Fanatic Gecko Erfahrungsberichte

  • Also, der Test des Gecko 120 Bamboo und LTD Carbon ist in dieser Ausgabe zu finden:


    http://www.surf-magazin.de/mag…ce/surf-52014/a12997.html


    Viele ist über die Unterschiede nicht zu erfahren. Die Surf schreibt, dass bei wenig Wind die LTD Version etwas ("merklich") schneller beschleunigt als die Bamboo Version. Interessant wäre der Vergleich aber eher zsciehn der HRS und der LTD Version gewesen. Auf den ersten Blick leuchtet mir dieser Unterschied nicht unbedingt ein... ich meine es geht um eine Gewichtsersparnis von vielleicht 300-400g. Einmal etwas reichhaltig gefrühstückt und man diesen Wert als zusätzliches Körpergewicht. Für die Beschleunigung ist m.E. das Gesamtgewicht ausschlaggebend, nicht das Brettgewicht alleine.

  • Moin,


    zwischen Bamboo und HRS liegt weniger der Gewichtsunterschied, als der Unterschied in der Steifigkeit.
    Ein steifes Board beschleunigt besser, fährt sich allerdings auch etwas unkomfortabler, beim Gecko bestimmt zu verschmerzen.


    Der reale Preisunterschied ist zwischen Ltd und Bamboo bestimmt größer als zw. Bamboo und HRS.
    Wenn du also nicht totaler Aufsteiger bist mit wenig Wasserzeit würd ich den Bamboo nehmen, allein schon wegen dem Holzlook ;)


    Grüße
    teenie

  • hallo Peschamel: also nach 6 Jahren Shark 130 in LTD habe ich mich im August für den Gecko entschienden. Ich hatte die Bamboo Version 120 am Gardasee probegefahren. Das Board lief mit 7.5 qm Segel sehr gut an und ließ sich auch gut halsen. Als es dann direkt um das Board ging, ich wollte wieder eine LTD Version, wurde ich davon überzeugt einen 112 er zu nehmen. Immerhin ist der 3 cm breiter als der Shark. Ich wiege ca. 76 kg und bevorzuge am Gardasee das 7.5 qm und das 6.6 qm Segel. Leider konnte ich meine Neuerwerbung erst in Rosas testen. Seit zwei Jahren lässt der Trami im September immer mehr auf sich warten und somit kommen dort auch größere Boards mehr und mehr zum Einsatz. Also, meine erste Fahrt mit dem Gecko war mit schräg ablandigem Nordwind mit 5.8 qm. Es galt das Board bei diesen Bedingungen, leichte Welle, zu testen. Und er enttäuschte nicht. Ich fuhr auch den Shark am Gardasee in Bedingungen bei denen andere Surfer bereits auf kleinere Boards umgestiegen sind. Der Gecko lag so super am Fuß, dass es eine wahre Freude war. Dann kamen auch Windtage für das 7.5 qm Segel und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Das Board lässt sich locker fahren, wird schnell und halst gut. Ich werde für mich noch an der Schlaufenposition arbeiten und hoffe auch, dass ich den Gecko in diesem Jahr noch bei reinen Flachwasserbedingungen testen kann.
    Fazit: bisher bin ich nicht enttäuscht und es liegt sicher daran, was man von diesem Board erwartet und welche Bauart gekauft wird. Nach der Probefahrt mit dem Bamboo bin ich am gleichen Mittag nochmals auf meinen Shark umgestiegen und war von diesem immer noch überzeugt. Hier war der Unterschied nicht so groß, dass ich sofort einen Shop gestürmt hätte. In der LTD Version geht die Wahl ganz klar zum Gecko, die Breite macht einen Schotstart zum einfachen Erlebnis, das Board merkt man am Fuß kaum, die Boardlänge ist ein Traum in welligen Bedingungen und damit freue ich mich auch auf das kabbelige Wasser am Gardasee. ich schätze mein XTC mit 102 Liter wird öfters im Bag liegen bleiben. Ich stimme teenie in seiner Aussage zur Steifigkeit zu. Das sportliche Gefühl überwiegt bei den LTD Versionen aber klar, war bei meinem Shark und ist beim XTC nicht anders.

  • Hallo Coolk und danke für Deinen Erfahrungsbericht!


    Ich habe mittlerweile ein günstiges Gecko 120 2014 erstanden. Leider konnte ich das 112er nicht mehr probefahren. Für mich war allerdings ausschlaggebend, dass ich auch bei schwachem Dümpelwind rausgehen möchte, um Freestylemanöver zu üben. Und dafür ist man dann wieder froh um jeden Liter. Ich habe das Gecko 120 vor ein paar Tagen bei 1-2 Bf gefahren. Das geht wunderbar, fast wie eine 200lt Piratenplanke mit Softdeck :)


    Heute gibt es Westwindsturm, da bleibt das Gecko zu Hause :)

  • die Version hatte ich auch getestet und war angenehm überrascht wie locker sich das Board trotz der Breite fährt. Bei den etwas wechselnden Windbedingungen an jenem Tag war es bei konstantem Wind mit 7.5 qm aber für mich der Ausschlag überhaupt einen Gecko in Betracht zu ziehen.:)

  • Hallo Community,

    ich hole diesen Thread mal wieder aus der Versenkung. Ich hab vor 35 Jahren mit Windsurfen angefangen, legte mir damals nach 2 Jahren ein Fanatic Rabbit zu, ein tolles Freerideboard, das ich geliebt habe. Ich war nie der Intensivsurfer, konnte immer nur im Urlaub surfen, 1 Woche mit Glück dann eben auch 3 Tage mit Wind. Nachdem ich von ca. 2000-2014 dann komplett abstinent war, hat mich im Sommerurlaub am Brouwerdamm 2014 doch wieder das Fieber gepackt. Wieder zurück auf dem Rabbit von 1993 mußte ich feststellen, dass die Boards mittlerweile doch deutlich kürzer und breiter waren. Beim Angleiten konnte ich mit den anderen Freeridern (nicht Racern) noch ganz gut mithalten, beim Durchgleiten wurde ich aber immer abgehängt. Bin so ein mittelmäßiger 80kg-Surfer, Trapez, Schlaufen kein Problem, die Powerhalse aber bei weitem nicht durchgeglitten, wie bei den meisten eben,

    Also mußte ein neues Board her, muss ja am Material liegen, bestimmt nicht an mir ;-). Da mir die 130L des Rabbit ganz gut lagen und es hieß, die neuen Boards kann man etwas kleiner fahren, fiel die Wahl auf einen 120L Gecko. Das ist jetzt bald 10 Jahre her und ich bin mit dem Board nie warm geworden. Wenn ich diesen Thraed aber so lese, sollte der Gecko ja ganz gutmütig angleiten und dann auch recht einfach zu fahren sein. Das trifft bei mir aber nur aufs Halsen zu (Ist halt bei weitem nicht so wackelig wie auf den alten Boards) An sonsten komme ich mit dem Bord nur schwer is Gleiten im Vergleich zum Rabbit, es fühlt sich an, wie wenn Seegras an der Finne hängt, das Board ist brutal Lufgierig und ich habe viele viele Spinouts. Ich habe dem Board schon eine größere G10 Finne verpasst, mittlerweile ist auch das Segel auf ein 7,5er point7 ACX upgedatet, von dem ich begeistert bin. Aber was mache ich mit dem Board falsch. Was ist die beste Schlaufenposition? Wo soll der Mastfuß hin, ich bin frustriert, sodass ich meist direkt den alten Rabbit nehme und nicht den Gecko, weil ich in den 3 Tagen im Jahr halt auch Spass haben will. Aber beim Durchgleiten hapert es halt kräftig. Vielleicht hatte noch jemand diese Probleme und hat eine Lösung, bin offen für Empfehlungen. Eigentlich will ich nicht noch mal so viel geld ausgeben, wahrscheinlich liegt es ja eben doch an mir. testen ist halt auch immer schwierig, wenn man so selten Zugang zum Wasser hat

  • Hallo Oenologe78,
    kann dir leider nicht direkt weiterhelfen aaaaaber meiner Surferkarriere ist so ziemlich identisch und ich hatte im letzten Surfurlaub
    bei relativ starken und konstanten Wind mit einem Gecko 120 und 105 genau die gleichen Probleme gehabt.
    Die Geckos wollten einfach nicht mit mir warm werden und es war nur Krampf,...
    Fahre sonst an Mietstationen JP Magic Ride 119 / 109 oder meine eigenen AV-Boards. Mit diesen Brettern null Probleme dieser Art.

    Teste einfach mal ein anderes Board an einer Mietstation oder anderem Windsurfer vor Ort

  • An sonsten komme ich mit dem Bord nur schwer is Gleiten im Vergleich zum Rabbit, es fühlt sich an, wie wenn Seegras an der Finne hängt, das Board ist brutal Lufgierig und ich habe viele viele Spinouts

    Das Rabbit hatte ein Freund von mir auch zu unseren Anfangszeiten.

    Die Fahrweisen auf den alten langen Brettern unterscheiden sich deutlich zu den neuen Brettern. Bei den alten hast du dich Halbwind einfach ins Trapez gehängt und wegen der Länge wurde die Gleitschwelle wie von selbst überwunden.


    Probier mal beim Gecko etwas abzufallen, Körperschwerpunkt tief und Segel nach vorne, dann geht das auch einfach über die (etwas höhere) Gleichtschwelle. Zur Not noch ein bisschen Pumpen:

    How to PUMP! #windsurfing #insta360x5