Beiträge von p51flier

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    Pfaffi hatte ich bisher nicht in Händen. Black Diamond schon einige, auch einige wirklich sehr gute Teile. Aber für deren 8,2% bin ich selbst etwas zu grob am hinteren Fuß. Hurricanes (etwas ältere) mit 9,2% und recht großem Nasenradius waren mir dann doch etwas zu konservativ (die neuen Finnen kenne ich nicht). (Deine blips hatte ich übrigens auch schon mal in den Händen, gefahren bin ich sie aber nicht.)

    Also nahm ich eine Mischung aus Esotec PCK-310 und NACA 63A010 und habs auf 8,4% runterskaliert und am CAD mit diversen Mitteln geglättet (Radien, Kontinuität, etc....). Raus kam ein Profil ähnlich der 4.1 von cfin (die sind glaube ich bei 8,5% bei 36%). Auffällig ist bei Richards Profil im Vergleich zu vielen anderen Profilen, dass nirgendwo eine gerade Stelle oder gar Konkaven drinnen sind. Vor allem der Bereich um die dickste Stelle ist sehr sehr harmonisch gekrümmt. :thumbs:Obwohl ich mir seit einem Jahr die Finnen selber baue ist die 4.1er in 39cm bei "wenig" Wind für's 7,8er noch immer die Finne meiner Wahl. Meine "high aspect" Stachel greifen da eben zu wenig.

    BTW mir käme niemals in den Sinn, Finnen professionell zu bauen. 8-10mal Kreuzschmerzen pro Jahr nach jeder Laminieraktion (dauert so ca. 3,5 Stunden) reichen mir vollkommen......:bonk:


    Ähm, etwas OTopic: ich spekuliere damit, mal eine Finne zu bauen deren Tip (=Randbogen) genau so aussieht wie die Sichelrandbögen aller F5D-Speed-Modellflieger. OK, die Verletzungsgefahr währe schon mal konkurrenzlos hoch, aber würden sich nicht auch Vorteile durch geringere Wirbleschleppen am Randbogen ergeben? Und würde man diese Verbesserung auch merken?:nixweiss:

    CAAS gibt's schon länger. Die haben früher die langen RDMs für die RDM-Racesegel von The Loft gemacht. Es sind keine Probleme bekannt, liefern schnell, Preise und Peformance ist sehr gut. Ich habe einige RDM-CAAS und kann sie nur empfehlen.

    Sieht jedenfalls sehr gut aus finde ich.



    Und sie sind wirklich ultraleicht. Hatte die am Wochenende am Pier in der Hand, das Teil springt dich regelrecht an. Was es aushält? Mal seh'n.....

    OT zu den Avantis:

    Fahre jetzt S2Maui, davor NP Evos. Ein Freund, er fährt besser als ich, hatte auch Avantis. Damals hatte ich ihn mit meinen Evos teilweise im Griff, manchmal er mich. Dann stieg er auch auf Evos um....und weg war er. Jetzt fahren wir beide Venoms und es schaut wieder etwas ausgeglichener aus.

    Da macht dann Isonic oder Falcon oder Xfire keinen Unterschied mehr.

    Aber die Avantis liegen schon sehr sehr gut in der Hand!

    Und auch die Radien eher kleiner halten. Auch hier ist Wegschleifen besser als Auflaminieren.


    Wenn ich nochmals eine Form für DTB konstruieren würde, dann würde ich die Seitenflächen nicht vollflächig plan machen. Nur einen ca 1cm breiten Rand außen rumlaufen lassen und die Fläche innerhalb dieses Randes ein paar Zehntel zurückspringen lassen. Ich glaube, King-Fins machen das so. Die Finnenbasis lässt sich so viel besser an die Box anpassen.


    Noch ein Tipp zum Ausgießen der Basis: Auffüllen bis ca. 7-10mm unter der Oberkante. Warten bis gut!! angeliert. Den Rest auffüllen bis sich das Harz über die Oberkante wölbt. Damit minimierst bzw. vermeidest Du eingefallene Oberflächen durch den Schwund. Auch das angeblich sehr schwundarme PU-Harz von r&g musste ich so verarbeiten. Die meisten Finnenhersteller verwenden aber ein PU-Harz oder auch Gel-Coats. Mir selbst passt das ganz normale schnelle r&g L/S Harz mit Glasschnipsel&Baumwollflocken um die Inserts rum am besten zum Ausgießen. Das langsame hp-Textiles 55er Harz hat mir zu viel Schwund. Noch'n Tipp: die unvermeidlichen kleinen Luftblasen auf der Oberfläche kannst Du mit einem Feuerzeug ganz leicht zum Zerplatzen bringen.

    Hey Wipe Out!

    Wer bzw. wo lässt Du die Form fräsen? Die Konstruktion im CAD ist ja meist nicht das Problem, aber das Fräsen dann meistens schon. Geht oft nur über "gute Freunde" oder Modellbau-Fräser.

    Noch ein Tipp: kontrolliere die Formoberfläche mittels "Reflexionen" (kann das Rhino?). Und mach die Tuttleformen 16mm dick, nicht 15,75mm. Die Serienboxen streuen recht ordentlich..... Schleifen ist besser als Drauflaminieren.

    Und mit einer einfachen Halterung ist das Ausrichten des Finnenblattes in der Box watscheneinfach und genau.


    SG

    Sepp

    Tuttlebox_Helling.jpg

    In diesem Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, wenn auch die Segel bis 4,7 rauf ein VarioTop hätten. Oft fehlt da nicht viel, meist nur 10-15cm und man könnte den nächstlängeren Mast nehmen und einen kurzen Mast zu Hause lassen und weitere 2kg sparen. Ist zB in München jetzt nicht soo ein Problem, wenn das Bag 31kg wiegt, aber in der Urlaubsdestination beim Abflug kann's unangenehm werden.

    Statt einer Feinwaage gehen auch Einwegspritzen gut. Auf den meisten Harzen/Härtern steht auch das Mischungsverhältnis in Volumenteilen drauf.


    Mein Rep-Set für den Urlaub:

    Superkleber dünnflüssig (für Styropor!!!)

    Schleifpapier

    Dr. Ding (muss dann zu Hause eh wieder runter....)

    ein kleines Stück Glasgewebe (ca. Din-A4)

    kleine Schere

    ev. ein kleines Sägeblatt

    ev. Uhu-Endfest-300 (die kleinen Tuben; gut für Reps von Tubelatten, einen 20cm (zum Abschneiden) langen 6-8mm Carbon- oder Glasstab nicht vergessen)


    Für zu Hause:

    alles was oben schon erwähnt wurde

    Ähm, nicht MATTEN nehmen sondern GEWEBE..... (Matten haben eine Imprägnierung die nur durch das in Polyesther enthaltene Styrol aufgelöst werden können).


    Passt schon so wie Du das geplant hast. :thumbup: Laminiere die 2-4 Lagen Glasgewebe (80-110 g/m²) überlappend (das größte Gewebestück als letzes) einfach über das Airex und natürlich über das gut angeschliffene umgebende Boardlaminat. Dann spannst Du ganz einfach eine oder zwei Lagen dieser dehnbaren Frischhaltefolien über das nasse Laminat (soweit geht blasenfrei....). Am nächsten Tag Folie weg, verschleifen, Farbe drauf, schleifen, Farbe drauf, schleifen, Farbe drauf......fertig.


    Suche mal bei den Modellbauern nach "Plätzlitechnik".....

    Welchen Mast hast Du im Segel? Einen langen originalen von Hot? Ich habe in meinem 6,6er einen 430er X6 drinnen und da war ohne einige Spacer nix zu machen. Die Camber sprangen entweder ab oder das Segel hatte jede Menge Falten. Jetzt passt's und das Segel mach was es soll - Freude bei viel Wind!!

    BTW: bin am Wochenende am Lago ein 97 ltr 69cm breites flikka-Slalom mit 7,8 gefahren. Bin schwer beeindruckt. Was sofort auffiel, war die geringe Länge (228cm) und die sehr flache Gleitlage die ein Einspitzeln oder zumindest Aufklatschen auf raumen Kursen befürchten ließ. Aber nichts dergleichen passierte. Auch nicht auf sehr tiefen Raumen. Die Halsen gehen ohne Gehopse und Gezappel schön auf der Kante durch den Chop. Das Gefühl am Fuß ist recht loose, aber nicht zu loose. Vom Gefühl her hatte das Brett mehr als 97 Liter.

    Aus "gut unterrichteten Kreisen" war zu erfahren, dass die flikka-Slaloms viel Input von Peter Thommen haben, dessen eigene Linie ja auch von flikka hergestellt wird. Und der Thommen wird das Shapen ja wohl auch nicht verlernt haben.....

    ein paar cm selbstklebendes antirutschband (3M) auf den mast und gut isses

    Funktioniert! Aber je nach Frontstück nicht lange. Das Pryde- und AL-Frontstück hat mir diese Bänder rel. schnell zermatscht. Ich laminiere eine Lage leichtes Glasgewebe mit Abreißgewebe auf den Mast und nichts rutscht mehr. Oder das MauiSails-Frontstück mit rel. viel Aufwand an die Gabel anpassen. Auf die neue X9 passt das aber so gerade nicht rauf, da ist Vorne so eine Erhöhung drauf über die die Ausnehmung des MS-Frontstücks nicht mehr oder nur extrem knapp drüberpasst. Hab's an der X9 zum ersten Mal mit aubgeklebtem Gummi probiert. War damit aber noch nicht am Wasser.

    BTW Gummi auf POM kleben: Gummi mit 60er Papier anschleifen, Acton, anschleifen, Actenon....mehrmals. POM grob anschleifen und mit Acteon reinigen. Eine richtige "Klebung" wird's bei POM nicht, eher eine "Verzahnung" des Superklebers mit dem POM. Sollte aber trotzdem reichen, es kommt ja noch der Anpressdruck durch die Montage am Mast dazu. Die speziellen und teuren 3-Komponenten-Kleber für solche Problemklebungen habe ich noch nie probiert.


    Sepp