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Sparring zur SUP Entscheidung

  • StandUper
  • 17. August 2026 um 10:57
  • StandUper
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    • 17. August 2026 um 10:57
    • #1

    Hallo Surfer-Forum,


    da es mein erster Post ist eine kurze Vorstellung: Stefan, wohnhaft in Leipzig, Vater von zwei Kids (15 und 6). Ich wohne in einer Wohnung, es gibt einen kleinen (eher feuchten) Keller und einen Hof - falls Lagerung oder Trocknung eine Rolle spielt.


    Ich bin aktuell auf der Suche nach einem SUP und dabei natürlich auch auf der Suche nach ERfahrungswerten und Entscheidungskriterien und dabei auf Euer Forum gestoßen. Ich habe mich bereits etwas in die Materie hineingelesen und auch schon ein paar Boards probiert, hoffe aber auf ein paar hilfreiche Kommentare von Eurer Seite für das Alltags-Handling, um zu einer guten Kaufentscheidung zu kommen.


    Meine Anforderungen: Ich würde gerne durch die Leipziger Kanäle fahren, vielleicht auch vom Stadthafen bis zum Cospudener See, und natürlich 2-3 Stunden auf den Seen unterwegs sein. Die sind meistens ruhig, es kann aber Wind aufkommen und leichter Wellengang. Ans Meer möchte ich nicht, Salzwasser und ein zusammenrollbares Board halte ich für eine nicht nachhaltige Kombination.

    Meine Tochter will sich das Board ausleihen (und dann mit Freundinnen rumshippern).

    Mein Sohn soll so mehr Spaß am Wasser bekommen. Mit dem Kayak hatten wir zuletzt eine gute Erfahrung bei einer 4h Tour über den See.


    Mein Budget beträgt 700 € für ein Set. Dafür finde ich ganz vernünftige Dinge:


    1. Die Duotone Air Reihe (früher Fanatic) - mit unter 8kg scheint mir das sogar per Fahrrad transportierbar zu sein. Das klingt verlockend - und gleichzeitig frage ich mich, ob es auch lebenspraktisch ist - macht das hier jemand? Fahrrad und SUP? Es hat nur einen Layer, soll aber laut Test sehr stabil sein. Gibt es hier Ideen zu der Kombination aus wenig Gewicht/Material und Haltbarkeit? Hier gibt es die Raven und die Blitz Serie. KI will mich unbedingt vom Raven überzeugen, weil ich ja 2-3h alleine unterwegs sein will - um Strecke zu machen. Ich denke auch an meinen Kleinen und ob der dann wie Buddha reglos am Bug sitzen muss und das Blitz mit etwas mehr Breite nicht die bessere Wahl wäre?
    2. Die Gong-Boards. Hat da jemand Erfahrung? Ich denke hier ans Ging Cruise. Wäre das eine gute Wahl? Im Vergleich zum Duotone: 4-5kg mehr Gewicht, dafür aber ein Double Layer PVC. Kein Fahrradtransport, außer mit Hänger (und die werden hier in der Stadt gerne genommen 😪).
    3. Das Gleiche gilt wohl für Gladiator Pro 12'6 T oder das STX Tourer 12'6.


    Nun meine Frage an Euch: bei meinen Anforderungen, welche Board-Form würdet ihr empfehlen, eher Tourer oder eher Kompromiss zwischen Tourer und Allround? Kennt ihr die leichten Duotone-Boards und was ist von denen zu halten? Oder würdet ihr ein Regal höher greifen, zu RED oder Starboard oder Indiana? Gibt es Erfahrungen mit Gong?

    Und: im Alltag: lässt sich ein SUP-Einsatz überhaupt mit dem Fahrrad realisieren? Oder braucht es ohnehin Zubehör/Stauraum (für Kleidung usw.), die ein Auto nötig/sinnvoll machen?


    Fragen über Fragen. Vielleicht mögt Ihr ja antworten. Ich würde auf jeden Fall nach der Entscheidung mal berichten, ob es eine gute war 💁


    Grüße!


    Stefan

  • newt3
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    • 17. August 2026 um 15:49
    • #2

    per Rad geht. bei meinem sinds ca 15kg auf dem rücken (sup, pumpe, schlauch, ggf 3 teiliges paddel, finne)

    dazu kommt dann noch einiges auf dem gepäckträger da es mir sonst auf dem rücken unnötig schwer wird: kleines oder großes handtuch, wechsel t-shirt (kann man sich wenns kalt ist auch um den hals hängen), 2 trinkflaschen (eine fürs suppen, eine für ankunft und nach dem aufpumpen und wenn man vom suppen wieder aufs rad umsteigt), ggf noch badeschlappen (falls du beim suppen wo einkehren möchtest), fahrradschloss, sonnencreme, geld, smartphone. wasserdichter 5? liter sack(für die dinge die man dann auf dem sup dabeihaben möchte).

    nervig: die packerei. zu hause alles ans rad und auf den rücken. ggf noch das paddel ans rad zurren, falls du eines hast was längenmäßig nicht sinnvoll in den rucksack geht. das aufpumpen vor ort. und das umgepacke was nun aufs sup mit soll. blos nichts vergessen.

    mit dem Auto im Grunde ähnlich nur das du da einfach alles schnell reinwerfen kannst...sortiert wird evtl erst wieder zu Hause.

    Ob man mit dem Rad dann 1.5km 2km (das wären bei mir so die Einstiegstellen) oder 8km fährt ist eigentlich fast wumpe. die Logistik alles zu laden, nichts zu vergessen und eben die pumperei sind der eigentliche Aufwand.

    Gelaufen bin ich die 1.5km kürzeste strecke mit dem Sup aufm Rücken noch nie - dann mußt du nämlich alles tragen + vor Ort dann Rucksack mit Pumpe anschließen (per fahrrad schließ ich das mit dem rad zusammen. bisher ging da nie jemand dran...)


    Kaufempfehlung kann ich keine geben. hab zwei billige Sup und die halten schon einige Jahre. das eine ist mit Windsurfoption, das andere ohne. Nutz das ein paar mal im Jahr zu Hause und auf manchen surftrip kommt das sup auch oft mit falls mal kein Wind ist.

  • Hasenpeter
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    • 17. August 2026 um 17:11
    • #3

    Es gibt neue Sets, die wesentlich leichter sind.
    Ich hatte im Frühjahr kurz ein duotone Blitz 12‘… SUP aus 2026, ähnlich dem Benannten Air, geliehen und dafür getragen. Ich war überrascht, wie leicht das aufgepumpte Board im Vergleich zu meinem Starboard Blend aus 2021 mit einer Hand zu tragen und auch wie kompakt der Rucksack war. Meine Empfehlung daher, schau nach dem Gewicht. Das kann alles andere leichter / einfacher machen.

  • Totti-Amun
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    • 17. August 2026 um 17:17
    • #4

    Starboard hat geschweisste statt geklebte Boards: -> Weniger Umweltbelastung bei der Produktion, deutlich sehr viel haltbarer. Vor Allem bei höheren Temperaturen.


    Gong: Dazu findet sich so einiges im Web, schlechte Quali und Probleme mit dem Durchsetzen von Garantieansprüchen. Das Zeug muss auch erst nach Frankreich zurück gesendet werden.

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  • StandUper
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    • 17. August 2026 um 17:25
    • #5

    Hallo Forum,


    so schnell so viele Antworten für den Newbie im Kreis - danke!


    Ja, die Duotones sind alle leicht. Blitz und Raven haben halt unterschiedliche Formen. Ich tendiere auch zu denen wegen Gewicht, Kompaktheit und Handling. Geschweisst sind sie auch und im cross.stitch Verfahren gedropsticht. Wenn ich zwischen Blitz und Raven wählen könnte - welches entspricht eher meinen Anforderungen (von der Form her)?

    Und: hat jemand (vielleicht von Fanatic kommend, die diese SLT Boards ursprünglich entwickelt haben) Erfahrungen zur Langlebigkeit dieser leichten aber halt nur einlagigen SUPS?


    Gut, Gong ist damit raus. Das ging ja schnell 💁


    Und das mit dem Fahrrad ist ein hilfreicher Praxisbericht - danke! Bei mir sind es aber eher 20 min. bis zum See. 15kg plus x - da mache ich mir Gedanken über die Haltbarkeit des Rucksacks auf den Holperstrecken durch den Wald hier. Auch da wären 7kg wahrscheinlich besser?


    Danke schonmal für weitere Ideen!


    Stefan

  • StandUper
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    • 18. August 2026 um 15:55
    • #6

    Hallo liebes Forum,


    ich habe mich nun für das Duotone Blitz Air in 12' entschieden:

    iSUP Package Blitz Air SLS
    iSUP Board BLITZ AIR SLS für Touring & Exploring: Gerade Outline für effizientes Gleiten, mehr Breite für zusätzliche Stabilität. Ultrakompaktes Packmaß.
    www.duotonesports.com


    Habt ihr empfehlungen, was ich gleich dazuholen sollte? Ein anderes paddel? Welches? Beim ausprobieren fand ich ein Kayak-Padel ganz nice, aber stehend stechen gut fürs Körpergefühl. Ich habe noch einen wasserdichten Sack mit 20l dazu. Einen Float für hinten. Braucht der Kleine (6, noch Nichtschwimmer) eine richtige Rettungsweste oder tut es die Decathlon-Manschette, die er auch im Pool umhat? Und: wie haltet ihr es mit der Pumpe? Lohnt sich hier was elektrisches (ich scheue nicht das aufpumpen, aber wie kriege ich so ein Board manuell wieder leergezogen?)?


    Besten Dank für jede Idee!


    Stefan

  • Totti-Amun
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    • 18. August 2026 um 16:28
    • #7
    Zitat von StandUper

    Hallo liebes Forum,


    ich habe mich nun für das Duotone Blitz Air in 12' entschieden:

    https://www.duotonesports.com/de/products/du…2026-43260-1715


    Habt ihr empfehlungen, was ich gleich dazuholen sollte? Ein anderes paddel? Welches? Beim ausprobieren fand ich ein Kayak-Padel ganz nice, aber stehend stechen gut fürs Körpergefühl. Ich habe noch einen wasserdichten Sack mit 20l dazu. Einen Float für hinten. Braucht der Kleine (6, noch Nichtschwimmer) eine richtige Rettungsweste oder tut es die Decathlon-Manschette, die er auch im Pool umhat? Und: wie haltet ihr es mit der Pumpe? Lohnt sich hier was elektrisches (ich scheue nicht das aufpumpen, aber wie kriege ich so ein Board manuell wieder leergezogen?)?


    Besten Dank für jede Idee!


    Stefan

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    Wenn er nicht sicher schwimmen kann, dann unbedingt eine Weste mit genug Auftrieb.


    Luft ablassen:

    Du kannst das Ventil durch eindrücken und drehen um 90° offen festsetzen. Und rollst dann das Board von der anderen Seite beginnend ein, die Luft entweicht komplett.

    Und das Ventil beim Aufblasen erstmal wieder schliessen. Sonst pumpst du 2x. ;)

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    • 18. August 2026 um 16:37
    • #8

    Hallo Totti,


    das klingt erstmal gut. Und wenn ich anfangs öfter 2x pumpe spare ich mir eben das im Fitness-Studio später :-).


    Ich verstehe Dich richtig: Du meinst eine "richtige" Schwimmweste? Sowas?: https://www.decathlon.de/p/rettungswest…34/c136m8569209

  • Totti-Amun
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    • 18. August 2026 um 16:42
    • #9

    Ja, warum nicht? Sollte nicht zu sehr einschränken. Bei dem heissen Wetter aber sicher kein Vergnügen. Vielleicht hat jemand anders noch einen anderen Tipp.


    Ich nutze nur im Winter das hier von Secumar, ist preislich aber eine andere Liga: https://www.secumar.com/produkt/free-100/

    Ich bin aber auch kein gutes Vorbild, ich paddle auch dann nur in Strassenklamotten.

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    • 18. August 2026 um 17:25
    • #10

    Ein cooles Teil, aber damit ist der kleine ja untergegangen, bevor ich den Trigger für die Gaskartusche finde....


    Wie ist hat du schon ausgelöst?

  • Totti-Amun
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    • 18. August 2026 um 17:32
    • #11
    Zitat von StandUper

    Ein cooles Teil, aber damit ist der kleine ja untergegangen, bevor ich den Trigger für die Gaskartusche finde....


    Wie ist hat du schon ausgelöst?

    Noch nie ausgelöst, ich falle nicht rein. Ich wollte das immer mal testen. ^^

    Werde es mal im Schwimmbecken machen, genug Kartuschen habe ich ja auch noch dafür.


    Was wichtig ist:
    Gewöhnt euch direkt an, eine Leash zu benutzen. Dann kann man das Board auch nicht verlieren. Wenn Wind ist und ein bisschen Windwelle dabei kommt und man fällt ungünstig ins Wasser und stösst dabei das Board noch weg, ist es schwer, das wieder einzufangen. Es treibt sehr schnell ab und dann hat man ohne Weste auch keine Schwimmhilfe.
    Ohne Leash paddle ich niemals los.

    Was man auch überdenken soll:
    Einen Neoprenanzug. Ist es nicht mehr so warm und man war möglicherweise auch mal im Wasser, wird es schnell sehr kalt. Kann ein Kurzarm/Kurzbein sein.

    Sonnenschutz dito, Basecap und Sonnencreme, ggfs. ein Lycra.

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