Da komme ich aber als Oberschlauberger daher und behaupte, das bereits lange vor der kritischen Grenze zur harten Kavitation an der Stelle eine weiche Kavitation einsetzt und somit der notwendige Unterdruck zum Wasserkochen an der Finne nicht mehr erreicht werden kann. Das Ausgasen erfolgt viel früher als die harte Kavitation, es kommt auch sicherlich darauf an, wie plötzlich der Druckabfall ist. Wenn sich erstmal eine weiche Gasblase gebildet hat, dann hat die harte Kavitation keine Chance mehr, es gibt sogar Versuch, durch Einblasen von Druckluft an der kritischen Stelle die harte Kavitation zu verhindern.
Gibt es irgendwo eine Veröffentlichung zur weichen Kavitation? Ich finde das nur in der Akustik.
Gruß
Kleppy