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Haarrisse im Board nach Schleudersturz

  • michisupersurf
  • 3. Juli 2016 um 17:52
  • michisupersurf
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    • 3. Juli 2016 um 17:52
    • #1

    Hallo liebe Surfer,

    ich hatte heute ein paar Schleiderstürze mit meinem Fanatic Gecko. Jetzt habe ich festgestellt, dass sich hierdurch im Tippbereich mehrere Haarrisse gebildet haben. Ansonsten haben diese Bereiche normale Festigkeit, also keine weichen Stellen.

    Weiss jmd, ob dies nur Lackschäden sind, oder ob diese Haarrisse potentielle Undichtigkeiten sind, die repariert werden müssten?

    Hang loose
    Michael


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  • Surfing Bird
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    • 3. Juli 2016 um 18:04
    • #2

    Hallo Michael,

    Ohne Bilder ist das schwer zu beurteilen.
    Entscheidend ist ob nur der Lack gerissen ist, ob vielleicht die oberste Laminatschicht einen Riss hat oder ob das gesamte Sandwich an der Stelle gebrochen ist.

    Wichtig ist in jedem Fall die Stelle abzudichten um sicherzustellen, das kein Wasser ins Board eindringen kann.

    Poste doch mal Bilder.

    Grüße, Arno

    Live long and prosper ?

  • michisupersurf
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    • 4. Juli 2016 um 21:38
    • #3

    Hi Arno,

    danke für deine Antwort.

    Kann der Schaden über die Bilder beurteilt werden?

    Danke im Voraus!
    Michael


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  • potz!
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    • 4. Juli 2016 um 22:44
    • #4

    Das sind doch keine Haarrisse! Da ist kräftig was im Eimer. Wie weit durch kann man nicht erkennen, aber das Brett ist strukturell beschädigt.

  • Surfing Bird
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    • 4. Juli 2016 um 23:11
    • #5

    Seh ich auch so.
    Das sieht auf dem Bild aus als ob das Oberdeck großflächig eingebrochen ist.
    Würd ich mal von einem Fachmann ansehen lassen.

    Grüße Arno

    Live long and prosper ?

  • kaktus
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    • 5. Juli 2016 um 08:19
    • #6

    Das ist ein Wood, oder?
    Haarrisse sind das nicht. Das Sandwich ist durch. Der Riss entlang der Längskante entsteht an der Kante der Holzplatte an Deck. Die Holzeinlage geht nicht um die Rails, sondern nur bis an die Stelle, wo der Riss entstanden ist. Der dazu schräg verlaufende Riss sieht wieder mal so aus, als hätte man beim einschneiden der Decksaufkleber das Laminat durchgeschnitten. Auf jeden Fall keine Kleinigkeit. Das ist schon etwas an Arbeit nötig.
    Und dann vielleicht ein Protector.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • michisupersurf
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    • 5. Juli 2016 um 09:38
    • #7

    super, danke für die Antworten. Werde es mal anschauen lassen und euch auf dem Laufenden halten.

    Als Zwischenergebnis kann ich schon mal festhalten, dass man mit einem derartigen Board keinen Schleudersturz haben darf. Super Aufsteigerboard.


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  • jojo62
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    • 5. Juli 2016 um 10:05
    • #8

    Als Zwischenergebnis kann ich schon mal festhalten......

    Schleuderstürze wird es immer geben , passiert eigentlich allen mal hin u wieder das liegt nicht am Board !!!! michisupersurf

  • michisupersurf
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    • 5. Juli 2016 um 10:21
    • #9

    hm. kann es sein, dass "kleine Boards" im Vergleich zu "großen Boards" bei einem Schleudersturz nicht so leicht beschädigt werden?


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  • silversurfer22002
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    • 5. Juli 2016 um 10:45
    • #10

    ne, die geringere Masse kann nur etwas leichter abtauchen

    es gibt aber auch richtige Änfängerbretter, die am Bug ca 4cm dicken Schaumstoff oder einen Karbonschutz haben ...
    Wie wäre es mit einem Starboard Go, RRD Easyrider o.ä. Brett ? :D
    http://www.dailydose.de/private-kleina…p?siteid=228727

    generell liegt an an DIR, keinen Schleudersturz zu machen ! ... wenn du mit einem Auto gegen die Wand fährst, erwartest du hoffentlich auch nicht, das die "Wand" keinen Kratzer abbekommt, sondern noch schnell dem Auto ausweicht ;) :D

  • michisupersurf
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    • 5. Juli 2016 um 11:16
    • #11
    Zitat von silversurfer22002

    generell liegt an an DIR, keinen Schleudersturz zu machen ! ... wenn du mit einem Auto gegen die Wand fährst, erwartest du hoffentlich auch nicht, das die "Wand" keinen Kratzer abbekommt, sondern noch schnell dem Auto ausweicht ;) :D

    naja, dem kann ich nicht ganz folgen. Wenn man ein Auto gegen die Wand fährt, dann hat man ganz klar einen Unfall. Ein Schleudersturz ist meines Erachtens kein Unfall, sondern gehört laut Aussage von JoJo62 zum Windsurfen dazu.


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  • potz!
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    • 5. Juli 2016 um 11:27
    • #12
    Zitat von michisupersurf

    Ein Schleudersturz ist meines Erachtens kein Unfall, sondern gehört laut Aussage von JoJo62 zum Windsurfen dazu.


    Mir gefällt es auch nicht, dass die Bretter kaputt gehen, aber ein Schleudersturz gehört zum Windsurfen in etwa so dazu wie ein Unfall mit Blechschaden zum Autofahren. Passiert halt... :/

  • silversurfer22002
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    • 5. Juli 2016 um 11:31
    • #13

    das "Zauberwort" heiß ... bestimmungsgemäßer Gebrauch

    ein Schleudersturz ist nicht bestimmungsgemäß, ebenso das Brett herunterfallen lassen, irgendwo anbaseln oder das Brett auf Steinen zu legen und dannselber oder per Auto drüberzulaufen / fahren

    ... und ja, ein Schleudersturz ist auch ein Unfall
    macher hat sich dabei sogar (letztens) den Hals gebrochen und nur knapp überlebt (Grüße & gute Besserung an T.G. !!)

    du kannst ja bei deinem Händler des Vertrauens das Brett reklamieren ;) :D

    Einmal editiert, zuletzt von silversurfer22002 (5. Juli 2016 um 11:32)

  • teenie
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    • 5. Juli 2016 um 11:53
    • #14

    Moin,

    nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;)

    Ein Schleudersturz gehört beim windsurfen dazu, nichtsdestotrotz ist es nunmal ein Fahrfehler und damit sind Folgeschäden nicht ungewöhnlich.
    Ist bei einem Auto auch so, ein Unfall muss nicht zwangsläufig aus einem Fahrfehler hervorgehen und andersherum...

    Grüße
    teenie

  • michisupersurf
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    • 5. Juli 2016 um 12:31
    • #15

    Ok. Ich lerne, dass Schleuderstürze zum Windsurfen dazu gehören und als Fahrfehler oder sogar als Unfall angesehen werden. Das heißt für mich, dass ich als "Aufsteiger" so lange ein Anfängerboard mit 4cm Schaumstoff im Tip nutzen muss, bis ein Schleudersturz praktisch nicht mehr auftritt. Erst dann sollte ich ein "Aufsteigerboard" nutzen? Komisches Konzept. Bei meinem Board hieß es, dass es besonders gut für Surfer geeignet ist, die beim "Gleiten lernen" sind. Prima. Ich habe also jetzt ein Board, das super zum Gleiten lernen ist, aber nach einem Schleudersturz in die Werkstatt muss.

  • teenie
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    • 5. Juli 2016 um 12:38
    • #16
    Zitat von michisupersurf

    Ich habe also jetzt ein Board, das super zum Gleiten lernen ist, aber nach einem Schleudersturz in die Werkstatt muss.

    Das war mit Sicherheit nicht nur 'ein' Schleudersturz. Und ja, wenn du dir ein MTB kaufst und damit ständig stürzt, hilft auch das aufsteigerfreundlichste MTB nicht dabei
    dass dadurch keine Schäden entstehen. Knallt der Rahmen unglücklich auf einen Stein ist er hinnüber...

    Es gibt auch für dein Board Bugprotektoren, sogar custommade, um eben solche Schäden weitestgehend zu verhindern.

    Man könnte jetzt dem Hersteller vorwerfen, er hätte das Board nicht stabil genug ausgelegt... das wird aber bei keinem mir bekannten Hersteller anders sein.
    Ein Schleudersturz ist nunmal eine extreme Belastung für die Boards.
    Ich habe meine Schleudersturzarien damals auf einem HiFly PE Board gemacht, da war später nix auffälliges an der Nase zu sehen...

    Grüße
    teenie

  • silversurfer22002
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    • 5. Juli 2016 um 12:39
    • #17

    jau, gut zum gleiten lernen ... du musst halt wissen, wofür du ein Brett kaufst

    wenn du dem Verkäufer gesagt hättest, das du Schleuderstürze üben möchtest, hätte er dir (hoffentlich) ein anderes Brett empfohlen ;)

  • michisupersurf
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    • 5. Juli 2016 um 13:05
    • #18
    Zitat von teenie

    Das war mit Sicherheit nicht nur 'ein' Schleudersturz. Und ja, wenn du dir ein MTB kaufst und damit ständig stürzt, hilft auch das aufsteigerfreundlichste MTB nicht dabei
    dass dadurch keine Schäden entstehen. Knallt der Rahmen unglücklich auf einen Stein ist er hinnüber...

    Es gibt auch für dein Board Bugprotektoren, sogar custommade, um eben solche Schäden weitestgehend zu verhindern.

    Man könnte jetzt dem Hersteller vorwerfen, er hätte das Board nicht stabil genug ausgelegt... das wird aber bei keinem mir bekannten Hersteller anders sein.
    Ein Schleudersturz ist nunmal eine extreme Belastung für die Boards.
    Ich habe meine Schleudersturzarien damals auf einem HiFly PE Board gemacht, da war später nix auffälliges an der Nase zu sehen...

    Grüße
    teenie

    ja, hört sich vernünftig an. Dass man einen Bugprotector benötigt war mir leider nicht bewusst. Das liegt natürlich an meiner Dummheit. Dennoch sehe ich den Hersteller und Verkäufer auch ein bisschen in der Pflicht den dummen Surfer darauf hinzuweisen. Naja, das Ganze schmälert in jedem Fall nicht meinen Spass am Windsurfen (sondern nur meinen Geldbeutel).


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  • teenie
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    • 5. Juli 2016 um 13:08
    • #19
    Zitat von michisupersurf


    Naja, das Ganze schmälert in jedem Fall nicht meinen Spass am Windsurfen (sondern nur meinen Geldbeutel).

    Genau, wieder was gelernt und dann weiter ab aufs Wasser...

    Der Verkäufer hätte darauf hinweisen können, das ist richtig...

    Grüße
    teenie

  • silversurfer22002
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    • 5. Juli 2016 um 13:17
    • #20

    teenie
    woher soll der Verkäufer denn wissen, was ein Käufer so alles mit einem Surfbrett so anstellt ? (=> bestimmungsgemäßer Gebrauch)
    soll & KANN der Verkäufer wirklich ALLE Möglichkeiten, die es gibt, mit dem Kunden besprechen ????? *augenverdreh*

    bei einem normalen Gebrauch sollte / muss das Brett mindestens 12 Monate (Garantielänge) ohne Schäden zu nutzen sein.
    Alles was darüber hinausgeht, ist doch unwirtschaftlich und würde der Industrie doch keine Neuverkäufe generieren :)
    => geplante Obseleszenz :(

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