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RRD Universal WH Alu Foil Hydrofoil

  • Katzenpeter
  • 26. Juni 2021 um 14:45
  • Katzenpeter
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    • 26. Juni 2021 um 14:45
    • #1

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe mich neu angemeldet und möchte mich kurz vorstellen: Ich wohne in Süddeutschland, surfe schon recht lange und dafür ziemlich schlecht. Ich fahre Flachwasser mit Freeride-Material und kann außer Wasserstart und ganz ordentliche Powerhalsen manövertechnisch nicht viel.

    Nachdem ich letzte Woche am Silvaplana-See trotz 8qm immer wieder eingeparkt bin, während die Foiler mit kleinen Segeln weitergefahren sind, überlege ich auch mit dem Windfoilen zu beginnen um den Windbereich für mich etwas nach unten zu erweitern. Ich besitze ein aktuelles RRD Firemove 120l (234 X 79), welches mit eine foil-fähigen Tuttlebox ausgestattet ist. Das RRD-Universal-Foil wurde letztes Jahr in der surf sehr positiv beschrieben (in Kombination mit dem Firemove 135l). Leider findet man im Netz sonst sehr wenig zu dem Foil. Auffällig ist das im Vergleich zu anderen Folis sehr hohe Gewicht (lt. surf 6,7 kg). Kennt wer dieses Foil und ist es schon gefahren ? Bringt das hohe Gewicht (außer dem etwas schwierigeren Handling an Land) weitere Nachteile mit sich ? Alternativ habe ich mit das Slingshot HOVER GLIDE FWIND V3 (mit 76cm Infinity Frontwing) überlegt, zu dem man sehr viele und meist postitive Erfahrungen findet.

    Also meine Frage wäre nun: Mach ich mit dem RRD-Foil für 1100 Euro grob was falsch ? Oder wäre es besser das Slingshot zu nehmen ?

    Viele Grüße Christoph

  • bodensee-rainer
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    • 26. Juni 2021 um 18:30
    • #2

    Hi Christoph,

    Stand letztes Jahr genau vor der gleichen Überlegung und hatte mir dann das RRD Foil gekauft. Ausschlaggebend für mich war die Beschreibung bei Surfdepot Kiel und vor allem das kombinierte Tuttle und Schienensystem.

    Da ich mit einem etwas älteren Formulabrett (ohne Foil Approved Box) angefangen habe, fand ich die breite zusätzliche Auflagefläche an der Box sehr praktisch.

    Mit dieser Kombination gelangen mir dann schon am ersten Tag längere Flüge, unbeschreibliches Gefühl, macht süchtig. Das Foil lässt sich durch die lange Fuselage sehr gut kontrollieren, die Lernerfolge damit waren sehr schnell.

    Nach 4 Sessions kam dann ein reines Foilbrett dazu (JP Hydro 135), und seitdem mit dieser Kombi nur noch unterwegs, die Finnenbretter kamen nur noch bei Wind ab 25 knt zum Einsatz.

    Anfangs nur als Leichtwindalternative gedacht macht das Foil auch bei stärkerem Wind mit 4er Segel saumässig Spass.

    Gerade bei böigen Bedingungen wie bei uns ist der Zugewinn an Gleit bzw besser gesagt Flugzeit enorm, formals allenfalls mäßige Tage wurden mit dem Foil zu absoluten Genusstagen.

    Wenn man den Dreh irgendwann raus hat und sich aufs Foil pumpen kann, genügen 2 qm weniger als bisher und einmal oben fliegt das RRD auch sehr gut durch Windlöcher.

    Auch bei den Halsen fliegt es noch bei erstaunlich wenig Geschwindigkeit stoisch um die Kurve.

    Ja das Foil ist vergleichsweise schwer, spielt auf dem Wasser aber keine Rolle.

    Ich kann es also wärmstens empfehlen, das Slingshot ist aber sicher auch nicht verkehrt.

  • Seewasser
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    • 26. Juni 2021 um 20:20
    • #3

    Ich hatte meine ersten 8 Foilsessions auf einem geborgen RRD WH 85. Ist auf jeden Fall völlig ok zum Lernen.

    Wobei ich der Meinung bin, daß große low Aspect Foils noch besser geeignet sind zum Lernen. Ich bin dann ab Session 9 auf den Starboard Supercruiser gewechselt und habe damit deutlich schneller Fortschritte gemacht. Der SC geht früher los, ist nach meiner Einschätzung stabiler (wobei ich keinen Vergleich mehr hatte, als ich auf den Foil schon etwas weiter war, kann also auch der Anfangsunsicheeheit geschuldet sein) und wird nicht ungewollt zu schnell.

  • Katzenpeter
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    • 27. Juni 2021 um 21:44
    • #4

    Vielen Dank für die Antworten, das hört sich ja schon mal nicht schlecht an bzgl. der RRD-Foils. Bei dem von mir ins Auge gefassten Universal WH Alu-Foil ist ein großer low Aspect (1500 cm2) Frontflügel dran. Ich hoffe, daß das Foil am besten zu meinem Firemove 120 passt. Das Gewicht scheint ja nach eurer Erfahrung nicht so das Problem zu sein.

    Viele Grüße

  • surfred007
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    Slingshot Phantasm
    • 28. Juni 2021 um 17:52
    • #5

    Dann ist das in etwa die gleiche Fläche wie der 76er SS Infinity, wird also kein allzu großer Unterschied in der Performance sein. RRD bin ich noch nicht geflogen. Die Frage ist, ob du wie beim SS problemlos die Flügelgröße wechseln kannst. Ich fliege SS 65,76 und 84, alle mit dem selben Stabi, und decke damit 7 bis 25kn ab.

  • Pat
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    SAB
    • 3. Juli 2021 um 16:20
    • #6

    Ich war an besagtem WE auch am Silva. Warst Du das, der bei dem Rastplatz oben am See lange Pause gemacht und zugeschaut hat?

    Die Foilracer fahren dort eigentlich immer ganz grosse Segel. 8qm ist da schon klein. Meist sieht man sie mit 9 aufkreuzen und Vorwind wieder runterdüsen.

    Dann gibts noch die Freefoiler wie mich. Ich war mit 5.2 gut bedient. Man foilt nicht wirklich schnell, dafür kann man immer Halbwind fahren, toll Manöver üben und muss sich nicht mit dem riesen Material abmühen. Zu dem RRD kann ich nix sagen. Das Supercruizer, das Moses 790 oder ein Severne Redwing sind super zum Lernen.

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