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Energiespeicher, Stromspeicher usw.

  • B123
  • 12. April 2026 um 21:41
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    Slaughthammer
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    • 3. Mai 2026 um 11:51
    • #81
    Zitat von tourensurfer

    Ich glaube es wäre in unserem wirtschaftlichen Interesse und gut für den Strompreis am Ende, wenn jeder einen Speicher betreiben darf, ohne mit Verbrauchssteuern und -abgaben belegt zu werden.

    Aus dem Netz laden und ins Netz wieder einspeisen. Die Schwierigkeit besteht hier darin, dass sich jemand den Strom abzweigen könnte für den privaten Verbrauch.

    Das Problem ist rein politischer Natur. Technisch ist das alles lösbar. Aber sobald die einflussreichen Lobbyisten der bestehenden Energieinfrastruktur Konkurenz wittern wird halt alles in Bewegung gesetzt deren derzeitiges Geschäftsmodell noch möglichst lange möglichst profitabel zu halten. Die Netzbetreiber schütten lieber absurd hohe Gewinne an Investoren aus anstatt in den nötigen Netzumbau zu investieren. Die für einen sinnvollen netzdienlichen Speicherbetrieb im privaten Bereich notwendigen Smartmeter werden in Deutschland unnötig verkompliziert und verteuert, Netzbetreiber wurden schon wegen Wucherpreisen verurteilt. Österreich hat hingegen 95% Smartmeterabdeckung, Deutschland ca. 5%. Nur ein Beispiel wie die Vergangenheitslobby in Deutschland die Zukunft ausbremst.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • eki
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    • 3. Mai 2026 um 12:11
    • #82

    Wird interessant, wenn sich die Erkenntnis breit macht, wie unrentabel die Folgen von Klimawandel sind.

  • aussteiger-oldi
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    • 3. Mai 2026 um 14:45
    • #83

    ich bin da sehr skeptisch ob sich ruckartig etwas ändert ehe man vor der Wand steht.

    - ca. 1960 lernte ich in der Schule dass der Meeresspiegel ansteigt und die Nordsee bis an den Rand vom Sauerland reichen wird. Erfolgte Maßnahmen ?
    - Tschernobly Atomunfall, war der größte in einer Reihe von Störfällen. Während dem Störfall standen wir am Jisselmeer und betrachteten die über den Umweg der Ostsee, Schweden hereinkommende verstrahlten Winde. Kein Wildfleisch oder Pilze essen!. Es stand dort die Frage im Raum, "kann ich es verantworten noch Kinder in die Welt zu setzen." Als Surfer und Techniker kannten wir ja die Alternativen schon. Maßnahmen ?
    - Energiekrisen ca. 1975. Die Gesellschaft lernte was Abhängigkeit bedeutet. Die Industrie entwickelte viele Lösungen
    - Flüchtlinge: vor ca. 22 Jahren sollte ich mobile Überwachungsanlagen für 5000qkm "Hühnerfarm" nach Nordafrika liefern. Man hatte wohl gemerkt dass auch deutsche Waffenlieferungen zu Flüchtlingsströmen führen können.
    - Corona: Interessant die Bundestagsdrucksache aus dem Jahr 2013. Aufgelistet die Folgen einer corona ähnlichen Pandemie mit den Maßnahmen. Explizit steht drin, es ist nicht die frage ob, sondern wann sie kommt.
    - Abwanderung der Technik, Wissen ins Ausland, ist Jahrzehnte bekannt und wurde auch damals schon vom Staat aktiv teils indirekt mit Subventionen unterstützt.
    - decarbonisierung mit dem Erfolg dass eine deutlich erhöhte Anzahl von Kohleschiffen von Rotterdam ins Binnenland fuhren und weil es sich nicht rechnete auf Rückfracht zu warten , gleich wieder leer zurück um wieder Südamerikansche Kohle zu laden.
    - es gibt noch viele weitere Beispiele von "wir wissen die Probleme und meist auch möglichen Lösung", doch man machte das Gegenteil.

    Die Erkenntnis ist schon lange da.
    Nur interessiert sie nicht so stark um eben keine Ideologischen, Pseudo Maßnahmen zu ergreifen.
    Lobby ? ich glaube das Argument wäre zu einfach.

    Warum sollte sich dieses Verhalten ändern ? Klar, schön wäre es.

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    • 3. Mai 2026 um 16:00
    • #84
    Zitat von eki

    Wird interessant, wenn sich die Erkenntnis breit macht, wie unrentabel die Folgen von Klimawandel sind.

    Solange die Verursacher des Klimawandels nicht die Folgekosten tragen müssen, bewirkt diese Erkenntnis gar nichts. Und bei den Folgekosten ist es mit der Attribuierung immer schwierig. Welche Flüchtlinge sind jetzt durch welche CO2-Emmission verursacht? Welches schwere Unwetter wäre ohne den Klimawandel nicht geschehen? Da hat man es dann immer mit großen Zahlen und Wahrscheinlichkeiten zu tun.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • tourensurfer
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    • 3. Mai 2026 um 17:24
    • #85
    Zitat von Slaughthammer
    Zitat von tourensurfer

    Ich glaube es wäre in unserem wirtschaftlichen Interesse und gut für den Strompreis am Ende, wenn jeder einen Speicher betreiben darf, ohne mit Verbrauchssteuern und -abgaben belegt zu werden.

    Aus dem Netz laden und ins Netz wieder einspeisen. Die Schwierigkeit besteht hier darin, dass sich jemand den Strom abzweigen könnte für den privaten Verbrauch.

    Das Problem ist rein politischer Natur. Technisch ist das alles lösbar. Aber sobald die einflussreichen Lobbyisten der bestehenden Energieinfrastruktur Konkurenz wittern wird halt alles in Bewegung gesetzt deren derzeitiges Geschäftsmodell noch möglichst lange möglichst profitabel zu halten. Die Netzbetreiber schütten lieber absurd hohe Gewinne an Investoren aus anstatt in den nötigen Netzumbau zu investieren. Die für einen sinnvollen netzdienlichen Speicherbetrieb im privaten Bereich notwendigen Smartmeter werden in Deutschland unnötig verkompliziert und verteuert, Netzbetreiber wurden schon wegen Wucherpreisen verurteilt. Österreich hat hingegen 95% Smartmeterabdeckung, Deutschland ca. 5%. Nur ein Beispiel wie die Vergangenheitslobby in Deutschland die Zukunft ausbremst.

    Was liest du denn für Quellen? Ich halte das allesamt für Märchen.

    Der Gesetzgeber hat alles allein in der Hand. Er muss keine Lobbygruppen fragen. An welche Unternehmen soll es denn diese absurd hohen Ausschüttungen gegeben haben? Zufällig habe ich auch eine ganze Reihe Beteiligungen und mir ist da nichts bekannt. Im Gegenteil, die Netzbetreiber underperformen.


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    • 3. Mai 2026 um 17:48
    • #86
    Zitat von tourensurfer

    Was liest du denn für Quellen? Ich halte das allesamt für Märchen.

    Hintergrundinformation: Wie die Gewinne der größten deutschen Stromnetzbetreiber berechnet wurden - Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V.
    Vorgehen:Untersucht wurden die Bilanzen von 15 der 20 größten Verteilnetzbetreiber (VNB) für die Jahre 2019 bis 2023. Diese Unternehmen haben zusammen rund
    www.bne-online.de
    Zitat von tourensurfer

    Der Gesetzgeber hat alles allein in der Hand. Er muss keine Lobbygruppen fragen.

    Muss er nicht. Tut er offensichtlich aber doch. Insbesondere wenn prominente Entscheider nach ihrer politischen Laufbahn noch profitable Aufsichtsratsposten besetzen möchten, scheint eine gewisse "Rücksichtnahme" auf deren Interessen von Vorteil zu sein.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • tourensurfer
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    • 3. Mai 2026 um 19:52
    • #87

    Naja, sind hauptsächlich GmbHs in deiner Liste. Die kann man nicht einfach so am Markt kaufen oder Infos einsehen. Auch die eine AG scheint nicht börsennotiert. Somit kann man die tatsächlichen Ausschüttungen an Investoren nicht so einfach einsehen oder sehen ob es diese wirklich gibt.

    Die EWE Netz GmbH gehört z.b. zur EWE AG, und diese ist nicht börsennotiert, emittiert jedoch Anleihen. So eine Anleihe performt jetzt auch nicht so überragend (e.g. DE000A3H2TW4), ist in meinen Augen auch eher Underperformer.

  • Blitz
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    • 28. Oktober 2026 um 19:50
    • #88

    Mit den Energiespeicher in Deutschland geht es voran. Man kann auch auf dem Foto klicken, dann sieht man den Speicher schön groß.

    Großbatteriespeicher in Alfeld eingeweiht - neues Schwergewicht im deutschen Speichermarkt

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