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GSR 8,7 Camber Rotation und Trimm

  • torti-tm
  • 27. Mai 2017 um 08:08
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    • 27. Mai 2017 um 08:08
    • #1

    Guten Morgen,

    nach einem sehr schönen Surftag gestern am See bei ca 16 kn Wind konnte ich mein GSR 2016 zum ersten mal testen.

    Ich war überrascht wie recht einfach das Handling auf dem Wasser war.

    Habe aber noch nicht den richtigen Trimm finden können. Was mir aufgefallen ist:

    1. Die Vorliekslänge stimmte gar nicht. Ich habe einen 490er Select mit North Verlängerung benutzt. Aufgedruckt sind 502 cm. Ich bin dann mit 506 cm gesurft und da war der Fred noch nicht annähernd erreicht. Am Abend habe ich dann noch mal die richtige Fred Einstellung versucht und bin dann auf Loch 20-22 gekommen, was glaube ich 512cm entsprechen würde. erst dann war die Falte exakt an der Trimm Markierung. Finde ich schon komisch, dass die Angaben so weit abweichen. Konnte dann leider mit dieser Einstellung nicht mehr aufs Wasser.

    2. Die beiden Camber oberhalb der Gabel rotieren nur mit Hilfe der Hand. Es bildet sich immer ein S-Schlag an der Stelle der Camber. Ist das so normal? Sollten die Camber beim GSR nicht auch recht gut umschlagen? Die Frage ist nun woran das liegt? Zu viel Lattenspannung? Spacer?

    Wäre schön wenn jemand dazu was sagen könnte.

    Torsten

    Einmal editiert, zuletzt von torti-tm (27. Mai 2017 um 08:15)

  • reggi
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    • 27. Mai 2017 um 09:16
    • #2

    Tachchen,

    hm - vorweg: meine 2015er GS-R sind alle von Beginn an (nach ca. 2-3 surfen) mit exakt passender Längen trimmbar und dann geht auch alles gut. Einzig bei der Gabellänge fahre ich ca. 2cm kürzer. Dies kann aber mit den unterschiedlichen Verfahren zur Längenangabe zusammenhängen.

    Das bei dir 10cm "fehlen" oder "zuviel sind", ist schon merkwürdig - rufe mal direkt bei Gun an. Vorab: Messe mal den Masten und die Verlängerung nach. Stimmen dort die Angaben?

    Zum S-Schlag: was meinst du damit? Horizontal in der Lattentasche?

    Zur Rotation: IMO geht sowohl der Aufbau als auch die Rotation sehr sehr leicht. Wenn die Camber nicht umschlagen, kann entweder zuviel Druck drauf sein (Spacer) oder die Vorliekspannung ist zu gering; ggf. auch Achterliek zu sehr gespannt.

    Insgesamt mal ein Bild einstellen...

    Tschüss

    Tschüss reggi

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    • 27. Mai 2017 um 10:09
    • #3
    Zitat von reggi

    Tachchen,

    hm - vorweg: meine 2015er GS-R sind alle von Beginn an (nach ca. 2-3 surfen) mit exakt passender Längen trimmbar und dann geht auch alles gut. Einzig bei der Gabellänge fahre ich ca. 2cm kürzer. Dies kann aber mit den unterschiedlichen Verfahren zur Längenangabe zusammenhängen.

    Das bei dir 10cm "fehlen" oder "zuviel sind", ist schon merkwürdig - rufe mal direkt bei Gun an. Vorab: Messe mal den Masten und die Verlängerung nach. Stimmen dort die Angaben?

    Zum S-Schlag: was meinst du damit? Horizontal in der Lattentasche?

    Zur Rotation: IMO geht sowohl der Aufbau als auch die Rotation sehr sehr leicht. Wenn die Camber nicht umschlagen, kann entweder zuviel Druck drauf sein (Spacer) oder die Vorliekspannung ist zu gering; ggf. auch Achterliek zu sehr gespannt.

    Insgesamt mal ein Bild einstellen...

    Tschüss

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    Hi,

    nein ich habe den Mast mit Verlängerung nicht gemessen. Hätte ich besser auch mal tun können. Danke für den Tipp. Das mit den Cambern kann natürlich sein, dass ich zu wenig Zug auf dem Vorliek hatte. Leider kann ich das jetzt nicht noch mal probieren. Das Segel liegt am See.. AM Achterliek lags sicher nicht. Ich habe das Segel sogar an der Gabel gefahren.

    Mit Sicherheit hat es mit dem Vorliek zu tun, da ich dieses durch die unterschiedlichen Angaben nicht richtig eingestellt hatte.

    Was mir aufgefallen ist, dass das Segel doch erheblich weniger Vortrieb unten raus im Vergleich zum Vector hat. Ist man allerdings im gleiten und der Wind legt zu, beschleunigt das Segel immer weiter. Das Board bleibt auch viel besser kontrollierbar. Schade dass ich das Segel gestern nicht richtig getrimmt gefahren habe. Wäre sicherlich noch mal ein riesen Unterschied gewesen.

  • Cobra
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    • 27. Mai 2017 um 19:54
    • #4

    Hi,

    ich fahre das 8.7er mit 16er Verlängerung, 12 ist zu wenig, aber mehr als 16 war bei mir nicht besser.

    Gruss

    Claus

  • torti-tm
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    • 18. Juni 2017 um 11:08
    • #5

    Hallo,

    Thema hat sich erledigt. Ich war diese Tage an der Nordsee und habe noch am Segel "gefeilt". Passt alles mit angegebener Verlängerung. Keine Ahnung was ich beim ersten mal falsch gemacht hatte. nur der Camber direkt unter der Latte flutscht immer noch nicht so. Habe nun dort einen Spacer entfernt und probiere das beim nächsten mal. Auch habe ich mein Loftsails 7,8 testen können. Ich muss schon sagen: Ist noch mal eine ganz andere Hausnummer als das GSR. Camber rotieren spitze und Segel ist gefühlte 5 kg leichter.

    Was ich aber auch feststellen musste, ist dass ich trotz dieser Segel kaum schneller geworden bin. Ich war mit einem ehemaligen DWC Fahrer dort und der ist wenn es mal etwas los ging fast Kreise um mich gefahren. Keine Ahnung warum er so schnell sein konnte. Wahnsinn. Er meinte es liege bei mir noch an Finne Board, aber das glaube ich fast nicht. Ich denke das liegt einfach an der Fahrtechnik. Beim Halsen komme ich locker hinterher, aber auf der Geraden hatte ich null Chancen sobald eine Böe kam. dann war er gleich mal 50m weg.

    Ok, ich habe ein zu Großen Manta FR 85 mit 44 Z Finne. Da ich nur 78kg wiege und 173 groß bin ist das Board sicherlich nicht ideal. Wenn ich es über die Finne fliegen lasse, muss ich aufpassen, dass ich keinen Wheely mache. Die Finne hat vielleicht etwas viel Lift. Ernüchternd war es aber schon, dass ich nicht wesentlich schneller mit dem GSR geworden bin, als mit dem Vector. 27,5 kn schaffte ich.

  • jan75
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    • 18. Juni 2017 um 11:51
    • #6

    Hallo Torti,

    es liegt bestimmt nicht am GSR !

    Die Camber Rotation war beim 2016 OK, beim 2017 allerdings besser!

    Würde etwas Druck aus der Latte nehmen!

    Hast du an der Lattenspannung und den Spacer etwas verändert?

  • reggi
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    • 18. Juni 2017 um 11:53
    • #7

    Tachchen,

    3 Dinge:

    a) wenn beim GS-R die Camber (bei Wind) nicht oder schlecht rotieren, stimmt irgendwas am Trimm oder deiner Halsentechnik nicht. Schau dir mal die Vid´s von Gun auf youtube an; so geht es auch bei Amateuren!

    b) vom Speed her wirst du bei den körperlichen Voraussetzungen tendenziell immer das Nachsehen gegenüber größeren, schwereren Jungs haben. Du kannst die Power des Segels nicht so umsetzen. Das Board ist sicherlich auch kein Garant für hohen Speed

    c) Technik - gepaart mit Kraft - und auch Mut gehören dazu, ein Board wirklich fliegen zu lassen. Wenn du das Gefühl hast, ein Wheely kündigt sich an, ist dies ebenfalls ein Zeichen, dass entweder am Trimm/Abstimmung, an der Fahrtechnik oder am Mut etwas nicht stimmt

    Probiere es einfach häufiger aus, experimentiere mit den einzelnen Einstellungen (wichtig: immer nur eine Sache verändern!!), traue dich auch mal länger mit Vollgas raumschots zu heizen!

    Tschüss

    Tschüss reggi

  • jan75
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    • 18. Juni 2017 um 12:11
    • #8

    Ich kann da nur dem Reggi mit dem Board zustimmen!

    Ein 85er Manta FR ist nicht das allerschnellste Board.

    Mit deinem Gewicht kannst du locker auf 80cm breite Slalomshapes gehen!

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    • 18. Juni 2017 um 13:06
    • #9

    Bei deinem Gewicht würde ich mit einem 65-71 cm breiten Slalomboard oder Freeracer und einem 7.8er Segel auf Speedjagd gehen. Also, von mir bekommst du Respekt für deine Geschwindigkeit mit 85iger Slalomboard und ein 8.6er Segel. In der Durchschnittsgeschwindigkeit und bei leichtem Wind solltest du damit nicht so leicht zu schlagen sein. Ein sehr guter DWC-Fahrer fährt uns Normalfahrern immer um die Ohren. Wie Reggi dir oben diplomatisch gesagt hat, die halten unfassbar hin, wo ich (zumindest in meinem Alter jetzt, aber ehrlicherweise in jüngeren Jahren auch) einfach aussteigen muss.

  • Slaughthammer
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    • 18. Juni 2017 um 13:18
    • #10

    27,5 kn ist für Nordseebedingungen schon ziemlich gut! Wenn man mit deinen körperlichen Vorraussetzungen mit so großem Material schneller werden will braucht man glattes Wasser, und muss dann schon ordentlich Druck haben um richtig abfallen zu können. Wenn man dann noch das Board schön über die Finne fliegen lässt, sollten für dich so 30 kn drin sein. Versuch doch mal das 8,7er auf dem HTS zu fahren!

    Dass du bei DWC-Racern nicht mitkommst, ist nicht weiter verwunderlich... Wenn Helge Wilkens hier mal aufm Teich unterwegs ist, fährt der auch Kreise um mich, und ich bin eigentlich schon nicht sonderlich langsam. Vor allem fährt der noch recht bequem 7,8 wenn ich mit 7 schon meine Probleme habe...

    BTW, hab jetzt auch ein '16er 8,7er, und hatte auch ein paar Probleme beim Trimmen. Komme auch bei 16 cm Verlängerung raus, aber falten bis zum FRED gibts trotzdem nicht, ich vermute einfach mal, dass der nicht ganz richtig gesetzt ist. Segel rotiert aber... Mal schauen wie es sich aufm Wasser macht.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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    • 18. Juni 2017 um 13:31
    • #11
    Zitat von Slaughthammer

    27,5 kn ist für Nordseebedingungen schon ziemlich gut! Wenn man mit deinen körperlichen Vorraussetzungen mit so großem Material schneller werden will braucht man glattes Wasser, und muss dann schon ordentlich Druck haben um richtig abfallen zu können. Wenn man dann noch das Board schön über die Finne fliegen lässt, sollten für dich so 30 kn drin sein. Versuch doch mal das 8,7er auf dem HTS zu fahren!

    Dass du bei DWC-Racern nicht mitkommst, ist nicht weiter verwunderlich... Wenn Helge Wilkens hier mal aufm Teich unterwegs ist, fährt der auch Kreise um mich, und ich bin eigentlich schon nicht sonderlich langsam. Vor allem fährt der noch recht bequem 7,8 wenn ich mit 7 schon meine Probleme habe...

    BTW, hab jetzt auch ein '16er 8,7er, und hatte auch ein paar Probleme beim Trimmen. Komme auch bei 16 cm Verlängerung raus, aber falten bis zum FRED gibts trotzdem nicht, ich vermute einfach mal, dass der nicht ganz richtig gesetzt ist. Segel rotiert aber... Mal schauen wie es sich aufm Wasser macht.

    Gruß, Onno

    Hallo Onno,

    danke dir. Ich muss allerdings sagen, dass ich ja auf dem Grevelinger meer gefahren bin und nicht auf der Nordsee. Das habe ich dann wohl falsch ausgedrückt. Ich werde mal das 8,7er mit dem HTS probieren und mal nach einem 75cm -80cm breiten Board Ausschau halten. Da ich ja sonst nur auf einem See surfe, wollte ich damals eben was, womit man auch dümpeln kann. Hatte damals aber noch keine Erfahrung mit richtigen Slalomshapes und deren richtiger Größe.

    Wie gesagt das war schon eine komische Erfahrung, dass jemand mit gleichem Segel so viel schneller sein kann. Nicht immer, aber sobald eine Böe kam, war er weg. Dann ist er mal 100m abgefallen dann war er 50 m mehr in Luv und trotzdem noch vor mir. Habe mir aber ein paar Sachen abschauen können.

    Also Angst habe ich eigentlich keine beim Speed fahren. Ich versuche in der Regel dann noch andere Kurse, Board noch mehr nach lee anstellen etc. Bringt aber nicht wirklich viel bei mir .

  • torti-tm
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    • 18. Juni 2017 um 13:39
    • #12
    Zitat von Slaughthammer

    27,5 kn ist für Nordseebedingungen schon ziemlich gut! Wenn man mit deinen körperlichen Vorraussetzungen mit so großem Material schneller werden will braucht man glattes Wasser, und muss dann schon ordentlich Druck haben um richtig abfallen zu können. Wenn man dann noch das Board schön über die Finne fliegen lässt, sollten für dich so 30 kn drin sein. Versuch doch mal das 8,7er auf dem HTS zu fahren!

    Dass du bei DWC-Racern nicht mitkommst, ist nicht weiter verwunderlich... Wenn Helge Wilkens hier mal aufm Teich unterwegs ist, fährt der auch Kreise um mich, und ich bin eigentlich schon nicht sonderlich langsam. Vor allem fährt der noch recht bequem 7,8 wenn ich mit 7 schon meine Probleme habe...

    BTW, hab jetzt auch ein '16er 8,7er, und hatte auch ein paar Probleme beim Trimmen. Komme auch bei 16 cm Verlängerung raus, aber falten bis zum FRED gibts trotzdem nicht, ich vermute einfach mal, dass der nicht ganz richtig gesetzt ist. Segel rotiert aber... Mal schauen wie es sich aufm Wasser macht.

    Gruß, Onno

    Also wie gesagt, meines passt jetzt schon. wenn ich es auf plus 16 rigge, komme ich locker bis zu Fred. darf es dann aber nicht bis nach unten ziehen, da sonst über dem Fred. Habe einen original Select Mast. Wegen Rotation: Muss manchmal mit Hand gegen zweite Latte drücken, damit sie umspringt. Es war allerdings dort auch ein Spacer 5mm verbaut. Habe den jetzt durch den 2mm ersetzt und probiere das noch mal. Für die Zukunft bin ich aber am überlegen, ob ich mir nicht ein Slalomboard mit Freerace oder so gönne, da ich mit dem Race nicht wirklich schneller geworden bin und das GSR zum Beispiel viel später angleitet, als mein 8,6er Vector aus 2016. Hätte das so nicht erwartet. Das Gsr ist gefühlt sicherlich einen halben Quadratmeter "kleiner"

  • reggi
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    • 18. Juni 2017 um 14:47
    • #13
    Zitat von torti-tm

    Ich werde mal das 8,7er mit dem HTS probieren und mal nach einem 75cm -80cm breiten Board Ausschau halten.

    Tachchen,

    sicher richtig, es einfach probieren mit dem was man hat...

    Ein 8,7er GS-R kannst du übrigens locker auf einem 71er SL mit 110-115l Volumen fahren. 38er Finne und du wirst gut unterwegs sein.

    Zum Dümpeln brauchst du auch nicht mehr...

    Tschüss

    Tschüss reggi

  • Slaughthammer
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    • 18. Juni 2017 um 16:43
    • #14
    Zitat von reggi

    Ein 8,7er GS-R kannst du übrigens locker auf einem 71er SL mit 110-115l Volumen fahren. 38er Finne und du wirst gut unterwegs sein.

    Sicher geht das, dann muss man aber Druck in der Tüte haben. Und all zu choppy sollte das wasser auch nicht sein. Am unteren Windlimit macht so eine Kombi nicht so viel Spaß, und bei Chop braucht man die längere Finne und damit das breitere Heck eines größeren Boards. Wenns allerdings ordentlich läuft, ist das kleinere Board eigentlich immer schneller.

    torti-tm: Freeracekram macht durchaus Sinn, wenn du lieber eine Nummer kleiner fahren möchtest, oder dich nicht weiter in das Thema Slalomkram reinfuchsen magst. Ich würde aber erstmal noch ein bisschen probieren und lernen bevor ich diese Entscheidung treffe. Slalomsegel erfordern schon einiges an Input seitens des Fahrers. Das braucht eine gewisse Eingewöhnungs/Lernphase, und auch eine körperliche Fitness. Der Slalomkram will halt aktiver gefahren werden. Sicher kann man damit auch entspannt rumcruisen, aber dann ists halt auch nicht schneller als Freeracekram, im gegenteil, eher langsamer. Auch ist eine Slalomkombi deutlich trimmsensibler, also muss man da auch mehr Zeit reinstecken. Insbesondere bis man die richtige Mastfußposition/Gabelbaumhöhe hat, läuft so ein Slalomhobel nicht optimal frei auf der Finne. Es gibt hier einen Slalom Trimmguide als PDF, den kann ich nur empfehlen: Slalomtuning 2014

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • reggi
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    • 18. Juni 2017 um 18:44
    • #15
    Zitat von Slaughthammer
    Zitat von reggi

    Ein 8,7er GS-R kannst du übrigens locker auf einem 71er SL mit 110-115l Volumen fahren. 38er Finne und du wirst gut unterwegs sein.

    Sicher geht das, dann muss man aber Druck in der Tüte haben. Und all zu choppy sollte das wasser auch nicht sein. Am unteren Windlimit macht so eine Kombi nicht so viel Spaß, und bei Chop braucht man die längere Finne und damit das breitere Heck eines größeren Boards. Wenns allerdings ordentlich läuft, ist das kleinere Board eigentlich immer schneller.

    Tachchen,

    nun - ein Manta 71, RRD 114, 99 109 oder 115 oder IS 107 usw. laufen mit der Segelgröße und der Finnenlänge (mit gutem Lift) schon im unteren Windbereich. Gerade wenn man etwas leichter ist..

    Tschüss

    Tschüss reggi

  • torti-tm
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    • 19. Juni 2017 um 13:56
    • #16
    Zitat von Slaughthammer
    Zitat von reggi

    Ein 8,7er GS-R kannst du übrigens locker auf einem 71er SL mit 110-115l Volumen fahren. 38er Finne und du wirst gut unterwegs sein.

    Sicher geht das, dann muss man aber Druck in der Tüte haben. Und all zu choppy sollte das wasser auch nicht sein. Am unteren Windlimit macht so eine Kombi nicht so viel Spaß, und bei Chop braucht man die längere Finne und damit das breitere Heck eines größeren Boards. Wenns allerdings ordentlich läuft, ist das kleinere Board eigentlich immer schneller.

    torti-tm: Freeracekram macht durchaus Sinn, wenn du lieber eine Nummer kleiner fahren möchtest, oder dich nicht weiter in das Thema Slalomkram reinfuchsen magst. Ich würde aber erstmal noch ein bisschen probieren und lernen bevor ich diese Entscheidung treffe. Slalomsegel erfordern schon einiges an Input seitens des Fahrers. Das braucht eine gewisse Eingewöhnungs/Lernphase, und auch eine körperliche Fitness. Der Slalomkram will halt aktiver gefahren werden. Sicher kann man damit auch entspannt rumcruisen, aber dann ists halt auch nicht schneller als Freeracekram, im gegenteil, eher langsamer. Auch ist eine Slalomkombi deutlich trimmsensibler, also muss man da auch mehr Zeit reinstecken. Insbesondere bis man die richtige Mastfußposition/Gabelbaumhöhe hat, läuft so ein Slalomhobel nicht optimal frei auf der Finne. Es gibt hier einen Slalom Trimmguide als PDF, den kann ich nur empfehlen: Slalomtuning 2014

    Gruß, Onno

    Hi Onno,

    danke für den Link. Ist echt klasse. Ich werde vielleicht doch erst mal mit dem was ich nun habe tüfteln. Bringt ja nichts tausende von Euro rein zu stecken und von alleine kommt der Speed ja scheinbar dann auch nicht.

  • Slaughthammer
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    Gunsails MegaXS/GS-R 12,0/9,5/8,7/7,9/7,0/6,3/5,6/
    Finnen
    Hurricane, Lessacher, Select
    • 24. Juni 2018 um 10:44
    • #17

    Sorry dass ich diesen alten Thread nochmal reanimiere, aber ich muss hier nochmal eine Lanze für das 2016er 8,7er GSR brechen.

    War gestern mal wieder damit aufm Wasser (das erste mal dieses Jahr, sonst immer kleiner oder Formula) und es ist einfach eine Freude. Ich kann jetzt nur mit älteres Gun Racesegeln vergleichen, aber da fällt sofort auf, dass dieses Segel einen unglaublichen drang zum Heizen hat. Egal was man macht, das Segel zieht und hält Geschwindigkeit, selbst wenn man die Tür halb offen lässt weil man schon ziemlich überpowert ist. Auch der Zug durch die Halse und aus der Halse wieder raus ist im Vergleich zu den älteren Segeln um zwei bis drei Größenordnungen besser. Dazu die super Camberrotation und das generell auch deutlich leichtere Handling. Topspeed 30,5 kn bei 80 kg auf 79er Falcon (2012). Mit einer anderen Finne ginge da bestimmt noch mehr...!

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • reggi
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    • 25. Juni 2018 um 08:45
    • #18

    Nimm mal das 2017er - geht noch ne duetliche Spur sanfter!

    Tschüss reggi

  • knallfrosch
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    • 25. Juni 2018 um 12:18
    • #19

    Ja das 2017er ging da noch besser als 2016.

    Zudem ist das 17er auch noch etwas leichter...

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