Beiträge von p51flier

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    ein paar cm selbstklebendes antirutschband (3M) auf den mast und gut isses

    Funktioniert! Aber je nach Frontstück nicht lange. Das Pryde- und AL-Frontstück hat mir diese Bänder rel. schnell zermatscht. Ich laminiere eine Lage leichtes Glasgewebe mit Abreißgewebe auf den Mast und nichts rutscht mehr. Oder das MauiSails-Frontstück mit rel. viel Aufwand an die Gabel anpassen. Auf die neue X9 passt das aber so gerade nicht rauf, da ist Vorne so eine Erhöhung drauf über die die Ausnehmung des MS-Frontstücks nicht mehr oder nur extrem knapp drüberpasst. Hab's an der X9 zum ersten Mal mit aubgeklebtem Gummi probiert. War damit aber noch nicht am Wasser.

    BTW Gummi auf POM kleben: Gummi mit 60er Papier anschleifen, Acton, anschleifen, Actenon....mehrmals. POM grob anschleifen und mit Acteon reinigen. Eine richtige "Klebung" wird's bei POM nicht, eher eine "Verzahnung" des Superklebers mit dem POM. Sollte aber trotzdem reichen, es kommt ja noch der Anpressdruck durch die Montage am Mast dazu. Die speziellen und teuren 3-Komponenten-Kleber für solche Problemklebungen habe ich noch nie probiert.


    Sepp

    Nein, glaube ich nicht....ist halt eine Windsurfstation weniger dort. Wenn zur rush hour so ca. 35-40 Surfer am Wasser waren, 10 davon eigenes Material hatten, dann waren drei Stationen für 30 Surfer eigentlich nicht wirklich ausgelastet. Die verbleibenden Stationen sollten das schon schaffen. Auch mit der "No Stress!"-Attitüde....8) 

    PS: Die hintere Fußschlaufe etwas weiter vorne montiert kriege ich das Board im Bottomturn kontrollierter gedreht als mit der Schlaufe in der hintersten Position. Kapiere ich zwar nicht ganz, aber es funktioniert.

    Habe ich auch so. Es gibt sogar Surfer die die vordere bottom burn - Schlaufe eine Position weiter nach Vorne montieren um schöne weite bottom turns mit langer Lee-Kante im Wasser fahren zu können. Wäre mit aber zu umständlich, immer wieder die Schlaufe umzumontieren. Und es passt mir auch so sehr gut.

    Die hintere Schlaufe ist bei Flikka aber eh schon recht weit hinten, also ruhig in der vorderen Position montieren

    Inzwischen wurde von irgendwem (keine Ahnung von wem, ev. Angulo) jede Menge Sand vor den beiden Stationen aufgeschüttet. Man sieht von den Steinen gar nichts mehr.

    Nur....im Startbereich wird der Sand nicht lange liegenbleiben. Das Meer wird ihn sich, wie schon oft, wiederholen.

    Fotos gibt's irgendwo auf facebook.

    Hey Dirk,:)

    ja, so war's auf Sal. Nach Deiner Abreise ging's in der gleichen Tonart weiter, aber mein kleines 88er Flikka hat dann auch funktioniert (hatte 60% Windausbeute mit 88ltr/5,6er). Ich kam immer sicher durch die Abdeckung raus. Hier muss ich Ottmar schon zustimmen, denn dieses Jahr war der Wind viel nördlicher als sonst üblich (Nord-Ost) und die Abdeckung durch die Häuser dadurch etwas breiter (ca. 200-300m). Neue Häuser sind aber seit letztem Jahr nicht dazugekommen. Letztes Jahr kam ein etwa 40m breites Gebäude dazu (=dieser Fashion-Buddha-Dingsda-Club ca 80m vom Strand und 200m vom Angulo entfernt).


    Als Freerider mit der freien Auswahl an Stationsmaterial ist's aber einfach: etwas größeres Material wählen und dann etwas weiter nach Lee (ca. 100m) und man ist wieder in "sauberer" Luft. Macht der Josh Angulo mit seinem Slalom-Material auch immer so. Oder eben 3-5 Minuten durch die Abdeckung halbwind raus in die Welle.


    Meine Meinung: wenn im Sal-üblichen Tempo neue Häuser an diesem Spot gebaut werden, dann haben wir noch einige Jahre Zeit, bis dort nichts mehr geht. Die Jungs bauen echt in slow-mo.


    Schöne Grüße

    Sepp


    Dirk, wir sehen uns nächstes Jahr wieder auf Sal 8)

    So, komme gerade von Sal zurück wo ich meinen 88ltr flikka-Quad zum ersten Mal halbwegs artgerecht verwenden konnte.

    Es war nicht wirklich viel Wind am Ponta Leme, ich war immer mit dem 5,6er Combat am Wasser.


    Hier meine Zusamenfassung:

    • der Quad ist 225/58,5 mit fast rocker #3 und tailkick
    • durchgehende Monokonkave mit Doppelkonkaven
    • HD-Dyneema unten und light-Dyneema am Deck
    • gleitet subjektiv sehr früh an
    • bottom turn ist auch während des turns noch leicht zu variieren
    • cut back kann ich nun endlich auch etwas knackiger und snappier fahren als früher (hier geben die weicheren Finnen mehr Halt)
    • Kontrolle im chop und bei Starkwind ist sehr gut
    • Kontrolle in der Luft ist auch sehr gut (hatte am Anfang die Befürchtung, dass ich da Probleme bekäme durch den kurzen Abstand vom Mastfuß zu den vorderen Schlaufen)
    • Halsen sind super einfach (na ja....wenn ein waveboard nicht leicht zu halsen ist, dann stimmt wirklich etwas nicht......)
    • Wenden gingen bei mir nun auch etwas öfter, da die Mastspur etwas weiter hinten liegt wo ja etwas mehr Volumen ist
    • Höhelaufen...könnte besser sein, ist aber im Vergleich zu den anderen vor Ort gesehenen waveboards immer noch guter Durchschnitt. Es ging umso besser, je "normaler" das Segel getrimmt war. Mit einem "Sack-Trimm" für Leichtwind ging's schlechter, mit einem normalen loose leech-Trimm und an Schothorn etwas angezogen deutlich besser -> wenig überraschend.....:rolleyes:
    • die Festigkeit musste ich Gott sei Dank nicht testen
    • der Standlack fühlt sich am Anfang super griffig an -> ist er nicht, er ist ZU griffig. Ich habe einige Tage lang Wenden geübt und dabei natürlich barfuß viele Drehbewegungen am Brett gemacht. Das mochten die Fußsohlen gar nicht und ich mußte dann mit Schuhen fahren. Also dem neuen Standlack vorher mit einem 600er Schleifpapier gaanz leicht die obersten Spitzen nehmen. Aber besser so einen Standlack als einen rutschigen.
    • Wieder kaufen? Ja, definitiv.

    Schöne Grüße

    Sepp

    Ein paar vereinzelte Kite-Anfänger habe ich dort schon gesehen. Die waren aber meist nur einen Tag da. :rolleyes: Die sind dann immer an den Kite-Beach (vormals Sharkbay) übersiedelt. Dort sind dann angeblich immer so 50-100 Kiter, in Santa Maria normalerweise 5-10 und an den Mega-Wellentagen nie mehr als 20. Eben durch den schräg ablandigen Wind limitiert sich deren Anzahl auf nur sehr gute Kiter. Und zB. Ponta Preta weiter im Norden ist mit 15-20 Profikitern dann rappelvoll.

    Die Kiteranzahl ist durch den schräg ablandigen Wind etwas begrenzt. Es tauchen dort fast nur sehr gute Kiter auf. Wenn aber sehr gute Wellentage sind, dann kommen etwas mehr Kiter dort hin. Und Kiter fahren in der Welle leider deutlich mehr Höhe als wir Windsurfer und sind dann im Wellenbereich immer vor uns im Luv in der Brandungszone. Nervt ein bisschen, ist aber nicht wirklich schlimm.

    Und dann mit Taxi vom Flughafen nach Santa Maria? Kostet ..?


    Dirk


    Dauert ca. 20 Minuten und kostet 15 Euro. KEIN Visum zu Hause beschafften!! Am Flughafen um 25 Euro eines kaufen (am linken Schalter).
    Würde für Familien das Odjo d'Agua oder Porto Antigo empfehlen. Freunde waren dort untergebracht, waren beide ganz OK. Sind von den Stationen ca. 5 Minuten entfernt.


    p51flier - buchst du selbst oder über Veranstalter?


    Ich buche immer selbst. Am Anfang über eine örtliche englische Appartementvermittlerin (die gibt's nicht mehr), jetzt nur mehr über AirBnB und den Flug bei TUIfly. AirBnB ist in allem wesenlich besser als die örtlichen Agenturen.


    Ja, für nur 7-10 Tage lohnt sich das eigene Material nicht. So eine relativ kurze Aufenthaltsdauer ist für den ersten Besuch auch besser. Wenn's einem dort nicht gefällt oder eben eine schlechte Saison ist, dann ist nicht soo viel verlohren.

    ok, dann folgt die nächste Frage: wohnst du so spotnah, daß du das im App. hast oder lagerst du den Krempel in einer Surfstation?
    für mich fällt diesen Winter Kapverden wohl aus, weil ich mal Cabarete probieren will


    Ich lagere mein Material beim Pezi Huber und wohne 20m hinter der Station im Leme Bedje. Allerdings im zweiten Stock ganz hinten, da möchte ich meinen Krempel nicht jeden Tag zur Station zerren. Ausserdem habe ich meine zwei Riggs immer locker aufgeriggt und das Brett in einer Box. Ausserdem behalten die Stationsjungs dann auch mich im Auge, wenn ich am Wasser bin. Drei Wochen Materiallagerung kostet 200 Euro, beim Angulo in etwa gleich viel.

    und du mietest das Material?


    Nein, nehme einen 88ltr Flikka Quad, 5,6er und 5,0er Combat mit. Ev. (eher nicht) geht vom Gewicht her (max. 30kg) noch ein 4,5er Atlas rein. Das 4,5er hätte ich (nass 80kg) in den letzten 5 Jahren vielleicht 3mal gebraucht. Diesen Februar gab's von 21 Urlaubstagen 18 Windtage für ein 88ltr Brett (plus 2 Tage für 7,0er Freeridematerial von der Station), letztes Jahr waren's nur 13 Tage (war die schlechteste Saison).


    Und wie sheshe schreibt: aufeinander aufpassen und maximal 200m hinter das Kap raus. In der hohen Dünung sieht man den Anderen erst, wenn er näher als 50m ist (wenn er im Wasser liegt).

    Na klar kommst Du mit Deinem Niveau damit klar!! Solche Megatage sind sehr selten. Da steht dann in der Swell-Vorhersage etwas von mehr als 4m. Es verbringen auch recht viele "ältere" Surfer mehrere Wochen im Winter an diesem Spot. Du kannst vorn am Kap den Schwierigkeitsgrad selbst einstellen. Weiter nach Lee - mehr Dünung, weniger Welle. Weiter nach Luv - mehr Welle, aber weniger Wind. Zwischen Kap und den Stationen ist weiter im Lee auch mehr Wind mit mehr Chop und weiter im Luv sehr glattes Wasser.

    Sal hat eben den Vorteil, dass es draußen am Kap (Ponta Leme) in der Welle wirklich sehr entspannt zu surfen ist. Ich habe dort noch nie einen Mastbruch gesehen. Powerjoints, gerissene Segel und gebrochene Gabeln schon, aber das hatte nichts mit den Wellen zu tun sondern mit Materialschwäche bzw. Vorschädigungen. OK, wenn man zu nahe ans Ufer ran surft ist man in einer sehr windschwachen Zone. Aber ab ca. 100m Abstand zum Ufer ist die Welle so gut wie vollkommen ungefährlich weil sie eben nicht wirklich (nicht oft) bricht sondern in sich zusammenfällt. Näher am Ufer ist dann natürlich schon wieder eine klassisch brechende Welle.
    Richtig knackig wird's erst dann, wenn die Stationsjungs kein Shorebreak-Service mehr machen. Dann ist's für den Normalo aber auch besser die action vom Strand aus zu beobachten.....oder den Start wirklich gut zu timen. Mußte da auch schon mal das Notprogramm fahren (Rigg gegen die Welle und gaaanz weit runterdrücken und mich richtig gut dran festhalten).
    Sal soll aber gegenüber Boavista und Sao Vicente (ich war noch nie dort) einen riesen Vorteil haben: auf Sal gibt's wesentlich mehr und vor allem auch gute Restaurants.


    Bin schon gespannt, um wieviele Surfer und Kiter dieses Jahr mehr dort sein werden. 2015 waren an den Supertagen ca. 20 Windsurfer und 5 Kiter draußen, 2016 ca. 35 Windsurfer und 15 Kiter. Als Voll war es am Wasser aber bei Weitem nicht zu bezeichnen. Das Revier an sich hält schon so gut wie alle Normal-Kiter ab (schräg ablandiger Wind), es sind nur die wirklich guten Kiter dort. Die fahren auch so gut wie ausschließlich Directionals strapless.


    BTW TUIfly fliegt nur mehr einmal pro Woche nach Sal (Mittwoch; hin über Boavista, zurück direkt nach München, nicht mehr über Gran Canaria).


    Den Lurchi habe ich diesen Februar sicher auch getroffen, weiß aber seinen Realnamen nicht..... :-) Im Laufe der Jahre hat sich im Februar eine 10 - 15köpfige Stammkundschaft gebildet. Die Deutschen, Österreicher und Schweizer sind dann beim Pezi Huber, der Rest der Welt ist dann beim Angulo oder Club Ion. Die Qualität des Leihmaterials ist bei allen in etwa gleich "gut".


    SG
    Sepp