Vielleicht nochmal als Begründung meiner Frage:
Ich starte manchmal zu einigen Match Races z.B. vor Kiel Bülk. Teils ist Seegras ein Thema. Alles offen zur Ostsee, Wind dann stark + auflandig.
Daher interessiert's mich einfach was die schnellen Jungs da so einsetzen und wie schnell die werden. Ob das dann für mich Sinn macht ist ja sowieso ne andere Frage.
Lessacher Rake30
-
-
Strandhorst ist ablandig und auflandig. Ablandig aber 100m draußen. Wolfgang
-
Wieso fing ich doch mal an für Seegras Rake 30° zu bauen,um dann zu merken, ist schneller,weil kursstabiler usw.Wolfgang
-
Strandhorst ist ablandig und auflandig. Ablandig aber 100m draußen. Wolfgang
Hab die Session rausgesucht in Strand Horst von Oberlender.
39,92 Severne Reflex 5,6 mit C3 slingshot 21 (Fehler?). 1.9.2013Naja, Vor Kiel mitten auf der Ostsee/Onshore bei Bedingungen für nen Reflex 5,6. Das wäre mal ein Interessantes Match Race
Das sieht da dann ein wenig anders aus als in Strand Horst . Egal, will das Thema nicht überstrpazieren, ich teste mich weiter durch. -
Ich hab nicht gewußt daß er andere Finnen fuhr. Tut mir leid. Hätte lesen sollen. Wolfgang
-
-
Craig Hollins fuhr über 500km. 12.02. 2013 Lake George Event. Average 38.63 Knoten.Top.40.81 Knoten. Duo Speed Weed. Wolfgang
-
Craig Hollins fuhr über 500km. 12.02. 2013 Lake George Event. Average 38.63 Knoten.Top.40.81 Knoten. Duo Speed Weed. Wolfgang
Hier ist der Spot den ich meine bei 5er Wave Segel Bedingungen (also ca 7,0er Race Segel). Welche Finne sollte man hier bei Seegras fahren um gegen seine Kumpels zu surfen, neuester Stand? Downwind und Halbwind. Rake30, Bullspeed, Duo Weed Speed, Duo Weed?
http://www.surf-forum.com/album.php?albumid=70&attachmentid=8134
-
Vielleicht nochmal als Begründung meiner Frage:
Ich starte manchmal zu einigen Match Races z.B. vor Kiel Bülk. Teils ist Seegras ein Thema. Alles offen zur Ostsee, Wind dann stark + auflandig.
Daher interessiert's mich einfach was die schnellen Jungs da so einsetzen und wie schnell die werden. Ob das dann für mich Sinn macht ist ja sowieso ne andere Frage.Du wirst kaum eine vernünftige
Antwort bekommen, wenn du die "schnellen Jungs" fragst, denn keiner von denen wird auf die Idee kommen, unter diesen Bedingungen in der freien Ostsee auf dem Kabbel
einen Speedrun zu machen.Gefragt wäre dann eine laufruhige, spinout-freie Finne für beste Boardkontrolle. Wenn sie dann noch schnell ist, na bitte, das sollte nicht weiter schaden.
Unter solchen Bedingungen würde ich fahren:
Rake 30 in Carbon, knüppelhart, klein! 25-30 cm (Segel 6-8 m²)
Duo weed in G10, weicher, flext etwas, 28-32 cmAnsonsten könnte es sinnvoll sein, mal die Slalomfahrer zu fragen, die müssen schon mal unter solchen Bedingungen ran. Die haben dann aber auch eine gut gefüllte Finnentasche für die verschiedenen Wasseroberflächen
meint
Dr. Spin Out
-
Du wirst kaum eine vernünftige
Antwort bekommen, wenn du die "schnellen Jungs" fragst, denn keiner von denen wird auf die Idee kommen, unter diesen Bedingungen in der freien Ostsee auf dem Kabbel
einen Speedrun zu machen.
Kein Speedrun, sondern Matchrace. Das Olympia Team fährt in der Ecke auch bei den Bedingungen.
Und Lehmann, Langer...alle da. Aber keine GPS Daten bekannt.
Bei freiliegenden Spots und 7er Bedingungen sieht das eigentlich immer so aus.Alles anzeigen
Gefragt wäre dann eine laufruhige, spinout-freie Finne für beste Boardkontrolle. Wenn sie dann noch schnell ist, na bitte, das sollte nicht weiter schaden.Unter solchen Bedingungen würde ich fahren:
Rake 30 in Carbon, knüppelhart, klein! 25-30 cm (Segel 6-8 m²)
Duo weed in G10, weicher, flext etwas, 28-32 cmAnsonsten könnte es sinnvoll sein, mal die Slalomfahrer zu fragen, die müssen schon mal unter solchen Bedingungen ran. Die haben dann aber auch eine gut gefüllte Finnentasche für die verschiedenen Wasseroberflächen
meint
Dr. Spin Out
OK...Duo Weed habe ich ja schon, nur in Carbon.
Bin mal mit ner 24er Duo Weed und nem 6,4er Race Segel auf einem PD SL 92 auf 28 kts Topspeed gekommen in etwa an dem Spot / Wind bei 30kts. Das muss schneller gehn
-
Nach meinen Erfahrungen unter solchen Wasserbedingungen liegt der Maximalspeed nicht mehr am Material sondern nur noch am Angstfaktor. Das Lesen der Wasseroberfläche entscheidet dann über den möglichen Speed.
Schneller als 30 kn kann man dann nur noch sehr kurzfristig im Glattwasser vor den größeren Wellen fahren.
-
-
Nach meinen Erfahrungen unter solchen Wasserbedingungen liegt der Maximalspeed nicht mehr am Material sondern nur noch am Angstfaktor. Das Lesen der Wasseroberfläche entscheidet dann über den möglichen Speed.
Schneller als 30 kn kann man dann nur noch sehr kurzfristig im Glattwasser vor den größeren Wellen fahren.
Volle Zustimmung. 30 kn auf so einer Wasseroberfläche ist echt ne Hausnummer. Langer fährt dann warhrscheinlich noch 7,8 und nen 70 cm Board, damit er den Chop besser glattbügeln kann. Habe das einmal miterlebt, da hab ich als ambitionierter Hobbyslalmonfahrer auch ganz schön blöd geguckt... aber er war schnell. Und ist halt mehr geflogen als gefahren, dann macht die Wasseroberfläche immer weniger aus

Mit anderen Worten: Wenn du zu langsam bist, liegts eher nicht am Material, sondern an der Verbindung zwischen Fußschlaufen und Gabelbaum
Der Trimm sollte natürlich stimmen, möglichst freie Gleitlage ohne Tailwalkneigung...Gruß, Onno
-
Hallo Terence:Bild gesehen. Denke nach. Brett hat wieviel Liter???? Box?? Bull Speed,aber welcher Rake? Wolfgang
-
Nach Telefonat mit Dr. Spin out wäre für Deine Bedingungen die 28cm Chamäleon optimal. Könntest Du gerne mal probieren. Wolfgang
-
Nach Telefonat mit Dr. Spin out wäre für Deine Bedingungen die 28cm Chamäleon optimal. Könntest Du gerne mal probieren. Wolfgang
Ok, die kenne ich. Bin ich schon vor 15 Jahren mit Xanthos 295 gefahren. Habe ich sogar noch eine in Größe 24cm für meine Freestylewaveboard.
Ich kenne genug Leute, die die noch in Tuttle Box fahren für meine Slalom Boards, kann ich mal ausleihen und probieren.Ich hatte nur gedacht, dass es inzwischen weitere Entwicklungen gegeben haben könnte für schwierigere Bedingungen. Bei den geraden Finnen gibt es ja auch entsprechende Finnen (Tectonics F1 Falcon oder Select S1 High Wind G10). Für einige Surfer wäre es eben besser, wenn sich die Finnenentwicklung ihren Input nicht nur von den Speedpisten holt.
-
Die 28er Chamäleon geht auf einen Prototyp von 1996 zurück, die hat also bald ihr 20 jähriges
Jubiläum! Thomas Döblin war mit so einer Finne auch schon mal Deutscher Meister bei den Speedsurfern, sie ist also trotz ihres dicken Profils nicht gerade langsam.Die Empfehlung für die Chamäleon geht auf die Erfahrung zurück, daß diese Finne auch heute noch immer die mit weitem Abstand beste Anti-Spinout-Finne ist. Da kann man wirklich absolut hirnlos mit rumballern, die Finne hält immer.
Und diese Eigenschaft hat sie auch bei "Normalsurfern", man muß also nicht unbedingt ein sensibles Füßchen haben. Das könnte der entscheidende Vorteil sein, wenn man gut angeblasen von Wellenkamm zu Wellenkamm hüpft. Ein Top-Fahrer kann das natürlich auch mit einer steilen Finne kontrollieren, aber selbst gute Fahrer haben da schon so ihre liebe Mühe mit und rutschen von Spinout zu Spinout.Speedfahrer haben berichtet, daß die Finne bei etwa 40 kn dicht macht, sie wird dann nicht mehr schneller, aber ich glaube kaum, daß du auf dem Revier wirklich mit 40 kn
fahren möchtestmeint
Dr. Spin Out
-
-
Der Hauptvorteil der Chamäleon sind die waagrechten Unterteilungen Konvex und Konkav,schreib ich mal groß,natürlich noch die Zacken ,wo das rausfliegt das
ein Spin out werden würde, also selbst eine Abteilung mit Chaos hat noch andere Abteilungen die davon frei sind und einfach halten. Wolfgang -
Hab für Australier,die wissen ja alles besser die Chamäleon in 8mm gebaut, die war dann eben von mir falsch gebaut, Wolfgang
-
Nach Telefonat mit Dr. Spin out wäre für Deine Bedingungen die 28cm Chamäleon optimal. Könntest Du gerne mal probieren. Wolfgang
Aloha.
Gibt es die Chamäleon auch mit Überstand nach vorne?? Finde ich deutlich schöner als die "normalen" was den Trimm angeht...es sei denn es geht nur um Raumschot-runter-Ballern...da sind die "normalen" auch nicht von schlechten Eltern...wenn aber auch beim Matchrace mal ein Amwindschlag drin sein soll, würd ich die mit Überstand nehmen ;-)))LGs
Paul -
Alles anzeigen
Die 28er Chamäleon geht auf einen Prototyp von 1996 zurück, die hat also bald ihr 20 jähriges
Jubiläum! Thomas Döblin war mit so einer Finne auch schon mal Deutscher Meister bei den Speedsurfern, sie ist also trotz ihres dicken Profils nicht gerade langsam.Die Empfehlung für die Chamäleon geht auf die Erfahrung zurück, daß diese Finne auch heute noch immer die mit weitem Abstand beste Anti-Spinout-Finne ist. Da kann man wirklich absolut hirnlos mit rumballern, die Finne hält immer.
Und diese Eigenschaft hat sie auch bei "Normalsurfern", man muß also nicht unbedingt ein sensibles Füßchen haben. Das könnte der entscheidende Vorteil sein, wenn man gut angeblasen von Wellenkamm zu Wellenkamm hüpft. Ein Top-Fahrer kann das natürlich auch mit einer steilen Finne kontrollieren, aber selbst gute Fahrer haben da schon so ihre liebe Mühe mit und rutschen von Spinout zu Spinout.Speedfahrer haben berichtet, daß die Finne bei etwa 40 kn dicht macht, sie wird dann nicht mehr schneller, aber ich glaube kaum, daß du auf dem Revier wirklich mit 40 kn
fahren möchtestmeint
Dr. Spin Out
Es ist ja nun nicht so, dass man permanent nur von Welle zu Welle springt. Wenn man eine passende Linie fährt ist das garnicht so schlimm wie es aussieht. Aber Windchop zwischen den Wellenkämmem und abreißende Wellenkämme müssen trotzdem immer wieder mal überquert werden.
Spinout ist nichtmal so ein Problem mehr, das war früher. Daher würde ich jetzt nicht versuchen meine Finne explizit nach Spinoutsicherheit auszuwählen. Eher nach Kontrolle/freier/ruhiger Gleitlage/angmesserner Power, wie Slaughthammer angedeutet hat . Zieltopspeed ist bei 30 kts, die darf gerne längst vor 40kts abriegeln. Damit sollte man auf jedenfall vorne mit dabei sein. Meine hurricane SR6 40 macht sich recht gut in freien Gewässern mit 7,8qm. Sie hat einfach die Power um mich über dem Kabbel zu halten, nur doof wenn sie Seegras einfängt. 40kts könnte die glaube ich auch nicht. Naja, jedenfalls ist es schwer mit Seegrasfinnen diese Power zu erzeugen, mutmaßlich weil sie nicht flexen. In Glattwasser egal, für mich aber problematisch. Muss ich mich damit abfinden, dass das nunmal so ist, oder geht da entwicklungstechnisch noch was? Was wäre wenn man Rake 35 statt 45 nimmt, bringt der Flex dann wieder Power? Ich habe sogar eine Custom Rake 35 Winheller, aber viel Power hat die auch nicht. Läuft wie eine zu kurze Speedslalom
nicht schlecht in Glattwasser…aber nicht für Kabbel. -
Mit dem Flexen ist das bei Seegrasfinnen so ein Problem, weil da jeder Flex automatisch auch einen sehr starken Twist erzeugt durch den Rakewinkel. Und damit ist dann der Lift
wieder weg. Deshalb hat man auch nie das Gefühl, daß eine Seegrasfinne aufkentern will. Du bekommst da erst guten Lift, wenn du sehr stark über das Leerail fährst, dann steht die Finne schräg genug für eine gute Liftkomponente. Aber dann ist die Wasserlage des Boards nicht mehr optimal.Deshalb ist da eher hart angesagt, ich bevorzuge aber gerne die G10 Finnen, da sie noch einen kleinen Rest Flex haben.
Da du ja hurricane, winheller und c-fins hast ist dir ja klar, wie stark die Leistungsoptimierung von Board und Segel ganz entscheidend durch das Flexverhalten der Finnen gesteuert wird. Die Boards/Bodenkurven werden halt nicht für den weiter hinten liegenden Druckpunkt der Seegrasfinnen hin optimiert, also muß man von einem "nicht optimalen" Zustand doch noch das Beste rausholen.
Ein richtiger Weg ist mit Sicherheit, die Finnen etwas vor die Tuttlebox zu setzen, Wolfgangs neue Serie Bull weed funktioniert sehr gut und ist teilweise schon wieder vergriffen. Evtl reichen dann auch 35-40 Grad Rake vorne, bringt den Finnendruckpunkt noch weiter an die "normale" Position und man kann bei hohen Geschwindigkeiten auch bei dem Rakewinkel das Gras sehr leicht wieder abspringen.
Also Entwicklungspotential ist noch da - und Wolfgang ist ja auch noch da

-
-