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Grundlegende Fragen zum Boardkauf

  • PBnJ
  • 2. Juni 2011 um 18:56
  • PBnJ
    Anfänger
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    • 2. Juni 2011 um 18:56
    • #1

    Hey liebe Community,

    ich habe mich gerade erst hier registriert und bin gerade dabei nach Tipps zu stöbern.

    Ich habe letztes Jahr erfolgreich und mit großer Freude meinen Surfgrundschein gemacht. Seither bin ich auch schon ein paar mal gesurft. Anfang diesen Monats habe ich quasi eine Intensivwoche gemacht. Da war ich täglich ca 2 Stunden surfen. Ich beherrsche somit die Basismoves. Bald wird dann auch die schnelle Wende und Halse funktionieren.

    Gestern war ich mit meinem Vater am Neusiedlersee surfen. Wir waren ziemlich erschrocken über den Preis. 2x Brett+Rigg haben für 1 1/2 Stunden über 50€ gekostet. Jetzt spielen wir ernsthaft mit dem Gedanken uns eigene Ausrüstung zuzulegen. Dazu hätte ich jetzt einige Fragen.

    1.) Bis jetzt sind wir nur mit diesen Schul-Schwertbrettern gefahren. Wenn wir uns Eigene kaufen sollten wir eher auch welche mit Schwert nehmen oder ersetzt eine große oder mehrere Finnen ein Schwert?

    2.) Wieviel Volumen wäre empfehlenswert?

    3.) Zurzeit liebäugle ich mit dem Fanatic Shark HRS 2011. Ist das für Einsteiger geeignet? Ich will nämlich nicht unbedingt nach einem Jahr gleich wieder ein neues kaufen nur weil ein zu großes gekauft habe.

    4.) Ist das Rushwind Base 2010 ein gutes Rigg für mich? Ich habe gelesen, dass man als Einsteiger eines ohne Camber, oder so, nehmen soll. Was ist das und hat das Rushwind Base soetwas?

    Ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Fragen auf einmal. Ich bin was den Board- und Riggkauf angeht leider noch ziemlich grün hinter den Ohren.

    Ich freue mich schon auf eure Antworten.

  • fotometrie1
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    • 2. Juni 2011 um 20:54
    • #2

    Hey PBnJ
    ich fahre auch erst seit ende 09
    Hab letztes Jahr Sachen wie Beachstart, Trapez, schnelle wende gelernt
    Aber ich hab alles nur mit Leihmaterial gemacht auch wenn es recht "teuer" ist und hab auch mit dem Gedanken gespielt mir eigenes Material zu kaufen
    Aber ich hab mal ein bisschen nach gerechnet mit den Preise von der Surfschule wo ich immer bin.
    Da kostet 1 std 10€ und ich bin dieses Jahr 40 std gefahren. Das heißt ich hab 400€ bezahlt.
    Wenn man das vergleicht mit den Anschaffungskosten von einer Komplettausrüstung ( Shark HRS kostet um die 900€ neu + Rigg ( 300€ Segel , 150€ Mast ,150€ Gabelbaum) = 600€) sind das zusammen schon 1500€.
    Das heißt bei 10€ die Stunde in der Surfschule sind das 150 std surfen.
    Ich kann auch nicht nur aus kosten gründen Surfschule Empfehlen sonder auch das man dort verschieden Material Größen ausprobieren kann.
    Was ja auch eine deiner fragen war welche die richtige Größe zu finden.

    Zu deinen fragen selbst

    1)Ein Board ohne Schwert wird nicht so gut Höhe laufen wie eins mit Schwert. Das heißt das du wenn du am Wind fährst leicht abtreiben wirst wenn du kein Schwert. Aber mit der zeit kann man dem entgegen wirken mit der Fußsteuerung.

    2)Das Volumen hängt von deinem Körpergewicht ab anfangs heißt es ja Körpergewicht+120L
    Mittlerweile fahr ich nur noch mein Körpergewicht + 40l aber das kommt auch auf das Board selbst an wie breit es ist ein breites Board is Kippstabieler als ein schmales Board mit dem gleichen Volumen . Ich würde empfehlen einfach ein bisschen in der Surfschule rum zu probieren.

    3) Das Shark hab ich letztes Jahr auch als Aufsteiger Board benutzt. Ist ein bisschen zäh ins
    gleiten zu bekommen aber sonst sehr Kippstabiel und sehr robust. Wenn du ein gutes gebrauchtes von 2010 finden kannst der einzige Unterschied ist die Farben auf dem Board ( mit ausnehme von dem 105L und 120L diese wurden verändert).


    4.) Für den Einstig ist ein Segel ohne Camber geeignet. Camber machen das Segel Druckpunkt stabiler was es schneller macht aber auch Schwerer und das Handlich ist nicht so gut. Camber geben dem Segel eine Art Flügelform was dem Segel mehr Vortrieb gibt. Grundsätzlich gilt weniger Latten weniger Gewicht. Ob das Rush Wind ein gutes Segel ist
    weiß ich Persönlich nicht aber ich kann die North Sails Natural empfehlen.

    Ich hoffe das ich dir Weiter helfen konnte
    Noch viel Spaß auf dem Wasser.
    Fotometrie

    PS. Surfschulen verkaufen das Material nach der Saison normaler weise für wesentlich weniger als der neu Preis

  • PBnJ
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    • 2. Juni 2011 um 21:26
    • #3

    Danke Etmal für die ausführliche Antwort. Ich hatte vor mir die Ausrüstung im Winter zu kaufen. Da wird hoffentlich gute Angebote geben. Das Shark gibt's für 900€ (2011) und 800€ (2010). Das Rushwind gibt's im Set mit Mast und Gabelbaum für 350€. Außerdem gibt's ein Komplettset mit Board und Rigg (2010) für 1100€.

    Das mit dem Ausborgen ist natürlich so eine Sache. Ich fände es allgemein besser mit einem eigenen Board zu surfen.

    Ich weiß leider nicht, ob ich, wenn ich jetzt ein Board mit Schwert nehme, nicht in ein oder zwei Jahren keine Freude mehr damit habe. Zumal ja nur die besonders voluminösen Exemplare ein Schwert mit drinnen haben.

    Von einer Surfschule würde ich eher ungerne Kaufen. Da die Bretter ja doch eher robuster gebaut sind und somit sehr schwer. Das stört mich u.a. sehr beim Ausborgen.

  • majan
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    • 7. Juni 2011 um 16:46
    • #4

    Würdet ihr denn grundsätzlich eher zum leihen raten oder doch zum kaufen? Habe vor ein paar Tagen 3 Segel, Mast sowie Gabelbaum geschenkt bekommen. Alte Klamotten aber zum lernen reicht es nunmal. Dazu fehlt nun das Brett. Wie gesagt, die Klamotten erstmal wieder einlagern und den Boardkauf verschieben und leihen? Oder vielleicht ein Board kaufen da ja auch nun der andere Stuff vorhanden ist?

    (Surfschule beginnt nächsten Monat)

    grüße Majan

  • storm-rider
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    • 7. Juni 2011 um 16:48
    • #5

    ich rate immer zum eigenen material. macht mehr spaß und man verbindet auch mehr mit dem erlebten.

    meine meinung...

    https://surf-forum.com/www.seaside-windsurfing.de
    https://surf-forum.com/www.style4.ws - dein style für windsurfer

  • windsurfer1313
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    • 8. Juni 2011 um 17:54
    • #6

    Ich würde erstmal ein paar Boards ausprobieren und dann eins kaufen. Ausleihen wird zu teuer, wenn Du wirklich häufig auf's Wasser willst. Mein erstes Board nach dem Surfkurs hatte so um die 115 Liter, was recht klein war für mein damaliges Gewicht von ca. 65 kg, aber nach 2 Wochen täglichem surfen darauf im Urlaub war es die richtige Größe. Was ich damit sagen will: Wenn Du ambitioniert bist und oft auf's Wasser kommst würde ich lieber etwas zu klein, als zu groß kaufen, weil sonst schnell ein neues Board her muss. Bist Du nicht sehr sportlich und hast wenig Zeit, dann nimm lieber etwas mit mehr Volumen, sonst lernst Du zu langsam oder im schlimmsten Fall verlierst Du den Spaß, weil nix voran geht.

  • mafa
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    • 8. Juni 2011 um 21:25
    • #7

    Moinsen,

    Zitat von windsurfer1313

    I... erstes Board nach dem Surfkurs hatte so um die 115 Liter, was recht klein war für mein damaliges Gewicht von ca. 65 kg, aber nach 2 Wochen


    Mit 115l mache ich mit 85 kg noch einen Shotstart ;)

  • PBnJ
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    • 8. Juni 2011 um 21:57
    • #8
    Zitat von mafa

    Moinsen,


    Mit 115l mache ich mit 85 kg noch einen Shotstart ;)



    Und beim 20ten Versuch funktionierts dann auch mit 2.0 Segel ;)

  • mafa
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    • 8. Juni 2011 um 22:06
    • #9

    Da machst Du aber was Falsch, mit 2 qm <-- Badehose zu weit ^^
    Ich fahr mein Boxer auf dem Board, 7 qm und Wasserstart ist auch kein Problem.

    Ich würde mir das mit dem Surfen nochmal überlegen, es ist Sport und du könntest Muskeln bekommen.

    Einmal editiert, zuletzt von mafa (8. Juni 2011 um 22:10)

  • Lunatic
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    • 8. Juni 2011 um 23:07
    • #10

    Ich denke nicht, dass es um Muskelkraftgeht, sondern viel eher darum, dass ein 115l Brett bei 85 kg Koerpergewicht beim Schotstarten untergeht. Wenn du noch Neo und Rigg dazurechnest bist du bei 10 kg, plus das Wasser was auf dem Segel liegt. Wenn das Brett nicht gerade eine ungewöhnliche Volumenvertrilung hat, ist es schon sehr schwer, damit zu Schotstarten.

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