Beiträge von p51flier

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    In diesem Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, wenn auch die Segel bis 4,7 rauf ein VarioTop hätten. Oft fehlt da nicht viel, meist nur 10-15cm und man könnte den nächstlängeren Mast nehmen und einen kurzen Mast zu Hause lassen und weitere 2kg sparen. Ist zB in München jetzt nicht soo ein Problem, wenn das Bag 31kg wiegt, aber in der Urlaubsdestination beim Abflug kann's unangenehm werden.

    Statt einer Feinwaage gehen auch Einwegspritzen gut. Auf den meisten Harzen/Härtern steht auch das Mischungsverhältnis in Volumenteilen drauf.


    Mein Rep-Set für den Urlaub:

    Superkleber dünnflüssig (für Styropor!!!)

    Schleifpapier

    Dr. Ding (muss dann zu Hause eh wieder runter....)

    ein kleines Stück Glasgewebe (ca. Din-A4)

    kleine Schere

    ev. ein kleines Sägeblatt

    ev. Uhu-Endfest-300 (die kleinen Tuben; gut für Reps von Tubelatten, einen 20cm (zum Abschneiden) langen 6-8mm Carbon- oder Glasstab nicht vergessen)


    Für zu Hause:

    alles was oben schon erwähnt wurde

    Ähm, nicht MATTEN nehmen sondern GEWEBE..... (Matten haben eine Imprägnierung die nur durch das in Polyesther enthaltene Styrol aufgelöst werden können).


    Passt schon so wie Du das geplant hast. :thumbup: Laminiere die 2-4 Lagen Glasgewebe (80-110 g/m²) überlappend (das größte Gewebestück als letzes) einfach über das Airex und natürlich über das gut angeschliffene umgebende Boardlaminat. Dann spannst Du ganz einfach eine oder zwei Lagen dieser dehnbaren Frischhaltefolien über das nasse Laminat (soweit geht blasenfrei....). Am nächsten Tag Folie weg, verschleifen, Farbe drauf, schleifen, Farbe drauf, schleifen, Farbe drauf......fertig.


    Suche mal bei den Modellbauern nach "Plätzlitechnik".....

    Welchen Mast hast Du im Segel? Einen langen originalen von Hot? Ich habe in meinem 6,6er einen 430er X6 drinnen und da war ohne einige Spacer nix zu machen. Die Camber sprangen entweder ab oder das Segel hatte jede Menge Falten. Jetzt passt's und das Segel mach was es soll - Freude bei viel Wind!!

    BTW: bin am Wochenende am Lago ein 97 ltr 69cm breites flikka-Slalom mit 7,8 gefahren. Bin schwer beeindruckt. Was sofort auffiel, war die geringe Länge (228cm) und die sehr flache Gleitlage die ein Einspitzeln oder zumindest Aufklatschen auf raumen Kursen befürchten ließ. Aber nichts dergleichen passierte. Auch nicht auf sehr tiefen Raumen. Die Halsen gehen ohne Gehopse und Gezappel schön auf der Kante durch den Chop. Das Gefühl am Fuß ist recht loose, aber nicht zu loose. Vom Gefühl her hatte das Brett mehr als 97 Liter.

    Aus "gut unterrichteten Kreisen" war zu erfahren, dass die flikka-Slaloms viel Input von Peter Thommen haben, dessen eigene Linie ja auch von flikka hergestellt wird. Und der Thommen wird das Shapen ja wohl auch nicht verlernt haben.....

    ein paar cm selbstklebendes antirutschband (3M) auf den mast und gut isses

    Funktioniert! Aber je nach Frontstück nicht lange. Das Pryde- und AL-Frontstück hat mir diese Bänder rel. schnell zermatscht. Ich laminiere eine Lage leichtes Glasgewebe mit Abreißgewebe auf den Mast und nichts rutscht mehr. Oder das MauiSails-Frontstück mit rel. viel Aufwand an die Gabel anpassen. Auf die neue X9 passt das aber so gerade nicht rauf, da ist Vorne so eine Erhöhung drauf über die die Ausnehmung des MS-Frontstücks nicht mehr oder nur extrem knapp drüberpasst. Hab's an der X9 zum ersten Mal mit aubgeklebtem Gummi probiert. War damit aber noch nicht am Wasser.

    BTW Gummi auf POM kleben: Gummi mit 60er Papier anschleifen, Acton, anschleifen, Actenon....mehrmals. POM grob anschleifen und mit Acteon reinigen. Eine richtige "Klebung" wird's bei POM nicht, eher eine "Verzahnung" des Superklebers mit dem POM. Sollte aber trotzdem reichen, es kommt ja noch der Anpressdruck durch die Montage am Mast dazu. Die speziellen und teuren 3-Komponenten-Kleber für solche Problemklebungen habe ich noch nie probiert.


    Sepp

    Nein, glaube ich nicht....ist halt eine Windsurfstation weniger dort. Wenn zur rush hour so ca. 35-40 Surfer am Wasser waren, 10 davon eigenes Material hatten, dann waren drei Stationen für 30 Surfer eigentlich nicht wirklich ausgelastet. Die verbleibenden Stationen sollten das schon schaffen. Auch mit der "No Stress!"-Attitüde....8) 

    PS: Die hintere Fußschlaufe etwas weiter vorne montiert kriege ich das Board im Bottomturn kontrollierter gedreht als mit der Schlaufe in der hintersten Position. Kapiere ich zwar nicht ganz, aber es funktioniert.

    Habe ich auch so. Es gibt sogar Surfer die die vordere bottom burn - Schlaufe eine Position weiter nach Vorne montieren um schöne weite bottom turns mit langer Lee-Kante im Wasser fahren zu können. Wäre mit aber zu umständlich, immer wieder die Schlaufe umzumontieren. Und es passt mir auch so sehr gut.

    Die hintere Schlaufe ist bei Flikka aber eh schon recht weit hinten, also ruhig in der vorderen Position montieren

    Inzwischen wurde von irgendwem (keine Ahnung von wem, ev. Angulo) jede Menge Sand vor den beiden Stationen aufgeschüttet. Man sieht von den Steinen gar nichts mehr.

    Nur....im Startbereich wird der Sand nicht lange liegenbleiben. Das Meer wird ihn sich, wie schon oft, wiederholen.

    Fotos gibt's irgendwo auf facebook.

    Hey Dirk,:)

    ja, so war's auf Sal. Nach Deiner Abreise ging's in der gleichen Tonart weiter, aber mein kleines 88er Flikka hat dann auch funktioniert (hatte 60% Windausbeute mit 88ltr/5,6er). Ich kam immer sicher durch die Abdeckung raus. Hier muss ich Ottmar schon zustimmen, denn dieses Jahr war der Wind viel nördlicher als sonst üblich (Nord-Ost) und die Abdeckung durch die Häuser dadurch etwas breiter (ca. 200-300m). Neue Häuser sind aber seit letztem Jahr nicht dazugekommen. Letztes Jahr kam ein etwa 40m breites Gebäude dazu (=dieser Fashion-Buddha-Dingsda-Club ca 80m vom Strand und 200m vom Angulo entfernt).


    Als Freerider mit der freien Auswahl an Stationsmaterial ist's aber einfach: etwas größeres Material wählen und dann etwas weiter nach Lee (ca. 100m) und man ist wieder in "sauberer" Luft. Macht der Josh Angulo mit seinem Slalom-Material auch immer so. Oder eben 3-5 Minuten durch die Abdeckung halbwind raus in die Welle.


    Meine Meinung: wenn im Sal-üblichen Tempo neue Häuser an diesem Spot gebaut werden, dann haben wir noch einige Jahre Zeit, bis dort nichts mehr geht. Die Jungs bauen echt in slow-mo.


    Schöne Grüße

    Sepp


    Dirk, wir sehen uns nächstes Jahr wieder auf Sal 8)

    So, komme gerade von Sal zurück wo ich meinen 88ltr flikka-Quad zum ersten Mal halbwegs artgerecht verwenden konnte.

    Es war nicht wirklich viel Wind am Ponta Leme, ich war immer mit dem 5,6er Combat am Wasser.


    Hier meine Zusamenfassung:

    • der Quad ist 225/58,5 mit fast rocker #3 und tailkick
    • durchgehende Monokonkave mit Doppelkonkaven
    • HD-Dyneema unten und light-Dyneema am Deck
    • gleitet subjektiv sehr früh an
    • bottom turn ist auch während des turns noch leicht zu variieren
    • cut back kann ich nun endlich auch etwas knackiger und snappier fahren als früher (hier geben die weicheren Finnen mehr Halt)
    • Kontrolle im chop und bei Starkwind ist sehr gut
    • Kontrolle in der Luft ist auch sehr gut (hatte am Anfang die Befürchtung, dass ich da Probleme bekäme durch den kurzen Abstand vom Mastfuß zu den vorderen Schlaufen)
    • Halsen sind super einfach (na ja....wenn ein waveboard nicht leicht zu halsen ist, dann stimmt wirklich etwas nicht......)
    • Wenden gingen bei mir nun auch etwas öfter, da die Mastspur etwas weiter hinten liegt wo ja etwas mehr Volumen ist
    • Höhelaufen...könnte besser sein, ist aber im Vergleich zu den anderen vor Ort gesehenen waveboards immer noch guter Durchschnitt. Es ging umso besser, je "normaler" das Segel getrimmt war. Mit einem "Sack-Trimm" für Leichtwind ging's schlechter, mit einem normalen loose leech-Trimm und an Schothorn etwas angezogen deutlich besser -> wenig überraschend.....:rolleyes:
    • die Festigkeit musste ich Gott sei Dank nicht testen
    • der Standlack fühlt sich am Anfang super griffig an -> ist er nicht, er ist ZU griffig. Ich habe einige Tage lang Wenden geübt und dabei natürlich barfuß viele Drehbewegungen am Brett gemacht. Das mochten die Fußsohlen gar nicht und ich mußte dann mit Schuhen fahren. Also dem neuen Standlack vorher mit einem 600er Schleifpapier gaanz leicht die obersten Spitzen nehmen. Aber besser so einen Standlack als einen rutschigen.
    • Wieder kaufen? Ja, definitiv.

    Schöne Grüße

    Sepp

    Ein paar vereinzelte Kite-Anfänger habe ich dort schon gesehen. Die waren aber meist nur einen Tag da. :rolleyes: Die sind dann immer an den Kite-Beach (vormals Sharkbay) übersiedelt. Dort sind dann angeblich immer so 50-100 Kiter, in Santa Maria normalerweise 5-10 und an den Mega-Wellentagen nie mehr als 20. Eben durch den schräg ablandigen Wind limitiert sich deren Anzahl auf nur sehr gute Kiter. Und zB. Ponta Preta weiter im Norden ist mit 15-20 Profikitern dann rappelvoll.