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Aufsteiger frage

  • Newcomer
  • 9. Oktober 2016 um 18:49
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    • 9. Oktober 2016 um 18:49
    • #1

    Moin mein name ist tim komme aus koblenz!
    habe mir seit längerem jetzt wieder eine surfausrüstung gekauft :)
    dabei ist ein jp freeride 130 soweit sogut !
    will mir aber jetzt ein board noch zulegen wo schotstarts mit klappen und nicht gar so kippelig ist !

    Was würdet ihr empfehlen? Achja hab 100kg

    dachte so an xcite 160 oder halt ein formula 180 ?

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    • 9. Oktober 2016 um 19:21
    • #2
    Zitat von Newcomer

    Moin mein name ist tim komme aus koblenz!
    habe mir seit längerem jetzt wieder eine surfausrüstung gekauft :)
    dabei ist ein jp freeride 130 soweit sogut !
    will mir aber jetzt ein board noch zulegen wo schotstarts mit klappen und nicht gar so kippelig ist !

    Was würdet ihr empfehlen? Achja hab 100kg

    dachte so an xcite 160 oder halt ein formula 180 ?

    Moinsen.
    Also Carve oder X-Cite oder Rocket in der Liga 160+ passen sicher ganz gut.
    Nen Formula würde ich nur nehmen, wenn er ultra günstig ist, weil er für Dich erstmal nur zum Dümpel gut geht und dann eigentlich sofort nicht mehr sinnvoll funktioniert (wenn Du tatsächlich Aufsteiger bist, also gerade nach nem Grundkurs).
    Die älteren sind zwar wegen den Literzahlen verlockend, wenn man aber nicht schon auf nehm FreeRider Schlaufenfahren kann und auch Segel unter (aller unterste Schmerzgrenze) 9,0qm nutzen möchte, macht ein Formula einfach keinen Sinn, da dann einfach nix passt.
    Formula Boards (auch ältere) gehen so halbwegs gut ab 9,5qm, sinnvoll erst ab über 10qm. Sonst hat das Segel zu wenig Power um das Board losgleiten zu lassen, oder wenn es so zieht, dass genug Druck generiert wird, ist das Board kurz nach dem Angleiten gleich viiieeel zu groß und fährt mit Dir als Passagier durch die Gegend.

    Nen Carve 162 z.B. kannst Du auch gut mit nem 6,5er Fahren...vielleicht nicht die beste Größe fürs Board, geht aber.
    Auf der anderen Seite geht ein 9,0er auch noch (mit dann passender Finne)...da wäre dann der Umstieg aufs 130er gut geschafft...

    LGs
    Paul

    BAY-6868

  • Slaughthammer
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    • 9. Oktober 2016 um 20:00
    • #3

    Moin Tim,

    Da kann ich Paul nur zustimmen. Formulaboards sind reine Regattaboards. Das ist nicht das richtige für Aufsteiger. Wenn du auf einem sportlichen Freerider mit ganz außen montieren Fußschlaufen mit einem 9m² Segel entspannt fahren kannst, auch in stärkeren Böen nicht gleich die Kontrolle verlierst, sicher Halsen durchgleitest, keine regemäßigen Schleuderstürze hinlegst, die Fuhre an der unteren Gleitgrenze ordentlich anpumpen kannst... Dann kann man über ein Formulaboard nachdenken. Aber eigentlich gehört da dann ein 11er, bei deinem Gewicht eher ein 12er Segel drauf, damit es auch bei Leichtwind schon früh losgeht. Dazu kommt, das ein Formulaboard (zumindest die modernen ab ca. 2006) relativ schlecht passiv angleiten, sondern immer angepumpt werden müssen. Das geht mit einem 12er Racesegel (Riggewicht über 15kg) ziemlich in die Muskulatur. Beim Fahren hat man dann brutal Druck auf dem hinteren Bein... Formula fahren ist wirklich richtig anstrengender Sport.

    Mit einem X-Cite 160 oder ähnlichem Freerider anderer Hersteller bist du da sehr viel besser beraten, diese Boards sind genau auf deine Zielgruppe zugeschnitten! Finger weg von allem wo Race oder Slalom bei steht!

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Henning93
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    • 9. Oktober 2016 um 23:02
    • #4

    Bei 100 kg unbedingt den Lorch Bird 179 in die Überlegungen einbeziehen, der erfüllt alle geforderten Ansprüche und wenn mehr Wind kommt ist das nachfolgende Board vorhanden.

    Frühes passives Angleiten, einfache Schotstarts, kippstabil.

    Ich bringe es auch auf 100 kg und fahre den Bird 179 immer gerne; ist für unsere Gewichtsklasse einfach super. Da passen auch große Segel drauf (mein größtes ist 10,4).

    Als Alternative zum X-Cite 160 bei gleichem Volumen ist unbedingt (auch im hier angeschlossenen Shop erhältlich) der Patrik F-Ride 155 anzusehen. Das ist ein Spitzenboard und auch
    sehr gut verarbeitet (Carbon-Kevlar oben und unten).

    Beide von mir vorgeschlagenen Boards sind nicht ganz billig, aber das angelegte Geld lohnt sich.

    Gruß

    Henning

  • Newcomer
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    • 10. Oktober 2016 um 06:30
    • #5

    ok also sagen wir ich bin besserer aufsteiger sagen wir es so :) ich kann schlaufen fahren und ab und an klappt der wasserstart und halse!
    ich habe jetzt halt das jp freeride 130 ist da aber einmal weniger wind ist es ein kampf!
    deshalb will ich halt ein board das ein wenig entspannter ist! es soll kein dampfer sein! nur bisschen stabiler ! achja Fahre nur freeride! also kein ultra topspeed !
    Meine segel sind von 4,5 bis 8.0qm

  • Henning93
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    • 10. Oktober 2016 um 07:39
    • #6

    Mit 100 kg und einem 130 l Board dürftest Du bei den Angaben zum Fahrkönnen (Schlaufen fahren, Wasserstart, Halse) schon eher als Fortgeschrittener gelten. Dein Brett hat, wenn Du draufstehst, ein Restvolumen von vielleicht 8 L und das würde ein Aufsteiger kaum in den Griff bekommen.

    Wenns was Gebrauchtes sein soll:

    http://www.dailydose.de/private-kleina…p?siteid=237676

    Das ist ein alter Formula aus 2001; der gleitet auch passiv vernünftig an und gibt sich auch mit 8 qm zufrieden.

    Henning

  • PeeJott17
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    • 10. Oktober 2016 um 08:31
    • #7
    Zitat von Newcomer

    ok also sagen wir ich bin besserer aufsteiger sagen wir es so :) ich kann schlaufen fahren und ab und an klappt der wasserstart und halse!
    ich habe jetzt halt das jp freeride 130 ist da aber einmal weniger wind ist es ein kampf!
    deshalb will ich halt ein board das ein wenig entspannter ist! es soll kein dampfer sein! nur bisschen stabiler ! achja Fahre nur freeride! also kein ultra topspeed !
    Meine segel sind von 4,5 bis 8.0qm

    Moinsen.
    Wenn Du Wasserstat, Trapez und Schlaufenfahren kannst,würde ich auch eher Fortgeschrittener sagen...
    Wenn dann sogar bei Deinem Gewicht nen Schotstart auf dem 130l Board klappt auf jeden Fall.

    Man sagt ja 30l Überschussvolumen und ein Schotstartt geht.
    Der JP FreeRide ist doch aber noch älter und recht schmal (so 69-72cm????)

    Da würde ein 130l Board mit mehr Breite schon besser gehen.
    Wenn Du keine Speedrekorde aufstellen willst, wie wäre es mit einem AtomiQ, Gecko oder FireMove so in der 150l Volumensklasse????
    Die sind entspannt zu Dümpeln, zu Schotstarten und fahren auch gut, v.a. mit der von Dir angegebenen Segelrange...naja, nicht mit der ganzen, aber 6,7 - 9,5 geht sicher...bei Dir dann wahrscheinlich mit den beiden größten Segeln. Dann kannst ja auf den FreeRide umsteigen.

    Bei den älteren Boards musst Du mal auf die Breite auch ein Auge werfen.
    Die Rockets und Sharks die es so gab, waren immer eher schmaler (soweit ich mich erinnere).

    LGs
    Paul

    BAY-6868

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    • 16. Oktober 2016 um 22:00
    • #8
    Zitat

    Bei 100 kg unbedingt den Lorch Bird 179 in die Überlegungen einbeziehen, der erfüllt alle geforderten Ansprüche und wenn mehr Wind kommt ist das nachfolgende Board vorhanden.

    Da kann ich nur zustimmen. Wenn der Geldbeutel es hergibt, ist es genau das, was du suchst. Durchaus auch mit 10l weniger sinnvoll bei 100kg ….

    LG
    Dirk

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