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Mast temperaturempfindlich?

  • Buddy
  • 5. November 2012 um 22:24
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    • 5. November 2012 um 22:24
    • #1

    Bin gerade dabei, das Windsurfmaterial möglichst platzsparend in unserem Wohnmobil unterzubringen. Den Mast könnte man prima unter das Heckbett hängen. Dabei würden jedoch die Enden der beiden Masthälften sehr nah an die Warmluftdüsen der Standheizung herankommen. Wenn man dann im Herbst/Winter die Heizung ordentlich bollern lässt kann es an den Düsen schon mal recht warm werden.

    Mir sagte mal jemand, dass man bei Carbonmasten (meiner hat 60%Carbonanteil) etwas auf die Temperatur achten sollte und ggf. vor dem aufriggen einen zu warmen Mast erst einmal im Wasser abkühlen soll, sonst würde man einen Mastbruch riskieren.

    Stimmt das oder ist das nur ne Legende?

    Grüße.

  • User698
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    • 5. November 2012 um 23:10
    • #2

    also bis ca 60° sollte das deinem mast egal sein, wenns darüber geht sollte man harz und verarbeitungsprozess vom mast kennen bevor man eine aussage macht.

    kannst du den mast nicht in eine warmfeste isolierende masttasche stecken?

    der carbonanteil ist relativ unwichtig, weil dem carbon und glas die temperaturen duie du beim windsurfen erreichst vollkommen egal sind. entscheidend ist wieder das harz, das sollte richtigerweise nicht zu warm werden, aber ich sehe die sorge weniger im mastbruch sondern in bleibender verformung des mastes, und das eher beim aufgeriggten rumliegen in der sonne als beim surfen.

    den mast vorm surfen abkühlen fnde ich eher erstaunlich/ungewöhnlich, ich bin bislang noch nicht auf diese idee gekommen. aber wenn man das teil vorher in der sonne gebraten hat wird es vermutlich nicht schaden

    Einmal editiert, zuletzt von User698 (5. November 2012 um 23:17)

  • Buddy
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    • 6. November 2012 um 06:23
    • #3
    Zitat von c-bra

    also bis ca 60° sollte das deinem mast egal sein, wenns darüber geht sollte man harz und verarbeitungsprozess vom mast kennen bevor man eine aussage macht.

    kannst du den mast nicht in eine warmfeste isolierende masttasche stecken?

    der carbonanteil ist relativ unwichtig, weil dem carbon und glas die temperaturen duie du beim windsurfen erreichst vollkommen egal sind. entscheidend ist wieder das harz, das sollte richtigerweise nicht zu warm werden, aber ich sehe die sorge weniger im mastbruch sondern in bleibender verformung des mastes, und das eher beim aufgeriggten rumliegen in der sonne als beim surfen.

    den mast vorm surfen abkühlen fnde ich eher erstaunlich/ungewöhnlich, ich bin bislang noch nicht auf diese idee gekommen. aber wenn man das teil vorher in der sonne gebraten hat wird es vermutlich nicht schaden

    Das mit der Masttasche hatte ich auch schon überlegt, leider ist der Platz derart knapp, dass es mit Tasche nicht passt. Dir Diagonale des Heckbetts ( also die Oberseite der Heckgarage) ist gerade lang genug, um die beiden Mastteile ohne Tasche dort unterzubringen.

    Zur Not muss der Mast dann halt aufs Dach, was ich eigentlich aus Bequemlichkeitsgründen vermeiden wollte.

    Oder hat hier vielleicht schon jemand eine geniale Lösung fürs Unterbringen des Materials im Womo entwickelt?

  • Dr. Spin Out
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    • 6. November 2012 um 08:11
    • #4
    Zitat von c-bra

    also bis ca 60° sollte das deinem mast egal sein, wenns darüber geht sollte man harz und verarbeitungsprozess vom mast kennen bevor man eine aussage macht.


    den mast vorm surfen abkühlen fnde ich eher erstaunlich/ungewöhnlich, ich bin bislang noch nicht auf diese idee gekommen. aber wenn man das teil vorher in der sonne gebraten hat wird es vermutlich nicht schaden

    Abkühlen hilft nicht, da das Harz noch 2-3 Stunden nach der Abkühlung weich bleibt (Hysteresis), bleibende Verformungen hatte ich mal bei einem Mast, der im Sommer bei 30 Grad in der prallen Sonne im Auto offen rumlag. Da war es dann aber auch 60 Grad warm drin. Nach dem Aufriggen blieb er dann krumm.

    Den Hysteresis-Effekt bei der Abkühlung kennt jeder, der schon mal ein Spiegelei in der Pfanne gebraten hat. Auch wenn die Pfanne wieder kalt ist bleibt das Fett noch mehrere Stunden flüssig, bevor es dann wieder erstarrt.

  • sittinggun
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    • 18. Dezember 2012 um 11:23
    • #5
    Zitat von Buddy

    Das mit der Masttasche hatte ich auch schon überlegt, leider ist der Platz derart knapp, dass es mit Tasche nicht passt. Dir Diagonale des Heckbetts ( also die Oberseite der Heckgarage) ist gerade lang genug, um die beiden Mastteile ohne Tasche dort unterzubringen.

    Zur Not muss der Mast dann halt aufs Dach, was ich eigentlich aus Bequemlichkeitsgründen vermeiden wollte.

    Oder hat hier vielleicht schon jemand eine geniale Lösung fürs Unterbringen des Materials im Womo entwickelt?


    Kannst du die Warmluftdüse nicht verlegen,oder mit einem Stück Heizschlauch + Verbindungshülle verlängern,das sie in ne andere Ecke bläst ? Du könntest auch ein T-Stück in das Warmluftrohr setzen und eine zweite Düse an einer anderen Stelle ein bauen.In der ersten schraubst du eine Luftdüse mit Verschluss.

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


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    • 20. Dezember 2012 um 11:38
    • #6

    Und wenn Du einfach so ne Isoeinkaufstasche ausm Aldi oder so ähnlich um den Mast wickelst, da wo die Wärme draufbläst? Die 3mm Platz wirste doch bestimmt noch haben.

  • RaS
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    • 20. Dezember 2012 um 12:23
    • #7

    Du könntest auch einen (oder mehrere) Heizlüfter aufstellen und die Standheizung dafür nicht laufen lassen.

    Wie oft / lange wolltest du die denn laufen lassen?

  • User698
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    • 20. Dezember 2012 um 12:42
    • #8

    heizlüfter im womo - naja ( auch wenn ich das so mache - mangels standheizung)

    - braucht platz - steht blöd im weg rum
    - brandgefahr
    - braucht ordentlich strom, saugt in nullkommanix die bordbatterie leer - falls der inverter überhaupt stark genug ist. ich geh bei windsurfen im winter ja von wildcamping aus und nicht von vollversorgtem campingplatz

  • Buddy
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    • 21. Januar 2013 um 21:06
    • #9
    Zitat von RaS

    Du könntest auch einen (oder mehrere) Heizlüfter aufstellen und die Standheizung dafür nicht laufen lassen.

    Wie oft / lange wolltest du die denn laufen lassen?

    So, da bin ich wieder, war ne Weile nicht hier und sehe gerade erst die letzten Antworten, danke dafür.

    Also wenn wir im Herbst/Winter unterwegs sind bollert die Heizung eigentlich fast ohne Unterbrechung, man wills ja schön warm haben bei der Rückkehr ins Mobil. Habe mir inzwischen eine Masttasche zugelegt, die in die Heckgarage reinpasst.

    Bin mir aber noch nicht ganz sicher, wie ich das Ding unters Bett hängen soll, so dass es auch wirklich hält ohne Geklapper. Hat da von Euch einer eine Idee? Vielleicht mit Druckknöpfen, die man ns Holz schrauben kann?


    Das mit dem Heizlüfter hab ich übrigens früher auch gemacht, als wir noch nicht so luxuriös mit Gasstandheizung unterwegs waren. Einfach so ein Baumarktteil in den Bulli und so konnte man wenigsten bei Erreichbarkeit einer 230Volt Steckdose schön warm schlafen. Hat alkerdings regelmäßig die Sicherungen auf den Cmpingätzen durchgehauen. Auch unschön, wenn man die Kabeltrommel nicht ganz abrollt und die dann wegen Überhitzung abschaltet, dann wird es nachts um drei auf einmal eisekalt.

    Viele Grüße

  • sittinggun
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    • 22. Januar 2013 um 08:59
    • #10
    Zitat von Buddy

    So, da bin ich wieder, war ne Weile nicht hier und sehe gerade erst die letzten Antworten, danke dafür.

    Also wenn wir im Herbst/Winter unterwegs sind bollert die Heizung eigentlich fast ohne Unterbrechung, man wills ja schön warm haben bei der Rückkehr ins Mobil. Habe mir inzwischen eine Masttasche zugelegt, die in die Heckgarage reinpasst.

    Bin mir aber noch nicht ganz sicher, wie ich das Ding unters Bett hängen soll, so dass es auch wirklich hält ohne Geklapper. Hat da von Euch einer eine Idee? Vielleicht mit Druckknöpfen, die man ns Holz schrauben kann?


    Das mit dem Heizlüfter hab ich übrigens früher auch gemacht, als wir noch nicht so luxuriös mit Gasstandheizung unterwegs waren. Einfach so ein Baumarktteil in den Bulli und so konnte man wenigsten bei Erreichbarkeit einer 230Volt Steckdose schön warm schlafen. Hat alkerdings regelmäßig die Sicherungen auf den Cmpingätzen durchgehauen. Auch unschön, wenn man die Kabeltrommel nicht ganz abrollt und die dann wegen Überhitzung abschaltet, dann wird es nachts um drei auf einmal eisekalt.

    Viele Grüße

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    Z.B. eine Masttasche mit Tenax Knöpfen unter dem Bett befestigen.Gegen klappern etwas mit Schaummaterial abpolstern.

    http://www.segelladen.de/Inhalt-untergruppen7/Kauschen.htm

    :)

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    Volker Pispers


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    • 22. Januar 2013 um 09:12
    • #11

    ich denke das druckknöpfe doch recht unpraktisch sind(die muss man dann ja immer einzen drunterklipsen und genau treffen). ich denke eine polsterung und zwei bis drei Gurte sind da praktischer. die muss man einfach nur einfädeln oder zuklipsen und fertig ist. auch ist das deutlich sicherer als druckknöpfe....

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