ich werde das gefühl nicht los, der surf gehen die ideen aus, wenn man sich die letzten 2 - 3 ausgaben anschaut. nicht nur, dass der wasserstart schon gefühlte 100 mal erklärt wurde (nächstes mal ist sicherlich die halse wieder dran), wiederholen sich doch auch die reiseberichte in regelmäßiger schönheit. Dazu ist immer deutlicher zu erkennen, dass vor allem die gebiete präsentiert werden, an die man selber mit reisefirmen wie sun&fun auch reisen hin organisiert (brasilien, ägypten). Auch schön, dass z.b. das young gun camp von jp durch die surf organisiert und durchgeführt wird… echt neutrale geschichte…
das „wir nehmen alles mit“ zieht sich mittlerweile sogar schon bis in die interviews rein. Denn auch Rene Egli hat man sicherlich (in der vorletzten ausgabe?) nicht freiwillig befragt, zumal der an langweiligkeit kaum zu überbieten ist. Aber immerhin ist er ja schließlich großer anzeigenkunde. Das scheint als grund für ein interview zu reichen. Das unglaublich arrogante Neil Pryde interview (nur deshalb ist es mir noch in erinnerung… super, dass der inhaber der größten segelmarke Windsurfen uninteressant findet) ist ein weiteres Beispiel. wobei man bei der Auswahl der Interview-Partner das gefühl, dass es nur um kohle geht, bei anderen magazinen auch nicht so richtig los wird… *
wenn es nicht um kohle verdienen (reviere, interviews, etc.) geht, oder um kohle sparen (wiederholungen der fahrtechnikserien) dann übernimmt man einfach Ideen von anderen. Beispiel 1: Auf einmal entdeckt doch das surf-magazin, dass es boards wie den serenity oder den kona gibt, bzw. dass man nicht immer gleiten muss, um spaß zu haben. das hat das windsurfing journal schon vor einem Jahr festgestellt.
und auf einmal ist der surf wichtig, was ihre leser denken und machen ganz innovative umfragen online. OK, die Fragen sind schon recht einfalls- und belangloslos und wenn man sich darüber freut, dass da 100 Leute ja oder nein anklicken, dann kann man wohl nicht von einer echten umfrage sprechen. vielleicht sollten sich die jungs mal mit den machern von der stehsegelrevue unterhalten, wie man echte Onlinebefragungen durchführt, sodass da auch etwas mehr Leute sich dran beteiligen, als immer die gleichen gestörten 5.
dann entdeckt man auf einmal das thema „leichte Bauweise gegen schwere Bauweise“, nachdem man darüber ebenfalls im WJ gelesen hat – wie innovativ, *
nachdem dieses Jahr wohl ein praktikant (oder was auch immer) der surf die DM auf Sylt mitgefahren ist, fehlt nur noch, dass sie einen „insiderbericht“ machen. Das gabs vor jahren schon in der free, allerdings war es da der chefredakteur, der mitgefahren ist… im Windsurfing Journal war ein ähnlicher bericht über den world cup, meine ich. dabei fällt mir auf: wäre doch bestimmt witzig, wenn der chefredakteur der surf mal so was machen würde. Auf fehmarn beim surf festival hatte ich letztes jahr mal gehört, wie sich zwei aussteller darüber lustig machten, dass er lieber reiten geht, anstatt bei seinem eigenen event zu sein. Da fühlten sich die Anzeigenkunden, die quasi sein Gehahlt zahlen etwas verarscht... bis zur Wasserkante könnte er ja immerhin noch auf seinem pferd *sitzen…
aber genug geläster, jahrelang war ich begeisterter surfleser. wie aber auch hier schon viele vor mir festgestellt haben, ist das Magazin einfach nur noch lieblos gemacht. es ist eine kopie alter Ausgaben oder von anderen magazinen. im WJ drucken sie doch immer ein paar seiten von einer 10 (oder sogar 20) jahre alten surf. auch hier wurde wieder abgeguckt: Die Surf druckt jetzt das WJ von letztem jahr!
wie seht ihr das? ich wundere mich, dass das ständige Kopieren von themen sonst anscheinend noch keinem aufgefallen ist. Und ich wundere mich noch mehr, dass es die, die kopiert werden, gar nicht auf die palme bringt. im blauen Forum braucht man da wohl nicht nach beiträgen dieser Art zu suchen. seitdem ich das letzte mal vor monaten drin gelesen habe, ist mir von den teilweise mehr als verbohrten und rechthaberischen usern immer noch schlecht. zum Glück muss es dem betreiber dieses forums ja mal ähnlich ergangen sein, ansonsten hätten wir ja nicht (glücklicher Weise) diese plattform.