Ganz schön komplizierte Lösung, aber anschaulich geschildert. Danke. Es war mir auch neu, dass das Board verkantet, wenn am Mastfuß gezogen.
Sicherheit & gestern ein Forumsmitglied fast "lost for ever"'
-
-
Alles anzeigen
Abschleppen über etwa 1,7km leicht raumshot:
normalfall dort: Mast ist gebrochen
Segel zusammenrollen und mit Gabel auf Board festbinden (Verlängerung mittig als Fixierungshilfe)
nun noch drauflegen geht nicht: viel zu kippelig, weil hoher Schwerpunkt
Rigg komplett lassen auch nicht: Treibanker vom Feinsten
der Geschleppte muss nun das Klammeräffchen machen und einerseits seitlich vom Board das Boardpaket umklammern, als auch an der hinteren Schlaufe vom Ziehenden festhalten (anstrengend und er bekommt reichlich Wasser ins Gesicht) und sich langmachen
Schleppverbindung per Tampen scheidet dort aus 2 Gründen aus:
es gibt keine Befestigungsmöglichkeit an der Brettspitze
bindet man am Mastfuß, will das Board verkanten und seitlich ausweichen, wird nicht korrekt gezogen
2.: wenn man Probleme bekommt, weil zum Beispiel von hinten eine schiebende Welle kommt, weil man wegen starkem Höheverlust (raumschot) aus dem channel seitlich in die Brecherzone kommt, muss der geschleppte loslassen können, damit der Schlepper erstmal mit der Welle wegfahren kann, stat dass der geschleppte auf den Schlepper draufgeschoben wird, was zum Sturz und großem Chaos führtDas scheint eine gute Technik zu sein, wenn man den Segeldruck durch das Schleppen halten kann.
Mit einer Leinenverbindung habe ich selbst bei Kite Boards schlechte Erfahrungen gemacht. Das geschleppte Board schert zu leicht aus und liegt quer, manchmal mit umschlagen oder unterschneiden, da es keinen geeigneten Ansatzpunkt für die Leine bei Kite- oder Surfboards gibt.
Kiteboards nehme ich mit Tampen auf den Rücken, das klappt gut, wenn Wind und Welle moderat sind.
-
toll, wie hier viel DIY Rettungsvorschlaege diskutiert werden und einiges leider auch am Thema vorbeigeht. Dabei kann alles so einfach sein:
An allen Revieren gilt gesunder Menschenverstand,
und das hier universal, besonders in Le Morne:
1. Windsurfe niemals alleine, nimm noch 2 Freunde mit.
2. wenn du keine 2 Freunde hast, dann nimm ein Telefon mit und sei sicher, dass das Boot, welches du anrufst, dich auch findet.
3. Checke dein Material beim Aufbau penibelst genau
4. und fahre noch 2 kurze Schlaege, bevor du weiter weg vom Ufer faehrst, um zu checken, ob die Mastfussverbindung/Powerjoint richtig eingesteckt ist.
5. Sei dankbar jedem Kiter, denn der kann dir deinen Arsch und dein Leben retten.
Praevention ist einfach key.
Koennen wir den thread schliessen? fuehrt irgendwie zu nichts mehr
-
Von mir aus kann der Thread gerne offen bleiben.
Als ich letztes Jahr im März mein Material verlor und ohne Auftriebsweste recht weit zum Ufer schwimmen musste, hätte ich kein Telefon bedienen können, obwohl ich meistens eines am Oberarm in einer wasserdichten Tasche dabei habe.
Damals hätte ich vielleicht noch 20 Minuten schwimmen können, viel länger nicht. Wäre innerhalb dieses Zeitraumes ein Boot bei mir gewesen, wenn ich angerufen hätte?
Das Telefon müsste schon so eingestellt sein, dass man nicht erst eine komplizierte Ziffer eingeben muss und es muss sich um ein Rettungsboot einer Station handeln, die ganz in der Nähe ist.
Um mein Telefon im Wasser schwimmend benutzen zu können, braucht es meiner Meinung nach ein Auftriebs-Device am Körper, mindestens 50 N, damit man kurz aufhören kann Schwimmbewegungen zu machen.
Meine Zusammenfassung wäre:
1. Gehe nie allein aufs Wasser und bleibe relativ nah mit deinem Kumpel zusammen
oder wenn Du alleine bist
2. Surfe nur dort, wo Du mit absoluter Sicherheit bei Materialbruch oder -Verlust aus eigener Kraft schwimmend das Ufer erreichen kannst.
Das ist aus meiner Sicht alles ?
-
Was oft nicht gesehen wird: Wie sehr verantwortungsloses Verhalten auch die oft unfreiwillig Beteiligten belastet. Der Surfer, der zwei km draußen den Notfall sieht, trägt dann auch die Verantwortung für einen guten Ausgang mit sich rum, egal was er macht. Oder die Leute an den Stationen, die sich dann auf die Suche machen. Manchmal trägt man das lange mit sich rum. Ich spreche aus Erfahrung.
-
-
Ein aktueller Anlass:
Gestern in Gold, 14-16kn aus NW.
Die Surfer fahren weit in den Sund,
Wind geht auf und ab, dreht schnell auf N,
Gewitter zieht schnell auf, Blitze, starker Hagel,
der Wind schläft komplett ein.
Die meisten Surfer/Kiter sind an Land gekommen inkl langem Walk of Shame - aber nicht alle.
2 Motorboote fahren von Strukkamphuk und Gold los und suchen. Zumindest einen haben sie aus dem Wasser gezogen - ohne Material. Keine Ahnung, ob es noch weitere gab...
Wir sprachen am Strand mit einem erfahrenen Regatta - Surfer, der einen Restube am Gürtel trug.
Habt ihr damit Erfahrungen gemacht?
-
Hier hat das ein SUP-Fahrer im alten Kanonenboothafen auf dem Dänholm getestet
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Musste aber selber erstmal schauen was das ist. Man könnte auch direkt den Produktlink bringen, damit man weiß worum es geht

-
Musste aber selber erstmal schauen was das ist. Man könnte auch direkt den Produktlink bringen, damit man weiß worum es geht

Wer nicht weiß, was das ist, hat keine eigenen Erfahrungen. Und wer Erfahrungen hat braucht keinen link.... ?
-
Die Erfahrung von mir ist , habe soon Teil mal verschenkt , für Mittelmeersurfen .
War wie wenn man zu nem Kindern sagt, nimm die Jacke mit es könnte regnen.
-
Ich habe einen Restube, den ich eine Zeitlang v.a. im Winter am Homespot getragen hatte.
Wirkliche Erfahrungen habe ich glücklicherweise keine, weil er nie zum Einsatz kommen musste. Kann deshalb nur sagen, dass er am Trapez nicht arg gestört hat.
Ich trage inzwischen stattdessen eine Auftriebs/Prallweste. Das erschien mir sicherer, weil ich beim Restube immer die Frage im Hinterkopf hatte, ob der im Notfall auch wirklich funktionieren würde. Vermutlich Quatsch, da solide getestet, aber bei der Weste weiß ich halt, dass ich die Auftriebsfunktion nicht erst technisch auslösen muss.
Falls jmd. Interesse an einem getragenen aber nie ausgelösten Restube hat, gerne PN.
-
-
aurum Abschleppen: Ich habe es noch nicht probiert aber man könnte eine Schlinge am Mastfuss anknoten und nach vorn unterm Bug durchführen und dort auch nochmal verknoten, so dass es nicht übern Bug rutscht. Der Zugpunkt würde dann mittig unterm Bug liegen.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. -
Ich habe das bei meinen bisherigen Abschleppaktionen immer durch Festhalten des Tampens gelöst.
Einmal wurde ich selbst abgeschleppt und habe mich in Ermangelung eines Tampens an den hinteren Fußschlaufen festgehalten. Das ging überraschend gut, abgesehen davon, dass das im Winter mit Open Palm Handschuhen für die Hände ein sehr eingeschränktes Vergnügen war.
-
Also ich habe so ein Resttube, ich hatte es noch nie im Notfall gebraucht, aber ich habe es immer unter meiner Prallschutzweste an, es ist ein älteres Modell mit 80 Newton Auftrieb, die Gas Kartusche habe ich durch eine neue ersetzt. Ich hatte es mal ausprobiert und ausgelöst, da funktionierte es tadellos. Sollte es sich nicht automatisch aufpumpen, dann hat es ein Ventil, um es selbst auf zu pusten, das müsste selbst in der Notsituation möglich sein. Es ist natürlich noch mal ein Teil am Körper, an dem sich etwas vertüddeln kann. Ich trage es unter meiner Prallschutzweste, dadurch ist es ganz gut versorgt und stört fast gar nicht. Eine Prallschutzweste hat 50 N Auftrieb, das ist schon ganz gut, aber für eine längere Schwimmeinlage bin ich froh, wenn ich nochmals zusätzlichen Auftrieb habe. Der Resttube ist natürlich stark gefaltet und geknickt und ich habe immer die Sorge, dass er dadurch undicht wird. Wenn ich nicht auf dem Wasser bin, dann lagere ich ihn auseinandergefalltet. Wenn man ihn auf dem Wasser dabei hatte, dann muss man ihn sowieso trocken und offen lagern und auseinanderfalten.
-
- Offizieller Beitrag
hat jemand damit Erfahrung ?…
Eine persönliche PLB ist in Deutschland nicht zulassungsfähig.
Wohl aber in UK.Was meinst du damit? Ich habe das in Deutschland angemeldet. Funktioniert das dann etwa nicht?
Und wie und wo willst du das isoliert von einem Boot mit Funkanlage angemeldet haben? Sprich ohne MMSI?
Das geht nur in England, nicht in Deutschland.
-
Im Prinzip hat MRU schon Recht, es wurde alles schon in vielen anderen Themen beschrieben.
Letztendlich muss man selbst für seine Sicherheit sorgen soweit möglich.
Für Rettungsaktionen gibt es einige Grundmuster, aber im Detail ist jede anders, besonders wenn Kälte und/oder Verletzungen hinzukommen.
Bei zusätzlicher Sicherheitsausrüstung muss man damit üben und die auch regelmässig Warten, sonst klappt das nicht wie erwartet im Erstfall.
Ich versuche jedenfalls an Spots zu bleiben, wo andere auch sind und ich keine zusätzliche Safty Ausrüstung brauche.
Wenn ich allerdings weit raus fahren würde, wären Weste und die SafeTRX Uhr dabei, incl. Restrisiko, was mir dann den Spaß irgendwo einschränken würde. Ist aber auch eine Frage der Übung und Häufigkeit in der man sich in solchen Situationen aufhält.
-
-
Alles anzeigen
hat jemand damit Erfahrung ?…
Eine persönliche PLB ist in Deutschland nicht zulassungsfähig.
Wohl aber in UK.Was meinst du damit? Ich habe das in Deutschland angemeldet. Funktioniert das dann etwa nicht?
Und wie und wo willst du das isoliert von einem Boot mit Funkanlage angemeldet haben? Sprich ohne MMSI?
Das geht nur in England, nicht in Deutschland.
Das kann ich dir so genau nicht sagen. War überer einen ocean Signal Link. Ich denke aber es war nicht der von uk. Den hatte ich zuerst versucht und wurde glaube ich weiter geleitet. Dort musste ich Deutschland als mein Heimatland angeben in das der Notruf dann weiter geleitet wird. Von da aus sollte die Rettung dann eingeleitet werden. Ich habe da als Boot auch windsurfboard angegeben. Zuhause schauen ich nochmal nach wo das war, aber ich habe dafür ein oceansignal Login.
Du meinst als das funktioniert nicht als deutscher über das Heimatland?
-
- Offizieller Beitrag
Nein, eine PLB ist auf eine Person in Deutschland nicht zulassungsfähig.
-
Was hat die Zulassungsfähigkeit mit dem Notruf und der Rettung zu tun? Viele Flieger machen es genauso. Registriert über uk als deutscher Flieger. Meins mag über uk Coast gard registriert sein, wie gesagt habe aber explizit Deutschland als meinen Standort angeben können\ müssen . Der Notruf sollte an alle Stationen gehen , bei mir hieß es speziell an eine deutsche Stelle. Die sehen das ich ein deutscher Windsurfer bin , haben Kontaktdaten ( die aktuell und auch über meinen aktuellen Startpunkt und das ich gerade auf dem Wasser bin informiert sein sollten) und leiten angeblich die Rettung ein.
Kennst du jemand der nicht gerettet wurde oder hast du genaue Infos das man nur gerettet wird wenn man eine Funkanlage hat, da man ja sonst nicht registriert sein darf? Ich meine mehr als "nein"

-
hat jemand damit Erfahrung ?…
Ja, sind sehr beliebt für Bergsteiger, Paragleiter und Segelflieger im hochalpinen Raum.
-
Nein, eine PLB ist auf eine Person in Deutschland nicht zulassungsfähig.
Das war für zumindest Österreich für Jahre so ja. Früher waren die alle in GB registriert, was auch funktioniert hat. Da hat sich für uns aber im vergangenen Jahr etwas geändert. Möglich, dass das bei euch drüben jetzt auch geht...
-
-