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Segel Windrange

  • goldsurfer
  • 16. Dezember 2011 um 13:52
  • goldsurfer
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    • 16. Dezember 2011 um 13:52
    • #1

    Moin, moin,

    ich habe mich gefragt, warum die Segelhersteller eigentlich keine Windrange für ihre Segel angeben. Neilpryde macht das für ihre Segel. Mir ist bewusst, dass das natürlich auch alles von Boardgröße, Fahrergewicht usw. abhängt, aber Anhaltspunkte fände ich schon praktisch.

    Also die eigentlich Frage: Bei welchem Wind fahrt ihr welche Segel? Besonders interessieren würden mich die camberlosen Freerace-Segel. Ich fahre schon gerne angepowert und frage mich deahalb, ob ich nicht manchmal noch größer aufbauen könnte. Wenn man sich die Profis bei der PWA anschaut, baue ich standardmäßig zu klein auf, aber das ist ja kein Vergleich... ;) Ich will morgen z.B. ein 8,5er Gaastra Matrix testen, weiß aber nicht, bis wie viel Wind ich mit dem Segel bei einem 110l-Board noch rausgehen sollte.

    Viele Grüße, Goldsurfer.

    Einmal editiert, zuletzt von goldsurfer (16. Dezember 2011 um 13:59)

  • storm-rider
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    • 16. Dezember 2011 um 14:27
    • #2

    servus,

    ich glaub das hängt viel von board, können und eigengewicht ab...

    letztens am lago wo wir 5-6 mit 7er böen hatten, war ich mit 7,8 normal gut dabei. leider war das board dann der störfaktor in den boen. hier hätt ich den 110sl anstatt dem 135sl gebraucht. dann wäre es ohne probs gelaufen. :)

    edit: 85kg surfer, 3 cam freerace segel..

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  • sittinggun
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    • 16. Dezember 2011 um 15:19
    • #3

    das ist wirklich sehr schwer zu sagen,es kommt doch drauf an,was du vor hast,und nicht immer ist für jeden das größere Segel die bessere Wahl.Ich denke,das kannst du nur selbst testen.Ich würde bei 5-6 windstärken mit 7ner böen kein 7,8 fahren.Da greif ich zum 5,8 m² oder 5,2 m² falls es denn ausreicht.

    bei mir ist das meißt so :

    so klein wie möglich,so groß,wie nötig

    gruß,der sitt

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


    :47:

    Einmal editiert, zuletzt von sittinggun (16. Dezember 2011 um 15:24)

  • storm-rider
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    • 16. Dezember 2011 um 15:28
    • #4

    richtig, 5,8 wäre da sicher auch gegangen mit nem passenden board für freestyle oder so. aber ging ja um freerace segel. ;)

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    • 16. Dezember 2011 um 15:49
    • #5

    gab es nicht mal eine Faustformel,
    Wind in Bft + Segel in m² = 11 (oder12 weiß nicht mehr so genau)

  • goldsurfer
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    • 16. Dezember 2011 um 16:36
    • #6

    Danke schon mal. Dann testet ihr also auch einfach. Diese Formeln kenne ich auch, finde sie dann allerdings zu pauschal, da es ja wirklich auf den Fahrstil, also Wave oder Slalom, um nur die Gegensätze zu nennen, ankommt

    Ich frage mich halt, wie lange ich das 8,5er mit 78kg auf nem 110er Board noch fahren kann. Ich werde es dann einfach mal ausprobieren. 7,8 bei 5-6 bft ist ja schon mal ein Anhaltspunkt.

    Es ist ja auch nicht so, dass ich nicht klar käme. Mich interessiert einfach nur der obere Windbereich eines Segels (Druckpunktstabilität etc.), damit ich einschätzen kann, ob es an meinem Fahrkönnen liegt oder das Segel noch fahrbar wäre. Muss ich also umbauen oder einfach nur trainieren. Mich hat am Spot einmal ein Regattafahrer mit nem 7er Segel überholt während ich mit einem 5er schon am kämpfen war. Das lässt mich nun nicht mehr los. ;)

    Gruß, goldsurfer.

  • Slaughthammer
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    • 16. Dezember 2011 um 16:46
    • #7

    Ein Segel ist generell solange Fahrbar, wie der Druckpunkt einigermßen stabil bleibt. Wie weit man das Segel über diesen Punkt hinaus einsetzt, ist dann abhängig von der persönlichen Leidensfähigkeit ;)

    Letztendlich muss da jeder für sich und seine Segel das Limit finden, und das geht nur durch ausprobieren.

    Als ich mein erstes 3-cam freeracesegel hatte (7,0) war ich auch erstaunt, dass ich den Windbereich des 6er Powerwavesegels komplett mitabdecken konnte, ja es sogar deutlich länger fahren konnte... Aber das musste ich auch erstmal ausprobieren. Jetzt habe ich unterm 7er 3-cam ein 5,7er freemover und selbst das überscheidet sich vom windeinsatzgebiet her noch deutlich... Ansonsten kann ich einfach nur empfehlen, bei sicheren Bedingungen (möglichst kein offshore etc...) einfach mal ne Nummer größer als sonst aufzubauen und zu gucken, was passiert. Mittlerweile hab ich auch gelernt, dass Race ein 7er (Race)Segel noch bis ~30 kn fahren, wo ich schon zu meinem 5er oder gar 4,5er greife...

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Interrozitor
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    • 16. Dezember 2011 um 18:18
    • #8

    Die Frage ist doch,lohnt es sich mit einem 8ter Segel zu kämpfen,oder ist ein 7er Segel im ähnlichen/gleichen Speed Bereich,aber deutlich entspannter zu fahren?

  • mafa
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    • 16. Dezember 2011 um 18:28
    • #9

    Das mußte selber wissen aber die Frage ist ja schon beantwortet.
    Mit kleinerem Segel am gleiten, schönes entspanntes fahren :rolleyes:
    Wer will schon kämpfen, es sei den Du willst Speeden oder in die Welle.

    Bei deiner Segelrangel und Boardrange ist doch alles vorhanden!

  • silversurfer22002
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    • 16. Dezember 2011 um 19:50
    • #10

    ein 8,5er auf nem 110 ltr Brett finde ich schon SEHR grenzwertig
    mit den 11 bis 12 als Quersumme kommt man als normaler Surfer auf Flachwasser ganz gut hin, im untersten Bereich vielleicht auch noch 13 (wenn kein Formulabrett o.ä.)
    bei deinem Gewicht würde ich bei 4-5 bft nur noch nen 7,8 ter fahren und Spaß haben, ohne mit 8,5 auf nem 110 ltr zu kämpfen

    storm-rider
    mit 7,8 m2 und 135 ltr Brett bei 7 ner Böen finde ich schon heftig, mit einem 110 ner wäre der Spaßfaktor größer gewesen und schneller wärste bestimmt auch gewesen :) aber nunja, bei flachwasser und wenn man es halt mal aufgebaut hat und die Böen nicht zu oft sind, geht es ja noch :D

  • storm-rider
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    • 16. Dezember 2011 um 21:03
    • #11

    silversurfer

    ja ich hatte damals noch keinen 110er, und selbst wenn, dann nicht in reichweiter. aber ich gebe dir 100% recht!!

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  • FranzN
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    • 28. Dezember 2011 um 19:48
    • #12

    Hallo,

    ja, bft + segel_m2 = 11 bis 12, je nachdem man schwer oder leicht ist, oder Power mag. Komisch ist nur das diese Formel ca 30 Jahre alt ist und (bei mir) noch immer klappt. Auch nachdem Jahr für Jahr die neuen Segel "viel besser angleiten", "mehr Power haben" etc etc.
    Am Besten mit eigenem Windmesser seine eigene Formel (oder Liste (Revier, bft, Brett, Segel)) aufbauen. Dauert ein wenig, ist aber zuverlässig.
    Have Fun
    Franz

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