Wirklich in Vergessenheit geraten sind Long-Distance Rennen zwar nie, aber der Stellenwert bei den Top-Rider war in den letzten Jahren meiner Meinung nach nicht so hoch. Vereinzelt hat man immer wieder den ein oder anderen Top-Slalomfahrer der PWA bei solchen Wettbewerben angetroffen, wie z.B. Peter Volwater beim Lancelin Race oder Antoine Albeau beim Defi (das wahrscheinlich bisland am besten besetzte Event), aber einen wirklichen Wettbewerb auf Augenhöhe gab es meiner Meinung nach bei solchen Long-Distance Rennen nur selten.
Dieses Jahr scheint sich das allerdings zu ändern, was ich persönlich sehr schön finde. Schon beim bereits angesprochenen Lancelin Race waren dieses Jahr einige sehr starke Fahrer vertreten, unter anderem auch Superstar Björn Dunkerbeck.
Auch andere Long-Distance Rennen dürfen sich offensichtlich dieses Jahr über einen guten Zuspruch freuen. Das Dahkla Festival, bei dem ein Long-Distance Wettbewerb Kitesurfer vs. Windsurfer durchgeführt wird, darf sich dieses Jahr bei den Herren über die Anwesenheit von Björn Dunkerbeck und Anders Bringdal freuen, während im letzten Jahr Antoine Albeau praktisch alleine die Fahne für die Windsurfer hoch halten musst.
Das wohl best besetzte Event ist aber das Master of Caribbean. Hierbei handelt es sich um die Renaissance eines schon bis 1996 durchgeführten Long-Distance Rennens über 107 nautische Meilen zwischen Guadeloupe und Martinique. Für dieses Rennen haben sich Antoine Albeau, Ross Williams, Josh Angulo, Kevin Pritchard, Peter Volwater, Cyril Moussilmani und Julien Quentel gemeldet.