1. Start
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
    1. Unerledigte Themen
  5. Galerie
    1. Alben
    2. Karte
  6. Speed-Rechner
  7. Surf-Wiki
    1. Letzte Änderungen
  8. Surf-Shop
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Galerie
  • Lexikon
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Surf-Forum.com
  2. Forum
  3. Windsurf Tipps & Tricks
  4. Alles rund ums Fahrzeug

das wird ja immer schlimmer.... diese spritpreise

  • summer
  • 16. Mai 2008 um 08:21
  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 21. August 2012 um 20:47
    • #161
    Zitat von poseidon


    ...
    Unser Vorbild-Öko fährt, soweit ich mich erinnere einen 5l (nicht 5l Verbrauch wie ich, sondern 5l Hubraum) 8 Zylinder und ein fettes Wohnmobil.
    ...


    :redface:
    ...also, womöglich habe ich die Angaben auf https://surf-forum.com/www.spritmonitor.de nicht korrekt interpretiert, aber sollte dies doch der Fall sein, dann sehe ich dort, dass Du nirgendwo tatsächlich einen langfristigen, dauerhaften Durchschnittsverbrauch von 5 Litern / 100 Km bei einem Deiner ich glaube drei dort gelisteten Fahrzeuge vorweisen kannst. Hätte ich von Dir so nicht erwartet - was bringen solche, sagen wir mal, Eintagsfliegen denn, außer dass man irgendwie doof dasteht bei einem Vergleich wie dem oben Zitierten? Wenn Du Deine tatsächlichen Verbräuche in Relation setzt zu meinem Durchschnittsverbrauch scheint die Sonne doch schon wieder ganz anders auf die Landschaft möchte ich denken. Dass man wirklich anders und verbrauchsgünstiger fahren könnte (und bald auch muss / wird / möchte / sollte) steht auf einem anderen Blatt. :)

    Am Strand würden wir doch nie in so einem "Ton" miteinander umgehen, möchte ich meinen. Ich finde es schade, dass diese eigentlich interessanten und wichtigen Themen in Foren so nicht oder nur bedingt diskutiert werden können, weil man doch häufig anders liest und interpretiert als es das Gegenüber tatsächlich wohl gemeint hätte und daraus so oft immer diese negativen Schwingungen entstehen.

    In diesem Sinne
    Tom :)

  • Flo
    Fortgeschrittener
    Punkte
    1.955
    Beiträge
    385
    Karteneintrag
    nein
    • 21. August 2012 um 20:50
    • #162

    @ Tom: Was für eine Diskussion in der anderen Lokalität? :confused:

  • jojo62
    Fortgeschrittener
    Reaktionen
    6
    Punkte
    2.441
    Beiträge
    371
    Bilder
    16
    Karteneintrag
    ja
    Boards
    Ultra Kode 80, Kode 86+109 , JP-TQ 95, Falcon 121+159
    Segel
    3.3-9.4 > NS/DU - GA- NP - NAISH
    Finnen
    MFC , DRAKE ,SELECT ,C FIN
    SUP
    No go
    • 21. August 2012 um 21:46
    • #163

    Heute Köln :-(((((SUPER E 5 174.9 DIESEL 160.9 der wahnsinn ....:-(((
    man man so ein schei...
    LG

  • teenie
    Ex- Teebeutel
    Reaktionen
    1.095
    Punkte
    34.670
    Beiträge
    6.601
    Karteneintrag
    ja
    Boards
    Fanatic Grip 86
    Segel
    Severne: S1, Blade, Gator
    Finnen
    3 oder 4
    SUP
    nix
    Foil
    Wingdings
    • 21. August 2012 um 22:01
    • #164
    Zitat von Flo

    @ Tom: Was für eine Diskussion in der anderen Lokalität? :confused:

    Im anderen Forum unter dümmerschnack...

    Tom, bei dir habe ich manchmal den Eindruck es ist wie bei den 'plötzlich' geläuterten Gläubigen,
    ich werde den Eindruck nicht los du stellst dir selbst die Aufgabe das versäumte nachzuholen...
    wie gesagt, nicht böse nehmen...

    Grüße
    teenie

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 21. August 2012 um 22:26
    • #165
    Zitat von Flo

    @ Tom: Was für eine Diskussion in der anderen Lokalität? :confused:

    ...ich ging wegen Deiner Aussage, dass Du auch Fleisch isst davon aus, dass Du die kürzlich im "Dümmer Schnack" (Forum surf-magazin) geführte Diskussion mitverfolgt hattest.
    :) Aber bloß nicht aufwärmen hier!

    Grietz,
    Tom :)

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 21. August 2012 um 22:42
    • #166
    Zitat von teenie

    Im anderen Forum unter dümmerschnack...

    Tom, bei dir habe ich manchmal den Eindruck es ist wie bei den 'plötzlich' geläuterten Gläubigen,
    ich werde den Eindruck nicht los du stellst dir selbst die Aufgabe das versäumte nachzuholen...
    wie gesagt, nicht böse nehmen...

    Grüße
    teenie

    Nein, nehme ich nicht. :) Aber selbst wenn es bei mir so wäre bzw. ja in Teilbereichen tatsächlich ist - man muss doch bzw. sollte doch irgendwann anfangen, etwas zu ändern. Und vielleicht nicht immer erst aus wirtschaftlichem Interesse, sofern möglich.

    So long,
    Tom :)

    Einmal editiert, zuletzt von antilaerm (21. August 2012 um 22:47)

  • poseidon
    Profi
    Punkte
    4.080
    Beiträge
    733
    Bilder
    3
    Karteneintrag
    nein
    Boards
    Lorch Thunderbird Formula, Lorch Bird 179, RRD FSW 120
    Segel
    5,3 bis 11,8 von GUN
    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 21. August 2012 um 23:51
    • #167

    Hi Antilärm,

    folgendes habe ich gesagt:

    Zitat von Poseidon

    .......Mit dem anderen Auto bin ich jetzt mal eine Tankfüllung sparsam gefahren, 5,5l /km Verbrauch....

    der Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge steht ganz ehrlich in meiner Signatur.

    Zitat von antilaerm

    ..... ich bin der Meinung, dass diese abfälligen Bemerkungen "Vorbild-Öko" etwas, sagen wir mal, im Ton vergriffen sind.

    Sorry, war nicht so böse gemeint, nehme ich zurück.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 22. August 2012 um 10:02
    • #168

    Moin Alle, Moin Poseidon.

    :) Ja, das hast Du gesagt, stimmt schon. :) Aber Du hast auch gesagt, was ich in #161 von Dir zitierte, das verzerrt jedoch deutlich den Vergleich zwischen Deinen und meinen Verbräuchen. *erbsenzähl* Schwamm drüber, wie gesagt, passt schon.

    Aber nomma zu dem reinen E-Auto: Warum ist das nicht einer der Wege der Zukunft? Das passt doch auch hier in das Thema, denn die immer weiter steigenden Spritpreise durch den immer knapper werdenden Rohstoff (andere Faktoren jetzt mal aussen vor gelassen) zwingen uns doch mehr oder weniger zeitnah zum Umdenken bzw. Umsteigen.

    Für mich gibt´s da auf den ersten Blick im Bereich E-Auto einige Vorteile:

    + E-Antrieb ist 100% ausgereift (damit meine ich nicht die Akkutechnik, rein die Motorkonzepte inkl. Antrieb)

    + total leise

    + Drehmoment vom ersten Zentimeter

    + im Betrieb 100 % emissionsfrei

    + wartungsarm, hier müssen höchstens mal die Kohlen gewechselt werden, so es da überhaupt noch welche gibt.

    + unempfindlich für Kurz- und Kürzeststrecken

    Es gibt bestimmt noch weitere Vorteile, reicht für´s Erste.

    Nachteile:

    - Teuer in der Anschaffung

    - noch empfindliche und sehr teuere Akkutechnik

    - Reichweite je nach Modell / Fahrweise / Temperatur / Topographie doch sehr kurz

    - Motorleistung für den einen oder anderen indiskutabel

    Nachteile gibt´s sicher noch mehr, fallen mir gerade diese hier ein.

    Zu den Nachteilen:

    Reichweite ist ein Thema, müsste aber keines sein. Würden die Hersteller die Stromspeicher normen (so wie die Kraftstoffe) so könnte mit einem Wechselsystem der Akku mit relativ wenig Aufwand automatisiert von unten dem Fahrzeug entnommen werden und gegen einen vollen ausgetauscht werden. Das System könnte genauso verteilt sein wie die heute üblichen Tankstellen, so dass das Thema Reichweite keines mehr sein müsste. Ich glaube, so ein System gibt es schon, heisst "Quickdrop".

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=quickdrop&source=web&cd=2&cad=rja&sqi=2&ved=0CEQQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.renault-ze.com%2FFRONT%2FRENAULT%2Fajax%2Fajax.project-ze-tab.php%3Fid%3D434%26t%3D4&ei=Uo40UM6ZFurN4QTl7oDQBg&usg=AFQjCNFJJaQTEG2LVezlCIbrr4R0WPwqsw

    Die Akkus könnten dann an der Tankstelle (PV, Windenergie, was auch immer) geladen werden und stehen einige Stunden später für den nächsten Tausch wieder zur Verfügung.

    Sacht´ mal was dazu. Aber bei allen Gegenargumenten muss bitte bedacht werden, dass die zur Zeit genutzten Energieträger aus Erdöl mit einem irrsinnigen maschinellen Aufwand gewonnen werden: Bohrinseln, Tagebau, Ölsandabbau, dann die ganzen Tanker, Raffinierien, Vertriebsnetz und so weiter. Dies alles mit entsprechenden Risiken für Mensch und Umwelt, klar.

    Grietz,
    Tom :)

  • thommen
    Profi
    Punkte
    8.190
    Beiträge
    1.537
    Karteneintrag
    ja
    Boards
    JP Slalom / Speed
    Segel
    Stall voll NP RS-R EVO 8
    Finnen
    Auch hier nen Stall voll Meanline und Tectonics
    • 22. August 2012 um 11:24
    • #169

    Mal wieder was zum eigentlichen Thema der Spritpreise, Heute in F der Diesel 1,44Euro und in D 1,55Euro...

    Neilpryde rulez!!! :)

  • poseidon
    Profi
    Punkte
    4.080
    Beiträge
    733
    Bilder
    3
    Karteneintrag
    nein
    Boards
    Lorch Thunderbird Formula, Lorch Bird 179, RRD FSW 120
    Segel
    5,3 bis 11,8 von GUN
    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 22. August 2012 um 12:08
    • #170

    Hi,

    zum Elektroauto / Elektromotor:
    Selbstverständlich ist der E-Motor in seien unterschiedlichen Varianten dem Otto-/Dieselmotor in allen Belangen überlegen. Wirkungsgrade von 95% sind möglich. Die im PKW verbauten E-Motoren haben in der Regel auch keine Kohlen, sondern sind bürstenlos. Bürsten werden nur bei preiswerten Gleichstrom- und Allstrommotoren verwendet, z.B. in Elektrowerkzeugen.
    Der Punkt ist die Energiespeicherung. Es wird noch ca. 15 Jahre dauern, bis diese konkurrenzfähig und bezahlbar ist.

    Solaranlagen
    natürlich kann man den Strom autark selbst nutzen. Dann braucht man aber nicht netzgeführte Wechselrichter. Wenn man ins Netz einspeisen will (z.B. wegen der Förderung) braucht man netzgeführte Wechselrichter. Dann ist man allerdings nicht autark, kann aber den selbst genutzten Strom nutzen, sogar mit kleinerer Subvention (zumindest hier in BW). Fällt der Stromversorger aus, gibt es keinen Strom. Wenn man autark sein will, braucht man einen Speicher für die Energie, z.B. Akkus oder Elektrolyse/Wasserstoffspeicher/Brennstoffzelle.

    Am aussichtsreichsten im Hausbereich finde ich im Moment Blockkraftwerke, Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie. Die kann man je nach Auslegung mit Diesel, Erdgas oder Biogas betreiben.

    Vor 16 Jahren, als wir das Haus gebaut haben, habe ich schon die Installationen für elektrische und thermische Energie vorgesehen. Aber es hat sich nie gerechnet, bis heute nicht. Ebenso hat sich bis heute kein Erdwassertank gerechnet, trotz 5EUR Gebühr für Wasser und Abwasser.
    Für einen Ofen ist auch alles vorgesehen, 2. Kamin, Durchführung durch die Decke für Rohre für die Abwärmenutzung. Aber auch das rechnet sich nicht. Ofen haben wir seit letztem Jahr, der ist zum Erdgas Kosten neutral.

    Gegen die Solaranlage haben wir uns außerdem noch entschieden, weil dann 2 Bäume, die wir damals gepflanzt haben, gefällt werden müssten.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

    Einmal editiert, zuletzt von poseidon (22. August 2012 um 12:10)

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 23. August 2012 um 08:49
    • #171
    Zitat von poseidon

    Hi,

    zum Elektroauto / Elektromotor:
    Selbstverständlich ist der E-Motor in seien unterschiedlichen Varianten dem Otto-/Dieselmotor in allen Belangen überlegen. Wirkungsgrade von 95% sind möglich. Die im PKW verbauten E-Motoren haben in der Regel auch keine Kohlen, sondern sind bürstenlos. Bürsten werden nur bei preiswerten Gleichstrom- und Allstrommotoren verwendet, z.B. in Elektrowerkzeugen.
    Der Punkt ist die Energiespeicherung. Es wird noch ca. 15 Jahre dauern, bis diese konkurrenzfähig und bezahlbar ist.

    Solaranlagen
    natürlich kann man den Strom autark selbst nutzen. Dann braucht man aber nicht netzgeführte Wechselrichter. Wenn man ins Netz einspeisen will (z.B. wegen der Förderung) braucht man netzgeführte Wechselrichter. Dann ist man allerdings nicht autark, kann aber den selbst genutzten Strom nutzen, sogar mit kleinerer Subvention (zumindest hier in BW). Fällt der Stromversorger aus, gibt es keinen Strom. Wenn man autark sein will, braucht man einen Speicher für die Energie, z.B. Akkus oder Elektrolyse/Wasserstoffspeicher/Brennstoffzelle.

    Am aussichtsreichsten im Hausbereich finde ich im Moment Blockkraftwerke, Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie. Die kann man je nach Auslegung mit Diesel, Erdgas oder Biogas betreiben.

    Vor 16 Jahren, als wir das Haus gebaut haben, habe ich schon die Installationen für elektrische und thermische Energie vorgesehen. Aber es hat sich nie gerechnet, bis heute nicht. Ebenso hat sich bis heute kein Erdwassertank gerechnet, trotz 5EUR Gebühr für Wasser und Abwasser.
    Für einen Ofen ist auch alles vorgesehen, 2. Kamin, Durchführung durch die Decke für Rohre für die Abwärmenutzung. Aber auch das rechnet sich nicht. Ofen haben wir seit letztem Jahr, der ist zum Erdgas Kosten neutral.

    Gegen die Solaranlage haben wir uns außerdem noch entschieden, weil dann 2 Bäume, die wir damals gepflanzt haben, gefällt werden müssten.

    Alles anzeigen

    Ja Moin,

    wie ich schon sagte, es ist leider so, dass Veränderungen und Verbesserungen im Bereich Umwelt in den allermeisten Unfällen mit Kosten und / oder Verzicht auf Komfort verbunden ist. Dieser Ansatz muss in die Köpfe - was nützt die ganze Wirtschaftlichkeit auf einem unbewohnbaren Planeten?

    Grietz,
    Tom

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 23. August 2012 um 09:11
    • #172

    :D Scheiss-Autokorrektur beim Smartphone: Unfälle soll natürlich Fällen heissen. :D

  • poseidon
    Profi
    Punkte
    4.080
    Beiträge
    733
    Bilder
    3
    Karteneintrag
    nein
    Boards
    Lorch Thunderbird Formula, Lorch Bird 179, RRD FSW 120
    Segel
    5,3 bis 11,8 von GUN
    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 23. August 2012 um 12:07
    • #173

    Hi,

    Zitat von antilaerm

    Ja Moin,

    wie ich schon sagte, es ist leider so, dass Veränderungen und Verbesserungen im Bereich Umwelt in den allermeisten Unfällen mit Kosten und / oder Verzicht auf Komfort verbunden ist. Dieser Ansatz muss in die Köpfe - was nützt die ganze Wirtschaftlichkeit auf einem unbewohnbaren Planeten?

    Grietz,
    Tom

    Man muss es sich auch leisten könne. Nehmen wir an da ist ein Familienvater mit 2 Kindern und Frau mit kleinem Einkommen. Der braucht eine lange Zeit, bis er z.B. 7500EUR (15000DM) zusammen gespart hat. Selbst ein Berufsanfänger mit Bachelor- oder Master-Titel braucht einige Zeit, bis er so eine Summe hat. Leasen oder finanzieren will er nicht. Solvente Eltern oder Großeltern hat er nicht. Er möchte mit der Familie einmal im Jahr in Urlaub fahren, 1000km nach Frankreich oder Spanien zum Campen.

    Welche Elektroautos gibt es für den Preis? Welches hat die Ladekapazität? Welches hat die Reichweite?

    So schnell wird der Planet nicht unbewohnbar. Die ganz schlimmen Zeiten in Deutschland habe ich als Kind erlebt (bin wesentlich älter als du). Ich komme aus dem Ruhrgebiet. Dort gab es eine blühende Stahl und Kohleindustrie. Ich weiß noch, wenn die Konverter in Rheinhausen abgeblasen haben, wurde der Himmel rot. Bei entsprechender Windrichtung gab es kurz darauf Fall-Out, so dass man die Hände vor Augen nicht sehen konnte. Die Abgasschwaden der Kokereien sind durch die Straßen gezogen. Der Rhein war hoch giftig. Autos hatten keinen Katalysator und brauchten 10l (Kleinwagen) bis 20l (Luxus Limousinen). Häuser wurden mit Steinkohle geheizt.

    Alles das hat der Planet und ich überlebt. In D ist das Schlimmste vorbei. Aber in den Schwellenländern ist es noch so wie oben beschrieben, China, Indien, Mexiko ...

    Hier im Südwesten der Republik haben wir ganz andere Themen. Z.b. wir haben einen exorbitanten Flugverkehr. 130 000 Flugbewegungen in niedriger Höhe (Flughafen Zürich) + Warteschleifen. Kerosin wird bei der Landung einfach abgelassen. Die Lärmbelastung ist flächendeckend. Kerosin ist steuerfrei.

    Ok, jeder soll im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag leisten. Aber alles hat keinen Sinn, wenn die großen Probleme nicht einmal angegangen werden. Sonst geht es so:

    "Johann, reißen Sie die Tapete ab, ich fühle mich beengt"

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

  • ben69
    zerfahrener Verwurster
    Punkte
    2.090
    Beiträge
    386
    Karteneintrag
    ja
    Boards
    starboard atom 110
    Segel
    northsails duke, volt
    Finnen
    Drake
    • 23. August 2012 um 12:28
    • #174

    Sicherlich ist es auf lange Sicht gesehen richtig auf andere Antriebsenergien umzusteigen. Es gibt durchaus andere Dinge die für sich betrachtet die Umwelt mehr belasten als Autos aber es macht ja auch die Summe der Dinge und irgendwann isses halt alle.
    Aber gerade in Umstiegs-Änderungszeiten sind die neuen Dinge völlig überteuert. Mal davon abgesehen, was passiert denn mit den Batterien der E-Autos? Und produziert werden müssen die auch.
    Momentan ist es in meinen Augen für eine Familie nicht möglich so ein Fahrzeug zu fahren.
    1. Preis/Leistung
    2. Nur Kleinwagen, wie soll man damit in den Urlaub fahren? (Haben 2 Kinder und einen Hund dann noch Surfklamotten/Ski-Snowboard Sachen im Winter)
    3. Reichweite völlig indiskutabel
    4. Ladezeiten (->Stichwort mal eben ranfahren zum Tanken ...)
    Die Dinger müssen erst noch weiter entwickelt werden.
    Aber generell gibt es eine Unmenge an Dingen die jeder selber tuen kann (Öfter mal das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen, auf den Spritverbrauch beim Fahren achten, etc.)
    >Utopie an< Und was wäre, wenn man eine Zeit lang richtig viele Autofahrer unter einen Hut kriegen würde und z.B. eine Kette komplett zum Tanken ignoriert ... müsste die dann nicht zwangsweise mal den Preis zumindest etwas senken? Können die anderen sich das dann gefallen lassen?;) .... autofreie Wochenden? ...;) >Utopie aus<

    Einmal editiert, zuletzt von ben69 (23. August 2012 um 12:30)

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 23. August 2012 um 16:35
    • #175

    :) Jo, ich habe mit diesen Argumenten gerechnet. :) Ich schrieb auch, das Verzicht dazugehört. Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich z.B. nicht fliege. Ich fliege nicht, obwohl das finanziell kein Problem wäre und wirklich äußerst interessante Surfziele locken, gerade im Winter. Ich fliege auch nicht, weil ich Angst habe, sondern aus purer Überzeugung, und Deine Argumente hauen ja auch genau in diese Kerbe, Poseidon.

    Was die Elektroautos betrifft: Man ist bei heutigen Fahrzeugen Reichweiten von 500 - über 1.000 km gewohnt, bei einer enormen Tankstellendichte. Wenn ich jetzt den aktuellen Kangoo mit E-Antrieb hernehme hat der eine Reichweite von 100 Kilometer. (Selbst getestet, hatte das Teil für ein paar Tage.) Da kann man sehr wohl die allermeisten Fahrten mit abwickeln. Selbst der Berufspendler könnte das Teil zur Arbeit nehmen, dort wieder an die Steckdose und nach einem normalen Arbeitstag (nichtmal) ist das Fahrzeug wieder vollgeladen. Technisch alles kein Thema. Man muss sich eben nur umgewöhnen - und ich sage mal, dass hier der Hase im Pfeffer liegt. Das wollen und KÖNNEN die meisten nicht. Vom Kopf her. Starrsinnigkeit beginnt nicht erst im höheren Alter, habe ich feststellen müssen. ;)

    Ben, was passiert denn mit dem ganzen Altöl der Fahrzeuge? Und wo kommt das Erdöl her, dass dann zu Kraftstoffen verarbeitet wird? Da kannst Du lieber Akkumulatoren produzieren und diese nach der Nutzungsdauer recyclen, da stecken nämlich Rohstoffe drin, echte Werte. Den Kraftstoff, den man verfeuert hat, der ist ....wech...!

    Nomma zu Ben69, aber auch Poseidon:
    zu 1.) Abstriche, Verzicht, klar - ohne Frage. Es dürfte aber doch jedem klar sein, dass unser Fahrstil so nicht weitergehen kann, allein wegen der steigenden Spritkosten.
    zu 2.) Wie bei 1.)
    zu 3.) Wie bei 1.) - und hier nochmal das Quickdrop-System ansehen, schon passt die Reichweite wieder mit entsprechender Dichte solcher Wechselstationen.
    zu 4.) Wie bei 3.) und 1.) - Dann gewöhnt man sich eben um und akzeptiert, dass man nicht mehr überall und sofort hinkommt.

    Die "Dinger" sind entwickelt, da braucht´s nicht viel mehr. Sie passen nur nicht in die Denkweise der meisten Menschen aus unserer Gesellschaft. Und die Sache mit den Akkus wird entwickelt, sehe ich seit Jahren an den problemlos in meinem Betrieb laufenden Akku-Maschinen.

    Ich ignoriere schon seit Jahren die blauen, gelben, grünen und sonstigen Ketten, tanke seit gefühlten Ewigkeiten nur an NoName-Tankstellen.

    Und ja, das Autofahren ist tatsächlich eines der kleineren Umweltprobleme, zumindest was die CO2-Emissionen betrifft.

    Grietz,
    Tom :)


    Was früher einmal war ist natürlich Geschichte, und das es heute schon besser ist, auch klar.

  • Flo
    Fortgeschrittener
    Punkte
    1.955
    Beiträge
    385
    Karteneintrag
    nein
    • 23. August 2012 um 16:57
    • #176

    2 Dinge:

    - Was das Klimaproblem angeht bin ich recht pessimistisch, weil die nötige weltweite Koordinierung vermutlich nicht oder nicht mehr rechtzeitig gelingen kann. Dennoch wird das Leben zumindest in den gemäßigten Breiten in den Industrieländern weitergehen, weil zumindest hier keine dramatischen Ernteausfälle stattfinden werden und das Geld und die Technik für erhöhte Deiche noch da ist.

    - Dennoch sollten wir uns besser früher als später an neue Fortbewegungsmittel gewöhnen, da das Öl einfach zur Neige geht. Je früher man auf alternative Techniken umsteigt, desto schneller werden diese ausgereift und erschwinglich. Viele Umgewöhnungen, die am Anfang beschwerlich wirken sind im Endeffekt übrigens überhaupt nicht mehr schlimm. Z.B. haben wir bei unserem Erdgasfahrzeug nur eine einzige Tanke in der Stadt, die funktioniert, aber man gewöhnt sich eben dran und tankt wenn man dort in der Nähe ist. Kein Problem. Wegen unbezahlbarer Autos für den Campingurlaub (bzw. der Campingurlaub als Argument gegen E-Fahrzeuge): Bei https://surf-forum.com/www.tamyca.de kann sich jeder für vergleichsweise schmales Geld Autos von privat mieten (oder sein eigenes Mobil in ungenutzter Zeit Geld verdienen lassen). Ein super Beispiel dafür, wie man mit vorhandenen Ressourcen besser umgehen kann.

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 23. August 2012 um 17:03
    • #177

    Flo, von Menschen wie Dir bräuchte der Planet einen ganzen Haufen mehr! :)

    Grietz,
    Tom

  • poseidon
    Profi
    Punkte
    4.080
    Beiträge
    733
    Bilder
    3
    Karteneintrag
    nein
    Boards
    Lorch Thunderbird Formula, Lorch Bird 179, RRD FSW 120
    Segel
    5,3 bis 11,8 von GUN
    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 23. August 2012 um 17:24
    • #178

    Hi,

    hier steht etwas über den Kangoo:
    http://www.focus.de/wissen/klima/t…aid_678876.html
    Der Kostet 25 690 Euro, für viele Menschen unerreichbar. Leasen ist nur für Firmen interessant, denn die Raten kann man absetzten, das Auto kostet dann auch nicht diesen Anschaffungspreis. Hast du den Wagen privat oder für die Firma.

    Unser (vollwertiger) Bus war übrigens deutlich günstiger in der Anschaffung als dieser Kangoo. Steht alles öffentlich im Spritmonitor.

    Für 6088 Euro Preisdifferenz gibts fast einen Dacia Sandero (1.2 16V 75 6.790,-) ein vollwertiges Auto. Wer ein Auto für die Familie braucht nimmt den Logan 1.6 MPI 85 7.990,-

    Zitat von antilaerm

    Nomma zu Ben69, aber auch Poseidon:
    zu 1.) Abstriche, Verzicht, klar - ohne Frage. Es dürfte aber doch jedem klar sein, dass unser Fahrstil so nicht weitergehen kann, allein wegen der steigenden Spritkosten.

    Was genau soll ich an meinem Fahrstile ändern? Mit dem kleinen Wagen bin ich an Platz 2 der Verbrauchsliste (für Platz eins fehlen mir noch 0,01l/100km) mit dem Dicken Heinz an Platz 1.

    Übrigens habe ich den Dicken das letzte Mal Mitte Juni getankt.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

  • antilaerm
    ...allein in Mexiko, ANITA!
    Punkte
    1.415
    Beiträge
    279
    Karteneintrag
    ja
    • 23. August 2012 um 18:07
    • #179

    Ja, ich denke doch einfach schon weiter, Poseidon. HEUTE ist das Tanken noch möglich zu Preisen, die mittlerweile schmerzen. Was ist in fünf Jahren? In Zehn? Was werden Kraftstoffe dann kosten?

    Den Kangoo werde ich für mich privat anschaffen, finanzieren wohlgemerkt. Das gibt dann natürlich Abstriche an anderer Stelle, ist klar. Ich baue neben dem Fahrspaß auch darauf, dass mit Absatz solcher Fahrzeuge natürlich zwangsläufig der Industrie gezeigt wird, dass ein Markt vorhanden ist.

    Desweiteren habe ich in meinem Umfeld schon häufiger erlebt, dass Freunde, Bekannte, Angehörige Dinge, die man selbst hat oder macht so erst kennenlernen und dann sowas "auch haben wollen". Ging mir mit meiner damaligen Freundin zum Beispiel so, die wollte dann auch jemand anders haben und derjenige hat sich nicht auch irgendwo eine Freundin gefunden sondern einfach meine genommen. :D Das war blöd. :D

    Mit Fahrstil ändern meinte ich eigentlich eher den Lebensstil. :)

    Grietz,
    Tom :)

    3 Mal editiert, zuletzt von antilaerm (23. August 2012 um 18:13)

  • poseidon
    Profi
    Punkte
    4.080
    Beiträge
    733
    Bilder
    3
    Karteneintrag
    nein
    Boards
    Lorch Thunderbird Formula, Lorch Bird 179, RRD FSW 120
    Segel
    5,3 bis 11,8 von GUN
    Finnen
    34 - 70cm, Deboichet, Hurricane, Lorch, Maui Ultra Fins, MFC
    • 23. August 2012 um 18:46
    • #180

    Hi,

    Zitat von antilaerm

    Mit Fahrstil ändern meinte ich eigentlich eher den Lebensstil

    Noch schwieriger, was soll ich ändern? Ich fliege nicht, ich rauche nicht, ich trinke keinen Alkohol, fahre wenig Auto, arbeite >12h am Tag 6 Tage die Woche, meinen Jahresurlaub von 1 1/2 Wochen habe ich diese Jahr hinter mir, zahle alle Sozialkosten und Steuern, obwohl ich das teilweise nicht muss, Surfboards werden bei mir bis zu 10 Jahre alt, Segel so um die 7 bis man sie nicht mehr flicken kann, den Mercedes habe ich abgeschafft, mein 29er ist >10 Jahre alt.

    Ich könnte meinen Lebensstil schon ändern.
    Ich denke, ich sollte umgehend in Rente gehen, keine Steuern und Rentenversicherung mehr bezahlen, ein fettes Wohnmobil kaufen, jeden Tag davor im Liegestuhl liegen und mir einen Wanst anfressen/ saufen, jeden Tag surfen gehen und mal ein paar Flugreisen machen, ein Eunuchen-Fahrrad kaufen und viel lamentieren, dass andere mehr für die Umwelt tun müssen.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

Windcraft-Sports
AL360 Highend Booms
Patrik Diethelm Surfboards
Severne Sails
Sailloft Hamburg
Dunkerbeck-Eyewear
cool shoe corporation
Sportschule Innenhafen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum