Posts by goforward

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    Haltbarkeit bei Segeln ist nicht an Jahren festzumachen, da die Nutzungshäufigkeit von Surfer zu Surfer extrem unterschiedlich sein kann. Was zählt sind m.M. nach die Sonnenstunden des Segels, wobei in Benutzung der Einfallswinkel steiler ist im Vergleich zum in der Sonne braten am Strand.

    Mein 4,7er Blade (meistgefahren) hier auf Tene nutze ich geschätzt (bei 50% Wind in 5 Monaten, die Hälfte 4,7 durchschn. 3 Stunden auf dem Wasser, liegt nie in der Sonne) 120 Stunden. Das schafft kein Segel eines Durschnittssurfers... Nun fahre ich das Teil schon den vierten Winter (ca. 480h!!!) und so ganz langsam wird das Material zw. den Kevlarfäden im Achterliek brüchig. Das hält mit etwas Tape oder einem Besuch bei Segel-Maik aber garantiert noch einen Winter.

    O.k. ein reines Monofilmsegel wäre jetzt sicher fertig... ;)

    Die Mindesthaltbarkeit von einer Saison ist deshalb schon sehr vage! Vor allem mit Seitenblick auf das typische Windsurfwetter in Deutschland. Da halten meine Segel ewig (4,7er Combat schon 9 Jahre)! ...und selbst da greife ich irgendwie fast jeden ordentlichen Windtag ab.


    Deshalb mein Tipp auch gerne hier nochmal: Nix in der Sonne liegenlassen - in den Schatten oder Abbauen!


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    Gab auch mal North-Jahre wo die Segel echt kugelsicher waren.

    Ja, z.B. die Orbitals - aber da war die Haltbarkeit (neben sackschwer) eher ein Nachteil: Man musste sich noch länger mit den Dingern abmühen/rumärgern... :D

    Moin, mir ist heute im Waschgang meine Verlängerung für's 5,3er mit Europin geknackt. Leider konnte ich hier auf Tene nix Günstiges finden. Nächste Woche kommen Freunde von mir und die könnten mir diese recht preiswerte Verlängerung mitbringen.


    Im Text heißt es "Alle Verlängerungen kommen mit dem bewährten Push-Pin-Release-System"


    Hmm, was meint Ihr? Ist es der Europin oder das Ami-Quickrelease?
    Verkäufer ist nicht mehr im Büro und ich muss mich mit dem Verkauf sputen, damit das Teil rechtzeitig ankommt...

    Wenn das Brett "belüftet" in der Sonne liegt, kein Problem. Ich habe mal ein Brett im Auto gelassen - volle Hitze... und der Boden war eine große Blase > komplett delaminiert = Schrott!

    In diesem Falle hätte eine offene Schraube den Schaden verhindert, aber sonst kann man den Schraubenwahn besser lassen. Zudem besteht die permanente Gefahr, dass mal vergessen wird, sie reinzudrehen! In einem Boardbag heizt sich das Brett lange nicht so sehr auf, wie in einem verschlossenen Auto mit direkter Bestrahlung.

    Meine Empfehlung: im Auto (pralle Sonne!) und beim Flug Schraube raus, sonst drinlassen und am besten bei einer Temperatur verschließen, die auch das Wasser hat (kaum Wassereinbruch bei Schaden). Und bei Windstille muss das Brett auch nicht in der Sonne herumliegen!

    Generell vermeide ich es, Surfzeug in der Sonne liegen zu lassen. In der großen Pause geht der Kram in den Schatten oder wird abgebaut. Kleine Pausen gibt's nicht... :D

    Zu den Fragen... meine Meinung/Erfahrung:

    - Segel leiden sicher kaum unter hoher Temperatur aber extremst durch UV-Strahlung

    - Masten werden bei extrem langer Sonneneinstrahlung faserig, d.h. die äußeren Harzschichten zerbröseln

    - Gabeln wie Masten

    - Bretter: schwarze Bretter heizen sich bei Sonneneinstrahlung um ein deutlich Vielfaches mehr auf, als z.B. weiße Boards. Schließt man die Schraube tatsächlich bei Höchsttemperatur, kommt zu den evtl. Dellen noch ein Effekt hinzu: gibt es beim Surfen einen kleinen Schaden (Riff & Co), saugt der Unterdruck in Sekunden mehrere Liter Wasser rein. Deshalb: Schraube zu bei etwa Wassertemperatur und nicht in die Sonne legen!

    JP Xcite ride! Sehr guter Allrounder - Fußschlaufen außen zum ordentlich Speed machen oder andere Positionen (viele!) zum manöveroritierem Spaßhaben. Dreht gut, gleitet flott an und durch! Außerdem eignet er sich als Aufsteigerbrett für die Freundin...

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    Im Februar ist ja totale nebensaison, da findet sich genug.


    Nein, Februar ist im Winter Hochsaison (Schulferien und statistisch gute Windausbeute) und z.B. bei mir schon komplett ausgebucht! (13.1.-27.1. noch frei!) Jochen kann mit seiner größeren Appartementauswahl aber sicher noch helfen.

    Man kann sicher eine Wissenschaft um eine gesunde Ernährung machen...
    Ich habe für mich entschieden: Öfters mal Fisch, wenig Fleisch und als Mittagessen meist nur Obst (Bananen/Äpfel). Trinken: morgens einen Kaffee, am Tage Wasser und abends Tee. Keine Cola/Sprite & Co.! Bier/Schnapps (in Maßen) gibt's nur zu Anlässen...
    Meiner Meinung nach sollte man vor allem Milch- und Milchprodukte* weitestgehend vermeiden! Milch ist Kälbernahrung und für Menschen eben nicht gesund!
    Was man unter http://www.milchlos.de/ findet, sind def. keine Verschwörungstheorien!
    Besonders 'interessant' sind in diesem Zusammenhang ein paar Fakten, die man schnell ergoogeln kann:
    - dort auf der Welt wo keine/kaum Milch getrunken wird, ist Prostatakrebs extrem selten (in den USA 50mal mehr, als in China/Japan)
    - Milchkonsum ist die Ursache vieler Allergien. Meine Ex hat auf Anraten eines Nahrungsmittelbiologen mal 3 Wochen auf Milch und Milchprodukte verzichtet und weg war die Neurodermitis und der Astma!
    - aufgrund der Nahrhaftigkeit ist verstärkter Milchkonsum eine der Hauptursachen für Fettleibigkeit.


    *- es ist heutzutage extrem schwierig, komplett milchfrei zu bleiben, da Molke und alle anderen Nebenprodukte anderen Lebensmitteln beigemischt werden.
    Aber letztlich: Die Dosis macht das Gift! Für Alle, die regelmäßig Sport treiben und Fahrstühle meiden, ist etwas(!) Milch und Fastfood bei Weitem nicht so problematisch, wie für die Couchpotatoes.

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    Du weißt schon das Slalombretter ab ca 87 L anfangen


    Wenn die Gefahr besteht, dass nicht mal ein Leichtwindwasserstart geht, sind 87l-Slalomboards sicher nicht die erste Wahl - da muss es schon richtig kacheln. Das ist also etwas realitätsfern...
    Ich (76kg) hätte dann aber immer noch meine mind. 10l Restvolumen zum Dümpeln... und mit einem 7er Slalomsegel geht auch ein Leichtwindwasserstart.

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    Na mach das hochwerfen mal mit einem größeren Slalomsegel .... Ausserdem gibt es Binnenspots wo der Wind mal auf die Schnelle von 6 auf quasi 0 runtergeht - da ist nix mehr mit Wasserstart.


    ...dann ist auch nix mehr mit Nachhausedümpeln!
    Ansonsten hatte ich Slalom nicht auf dem Schirm - denn da stellt sich die Frage nach Restvolumen eh nicht> ist ja genug vorhanden!
    Ja..und keine Startschot? (neidisch guck...)
    Aber hier kehrt sich der Spruch um: "Wer hat, der kann nicht!" :D

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    klar: vor dem dümpeln ist aber erstmal shotstart angesagt


    Warum klar? Wasserstart geht auch bei Superleichtwind!
    Rigg schräg hoch in den Wind werfen, Mast und Unterliek greifen und mit dem Rest Druck und Eigengewicht des Riggs aufstehen/hochhangeln und Gabel greifen. Wenn selbst das nicht mehr gehen sollte, macht dümpeln auch nur keinen Sinn mehr...
    Eine Startschot hatte ich nur für die ersten drei Jahre...


    Grüße von Down Under

    Für mich sind 10l mehr als Körpergewicht (76kg) gerade so ausreichend zum Zurückzukreuzen. Das musste ich gestern erst wieder mal erfahren: Für die 500m zurück vom Pointbreak am Lighthouse Exmouth (Westaustralien) habe ich eine gefühlte dreiviertel Stunde (78l 5,3) gebraucht. Pünktlich zum Sonnununtergang hatte ich es dann doch irgendwie geschafft... Mein 84er wäre die komfortablere Variante gewesen - doch der friert in Rostock...

    Moin, sitze nun schon in der Etihad nach Perth - ja, mit WLAN, nicht schlecht!


    War alles super easy: Der Bus war so gegen 8.45 Uhr schon recht voll, aber ich habe meine Taschen reingeschmissen und das Gerödel (2,30 lang etwa) senkrecht reinbekommen. War fast ne Presspassung - ging aber!
    Von der Beusselstr. wäre das Taxi dann der Plan-B gewesen - S-Bahn bis dahin war easy, wie schon das eine/andere Mal.

    Moin,
    werde morgen mal wieder mit Windsurfzeux reisen. Da es anstelle des normalen Gepäcks transportiert wird, konnte ich das 23kg-Limit mit Pappe und Bläschenfoile (Brett/2 Masten/Gabel und 3 Segel) einhalten.
    Nun zum Problem:
    Berlin Schönefeld ist ja recht easy, da es direkt per S-Bahn erreichbar ist. Man muss nur vorher ans Kleingeld denken, damit man zwei Troleys ineinanderstecken kann für den Fußweg zum Terminal...
    Morgen geht es aber zum Tegeler Airport...
    Wie sind Eure Erfahrungen da bei der Weiterfahrt mit dem Bus (nach der S-Bahn)?


    Klar, Taxi/Uber ist die andere Lösung, aber das ginge dann immer noch, falls der Busfahrer kein Verständnis für meine Problematik hat.

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    bei 5 "identischen" Masten von einer Firma, kannst du 10 verschiedene Biegekurven haben


    Das kenne ich auch von unseren Slalompros, die teils 10 "identische" Masten durchtesten, um sich dann final für einen zu entscheiden. Sie versichern mir aber, dass die Unterschiede sooo gering sind, dass das ein Ottonormalsurfer nie bemerken würde.

    Wenn es um die Bruchanfälligkeit geht, spielt nach meiner Erfahrung das Alter des Mastes gar keine Rolle. Selbiges gilt übrigens auch für meine Erfahrungen mit Karbongabeln.
    Der Mast bricht entweder, weil er zu falschen Zeit am falschen Fleck war (Brandung), er eine Vorschädigung (Kerbe, Camber o. Riff) oder Konstruktions-/Fertigungsmängel hatte.
    Dass Segel nach dem Surfen entspannt werden müssen, halte ich für unbelegten Quatsch. Die meisten meiner Masten waren 4 Jahre in einer Station aufgeriggt und tun schon seit 3 Jahren bei mir ohne Probleme. Es gab nur einen Bruch in einer 3m hohlbrechenden Welle...
    Sonne: Kein Rigg sollte in der Sonne liegen, aber das schadet eher dem Segel, als dem Mast.
    Zum Thema passende Biegekurve habe ich eine etwas vom allg. Tenor abweichende Meinung. Ich denke, dass das in den Foren und am Strand 'etwas' überbewertet wird. Dabei beziehe ich mich aber ausschließlich auf Wavesegel bis 5,3 m². So fahre ich gleichermaßen gut meine Pryde- und Severnesegel mit der Nonamemarke "Quick" von Gran Canaria. Der Flopp des Fly 2011 4,8 wurde durch einen getesteten Prydemast auch nicht besser und mit einem Severnemast bekam ich das flatternde Achterliek meines Blade 4,7 (bei Überpower) auch nur nicht in den Griff. Einziger echter negativer Ausreißer: Ein Maverixmast in meinem 2009er Fly 4,2! Der (damit instabile) Druckpunkt war 2-3cm weiter hinten... Naja und mein 2008er Combat fühlt sich mit einem altmodischen SDM nicht so wabbelig wie mit einem RDM an - aber dicke Masten gehen schon aus haptischen Gründen nicht mehr! :D


    Mein Fazit: Alten Mast nutzen bis er evtl. tatsächlich mal das Zeitliche segnet. Isses ein Dicker, einfach mal einen Tag mit RDM fahren und den alten dann als Satschüsselhalter/Werbetafelpfosten oder Fahnenmast verwenden. Das sind zumindest die Schicksale meiner nichtgebrochenen SDMs...
    Ach - und einer steckt in meinem Dekosegel, dass unter der Decke hängt. Es ist ein NP Wavepro (66%) von 1999 - er hat 5 Winter in Kapstadt und einige weitere auf Tene überlebt. Zusammen übrigens mit der ersten NP-Vollkarbongabel von 97, die eine ähnliche Biografie hat...

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    Ich würde mir nie ein gebrauchtes Objektiv für soviel Geld kaufen.


    Warum nicht? Wenn es sich um richtige Markenteile handelt, kann man nicht viel falsch machen! Mit den L-Objektiven von Canon kann man Nägel einschlagen! (nicht wörtlich nehmen! ;) )
    Ich habe ein 70-200/2,8 und ein 300/4 (und einen Sack weiterer guter Linsen!) - beide um die 850 Euro geschossen und beide nun schon viele Jahre im harten (auch Strand-) Einsatz. Bis jetzt tip top und null Wertverlust beim Wiederverkauf!!!


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    Und erzählt mir nicht das am Strand das Objektiv nicht leidet, das kann noch so abgedichtet sein.


    Gerade diese beiden Linsen (70-200 und 300) sind komplett geschlossen. Andere Zoomobjektive haben einen Tubus, der je nach Zoom in das Gehäuse fährt. Bei vielem Ein- und Auszoomen ergibt das einen Luftpumpeneffekt, der das CCD beschlagen lässt (im Seaspray am Strand). Auch das beachten!


    Wichtig für mich ist auch der Fakt, dass sich die Frontlinse beim Fokusieren nicht mitdrehen darf, so habe ich die Möglichkeit, mittels UV-Filter eine 0815-Plastiktüte als Vollschutz einzusetzen. So kommt mir keine Salzluft oder Staub an mein Equipment.


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    Es reicht schon Sand und Salzwasser um die Oberflächengüte der Linse schnell zu beeinträchtigen.


    Nicht bei meinem UV-Filter-Plastiktütencover!


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    Ich kann da einige Objektive ins Nirvana jagen bevor ich in solche Preisregionen bin.


    Du ja... :D


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    Und ob die Bildqualität dann wirklich entscheidend besser ist, ich hab da so meine Zweifel.


    Dann vergleiche Deine Ergebnisse mit dem Bild, was ich vor 10 Jahren mit meiner 300D und dem 70-200/2,8+ Konverter gemacht habe:


    aixa11.jpg


    In der Zwischenzeit sind 1000de dazugekommen und einige konnte ich auch an Printmagazine verkaufen - auch Surf.