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Selbstbau eines Surfboards

  • Phillip Becker
  • 20. September 2010 um 18:37
  • Fredstyles
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    • 28. September 2010 um 22:40
    • #41

    Fertigspachtel geht auch. Temperkammer baut man selbstverständlich selbst. Je nach Harz kann man auf Tempern aber auch verzichten. Der Fön ist m.E. ok.

    Riss im Bottom ist Beginnerlevel.

  • Phillip Becker
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    • 29. September 2010 um 19:07
    • #42

    Das Super... Und was ist mit kleinen Dellen an der Rails und Standlackverbesserung?
    Standlackverbesserung ist doch bestimmt auch Beginnerlvl oder?
    Aber an der Rail Dellen?
    Die müssen doch bestimmt sehr sehr genau sein, oder?

  • Fredstyles
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    • 29. September 2010 um 20:08
    • #43

    Sind auch alles Basics. Der Begriffe 'Delle' ist jedoch sehr weitläufig. Dahinter kann sich auch schon mal was Ernsteres verbergen, etwa eine Laminatablösung, in schlimmen Fällen auch mit Wassereintritt.

  • stadler
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    • 29. September 2010 um 20:23
    • #44

    ist ja ein inter. Thema hier, aber ihr dürft eines nicht vergessen, das ist die benötigte Erfahrung beim Boardbau.
    davon hängt unheimlich viel ab. es fängt bei der richtigen Beleuchtung des Arbeitplatzes an und hört bei
    vielen Kleinigkeiten und Hilfsmitteln auf, die den gesammten Arbeitsablauf bestimmen.
    Hierbei sind auch eine ganze Menge handwerkliche Fertigkeiten gefragt !
    am Anfang erst mal mit kleineren Reparaturarbeiten an Boards anfangen und an das gesamte Verarbeitungsprogramm rantasten
    bevor das erste mal zum Hobel gegriffen wird.
    Die ersten 3 Boards werden garantiert nicht das, was man sich vorstellte.
    Aber trotzdem viel spass dabei, freue mich schon auf die ersten Ergebnisse hier.
    mfg stadler

    früher zählte das erreichte, heute reicht das erzählte !

  • Phillip Becker
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    • 29. September 2010 um 21:13
    • #45

    @stadl Danke für den Mut:D:D
    Fredstyles aslo ich habe erst jetzt nähere Infos/ Photo bekommen... Ist nur ein wenig oberflächlich, denke, dass da max eine Laminatschicht vllt. zwei raufmüssen...

    Aber nachmal ne Frage zum Material...
    Welche Glasfaser und welche harz soll ich denn nun verwenden?
    Lieber schwerere oder leuchtere Fasern oder beides?
    Gruß

  • Fredstyles
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    • 29. September 2010 um 21:22
    • #46

    Zwischen 80 und 200 g. Ich würde für Reparaturen standardmäßig 160g Köperbindung nehmen. Das L285 bzw. L385 ist ein gutes Harz.

  • Phillip Becker
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    • 29. September 2010 um 21:33
    • #47

    Oki, danke das ist mal super:)
    Wie viel brauche ich denn so für ne kleine Delle, die vll. 40 qcm hat und wie viel für nen ganzen Bottom, jeweils von der Faser bzw. dem Harz und pachtel, etc.?
    Also sprich wie viel sollte man sich erstmal kaufen?
    Gleich 10qm Faser und 1l Harz und ne Dose Spachtel, oder wieviel brauch man auch im verhältniss ungefähr?
    Gruß

  • Fredstyles
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    • 29. September 2010 um 22:02
    • #48

    Nur so viel kaufen, wie Du innerhalb eines Jahres verbrauchen wirst. Den Harzverbrauch je qm kannst Du den Artikelbeschreibungen für Fasern in diversen Onlineshops entnehmen, z.B. bei R&G.

  • Phillip Becker
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    • 29. September 2010 um 22:17
    • #49

    Oki, danke:)
    Aber wie viel braucht man denn?:D:D
    wie gesagt wenn ich so 5 mal ne kleine Macke von ca. 20qcm repariere und einmal den kopletten bottom repariere, was brauche ich da so ungefähr an Gewebe?
    Was muss man eig. machen, wenn eine Stelle im Fußbereich weichgetreten ist?
    Kann ich das schon reparieren, doer eher Profisache?

    Gruß
    Phillip

    Einmal editiert, zuletzt von Phillip Becker (29. September 2010 um 22:22)

  • Dr. Spin Out
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    • 29. September 2010 um 22:36
    • #50

    Das beste Glasgewebe ist 80 gr Leinen, ist überall einsetzbar. Zwei Lagen 80er ergeben ein besseres Laminat wie eine Lage 160er, bei größenmäßigen Abstufungen der Flicken ergeben sich nur kleine Ränder-also weniger schleifen und spachteln. Die ersten Lagen getränkt auflegen, dann trocken auflegen und von unten überschüssiges Harz aufsaugen lassen, ist dann leichter.

    Anhand der Fläche des verwendeten Gewebes kann man leicht die benötigte Harzmenge ausrechnen, 80er Gewebe benötigt
    pro m² theoretisch auch 80 gr Harz, praktisch besser doppelt soviel anmischen, immer mindestens 10+4gr, niemals weniger

    Harz L285 oder 385 mit Härter 15 min und 90 min ist gesundheitlich das beste auf dem Markt, läßt sich gut tränken und vor allem sehr gut schleifen ohne zu schmieren.

    Füllstoffe microballons für größere Dellen (leicht) und Baumwollflocken zum Eindicken (Thixo)


    Damit kannst du bei Reparaturen fast alles machen

    Ach ja, das Wichtigste ist ne gute Waage 0-200 gr mit 1/10 gramm Auflösung, kostet 20-30 €

  • Phillip Becker
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    • 30. September 2010 um 14:17
    • #51

    Oki, danke:)
    Muss das so genau abgewogen werden?
    Was meinst du mit Härter 15 min und 90min sind gesundheitlich das beste auf dem Markt?
    Was beideutet eindicken und wofür benötige ich das?
    Die Glaskugeln sind doch für den Standlack da, oder?
    Kann ich schon weiche Stellen reparieren, oder ist das für nen Anfänger eher ne Nummer zu groß?
    Gruß
    Phillip

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    • 30. September 2010 um 15:10
    • Offizieller Beitrag
    • #52
    Zitat von Phillip Becker


    Muss das so genau abgewogen werden?

    Das muß absolut akkurat abgewogen und angemischt werden, da ansonsten das Gemisch u.U. nicht aushärtet.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 30. September 2010 um 15:24
    • Offizieller Beitrag
    • #53
    Zitat von Totti-Amun

    Das muß absolut akkurat abgewogen und angemischt werden, da ansonsten das Gemisch u.U. nicht aushärtet.

    Hallo Totti,

    hast Du Erfahrungen mit Farbbeimischungen? Kommen Härter, Harz und Farbe zusammen in die Rührschüssel oder erst Harz und Härter und dann die Farbe?

    Viele Grüße
    Michael

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    • 30. September 2010 um 17:10
    • Offizieller Beitrag
    • #54
    Zitat von Lurchi

    Hallo Totti,

    hast Du Erfahrungen mit Farbbeimischungen? Kommen Härter, Harz und Farbe zusammen in die Rührschüssel oder erst Harz und Härter und dann die Farbe?

    Viele Grüße
    Michael



    Hallo Michael,

    erst Harz und Härter, dann die Farbe. Es reicht meist ein Tröpfchen, die Farben sind sehr ergiebig.
    Nicht zuviel Farbe, da das Ganze dann auch wiederum nicht ganz aushärten kann.

    Grüße

    Totti

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    • 30. September 2010 um 17:16
    • Offizieller Beitrag
    • #55
    Zitat von Totti-Amun

    Hallo Michael,

    erst Harz und Härter, dann die Farbe. Es reicht meist ein Tröpfchen, die Farben sind sehr ergiebig.
    Nicht zuviel Farbe, da das Ganze dann auch wiederum nicht ganz aushärten kann.....



    ... genau das war dann mein Fehler. Ich habe alles zusammengemixt und bei der Farbe gedacht viel hilft viel - und nach einer Woche klebte der Floz immer noch.

    Dank Dir für den Tip,
    Viele Grüße
    Michael

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    • 30. September 2010 um 18:25
    • #56

    @Totti Dann muss ich wohl mir sonne Waage kaufen.. aber auf ein zehntel reicht?

    Was meinst du mit Härter 15 min und 90min sind gesundheitlich das beste auf dem Markt?
    Was beideutet eindicken und wofür benötige ich das?
    Die Glaskugeln sind doch für den Standlack da, oder?
    Kann ich schon weiche Stellen reparieren, oder ist das für nen Anfänger eher ne Nummer zu groß?
    Gruß
    Phillip

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    • 30. September 2010 um 20:32
    • #57

    Die normalen käuflichen Farbpasten werden in das Harz gerührt und dann wird die passenden Härtermenge dazugegeben, in der Regel sind es um die 10% Farbpaste. Im Prinzip sind es nur Pigmente die in einem "allround" Harz gelöst sind. Es gibt im Künstlerbedarf Pigmente die sich ebenfalls eignen um Harz einzufärben, hier reicht meistens eine Messerspitze um 50g Harz/Härter einzufärben.
    Ich habe viele Jahre mit einer Waage mit 0,5g Auflösung gebaut,das reicht. Die Mengen sollten aber nicht zu gering gewählt, wie schon geschrieben sollte man nicht unter 10+4g anrühren.


    Grüße Frank

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    • 1. Oktober 2010 um 08:57
    • #58
    Zitat

    Die normalen käuflichen Farbpasten werden in das Harz gerührt und dann wird die passenden Härtermenge dazugegeben


    Richtig, so muß es sein!


    Zitat

    Was meinst du mit Härter 15 min und 90min sind gesundheitlich das beste auf dem Markt?


    Alle Harze und Härter sind nicht gerade förderlich für die Gesundheit, Handschuhe und Atemmaske sind im gewerblichen Bereich Pflicht!! Privat kannst du machen, was du willst. Ich verwende ausschließlich L 285 oder L 385 ( diverse Anbieter) oder L 799 von Schley, das kocht nicht auf.


    Zitat

    Was beideutet eindicken und wofür benötige ich das?

    Mit Thixotropiemittel kanst du das Harzgemisch von "dünnflüssig" bis " dicke Pampe" eindicken


    Zitat

    Die Glaskugeln sind doch für den Standlack da, oder?

    Nein, Microballons werden in das Harzgemisch gegeben, um das Volumen der Masse zu erhöhen. Das Gemisch bleibt fließfähig und kann dann als leichter Spachtel verwendet werden.


    Zitat

    Kann ich schon weiche Stellen reparieren, oder ist das für nen Anfänger eher ne Nummer zu groß?

    Zwei Nummern zu groß! Versuche erst mal, Harz und Härter richtig anzumischen, Umrühren (mindestens 60 sek lang!!!) nicht vergessen, und ein paar Probelaminate mit Glasgewebe auf einer eingewachsten Glasplatte zu machen. Wenn die ordentlich hart werden, dann kannst du die ersten Beulen oder kleine Löcher im Surfboard reparieren.

  • User698
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    • 1. Oktober 2010 um 09:34
    • #59
    Zitat von Dr. Spin Out

    .....


    Die Glaskugeln sind doch für den Standlack da, oder?

    Nein, Microballons werden in das Harzgemisch gegeben, um das Volumen der Masse zu erhöhen. Das Gemisch bleibt fließfähig und kann dann als leichter Spachtel verwendet werden.

    .....

    vorsicht - microballons sind microhohlglaskugeln und sehr leicht, glaskugeln sind voll und rel. schwer.

    da haben sich manche bei der bestellung schon vertan, zumindest im R&G onlineshop

    das mit der einfärberrei sehe ich sowieso etwas kritisch, selbst wenn ordentlich gemischt ist, ich findes es mühsamer zu verteilen und zu entlüften ( man sieht die blasen schlechter) - die laminatqualität ist schlechter einzuschätzen, bei crabon etc. brings eh nix, nur bei glas, und das ergebnis ist mMn eher dürftig

    wenn einfärben dann dicke gelcoats, aber im windsurf und surfbereich sehe ich da kaum eine anwendung - von den psychedelischen farbeffekten auf manchen surfboards mal abgesehen

    q übungslaminat auf glasplatte - guter ansatz, und als stufe zwei würd ic probelaminat auf schaum vorschlagen, und dann erst ans board

  • Lurchi
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    • 1. Oktober 2010 um 09:41
    • Offizieller Beitrag
    • #60

    Bei der Einfärberei ging es mir auch nur um kleine Macken am Board da ich mir dann die Lackiereri sparen kann.

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