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Telos Snowboards

  • franz s
  • 13. Januar 2026 um 10:24
1. offizieller Beitrag
  • franz s
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    • 13. Januar 2026 um 10:24
    • #1

    Ich kannte Telos Snowboards bisher überhaupt nicht ... habe deshalb einmal auf der HP ein bißchen gestöbert und dieses Bild vom Aufbau des Kerns gefunden:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich kann mir diesen Aufbau nicht erklären.
    Warum sollte man einen vertikal verleimten Holzkern, bei dem die Holzfasern in Längsachse des Boardes verlaufen, ausgerechnet im Bereich der Bindung unterbrechen und durch querlaufendene Holzelemente ersetzen?
    Das ist doch eine unnötige Schwachstelle, oder?

  • Totti-Amun
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    • 13. Januar 2026 um 10:34
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Abgesplittet aus dem Bilderthread

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!

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    • 14. Januar 2026 um 14:55
    • #3
    Zitat von franz s

    Ich kannte Telos Snowboards bisher überhaupt nicht ... habe deshalb einmal auf der HP ein bißchen gestöbert und dieses Bild vom Aufbau des Kerns gefunden:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich kann mir diesen Aufbau nicht erklären.
    Warum sollte man einen vertikal verleimten Holzkern, bei dem die Holzfasern in Längsachse des Boardes verlaufen, ausgerechnet im Bereich der Bindung unterbrechen und durch querlaufendene Holzelemente ersetzen?
    Das ist doch eine unnötige Schwachstelle, oder?

    Vielleicht um an bestimmten Stellen bestimmte Flexpunkte zu haben? Für mehr torsional Twist? Ich rate aber nur, sie werden sich schon was dabei gedacht haben…

  • Mias
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    • 17. Januar 2026 um 08:46
    • #4

    Würde mich auch interessieren. Schade das cbra nicht mehr im Forum ist. Der hätte das gewusst

  • franz s
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    • 17. Januar 2026 um 11:21
    • #5

    Flexeigenschaften stellt man normalerweise über die Decklaminate ein. 45/45 Gewebe vergrößert die Torsionssteifigkeit. UD Gewebe vergrößert Biegesteifigkeit in Langsrichtung.

    Holzkerne werden bei Skiern und Snowboards üblicherweise durchgäng mit längsverleimten Holzleisten aufgebaut und über die Länge profiliert. Meinem Verständnis nach tragen die Holzkerne bei Snowboards mehr zu Stabilität und Festigkeit bei als die EPS-kerne bei unseren Windsurfboards. Deshalb wundert mich, dass bei den Kernen der Telos Boards eine mögliche Schwächung der Biegefestigkeit in Längsrichtung durch die scheinbare Stückelung im Bindungsbereich in Kauf genommen wird ...

  • franz s
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    • 17. Januar 2026 um 11:25
    • #6

    ... vielleicht irre ich mich auch, weil ich davon ausgehe, dass Holzverklebungen immer ein mechanische Schwachstelle darstellen ???

  • schlafmuetze
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    • 20. Januar 2026 um 13:05
    • #7

    Aus Chat GPT:


    Kurzfassung


    Die quer laufenden Holzsegmente unter den Bindungen sind keine Schwächung, sondern dienen:

    • der Lastverteilung
    • der Kontrolle von Flex & Torsion
    • der Haltbarkeit der Inserts
    • und der Dämpfung


    Etwas detaillierter


    1.

    Lastverteilung unter den Inserts

    Unter den Bindungen wirken:

    • hohe punktuelle Druckkräfte (Inserts),
    • starke Wechselbelastungen (Heelside / Toeside),
    • und Torsionsspitzen.


    Quer zur Längsachse verleimte Holzstücke wirken hier wie ein Lastverteiler:

    • Schraubkräfte werden über mehrere Holzfasern verteilt
    • Ausreißen der Inserts wird reduziert
    • weniger lokale Materialermüdung


    ➡️ Ein reiner längs verlaufender Kern ist hier nicht automatisch überlegen.


    2.

    Gezielte Torsionskontrolle

    Ein durchgehend längs verleimter Kern:

    • flext sehr homogen,
    • kann aber im Bindungsbereich zu torsionsweich werden.


    Querfasern:

    • erhöhen lokal die Torsionssteifigkeit,
    • ohne das Board insgesamt bockig zu machen,
    • verbessern Kantenhalt genau dort, wo Druck eingeleitet wird.


    Das ist vergleichbar mit einem Torsionskasten im Flugzeugbau – lokal versteifen, global frei lassen.


    3.

    Flex-Tuning statt „Brett unter den Füßen“

    Viele Hersteller lösen das mit:

    • dicken ABS-Platten,
    • Carbon-Patches,
    • Glasfaser-Overkill.


    Telos Snowboards geht den Holz-Weg:

    • Materialhomogenität
    • gleichmäßigeres Rebound-Verhalten
    • weniger harte Übergänge im Flex


    Das fühlt sich oft organischer an, besonders bei Boards wie Deros oder Backslash, die lebendig sein sollen.


    4.

    Dämpfung & Haltbarkeit

    Querfaserige Segmente:

    • unterbrechen die Weiterleitung von hochfrequenten Vibrationen,
    • reduzieren „Stresslinien“ im Kern,
    • erhöhen die Lebensdauer im Insertbereich (klassische Schadstelle bei Snowboards).


    Warum sieht man das nicht überall?


    • Aufwendiger in der Fertigung
    • schwerer zu automatisieren
    • braucht sauberes Engineering (sonst wird’s wirklich schwach)


    Viele Großserien sparen sich das und kompensieren mit Kunststoff oder Carbon.

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