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Cutouts und ihre Effizienz...

  • Christian Graßmann
  • 17. Oktober 2008 um 23:32
1. offizieller Beitrag
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    • 17. Oktober 2008 um 23:32
    • #1

    Hallo zusammen,

    es freut mich sehr, daß euch die Gabel so gefällt.

    Einige Antworten bin ich noch schuldig.

    Die Bilder vom Formulaboard mit den ursprünglichen Channels hänge ich an. Auf dem 2. Bild ist der Versuchsaufbau zur Ermittlung der idealen Länge zu sehe. Das wurde dann alles herausgerissen, inkl. ges. Sandwich des Unterwasserschiffs und neu geshaped.

    Bei der Dachbox ist die Dachlast sicher überschritten. Ich hab da noch ein Bild von meinem alten 5er E39. Die Box sollte nach den techn. Daten eine Länge von 3.15m haben. Tatsächlich passt ein Mast mit einer Gesamtlänge von 3,06m nicht rein.

    Anscheinend haben die nur die Abwicklung vermessen. Die Box habe ich dann verlängert und um ca. 10cm erhöht. Die Box ist leider nicht als Sandwich Konstruktion ausgeführt, drum ist das Teil auch relativ schwer. Das ist mit ein Grund, weshalb ich eine große Sandwichbox aufbauen werde.

    Gruß

    Christian

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    • 18. Oktober 2008 um 07:45
    • #2

    Hallo Christian! Deine Cut Outs mußt Du belüften. Der Sog
    vorne quer ist sehr groß. Bau doch in halber Höhe Platten ein.lass vorne 2-3cm Zwischenraum, die Platte also kürzer.
    Der Sog kann sich dann Luft von der Oberseite der Platte
    von hinten holen, gleicht aus und gibt sogreduziert alles
    nach hinten ab. Wolfgang

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    • 18. Oktober 2008 um 09:40
    • Offizieller Beitrag
    • #3
    Zitat von Lessacher

    Hallo Christian! Deine Cut Outs mußt Du belüften. Der Sog
    vorne quer ist sehr groß. Bau doch in halber Höhe Platten ein.lass vorne 2-3cm Zwischenraum, die Platte also kürzer.
    Der Sog kann sich dann Luft von der Oberseite der Platte
    von hinten holen, gleicht aus und gibt sogreduziert alles
    nach hinten ab. Wolfgang


    Hallo Wolfgang,

    was soll das bringen? Die Geschichte mit dem Vakuum im Cutout ist doch mehr oder weniger eine Mär. All die Airpipes usw. ein völliger Marketing-Gag, nicht mehr und nicht weniger.
    Vor Allem bei dieser Länge erzeugt das Board ja eh genug Lift um den Channel aus dem Wasser zu liften. Das Board hat aber dennoch dann deutlich zu wenig benetzte Fläche um zu funktionieren, m. E..

    Es ist ja (mehr oder weniger) völlig klar, daß ein Cutout im Board überhaupt nur einen Vorteil bringen kann auf einem tiefen raumen Kurs. In der Gesamtsumme bringt er keinen Vorteil, deshalb haben auch die Speedboards keine Cutouts mehr. Erst ab einer größeren Boardbreite macht es noch einen Sinn, die sollte nach heutigem Stand der Dinge um die 65cm min. betragen.
    Ich suche nachher mal Bilder raus, das neue Proof Speedboard mit 67cm hat auch gerade abgeschnittene Cutouts an den Seiten, sehr wohl aber keine Channels. Aktuell probieren wir aber wieder Cutouts an den Seiten über 2/3 der Boardlänge aus. Erste Tests verliefen vielversprechend, das ist aber noch in den Anfangsschuhen. Das aber derzeit nur bei größeren Boards. Ich habe Pics, muß die aber suchen.

    Viele Grüße

    Totti

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    • 18. Oktober 2008 um 11:16
    • #4

    Ich sehe es vielmehr als Problem, dass der Cutout mit einer scharfen Kante beginnt. Dort wird die Strömung Wirbel ablösen, was Energie kostet und das Board bremst.

    Viele Grüße

    Manuel

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    • 18. Oktober 2008 um 11:53
    • #5

    Da die benetzte Fläche sehr stark reduziert wird muß
    man den Lift durch Konkaven vergrößern. Warum hat man
    denn früher Winger gebaut; um auf kürzesten Weg von
    breit auf schmal zu kommen. Einige Bretter haben statt
    cut outs abgeschnittene Kanten ( in etwa Winger) die
    natürlich nicht so kippstabil laufen, wie cut outs, die eben
    die ganze Breite des Brettes erhalten. Wolfgang

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    • 18. Oktober 2008 um 12:04
    • #6

    Das beste Unterwasserschiff , vom Konzept hat der
    Hypersonic 105. Nur der Laufbalken inder Mitte mit 8-10cm
    Breit war zu schmal. Starkes V mit tiefen Konkaven , Laufbalken in der Mitte ca.20cm breit,vorne breiter, ca 1cm konkav,das ist es, hab es gebaut, ist schnell ,kursstabil und hat nur kleine Finnen nötig.

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    • 18. Oktober 2008 um 12:17
    • #7

    Also ich kann bzgl. Cutouts und Theorie nicht mitreden, aber in Sachen Sinn oder Unsinn möchte ich mal auf folgendes Beispiel hinweisen:

    Ich finde Cutouts bringen bei hohen Geschwindigkeiten (hoch ist relativ, ich spreche hier von 50+ im chop) eindeutig einen Stabilitätsvorteil. Es ist klar, dass dieser Vorteil sich mit der Brettbreite potenziert.
    Ich denke wie groß der Stabilitätsvorteil ist hängt vom Gewicht des Fahrers ab ;) bei mir war er groß....

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    • 18. Oktober 2008 um 12:24
    • Offizieller Beitrag
    • #8
    Zitat von Lessacher

    Das beste Unterwasserschiff , vom Konzept hat der
    Hypersonic 105. Nur der Laufbalken inder Mitte mit 8-10cm
    Breit war zu schmal. Starkes V mit tiefen Konkaven , Laufbalken in der Mitte ca.20cm breit,vorne breiter, ca 1cm konkav,das ist es, hab es gebaut, ist schnell ,kursstabil und hat nur kleine Finnen nötig.

    Nur leider ist der Hypersonic megaschlecht ins Gleiten gekommen, durchgleiten von Halsen war auch eher schwerlich möglich. Allerdings konnte er erheblich besser Höhe laufen.
    Cutouts hatter er trotzdem, wenn auch keine tiefen.
    Als Slalomboard eher ungeeignet, auf Geschwindigkeit betrachtet sicher ein sehr gutes Board.

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    • 18. Oktober 2008 um 12:25
    • #9

    Ich komme zB. viel Besser mit Boards klar ohne Cutouts
    wir Zb. den F2 SX S - laufruhig und lange zu kontrollieren
    Gegenteil: JP Slalom VI - zu nervös, kann das Board "schwimmt" auf

    - bei gleicher Segelgröße (5.8)und jeweils der 32.F2 Finne

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    • 18. Oktober 2008 um 12:27
    • #10

    Naja, dein Vergleich Oli ist halt so ne Sache, selbe Finne....fraglich.
    Zudem vergleichst du unterschiedliche Boards, die vom Shape her nix miteinander zu tun haben!

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    • 18. Oktober 2008 um 12:29
    • #11
    Zitat von Pat520i

    Naja, dein Vergleich Oli ist halt so ne Sache, selbe Finne....fraglich.
    Zudem vergleichst du unterschiedliche Boards, die vom Shape her nix miteinander zu tun haben!

    Wollte damit nur aufzeigen, das ein BOard mit Cutouts nix für leichtgewichte wie mich ist :)

    So is es mit bis jetzt mit jedem Board gegangen das Cutouts hatte.

    OLI

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    • 18. Oktober 2008 um 12:32
    • Offizieller Beitrag
    • #12
    Zitat von Pat520i

    Also ich kann bzgl. Cutouts und Theorie nicht mitreden, aber in Sachen Sinn oder Unsinn möchte ich mal auf folgendes Beispiel hinweisen:

    Ich finde Cutouts bringen bei hohen Geschwindigkeiten (hoch ist relativ, ich spreche hier von 50+ im chop) eindeutig einen Stabilitätsvorteil. Es ist klar, dass dieser Vorteil sich mit der Brettbreite potenziert.
    Ich denke wie groß der Stabilitätsvorteil ist hängt vom Gewicht des Fahrers ab ;) bei mir war er groß....

    Naja, Stabilitätsvorteil will ich nicht sagen. Die Boards haben einfach weniger Druck im Heck, das würde ich unterschreiben. Man merkt es z.B. deutlich beim Halsen.

    Ob man das als Vorteil sehen kann?
    Wann?
    Im Grenzbereich?
    Bei welchen Bedingungen?
    Reden wir vom Highend-Speed auf einem raumen Kurs oder vom Slalom?
    Raumkurs, Halbwind, leichte Kreuz?
    Überpowert? Angepowert? Unterpowert?

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    • 18. Oktober 2008 um 12:33
    • Offizieller Beitrag
    • #13
    Zitat von olivombagsti

    Wollte damit nur aufzeigen, das ein BOard mit Cutouts nix für leichtgewichte wie mich ist :)

    So is es mit bis jetzt mit jedem Board gegangen das Cutouts hatte.

    OLI

    Kommt drauf an, wann Du es fährst bei welchen Bedingungen, würde ich sagen. Kategorisch ausschliessen wäre ein Fehler... ;)

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    • 18. Oktober 2008 um 12:55
    • #14
    Zitat von Totti-Amun

    Naja, Stabilitätsvorteil will ich nicht sagen. Die Boards haben einfach weniger Druck im Heck, das würde ich unterschreiben. Man merkt es z.B. deutlich beim Halsen.

    Ob man das als Vorteil sehen kann?
    Wann?
    Im Grenzbereich?
    Bei welchen Bedingungen?
    Reden wir vom Highend-Speed auf einem raumen Kurs oder vom Slalom?
    Raumkurs, Halbwind, leichte Kreuz?
    Überpowert? Angepowert? Unterpowert?

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    Okay, also Grenzbereich ist natürlich schwer zu sagen. Da liegen die Definitionen halt immer ein wenig anders.

    Bedingunen: es war halt choppy....
    Ich habe den Unterschied sowohl auf Halbwind bzw. leicht raumen Kurs gemerkt als auch auf tiefen Downwind. Am deutlichsten war der Unterschied für mich aber einfach zu merken, je schneller das Board wurde.
    Ich denke Angepowert ist der richtige Begriff für den Wind...

    Man sollte vielleicht dazu sagen:
    Bei dem Board handelt es sich um das Tabou Manta 74 (2008), d.h. das Modell mit adjustable Cut-Outs. So gesehen habe ich eigentlich einen ganz guten Vergleich zwischen Cut-Outs und nicht Cut-Outs.

    Oli:
    Deine Schlussfolgerung kann ich immer noch nicht nachvollziehen, meine Sichtweise geht da eher in Richtung der von Totti; abgesehen davon, bei Slalom zähle ich wohl ganz eindeutig auch zu Leichtgewicht...

  • Lessacher
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    • 18. Oktober 2008 um 14:24
    • #15

    Lieber Totti! Habe Tabou Manta 74. Der hat cut outs .
    Diese kann man in der Höhe verstellen. Erleichtert angleiten,
    puffert Schwere ab.Laufruhe grandios. Wolfgang

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  • Totti-Amun
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    • 18. Oktober 2008 um 14:37
    • Offizieller Beitrag
    • #16
    Zitat von Lessacher

    Lieber Totti! Habe Tabou Manta 74. Der hat cut outs .
    Diese kann man in der Höhe verstellen. Erleichtert angleiten,
    puffert Schwere ab.Laufruhe grandios. Wolfgang

    Hallo Wolfgang,

    hast Du denn mal die Höhe der Cutouts variiert?
    Wenn sie geschlossen sind, wie plan ist denn dann der Übergang vom Boardrumpf zum Cutout? Makellos plan oder bremst das Ganze dann ohnehin?

    BTW: Die Laufruhe muß überhaupt nichts mit den Cutouts zu tun haben.

    Grüße

    Totti

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    • 18. Oktober 2008 um 16:52
    • #17

    Daß ich weiß was Laufruhe ist, mit der oder der Finne. setz ich
    voraus. Es gibt in Horst alle Varianten. Gespachtelt, mit Platten oder ohne, Platten plan mit Flex. Die Meinungen
    gehn da auseinander.Am schnellsten fuhr Robert Seinen
    mit dem 74er mit 73km/h, ohne Platten.

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    • 18. Oktober 2008 um 17:00
    • #18

    Für geschlossen, bzw. plan. gibt es keine Klötze. Nur 2 und1cm
    Höhe. Platten sind außerdem vorne 1cm kürzer.
    Wolfgang

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    • #19

    Patrick Dipthelm hat dieses Jahr am Lago (wo auch die P-7 bilder her sind) gesagt, er findet 1cm Tiefe Ideal, deswegen verschliest er seine Adjustable Cutouts von F2 bis auf 1cm.
    Auch meinte er, Starboard treffe es ziemlich gut(1cm) von Form und Tiefe, zu dief findet er auch bei Leichtwind nicht optimal, da es nicht plan genug aufliegt.

    OLI

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    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 18. Oktober 2008 um 23:34
    • #20

    Hi,

    ich habe den Eindruck, das Cutouts beim Angleiten hinderlich sind.
    Bei einem großen Board ohne und mit Cutout bildet sich am Heck im Verdrängerbetrieb zunächst eine Heckwelle. Bei höherer Geschwindigkeit, aber immer noch im Verdrängerbetrieb beginnt die Strömung dann bei einem Board an der hinteren Boardkante sauber abzureissen.
    Wenn man von oben auf das Heck schaut, sieht man eine glatte Wasserfläche hinter dem Heck.
    Beim Board mit Cutout bleibt das Wasser hinter dem Heck im Verdrängerbetrieb immer stark verwirbelt. Erst wenn das Board echt gleitet, verschwinden die Wirbel und es gibt die glatte Wasserfläche, den sauberen Strömungsverlauf an der Abrisskante.
    Ich habe mal zwei Bilder reingestellt, um zu verdeutlichen was ich meine. Die sind entstanden, als ich das Board meiner Frau bei ca. 3Bft (um die 8Kn) ausprobiert habe. Auf dem ersten sieht man die Heckwelle, auf dem zweiten, wie das Heck freikommt und die Heckwelle ein wenig zurück ist. Man kann die hintere Kante des Boards sehen und wie die Strömung hinten plan abreißt. Auf beiden Bildern ist das Board noch nicht im Gleiten.
    Ich habe noch ein Board mit Cutouts. Die werde ich mal verschliessen (wie auch immer) und mir das Strömungsbild mit und ohne Cutouts bei gleicher Geschwindigkeit anschauenen.

    Gruß
    Poseidon
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