Verbot des Schleusens von sogenannten Stand-Up-Paddle-Boards

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    Verbot des Schleusens von sogenannten Stand-Up-Paddle-Boards

    Seit dem 10. August 2018 ist das Schleusen von solchen Gegenständen verboten, auf denen kein sitzender Aufenthalt von Personen möglich ist, keine Festmacheeinrichtung und keine Absturzsicherungen gegen das Überbordgehen von Personen vorhanden sind. Hiervon sind insbesondere sogenannte Stand-Up-Paddle-Boards erfasst, die damit künftig im Bereich von Schleusen an Binnenschifffahrtsstraßen umgetragen werden müssen. Ein Betretungsrecht der Schleusenbereiche ist hiermit nicht verbunden.

    Weitergehende Informationen können der Allgemeinverfügung (intern) (PDF, 13 Kilobyte, Datei ist nicht barrierefrei) der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt entnommen werden.

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  • Schleusenpersonal darf die SUP ausnahmsweise zulassen, man hat als SUPler aber nicht ansatzweise einen Anspruch drauf

    andereseits ist das Umtragen eines SUP doch eh sinnvoller als die Warterei, Drängelei, Wackelei und Festhalten an den algenbewachsenen schleimigen Griffen/leitern


    (ich mach das nicht mit SUP, sondern kajak)

  • Schleusenpersonal darf die SUP ausnahmsweise zulassen

    Glaube ich nicht, ich hake aber gerne mal nach. Bin eh gerade mit dem WSV im Kontakt.

    Gesetz ist Gesetz, die Schleusen sind ja nicht in privater Hand und auf privaten Seen/Flüssen/Kanälen.

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  • solang es keine Durchführungsbestimmung gibt (gibt es?), findet man unten einen "Gummiparagrafen":


    "Die Befugnisse der Schleusenaufsicht (bspw. nach

    § 6.28 Nr. 17 BinSchStrO) bleiben von dieser Allgemeinverfügung unberührt. Diese

    kann ggf. auch von dieser Allgemeinverfügung abweichende Anweisungen treffen."


    da die Allgemeinverfügung nichts anderes zum Thema hat, als die SUP vom Schleusen auszuschließen, kann doch eine Abweichung von der Allgemeinverfügung alleine das Erlauben vom Schleusen sein, oder?

  • Der Absatz 17 bezieht sich klar auf Schiffsführer. Ein SUPer ist kein Schiffsführer, oder es ist an mir vorbei gegangen.

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  • §17 erlaubt der Schleusenaufsicht alles

    und Schiffsführer müssen sich daran halten


    ich sehe nichts, was dagegen spricht, daß die Schleusenaufsicht kraft ihres Amtes SUP erlauben kann (z.B. wenn reichlich Platz ist)


    damit Mitleser nicht erst googln müssen, hier der Wortlaut, auf den in der Allgemeinverfügung verweisen wird:


    17. Die Schleusenaufsicht kann aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, zur Beschleunigung der Durchfahrt oder zur vollen Ausnutzung der Schleusen Anordnungen erteilen, die diese Vorschrift ergänzen oder von ihr abweichen. Der Schiffsführer hat diese Anordnungen im Schleusenbereich zu befolgen.


    (diese 17 steht nachdem haarklein ausgeführt, wie das Schleusen normalerweise zu erfolgen hat)

  • ich sehe nichts, was dagegen spricht, daß die Schleusenaufsicht kraft ihres Amtes SUP erlauben kann (z.B. wenn reichlich Platz ist)


    Doch, ich sehe das generelle Verbot, siehe Beitrag 1. :-)

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  • ich finde die neue Regelung tatsächlich nicht so abwegig

    kennst du das Gedränge in Schleusen?

    es ist durchaus nicht abwegig, daß da ein Stehpaddler stürzen kann, zwischen schweren Kähnen eingeklemmt wird oder untertaucht und zwischen den Wasserfahrzeugen nicht wieder hochkommt


    was ist das Problem für den Paddler, sein Board unterm Arm zu Fuß umzutragen?

    vorhandenes Gepäck?

    nimmt er in die andere Hand mit dem Paddel

  • Ich bin auch Bootsfahrer und bin zufällig über diese Änderung gestossen. Der Gedanke mit Booten zu Schleusen ist vollkommen absurd (oder überhaupt zu schleusen mit SUP), wäre mir nie in den Sinn gekommen und ist mir bisher auch nicht aufgefallen.

    Kajaks natürlich öfter...

    Es gibt leider genug Bootsführer, die so schon durch die Schleuse ballern, weil sie das nicht gebacken bekommen. Da fehlen wirklich noch die SUPer zwischen. Und das sage ich, wo ich sicher 200 SUP-Tage dies Jahr hatte.

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  • Ich bin auch Bootsfahrer und bin zufällig über diese Änderung gestossen. Der Gedanke mit Booten zu Schleusen ist vollkommen absurd (oder überhaupt zu schleusen mit SUP), wäre mir nie in den Sinn gekommen und ist mir bisher auch nicht aufgefallen.

    Kajaks natürlich öfter...

    Es gibt leider genug Bootsführer, die so schon durch die Schleuse ballern, weil sie das nicht gebacken bekommen. Da fehlen wirklich noch die SUPer zwischen. Und das sage ich, wo ich sicher 200 SUP-Tage dies Jahr hatte.

    100%:thumbup:

    Und noch die Hausboote mit ihrer 1 stündigen Einführung 8|


    Mfg

  • 100%:thumbup:

    Und noch die Hausboote mit ihrer 1 stündigen Einführung 8|


    Mfg

    Das ist der Hammer, oder? Unfassbar...

    Aber selbst die holländischen Vercharterer geben große Boote raus an Leute ohne SBF, ich meine da gibt es lediglich eine km/h Beschränkung (ähnlich dem Brandenburger-Prinzip). Das sind Boote von rund 11m Länge dort. Damit kann man viel Schaden anrichten. Die Hausboote auf den Brandenburger-Kanälen und Seen sind ja auch riesige Teile, ich kann das nicht begreifen.

    Jeder Mist wird reglementiert, der es nicht wert ist, auch zu Lasten der Bootsführer. Aber sowas? Da wird jede Vernunft über den Haufen geworfen...

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  • Da sind fette Strudel in den Schleusen und die Pumpen haben gut Power, da mußte das Schiff auch schon gut festhalten.

    Jedenfalls in den Nordseeschleusen. Im NOK wohl so oder so verboten^^

    Sollte ja kein Problem sein, das SUB auf die andere Seite zu tragen.

  • Wer mit einem SUP in eine Schleuse fährt hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
    Wer behauptet ein SBF würde irgendjemand dazu befähigen ein Boot zu führen fällt für mich in die selbe Kategorie.


    Du forderst ja gerne Fakten in Form doppelblinder Studien und Veröffentlichungen mit einem impact factor > 10 ;)

    Also nun mal her damit. Vielleicht kannst du mir ja mal ein paar gravierende Unfälle in der jüngeren Vergangenheit nennen. Separiere bitte nach SBF und Scheinlos.


    Die schlimmsten Idioten die mir auf dem Wasser begegnet sind waren fleißige Scheinsammler.

  • ich finde die niederländische Regelung super und bin der Meinung dass mehr unbeteiligte durch Wind und Kite-Surfer verletzt werden als durch irgendwelche Hausbootfahrer ohne SBF.


    Ich schätze Totti und denke nicht dass er der Meinung ist dass Leute die einmal mit einem Boot ein Fender einsammeln an und ablegen und 5 Knoten können dazu in der Lage sind eine 40 Fuß Yacht ordentlich zu führen.

  • ich finde die niederländische Regelung super und bin der Meinung dass mehr unbeteiligte durch Wind und Kite-Surfer verletzt werden als durch irgendwelche Hausbootfahrer ohne SBF.


    Ich schätze Totti und denke nicht dass er der Meinung ist dass Leute die einmal mit einem Boot ein Fender einsammeln an und ablegen und 5 Knoten können dazu in der Lage sind eine 40 Fuß Yacht ordentlich zu führen.


    Sie können es vielleicht nicht, aber dürfen es und haben eine mehr oder weniger geschlossene Ausbildung mit Prüfung durchlaufen, theoretisch wie praktisch.

    Wer zumindest den SBF See und/oder Binnen mal gemacht hat, weiss, dass das keine Sache ist, die man in einer Stunde vermittelt.

    Ich bin übrigens jemand, der gar die laschen Voraussetzungen für den SBF See und Binnen beim WSV angeprangert hat (u.a., da Schiffssicherung praktisch kein Thema ist).

    Und ich weiss, wovon ich rede.

    Wenn du mal als Bootsführer in Brandenburg usw. unterwegs warst, weisst du zudem, was mit den lokalen Sonder-Regelungen nicht richtig läuft.

    Ein etwas sachlicher Ausdruck könnte dir in dem Fall nicht schaden. Idioten gibt es überall und die Scheinesammler haben immerhin etwas voraus, eine fundierte Ausbildung. Ob sie es auch gescheit anwenden, ist ihrem Charakter geschuldet, Erfahrung kommt letztlich dann durch die Praxis.

    Charakterlosigkeit sieht man aber nicht nur beim Bootsfahren, sondern auch auf der Strasse und überall.

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    hat er ja auch nie behauptet, daß ein SBF automatisch Fehlerlosigkeit bewirkt

    es ist also einigermaßen vermessen, dafür von ihm Beweise zu verlangen