufe und Gewicht.
Warum werden nur >= 8qm-Segel als Cambersegel getestet und das auch noch auf Riesenboards, die m.E. eher für 9,5 qm geeignet sind; warum fast nie echtes Freerace-Material, diese Gruppe wird m.E. immer größer.
Warum läßt Surf die Maßangaben für den Gabelauschnitt bei Segeltests wieder weg, obwohl das für kleine und große Leute immens wichtig ist.
Fazit: die Tests sind für mich wichtig, es besteht aber Verbesserungspotential.