Posts by roki

    Das ist getrennt voneinander zu sehen:


    Heisst Du kannst RDM und SDM fahren und Du kannst 430 oder 460 fahren.


    Generell dazu (von der Duotone Webseite... ;-)

    Weicher heisst mehr Bauch-> besseres Angleiten, weniger Druckpunkstabil, rotiert leichter. -> eher für Leichtwind und Manöver (oder fürs Foilen). Härter genau entgegengesetzt. Hat nichts mit Anfänger/Profi zu tun sondern mit dem gewünschten Segelfeeling, dem Windbereich in dem man das Segel nutzt und dann noch welches Gewicht man hat. Die Empfehlungen passen meist für 80kg. Schwerer-> härterer Mast, leichter-> weicherer Mast.


    Ich bin genau das Segel mit einem North Sails Platinum 430 RDM gefahren. Hat gut funktioniert. Bin dann auf Camber Segel umgestiegen und ärgere mich ein bischen weil Ich es jetzt zum Foilen gut gebrauchen könnte.


    Mit 430 RDM musst Du wahrscheinlich die Verlängereung eher länger einstellen als von Duotone angegeben.

    Gruß

    Die Analyse musst Du nicht teilen, das ist OK.

    Zum besseren Verständnis, ist nicht mein Stil hier Artikel im Stile medizinischer Fachliteratur zu schreiben, mit Quellenangabe etc. Studien zitieren kann Boris besser.


    Aber Ich habe ein bischen das Gefühl Du sortierst mich hier in die Festus Schublade ein. Das alle Massnahmen nix bringen habe ich nicht geschrieben,

    Seh meinen Vorschlag als ein Konzept zur kontrollierten Durchseuchung an. Ja die Lehrer werden jammern aber sie kommen aber über kurz oder lang eh nicht um eine infektion rum und haben ausserdem die Möglichkeit sich zu Impfen.


    Und damit Du meinen persönlichen Egoismus und meine "rechtfertigung vor betroffenen Parteien verstehen kannst"


    Alles was Ich schreibe basiert auf persönlichen Erfahrungen: Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, in Praxis niedergelassen. Wir Impfen bis heute selber seit es möglich ist. Das ganze nach der normalen Sprechstunde weil es zeitlich nicht anders möglich ist. Die Helferinnen bekommen das doppelt als Überstunden und als Freizeitausgleich bezahlt. Jeder Impfkandidat sitzt mir persönlich gegenüber, fragt mich ob er das machen soll. Für jede Impfung in meiner Praxis muss Ich moralisch geradstehen. Wir behandeln all die Fälle von kardialen komplikationen nach der Impfung. Ja die gibt es und es sind nicht wenige. Und ja es werden sicher weniger Fälle als Komplikation gemeldet als auftreten. Auch wenns wehtut da haben die Leerdenker Recht.

    Ich riskiere jeden Tag wenn ich in die Praxis gehe eine Infektion, wenn ich ein Stressecho mache ist das ein spezielles BelastungsEKG bei dem Ich direkt in der Ausatemluft des Patienten sitze. Wenn der infiziert ist nützt der ganze Schutzkittel und Maske und Schutzbrille nichts. Sorry das gejammer der Lehrer während man selber ohen mit der Wimper zu zucken sowas für Patienten macht... udn Ich bin kein Beamter der gewisse besondere Pflichten gegenüber dem Staat hat....


    Dann bin Ich ja auch noch Vater dreier Schulkinder, 2x Grundschule 2x Gymnasium. Ja die Kinder machen das super mit. Auch Homescooling haben wir hingekriegt, Folgenlos? Nein.

    Nochwas ? Ach ja, meine Frau ist Hausärztin in einem Hamburger sozialen Brennpunkt. Impft natürlich auch. Und unsere Kinder haben Freunde.... die haben Eltern. Und die Fragen uns aus über die Impfung, was macht ihr? Wenn ihr das so macht machen wir das auch so. Nochmal ganz gut ne Last an Verantwortung auf den Schultern. Wenn da auch nur einem Kind was passiert wäre ? Nicht lustig. Und auch was Quarantäne Massnahmen angeht werden wir ausgefragt. Macht das Sinn Fragen die uns? Ich hab bisher das staatliche Vorgehen stets verteidigt aber es fällt immer schwerer.


    Aus persönlicher Erfahrung würde Ich Stand heute 1-5 jährige NICHT Impfen.


    Ok klingt jetzt prahlerisch? Nicht so gemeint, nur als Erklärung was so alles an Erfahrung und persönlicher Verantwortung hinter dem Text steckt. Ich nenne es deswegen ja auch Extra Stimmungsbild von der Front obwohl Ich als Ex-Zivi an sich nicht so auf Kriegsrhetotik stehe :-)

    Wenn das wie Bild Niveau rüberkommt tut mir das leid. Der Vorwurf tut weh. Die Beiträge sind in der kürze der Zeit nebenbei geschrieben (in den kurzen Wartezeiten der Impfsprechstunde.....), man verzeihe darum auch die Tippfehler.

    Ich zitiere als Grundlage mal Herrn Drosten:

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    Der Virologe Christian Drosten sieht das ähnlich. Alle Menschen müssten sich früher oder später infizieren. "Ja, wir müssen in dieses Fahrwasser rein, es gibt keine Alternative", sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag". Er sieht in Omikron so auch eine "Chance", aus dem Krisenmodus rauszukommen. Die ursprüngliche Idee, dass man Sars-CoV-2 komplett unter Kontrolle halten könne und müsse, sei nicht realisierbar.

    Grundlage ist das sich die Gesamtsituation durch Omikron geändert hat.

    Grundlage ist die Analyse der Situation der Kinder, wie oben geschrieben, bitte genau lesen da stehen schon Argumente und nicht nur BILD...

    Die Mischung aus meist harmlosen Verlauf, ausreichend langer Verfügbarkeit der Impfung und Impfbereitschaft der Eltern führt dazu da sich an der Situtation der Kinder nicht mehr viel ändern wird. Also macht ein Aufrechterhalten der Massnahmen für Kinder keinen Sinn mehr. Das hiesse für mich schlicht zurück zur Normalität in der Schule und beim Sport, keine Masken, keine Kontaktbeschränkung.


    So viele Kinderkrankenhäuser gibts nicht. Und natürlich führt es auch zu mehr Infektionen bei Eltern. Deswegen gestaffelter Ablauf um eine zeitliche Verzögerung mit einzubauen. Das wäre ein Konzept wie man Hoffnung und Perspektive aufzeigen kann. Perfekt? Mitnichten. Gegenargument? Zitat aus einem ARD Artikel

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    Die Kinder: Die Virologin Isabelle Eckerle weist darauf hin, dass bei dem Omikron-Szenario die Kinder bis fünf Jahren vergessen würden, die nicht geimpft werden können. Auch Omikron mache die Durchseuchung der Kinder nicht verantwortbar, schrieb sie auf Twitter.

    Sehe Ich anders, ist aber z.B. diskutabel. Nehme gerne andere Konzepte entgegen aber momentan gibt es kein Konzept wie der Weg zum Ausstieg beschritten werden soll.

    Und abschließend: konkreter Vorwurf steht doch genau im Text drin, habe z.B. die unsinnigen Quarantänemassnahmen beschrieben. Gibt natürlich noch mehr aber irgendwann wird der Text zu lang.... besser verständlich ?

    Als Beispiel für viele andere: Die Dauer des Genesenenstatus mal eben ohne Kommunikation vor der Parlamentsabstimmung auf die Hälfte zu minimieren, ist kein sinnvoller politischer Stil und eine Mißachtung des Parlamentes.

    Ich glaube, daß man es sich als Regierung längerfristig nicht leisten kann, sein Volk zu verlieren.

    Genau und auch noch Missachtung der Wissenschat wenn die Evidenzlage das so nicht sicher hergibt. Die Studienlage ist da nicht eindeutig und es gibt eine Menge Hinweise das der Schutz auch deutlich länger anhalten kann. (Nicht vor Infektion aber vor schwerem Verlauf). Was sicher auch daran liegt das die Verläufe der Krankheit so unterschiedlich ist. Genesen gilt wer mal einen positiven PCR Test hatte. Ist per se an sich schon so ungenau das es medizinischer Blödsinn ist denn dadurch wird ein symptomloser Verlauf gleichgesetzt mit schwerem "grippalem Verlauf" bis hin zur Pneumonie mit ITS Behandlung.

    Mir gehts weniger um die Härte der Massnahmen als um die Sinnhaftigkeit. Harte Massnahmen kann ich jedem vermitteln. Aber offensichtlich sinnloses Vorgehen nicht.


    Beispiel gefällig? Wäre eins meiner Kinder Coronainfiziert zuhause müsste ich nicht in Quarantäne. Bin ja geboostert. Könnte also schön munter den Virus hier in der Praxis in die Luft pusten. Mit den aktuellen Erkenntnissen über Omicron macht das keinen Sinn mehr.


    Alles wie gesagt unter dem Gesichtspunkt das man langfristig eine Infektion eh nicht wird verhindern können.

    Das war nicht immer so, ganz zu Anfang hat man ja sogar von einer sterilen Immunität geträumt. Erkenntnisse ändern sich und man muss dann auch den Mut haben sich daran anzupassen.


    Bleiben wir der einfachheit mal in der Grundschule: Die Kinder werden eh alle irgendwann infiziert. D.h. man verschiebt nur den Zeitpunkt der Infektion, nicht die Tatsache an sich. Schwere Verläufe sind eh selten. Und wer sein Kind Impfen wollte der konnte das mittlerweile auch erledigen. Eine Impfpflicht für Kinder ist absolut unrealistisch. Analyse: besser wird die Sitauation bei den Kindern nicht werden, man hat dort schon das Maximum an möglichem Schutz erreicht.


    Ergo? Freedom Day für 1-2 Klasse. In 2 Monaten 2-4 Klasse und so weiter. Das wär mal ne ehrliche und sinnvolle Ansage.

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    Und die Einschränkungen für Ungeimpfte dienen doch zu denen Schutz, auch wenn die das häufig anders sehen.

    Ist leider so nicht mehr haltbar. Fakt ist mittlerweile die Tatsache das sich jeder infizieren wird. Die Frage ist nicht ob sondern wann.


    Einschränkungen zum jetzigen Zeitpunkt dienen daher zum einen dazu Druck aufzubauen die Leute doch noch zum Impfen zu bringen (was sie dann wirklich schützen würde) und zum anderen einer Verzögerung der Infektionen um die Krankenhäuser nicht zu überlasten.


    Und die Politik wäre gut beraten das auch mal so ehrlich zu kommunizieren. Ich bemerke zunehmend das die Politik "das Volk" verliert. Wir kriegen unsere Impftermine nicht mehr voll. Vernünftige Leute die sich problemlos von uns haben Impfen lassen stellen die Boosterung in Frage. Die Kinder könne nicht mehr, merke ich an meinen eigenen. Die 8 jährige hat alles bisher tapfer mitgemacht. Jetzt sollen sie die Maske im Sportunterricht aufbehalten und auch in der Pause. Man merkt das sie am Limit ist...

    Und so geht es auch anderen Eltern, die Quarantäneregeln sind auch total hirnlos, bei positivem Test Sitznachbar in Quarantäne, am selben (4er) Tisch gegenüber aber nicht etc... Und Eltern sollte man nicht unterschätzen, wenn der Beschützerinstikt zuschlägt dann kippt die Stimmung schnell.


    Die Zahlen der Protestler in Hamburg steigen stetig und das ist schlimm denn die Leerdenker fühlen sich dadurch noch bestätigt.


    Vom Gesundheitsminister hört man nichts, der merkt das "regieren" doch etwas anders ist als in Talkshows zu schnacken. Der große Evidenzler müsste die Hände über den Kopf schlagen über ein par RKI Entscheidungen aber da kommt nichts. Fällt echt schwer weil der bisher nicht mit Ruhm beklekkert hat aber der einzige der im Moment was sinnvolles zu sagen hat ist der Streek....


    Soviel von der Stimmungslage von der ambulanten Front, ich tu mich in den Patientengesprächen echt schwer das vorgehen momentan noch irgendwie zu verteidigen. ;(

    Zeitlich ein wenig hinterher. Ich hab mir über den Jahreswechsel ein wenig Internetabstinenz verordnet ;-). Ist schon vor ner Weile besprochen worden, ich habs nur versäumt dann auch hier zu posten.

    Das Angebot Euch bei "Coronanotfällen" beratend zu Seite zu stehen gilt auch für mich (bin seit nunmehr 13 Jahren als Internist und Kardiologe niedergelassen).. Kontaktaufnahme per PN und dann schauen wir weiter, aus (Haftungs)rechtlichen Gründen sollte das dann ggfs. nicht weiter übers Forum laufen.

    Selten etwas gelesen bei dem ich so uneingeschränkt zustimmen konnte. Doppelt und dreifach wenn ich dann noch an Leute denke die Ihre Kinder instrumentalisieren indem sie sie mit auf "Spaziergänge" nehmen....

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    Kinderärzteverband für Erwachsenen-Impfpflicht

    Die deutschen Kinderärztinnen und Kinderärzte fordern die schnelle Einführung einer Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen. Er wolle "eine allgemeine Impfpflicht, und zwar sofort", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Politik habe sich viel zu lange vor dem unbequemen Thema gedrückt und wolle die Impfpflicht nun auf die lange Bank schieben, kritisierte Fischbach. "Das wäre fatal, denn umso länger müssen Kinder und Jugendliche unter den Einschränkungen leiden." Kinder dürften nicht länger dafür herhalten müssen, "die wirklich Gefährdeten, also ungeimpfte Erwachsene, zu schützen. Denn das ist unanständig", sagte der Ärztevertreter weiter.

    Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) ermahnte die Erwachsenen, sich auch zum Wohle der Kinder impfen zu lassen. "Ich appelliere besonders an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Lehrkräfte: Seien Sie solidarisch", sagte Spiegel der Rheinischen Post. "Sie schützen mit der Impfung und dem Boostern nicht nur sich, sondern vor allem auch die Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen." Die Jüngeren bräuchten gerade jetzt, da sich die Omikron-Variante des Coronavirus schnell verbreitet, "unseren besonderen Schutz", fügte Spiegel hinzu. "Wir dürfen uns durch Hinweise auf tendenziell mildere Verläufe nicht in Sicherheit wiegen."


    Quelle: https://www.tagesschau.de/news…onavirus-freitag-319.html

    Ich hab gerade noch weiter experimentiert. Wenn Ich die Uhr abnehme und die Zeigefingerspeitze hinten auf den Sensor der Coros lege (ähnlich der Position wie das kleine Oximeter misst) komme Ich recht reproduzierbar auf 96%, einmal auch 99%. Also auf jeden Fall näher dran als in der Trageposition.

    Ich hab das gerade mal parallel mit meiner Coros Apex und unserem Praxisoximeter gemessen:


    Coros Apex 93%

    Oximeter 98%


    Ist also eher mit Vorsicht zu genießen.

    Der absolute Wert ist aber nicht unbedingt entscheidend.

    Wenn man im gesunden Zustand immer 93% misst und dann plötzlich 83% mit der Coros ist das auch ein Warnzeichen.

    Als individuelle Verlaufskontrolle also schon verwertbar denke Ich nur die Warnschwelle mus sman wohl höher ansetzen als nur 2-3 % Abfall.

    Noch ein gutes Konzept: kleine Häppchen. All das hier schon geschriebene kann man nicht auf einmal mitgeben.

    Aber kleine Merkdinge in Stichworten kann man sich merken.


    - Segel wie Tür.

    - Füsse nach dem Anfahren ein Stück zurück.

    etc.

    Nicht alles auf einmal üben. Wir haben immer einen Punkt rausgepickt und gesagt den übst Du jetzt mal ne Weile. Danach wieder "frei" fahren.

    Gut ist auch wenn beide solche Stichworte kennen kann man die gut auf dem Wasser "reinbrüllen" als Erinnerung.


    Achso: die Körpergrundstellung kann man auch gut mal am Strand üben. Finne raus, Brett auf Halbwind in den Sand legen und draufstellen und dichtholen lassen. Das aktiviert Muskelerinnerung so daß man auf dem Wasser drauf zurückgreifen kann wie sich das anfühlt. Und bei mehr WInd kann man sich auch mal trauen sich nach hinten richtig reinzulegen ohne das man gleich im Wasser landet.

    Bei der Segelgröße nicht vergessen das es nicht nur ums aufholen geht. Je schwerer das Segel und je länger das Top umso mühsamer wird jede Bewegung. Man darf nicht vergessen es gibt am Anfang wenig Sicherheit. Das Brett kippelt, das Segel das man gerade aufholt kippt zurück und man muss es wieder zurückholen. Je kleiner das Segel desto spielerischer bleibt es. Aber Druck im Segel ist auch gut (s.o.). 4.5 war nach den ersten Schritten bei uns eine gute Größe.


    "Po raus" oder auch die "Anfänger Kackhaltung". kommt daher das man das Segel falsch hält. Beide Arme gestreckt und weg vom Körper. Das macht man gerne weil man so das Rigg als Balancierstange verwenden kann. Aber dann kommt die Böe, man zieht instinktiv an der hinteren Hand. Das Rigg richtet sich auf, die Segelfläche zum WInd wird größer und die einzige Mögliichkeit zum Ausgleich ist den Po rauszustrecken. Meist fällt das Segel dann aber doch am Ende ins Wasser.


    Gegenmittel: ich finde auch eine gewisse Grundhaltung gut, das beugt Fehlern vor. Fusstellung ist obenschon beschrieben. Führt auch noch dazu das man nach vorne in Fahrtrichtung guckt. Vorderer Arm angewinkelt, hinterer eher gestreckt zum Achterliek. Becken leicht zum Segel, Oberkörper leicht zurück gelehnt.


    Dazu gehört das Stichwort: Segel wie eine Tür. Es kann auf und zu klappen. Der vordere Arm ist leicht angewinkelt und bildet das Scharnier um das das Segel rotiert. Die hintere Hand macht die Tür auf und zu.

    Man kann auch mal die hintere Hand nur leicht auflegen statt richtig zu greifen und so nur mit den Fingerspitzen den Segeldruck fühlen.

    Anstatt gegen den Windruck zu Arbeiten einfach nur die hintere Hand loslassen wenn man die Böe nicht halten kann. Das braucht man nicht lange aber so lernt man schnell richtig fieren und dichtholen.

    Also mal meine Tipps aus den Erfahrungen der letzen Jahre. 3 Mädels (8,13,15 Jahre). Material ist schon wichtig.


    Wir reden hier bei den ersten Anfängen von Stehsegeln. Da brauchts ein langes schmales Brett mit Schwert. Alles andere ist ein Kompromiss. Aber wenn jemand Lust aufs Surfen hat geht das. Wir haben die allersten Meter mit einem Windsup gemacht, seitdem nur noch ein Board mit Mittelfinne (Starboard Atom Duo, ähnlich dem Ripper).


    Genauso wichtig die Segel. Die Schulsegel sehen nicht ohne Grund noch den allerersten Dreiecksegeln ähnlich. Lange Gabel, Druckpunkt weit hinten damit Anluven möglich ist. Und weich müssen sie sein. Es geht nicht allein ums Gewicht, kleine Erwachsenensegel sind für viel Wind gebaut. Wenn Kinder die verwenden schiften die einfach beschissen weil die die Segel in einem ganz anderen Windbereich verwenden. Mann muss die dann ganz flach trimmen damit die Latten überhaupt auf die andere Seite rutschen, einen starken Pumpschlag zum rotieren können die Kids eben noch nicht.


    Wenn vorhanden und es von der Vorliekslänge passt immer den nächst kürzeren/weicheren Mast verwenden auch wenn vomHhersteller an sich nicht empfohlen. Es lohnt sich da sogar eine extralange Mastverlängerung zu holen.


    Didaktisch wäre sogar ein Segel mit Bauch komplett ohne Latten gut. Wenn man "sehen" kann wie sich das Segel füllt wenn man es dichtholt ist das gut fürs Begreifen. In den Surfkursen sieht man manchmal Kinder die gar nicht Checken das sie in Lee stehen weil noch kein Gefühl für den Wind da ist...


    Bei uns hats gut geklappt bis 3.6 ein Dutone Now zu nehmen, danach ab 4.0 klappte das gut mit meinen Wavesegeln. Das gilt aber auch nur für die große. Die hat mit 8 Jahren einen Surfkurs gemacht, war dann viele Jahre damit zufrieden im Urlaub ein bischen hin und her zu dümpeln. Letztes Jahr hats dann plötzlich Klick gemacht. Plötzlich in einem Jahr (will heissen 2 Wochen Hvide Sande, eine Woche Surfcamp, eine Woche Klitmöller) vom Stehsegeln mit 3,6 zum Gleiten mit Trapez und 5.7 er ...). Will sagen: wenn Kids Bock haben lernen die sooo schnell. Der Ripper kann daher schon gut passen, nur die ersten paar Tage sind damit mühsam.


    Auf jeden Fall hinten ne kleine Finne einbauen ist wichtig. Kleine Wavefinne oder sogar eine billige Finne Opfern und noch kleiner sägen (Form wie ne Freestyle Finne).


    OK, das wollte Ich loswerden nun die Tips die Du wolltest :-)



    Jeder Anfänger hat Probleme mit dem Höhelaufen. Walk of Shame gehört einfach dazu. Das liegt am Trimm, aber auch einfach am Kopf. Meistens merken die Kids gar nicht auf welchem Kurs sie fahren und sausen einfach Raumschot los....


    -Seil am Brett festmachen finde Ich nicht sinnvoll und verändert den Trimm komplett.

    -Mastfuss in der Schiene soweit nach hinten wie es geht.

    - Kurzer Schlag, eine Wende und am Ufer zurück laufen. Das schafft auch Verständnis für "Höhe". Und ist nicht so frustrierend wie langes Laufen. Irgendwann klappt es dann zum ersten Mal das man ohne Laufen an der gleichen Stelle wieder ankommt.

    -Ziel am Ufer anpeilen zum Kurs halten.

    - Wende sofort beibringen. Das muss auch keine gefahrene Wende sein. Wir haben als erstes, noch vor dem Losfahren geübt das Brett in jede Position zu drehen. Segel aufholen, an der Startschot ausbalancieren und das Brett mit den Füssen unter dem Segel wegdrehen. Mit der Technik kann man Wenden ganz ohne Fahrt und kommt sicher auf den anderen Bug.

    - Erste Fahrhaltung: vordere Hand an den Mast, hintere an die Gabel, das fördert den Trimm. In der normalen Fahrhaltung (Gabel parallel zum Wasser) kann es sein das man ständig leicht abfällt wenn man neben dem Mast steht. An sich müsste man weiter hinten stehen aber das ist ganz am Anfang schwierig. Darum für die ersten Meter die andere Handhaltung.

    - Selber nebenher dümpeln kann sinnvoll sein. Auch mit vielen Kommentaren. Bewusstsein fördern für den Kurs, "Segel nach hinten" als Ansage... aber nicht zu viel. Selber ausprobieren und Lernen durch Ausprobieren gehört auch dazu. Ich war immer mit auf dem Wasser hab dann aber auch Abstand gehalten und die Kids einfach (Fehler) machen lassen (Zeit ein paar Oldscool Freestylemoves zu üben :-) )

    - Zum Steuern üben: extrem übersteigerte Positionen. Abfallen hiess in der Surfschule: Bogenschiessen. Also Armhaltung ähnlich wie beim gespannten Bogen: vorderer Arm gestreckt, hintere angewinkelt. Den Namen für Anlauven habe ich vergessen, war was ähnlich Bildliches. Beide Arme extrem nach hinten gestreckt, mit der vorderen Hand bis an den Mast ranrutschen, Unterliek aufs Board auflegen.


    So mehr fällt mir grad nicht ein, vielleicht ein bischen wirr aber das sind so die Gedankenschnipsel die mir spontan eingefallen sind die bei uns geholfen haben.

    Bei den uneinsichtigen Menschen gebe Ich Dir 100% Recht. Letztes Jahr zu Weihnachten (als es noch echte Beschränkungen gab) las Ich eine interessante Umfrage (Nagel mich nicht auf die genauen Zahlen fest aber das grobe Verhältnis stimmt). Eine Mehrheit fand die Massnahmen inkl. Einschränkungen richtig (irgendwas bei 70-80%). Aber deutlich weniger aus der gleichen Umfrage wollten sich auch daran halten (50 % etwa).

    Man findet etwas gut, aber wenn es an die eigene Bequemlichkeit geht entdeckt man irgendeinen Grund warum man selber sich nicht daran halten muss. Wir reden hier ausdrücklich noch gar nicht über Impfen sondern das tägliche Verhalten. Wären die Menschen vernünftiger hätten wir keine Krise.

    Und an dem Verhalten jedes einzelnen kann die Politik nichts ändern, erst wenn es zu spät ist durch Verbote.


    Also für mich Gewicht mindesten 80% "Schuld" bei den Menschen, jedem einzelnen im kleinen Alltag.


    Politik ist komplizierter. Sehr viel hätte man besser machen können, aber so schlecht läuft es dann auch nicht, Einschränkungen wurden doch ganz gut an die Situation angepasst etc. Man kommt leicht in die Deutsche Meckerhaltung aber mal kurz überlegen was vielleicht auch ganz gut gelaufen ist schadet nicht.

    Passt aber nicht zum üblichen Schwarz Weiss denken :-)

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    Raus aus der kleinen Mietwohnung Freunde treffen, ins Fitnessstudio uvm. wurde stark reglementiert oder gar verboten.

    Das ist doch ewig lange her. Du sprichst vom sogennaten Lockdown, der nie ein richtiger Lockdown war sondern höchstens Lockdown light.

    Nach draußen gehen ("raus aus der kleinen Mietwohnung") war nie verboten. Fitnesstudios sind schon lange wieder offen, Freunde treffen auch schon lange nicht mehr beschränkt (wobei sich die entsprechenden Kreise doch nie an solche Beschränkungen gehalten haben, stolze Berichte über die Berliner Szene durch Festus haben wir ja hier zuhauf bekommen).


    Deswegen ist Dein Text für mich überwiegend polemische Meinungsmache.


    Einige Selbstständige hats hart getroffen das stimmt. Dafür gabs Coronahilfen, das lief organisatorisch allerdings wirklich mangelhaft.

    Und andere Selbstständige die etwas wacher im Kopf waren und haben richtig Geld verdient. Auch nicht mein Fall solche Krisengewinnler aber trotzdem was wo man auch drüber nachdenken muss. Manche jammern eben und andere werden selbst aktiv und tun was. Die Wahrheit liegt in der Mitte, rein Neoliberal ist keine Lösung aber für alles dem Staat die Schulde geben ist auch nicht das richtige.


    Nie vergessen: Nicht der Staat ist Schuld an der Krise sondern an erster Stelle das blöde Virus. Wird leider oft vergessen.....

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    Kann jetzt bitte mal jeder einzelne von diesem Bild Abstand nehmen und seinen persönlichen Offenbarungseid schriftlich in diesem Fred nieder legen!

    Ist das nötig? NEIN


    Muss man Festus als den ursprünglichen Poster des Bildes verteidigen? Auch NEIN

    Denke Du verstehst den Unterschied. Und statt Mimimi einfach mal ein "OK war vielleicht nicht so gut" das hätte Größe.

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    Auch wenn die moralische Latte offensichtlich hoch hängt heißt das noch lange nicht das man aufrecht unten durch passt. Ich hoffe ja dass Ihr im richtigem Leben stets so verfehlungsfrei agiert wie es hier propagandiert wird. Für mich riechts hier stark nach Hypokrisie und selbstbeweihräuchender Profilierungswut.

    Kann man nicht einfach versuchen das Richtige und Notwendige zu machen und mal die Klappe halten? Machen! Kennt ihr doch.., ist wie Wollen, nur krasser.

    Muss denn immer jedem das Schlimmste unterstellt werden nur damit die eigene Weste im besten Licht erstrahlt?

    Nun gut.., die kleine laute Mehrheit gibt's anscheinend auf beiden Seiten.

    Kann man nicht einfach mal zugeben das das Bild zum jetzigen Zeitpunkt wo es tatsächlich Tote durch Schusswaffen gegeben hat einfach (Tankstelle, Königs Wusterhausen) unpassend ist? Vor ein paar Monaten mag das noch OK gewesen sein aber Dinge ändern sich.


    Dein Text sagt an sich nur Mimimi, Ich hab ein schlechtes Gewissen und will nicht ständig dran erinnert werden ;-)

    Tja, nur hat die Relaität hier den Witz schon überholt.

    Mir fällt dazu als erstes der arme Tankstellenmitarbeiter ein der auf die Maskenpflicht hinwies.

    Und Fackelaufzüge vor Politikerwohnungen.

    Drohungen gegen impfendes Personal etc etc.....


    Hängt sicher immer von der eigenen Sichtweise ab aber Ich beurteile diesen Beitrag von Festusals genau so schwerwiegend wie das Photo vom Wingsurfer das zur Sperrung geführt hat.