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Masten-Lego

  • Festus
  • 8. Januar 2021 um 00:46
  • Festus
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    • 8. Januar 2021 um 00:46
    • #1

    Beim Stöbern auf der Seite vom Peterman bin ich auf einen (wie ich finde) äußerst interessanten Artikel gestoßen.

    Da wurde der Umstand ausgenutzt - dass die 400/430er und die 460/490er X6 Masten von Neilpryde jeweils das gleiche Verbindungsstück haben - um durch Kombinationen mit dem jeweils Anderen, und ggf. in Kombination mit 30cm Verlängerungen - recht feine Abstufungen von Mast-Längen, -Härten, und -Biegekurven zu erzielen.

    Sind oder waren solche Paarungsmöglichkeiten auch von anderen Herstellern/Mastfamilien bekannt?

    Mit CC Masten sollte das noch besser funktionieren - denn da die NP X6 sowieso flextoppig sind, ist die Hälfte der möglichen Kombinationen nicht sinnvoll nutzbar. ZB die 430er Base und das 400er Top ergeben zusammen einen solchen Superflextop, den nicht mal Neilprydesegel vertragen.

    Angesichts der Möglichkeiten ärger ich mich ein bisschen, dass ich mich für die nächste Saison schon eingedeckt hab.

  • Killefit
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    • 8. Januar 2021 um 08:05
    • #2

    Bei Ezzy ist das Standard und heißt Mix and Match, soweit ich mich erinnere.
    Dort kannst Du die Masthälften auch einzeln kaufen.

  • kai.weisweiler
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    • 8. Januar 2021 um 08:19
    • #3

    Bei Hot Sails Maui und CAAS lassen sich auch alle Masthälften miteinander kombinieren. Das nutze ich erfolgreich seit einer gefühlten Ewigkeit. Insbesondere beim reisen kann man sich damit einen halben bis ganzen Mast einsparen.

  • Festus
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    • 9. Januar 2021 um 15:12
    • #4

    Unifiber scheint 2021 ebenfalls auf diesen Zug aufzuspringen, allerdings empfehlen sie die Kombination verschiedener Längen ausdrücklich nicht.

    Zitat von Unifiber

    UNIVERSAL FERRULE SYSTEM - MODULAR MASTS

    In 2021 Unifiber introduced the Universal Ferrule System. All Unifiber masts have now identical ferrules (the part that connects the two mast halves), regardless of size, bend curve or carbon content.

    This provides a couple of advantages:

    1. If you break your mast, you only have to replace 1 half of the mast. It's common that windsurfers have a couple of mast halves lying around because they broke the other half. Now you can keep using the intact half of your old mast. Good for your wallet, for the environment and you save some space in your surf shack.
    2. You can mix and match masts of different bend curves. For example: combine a light-weight Elite C100 top with a more durable HD C75 base.
    3. You can fine-tune bend curves. Combine two halves of different bend curves, which will create a new bend curve. We're still researching this feature. In time we will provide the results of each combination so you can choose your perfect combination. In the mean time, feel free to experiment.

    In theory it is possible to combine mast halves of different lengths as well. But we strongly advise NOT to do that. Since each length has a different stiffness, combining different lengths will lead to extremely different bend curves, which are not suitable for any sail.

  • Duamanix
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    • 11. Januar 2021 um 16:04
    • #5

    Das finde ich sollte man mehr pushen, kann ja nicht sein, dass die Base bricht und das top dann wegschmeisst....bei der Fabrik wird ja auch nur zufällig zwei Teile zusammengeführt..... also was soll da dagegensprechen.. außer monetäre gründe..

  • Festus
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    • 13. Januar 2021 um 13:27
    • #6

    Finde ich auch - und werd drauf achten, wenn irgendwann mal die Umstellung auf RDM ansteht.

    Für jedes Segel den empfohlenen Mast vom Hersteller kaufen seh ich nicht ein - zumal ich camberlose Segel und mangels Körpermasse bevorzugt eine Nummer kürzer/weicher fahre. Als Vorteil seh ich die Variation der Biegekurven - für meine derzeit 4 Segel 2x CC, 2x FT) würde ich dann mit 2 Masten auskommen.

    Bei Ezzy scheint die Kombination verschiedener Längen kein Problem zu sein - manche kombinieren sogar über 2 Stufen, zB 430er Base + 490er Top, um daraus 460er Gesamtlänge zu machen.

    Ich frag mich aber, warum Fiberspar davon explizit abrät. Trauen die dem Kunden eine sinnhafte Kombination nicht zu - oder sprechen technische Gründe dagegen?

  • Stephan
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    • 13. Januar 2021 um 14:03
    • #7

    So scheiden sich die Geister. Ich habe mich schon immer gefragt, was dieses "Gemixe" bringen soll.

    Jetzt habe ich gelernt, dass es sinnvoll sein kann, bei Bruch, ein Ersatzteil zu bekommen zu können oder beim Fliegen Gewicht zu sparen.

    Ansonsten bin ich kein Freund von dieser "aus jedem Dorf ein Köter-Strategie" und kaufe meine Segel schon immer so, dass sie (auch mastentechnisch) zusammenpassen. Zudem will ich 4 Riggs gleichzeitig aufbauen können, da brauche ich "komplette Masten".

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  • Festus
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    • 13. Januar 2021 um 14:40
    • #8

    Naja Stephan - die Präferenzen und Ansprüche sind halt unterschiedlich.

    Du sitzt (anscheinend) bei Gun an der Quelle - ich freu mich, wenn mir was gutes Gebrauchtes zufliegt, ohne irgendwelche Markenpräferenzen - deshalb ist mir die Möglichkeit der Feinabstimmung von Härte und Biegung wichtig.

  • Stephan
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    • 13. Januar 2021 um 14:48
    • #9
    Zitat von Festus

    Naja Stephan - die Präferenzen und Ansprüche sind halt unterschiedlich.

    Du sitzt (anscheinend) bei Gun an der Quelle - ich freu mich, wenn mir was gutes Gebrauchtes zufliegt, ohne irgendwelche Markenpräferenzen - deshalb ist mir die Möglichkeit der Feinabstimmung von Härte und Biegung wichtig.

    Jo, ganz sicher, wäre ja auch komisch, wenn nicht ;)

    Hat jetzt bei mir mit Gun nix zu tun. Ich bin auch Naish, North, NP, ART, Simmer etc. gefahren und habe immer drauf geachtet, dass die Sachen zusammengepasst haben. Das ist ja auch bei Gebrauchtmaterial gut möglich.

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  • Killefit
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    • 14. Januar 2021 um 13:30
    • #10

    Dass man unterschiedliche Längen kombinieren kann, heißt ja nicht, dass es Gemurkse ist und nicht passt.

    Ezzy empfiehlt für einige Segel sogar einen Mix als optimale Mast-Kombi, Witchcraft ebenso.

    Allerdings rät Ezzy davon ab, eine Länge zu überspringen, wie Festus es beschrieben hat.

    Ich sehe schon Vorteile in dem Konzept:

    - Base & Top separat kaufbar reduziert die Kosten bei Bruch

    - je nach Kombi kann man z.B. bei Flügen Gewicht sparen

    - wenn der Segelhersteller das schon einplant, kann man sich Variotops sparen (bei Witchcraft Slayer hat z.B. nur noch das 3,7er eins)

    - bei Bruch kann man sich zur Not mit einem anderen Mastteil behelfen, auch wenn es nicht 100%ig passt.

    -...

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