Posts by pegasus1304

    Weis jemand wieviel verschiedene Frontflügel die Fahrer gemäß den PWA Regeln einsetzten dürfen?

    Laut einem Eintrag im Seabreeze Forum war Goyard auf einem 350 cm2 Flügel!! unterwegs. Das wäre natürlich schon ein Coup wenn ein Großteil der Fahrer ihre Flügel auf Leichtwindrennen hin ausgewählt haben und Goyard schon im Vorfeld erkannt hat das man auch Mittel/Starkwindrennen mit Foil gewinnen kann.


    Bin schon extrem auf die heutigen Rennen gespannt. Hoffentlich konnte die Internetverbindung noch etwas stabiler gemacht werden.

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    Sag Pegasus ist Dein anderes Surfmaterial sonst immer innerhalb der -/+ 10%?

    Ich hatte bisher erst einmal das Glück ein Board zu bekommen, welches sogar ein wenig unter der Herstellerangabe lag.

    Alles andere war immer um die +10%


    Ob das jetzt an meinem persönlichen Pech, zu optimistischer Annahme, der Verkaufsstrategie, einem Aussortieren für spezielle Kunden oder sonst irgendwas liegt, kann ich nicht beurteilen ;)

    Dass ein Board mehr wiegen kann ist für mich logisch. Es sind einfach viele verschiedene Komponenten verbaut, die natürlich schwanken können. Farbe, Lack etc natürlich auch...


    Trotzdem ist mein 8,7kg Board nicht 870g schwerer, sondern nur 300g. Da sehe ich auch kein Problem drin.


    Bei Masten sehe ich das anders. Das ist überwiegend aus Prepreg und Zuschnitten, welche ziemlich präzise sind. Hier kann man keine +/- 10% daneben liegen außer, man setzt das Nenngewicht zu gering an. Und das wäre schon ziemlich frech. Oder aber der Hersteller pfuscht in der QS.


    Noch ein letztes: Mein Loftsails Mast steht mit 2.000g im Datenblatt und hat 2.002g real.

    @pagasus

    Was bedeutet die Fügestelle klappert?

    Kenne den Begriff nicht.


    Mfg

    Die Steckverbindung.... Hat so viel Spiel, dass sie im entspannten Zustand klappert. Dazu kommt noch dass am Absatz vom Unterteil ein echt großer Radius an der Innenkante ist, der dann nach dem Zusammenstecken auf die Ecke am Innendurchmessers des Oberteils drückt. Das ist einfach schlecht gemacht. Neben der Tatsache, dass der der Lagenaufbau des Unterteils an der Steckverbindung schrecklich laminiert war.


    All das hat der Expert 75% nicht. Der ist top verarbeitet und passt vom Gewicht auch. Aber nochmal: Für die Premium-Linie (Select) erwarte ich halt was hochwertiges.

    Nö, du bist auf einem völligen Irrweg. You geht what you pay for ist die Devise. Es gibt nur ein paar Mastenproduzenten und die bauen für alle Windsurfmarken. So ordentlich und belastbar, wie eben das Budget es hergibt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Man kann anhand der Factory keine Rückschlüsse auf die Qualität der Marke XYZ ziehen.

    Bitte nicht so viel erfinden und rein interpretieren, wenn man keine Zusammenhänge kennt.

    Dass ich da auf einem Irrweg bin hab ich wohl festgestellt was die Erwartungshaltung angeht. Ja, You get what you pay for - zumindest bei Masten. Bei Segeln kann ich das noch nicht sagen. Mit dem Vector bin ich sehr zufrieden. Trotzdem überraschend, dass es bei wahrscheinlich kaum unterschiedlichen Fertigungsverfahren zwischen den Masten so eklatante Preisunterschiede entstehen. Die Stückzahlen können es ja dann bei scheinbar so wenigen Herstellern nicht mehr sein.


    Dass hier was erfunden wird kann ich beim besten WIllen nicht erkennen. Das sind aus meiner Sicht fakten was ich vorgefunden habe. Da brauche ich auch keine Zusammenhänge kennen. Klar hab ich keine wirkliche Marktübersicht, sondern nur diese drei Masten zur Verfügung, um zu vergleichen. Aber nochmal: Wir sprechen über eigentlich gut gegenseitig austauschbare und vergleichbare Komponenten, die ich grob unterschiedlich vorgefunden habe. Da brauch ich nichts erfinden.

    Wie gesagt:


    1. Der Select-490 Mast war 10% schwerer als im Datenblatt, wobei der Expert-460 leichter als das DB ist

    2. Meine Intention war, einen theoretisch nicht ganz perfekt passenden Loftsails Team Edition 100% 490 in meinem Gunsails vector 9,6 auf einen Gunsails Select Mast zu bringen.

    3. Die Fügestelle hat geklappert


    Grundsätzlich war ich mit der technischen Diskussion dazu sehr unzufrieden, was mir sagt, dass das Unternehmen hier nicht alles tut um einen wirklichen Fehler (und auch Fehler für alle anderen lagernden Masten) zu korrigieren, die auch gemessen deutlich schwerer waren als im Datenblatt. Mir geht´s sicher nicht um 100g hin/her. Aber bei 210g habe ich kein Einsehen mehr. Gegenüber Loftsails sprechen wir halt über 450g (!!) mehr.


    Daher: Wenn jemand so mit echt wertvollen Composite Teilen umgeht (an der Gabel geht auch der Lack ab und das Kopfstück rutscht), sagt mir das, dass das nicht premium für ein Premium-Bauteil ist. Klar sind andere noch teurer, aber für ein gutes Faserverbundbauteil sollte man auch gewillt sein, etwas mehr zu investieren.


    Bin halt nicht bereit, billigstes Carbon zu verwenden.

    Ich muss gestehen ich habe noch nie die Gewichte meiner Masten gewogen.

    Das man die wegen 10% Mehrgewicht retonieren kann war mir auch neu.

    Du kannst natürlich alles wegen Nicht-Gefallen retournieren. Hat nix mit irgendetwas Konkretem zu tun...


    Für mich ist nun leider das Composites-Kapitel (Mast / Gabelbaum) mit Gunsails beendet... Leider... preislich interessant, qualitativ richtig schlecht...

    Ich finde die hier diskutierten Themen und Ziele super. Ich denke, Unifiber ist mit seiner Verfeinerung bei Biegekurven schon in der richtigen Richtung unterwegs finde ich. Trotzdem finde ich die Diskussion um Steifigkeit ganz interessant und zielführend. Bei der schlage ich vor, tatsächlich auch hier einen einen Absolutwert mit zu bestimmen (z.B. aus einer Geometrieberechnung ID/OD der Rohre o.ä.). Das ist nicht nur für die Rückstellgeschwindigkeit interessant, sonder kann auch ein Maß für die Sicherheitsberechnung im Mastdesign sein. Wenn man dabei dann noch die verwendeten Materialien (vornehmlich Faserqualitäten) zugrundelegt, kann man zumindest mal einen guten Anbieter von einem schlechten unterscheiden.


    Konkret hatte ich zuletzt extrem negative Erfahrungen mit einem neu gekauften Gunsails Select 490 gemacht, den ich aktuell auch zurückgebe. Über die Wahrnehmung von Gunsails zu dem Problem sprechen wir hier jetzt mal nicht. Das Teil war 10% schwerer als im Datenblatt, wobei in ein 460er Expert leichter als sein Datenblatt war.

    Am Ende des Tages ist der Gunsails 25% schwerer als der Loftsails490 gewesen. Ohne Witz, wir sprechen über ca. 500g Mehrgewicht.


    Mir macht es den Anschein, dass Gun hier wahrscheinlich einfach spezifisch mehr Menge an Material verbaut um mehr Steifigkeit zu erhalten und dann die 50/75/100 erklärbar macht. Die Wandstärken der Masten hat sich zumindest schon mal unterschieden.

    Das kann ja aber nicht Sinn der Sache sein. Von einem 100% Carbon Mast erwarte ich mir die besten CF Grades und das beste Composite Layup. Alles andere spiegelt ja auch die preisliche Platzierung nicht wirklich ab.


    Zurück zu Mastenmessung: Mich interessiert schon irgendwie, ob Mastbauer A mit mehr Mastgewicht und bestimmtem Rohstoff mehr oder weniger stabil oder steifer baut. Von daher kann ich weitere Messungen nur begrüßen. Macht alles nicht weniger komplex, aber sicher für manche interessant.

    Super, vielen Dank zusammen... damit klären Dich für den Moment zumindest die Mast Fragen und die Ein-Segel-für-uns-beide Fragen.

    Die Tendenz geht dann in 430er Mast und Max 6-6,5 M2 no cam.


    Herzlich Dank für euren Input!

    Also ich anfänglich mit meinen 95kg habe super Erfahrungen gemacht mit Anfängerboard / Aufsteigerboard Tabou Coolrider (2,70m x 80cm), ohne Schwert und anderer Finne in 50cm Länge. Nur dt Seen bis hin zu Gardasee 4-5bft vor Riva, 8M², volle Pulle. Geht also alles oben raus immer noch super fahrbar, wenngleich halt nicht perfekt. Die kurze Serienfinne hab ich nicht probiert.


    Auf unserem See hier hab ich ausnahmslos 9M², dann 9,6M² gefahren und kann nur immer wieder empfehlen, bei schwachem Wind zu fahren, weil ohne Welle es sich halt immer leichter fährt. Gilt aber natürlich nur für entsprechende Spots...


    Die Gewöhnung an große Segel ist ja relativ. Die Dinger stehen halt auch super und fallen nicht so leicht rein. Wenn´s dann mal im Wasser ist, ist das Rausholen gewöhnungsbedürftig...


    Aber 8M² ist ja sicher noch super handhabbar.


    Also ich verstehe die Frage noch nicht ganz, den in der SIgnatur hast Du ein Anfängerboard stehen. Kannst Du auf dem Gleiten oder noch gar nicht? Oder geht um dann um´s erste Gleiten auf kleinem Brett?


    Solltest Du noch nicht gegleitet sein, wäre mein Tipp eher, ein 8-9M² zu kaufen und auf dem Easyride zu gleiten anstatt ein kleines Board zu beschaffen für kleines Segel und zwangläufig Wind, der sicheres Schlaufenfahren voraussetzt.