Beiträge von AlexF

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    Verdränger?

    Kurz gesagt ist es ein SUP-Shape im Tomo/Stubby Design mit schnellem Rocker und Quad-Finnensetup, ergänzt um Fußschlaufen und Mastspur und einer Tuttlebox für ein Windfoil (mein Aeromod, für Flachwasser) und 2 vorverlagerten US-boxen für ein SUP-Foil oder Wellen-Windfoil (z. B. Slingshot, Naish oder Takuma Supfoil)


    Die Maße stehen in o. g. PDF-Datasheet.

    F-One nutzt KF-Boxen aus dem Kiten.

    Naish könnt ich dir erklären, kommst aber auch selbst drauf:

    1. Distanz Frontwing - Mast von SUP- zu Windfoil

    2. Position Schlaufen

    Passt dann.

    Alex

    Die Frage ist, wer das Konzept bei wem abgeschaut hat ;-)

    Mein Board war zumindest im WWW das erste mit so einem Konzept, das zu sehen war, aber egal.


    Der F-One ist tatsächlich nahe am Shape des Boards, aber auch der RRD Cotan 7'11 wide geht in die Richtung mit monokonkavem Bottom, nur mit anderem Tailshape.

    Halfmoontail funktioniert m. M. aber genauso und ist leichter zu bauen.

    Beim F-One passt m. M. nur die Positionierung von Schlaufen und Boxen irgendwie nicht zusammen, und Windfoils anderer Marken kann man wegen fehlender Tuttlebox auch nicht nutzen.

    Die neuen US-Boxen für Platemounts machen irgendwie an der Stelle auch nur Sinn für Naish oder Zeeko foils, oder evtl. das neue Fanatic SUPfoil.

    Für alle anderen SUPfoils sind die Boxen zu weit hinten.

    Den 8'3 scheint es nur als reines SUP zu geben, nicht als Windfoilboard.

    Alex

    Hi Leute,

    Bisher war ich am/um den Brouwersdamm immer auf dem Meer unterwegs, aber zum Leichtwindfoilen bietet sich ja auch mal das Grevelingermeer an.

    Kennt sich da jemand mit der Wassertiefe an den Spots aus, bzw. kennt Untiefen, Sandbänke usw. die ggf. ein Foil zerstören könnten?


    Am IJsselmeer würde ich mal Makum, Workum und Hindeloopen ausschließen, aber evtl. geht Stavoren oder sonstige Spots?


    Danke im Voraus.

    Alex

    Hallo Leute,

    danke für die Angebote, aber die Suche nach einem alten Board hat sich inzwischen erledigt.

    Ich war vor meinem Urlaub noch etwas panisch auf der Suche nach einem Ersatzboard mit DTT.

    Mein bisheriges Board war dann aber OHNE die neue DTT doch für den Urlaub einsetzbar (Schnellreparatur im 2-Schichtbetrieb ;-), gefoilt bin ich dann halt mit meinem "alten" Mantafoil in der vorhandenen, vorderen Tuttlebox. War aber nur an 2 Tagen möglich, sonst war zu viel Wind und/oder Welle, wichtiger war aber, dass ich das Board zum SUPsurfen dabei hatte.


    Mein bisheriges Board bekommt gerade bei Crazywave in KA wieder eine Flikka DTT, diesmal mit viiiiieeel Carbon drum herum, dann ist auch mein Aeormodfoil wieder einsetzbar.

    Hintergrund: Die hintere Powerbox hatte ich beim Erbauer des Boards durch eine zweite Tuttlebox ersetzen lassen, die wurde aber leider nicht so verstärkt eingebaut wie die vorhandene, vordere Box, die seit 2 Jahren problemlos mein Mantafoil aushält.


    Alex

    Die Boardschmiede baut nur noch Kiteboards und ist auch nicht mehr in meiner Nachbarschaft, sondern seit 2 Jahren in Workum.

    Die Shapes entstehen von Hand und da kann ich nicht mehr bei jedem Arbeitsschritt daneben stehen, um mein Konzept umzusetzen.

    Die Osteuropäer arbeiten mit CAD zum shapen und fräsen, da geht die Abstimmung einfacher, zumal die bisher auch noch keine Erfahrungen mit Stubby/Tomo SUPshapes haben. Aber das geht jetzt los.

    Alex

    Nach 1 kommt 2.


    Nachdem am Holy Grail 1 noch ein paar Umbauten (Tuttlebox hinten für Carbonfoil) und Shapeänderungen (Channeltail für engere SUP-Turns) erfolgreich getestet wurden, wird jetzt Holy Grail 2 entstehen.

    Dazu bin ich im Austausch mit osteuropäischen Custom Schmieden und werde dazu in einem separaten Thread berichten.


    Wichtigste Änderungen zum Holy Grail 1:

    - Keine Berücksichtigung mehr von normalem "Freeride" Windsurfen mehr, d. h. mehr Rocker für radikalere WaveSUP Eigenschaften.

    - Windsurfen nur noch mit Foil bei Leichtwind/Flachwasser oder zum Wellenabreiten bei Leichtwind < 4Bft , d. h. Angleiten bzw. flacher Rocker spielt keine Rolle mehr

    - Trimm von Boxen + Schlaufen leicht nach vorne geschoben


    Das Konzept und die Maße bleiben ansonsten sehr ähnlich, d. h. 7'11" x 31" bzw. 243 x 78 cm , 130 Liter, Stubby/Tomo shape, Tuttlebox hinten, evl. 2. Tuttlebox für SUPfoil vorne, Carbon Sandwich.


    Holy Grail 1+ Mantafoil steht dann ab ca. November zum Verkauf, falls das jemanden interessiert.


    Gruß, Alex

    Ich würde die Buchkante rund und ohne Ecken ausscheiden, Dingstick rein, eben und gleichzeitig Farbe/Spachtel runter schleifen bis zum Eddingrand und dann mit zuerst 1 Lage Carbon + mehrere Lagen Glas laminieren, Das Glas ist dann auch das Opfermaterial zum eben schleifen auf die ursprüngliche Railkontur.

    Füllspachtel, schleifen, Farbe, fertig.


    Gruß, Alex

    Das "weitaus schwieriger" bezog sich in erster Linie auf die Lernphase. So lang du das Foil nicht 100% beherrscht, nützt es nichts, wenn du raus kommst aber dann seitlich wegschmierst oder "eine Rakete" machst ||.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nicht doch die Pos. der vorderen Schlaufe etwas verändern muss. Stehe ich kurz vor der Schlaufe, passiert gar nix, das Board geht in eine Art "gedämpfte Gleitfahrt" (insofern günstig, weil man dann die verlorene Höhe wieder gut machen kann). Kurz hinter der Schlaufe geht's rasant rauf (und dann meistens "Rakete"). In der Schlaufe gehts schon auch (irgendwann) rauf, aber irgendwie mit Zufallsfaktor (wahrscheinlich weil ich das Gefühl noch nicht habe). Ich denke ich werde die vordere Schlaufe einmal ganz runternehmen und mich herantasten.....

    Achte mal auf die Gewichtsverlagerung auf deinen hinteren Fuß, dann wird aus Zufall bald ein gesteuertes Foil steigen lassen.

    Was bei Leichtwind wirklich viel ausmacht sind neben dem Pumpen und Fächeln mit dem Segel, die Kicks mit den Füßen, das ist sogar wichtiger aus meiner Sicht, da reagiert ein Foil viel stärker darauf als eine Finne.

    Hab meine bei Flikka bestellt für 60€, ist dieselbe wie bei Horue.


    Adapter sind sinnvoll um die vertikale Belastung zu übertragen, die sonst nur von den vorderen und hinteren Flanken aufgenommen werden müssen bzw. bei einigen Foils mittels Plättchen aufs UW-Schiff.


    Alex

    Beim Foilen entwickelt sich das gerade in 2 Richtungen:

    - Race/Slalom: Große Segel, breite Bretter > 80cm, eher kleine, schnelle Flügel z. B. F4, Starboard Race/Salom, AHD AFS2

    - Freeride: kleine Segel, schmalere Bretter 73 - 80 cm, große und dicke Flügel, z. B. Naish, Slingshot, AHD AFS1


    Und irgendwo dazwischen gibt's natürlich auch Boards und Foils, z. B. Horue, Mantafoils, Aeromod, Loke, Zeeko


    Für mich liegt der Fokus beim Foilen auf Abschaffung von großen Segeln und Nutzung meines Windsups zum Foilen, das funktioniert bisher prima.

    Alex

    Ja, das flach fahren zum lernen ist ein guter Tip.

    Hab am Anfang auch immer versucht zu fliegen, deshalb hab ich wahrscheinlich auch 10 Tage gebraucht.

    Flach Fahren hab ich dann eigentlich erst beim Fahren in stärkerem Wind schätzen gelernt, weil ich Schiss hatte das Board mit angepowertem Segel steigen zu lassen.

    Inzwischen verwende ich die Technik aber nur noch in sehr starken Böen, wenn ich das Segel auch voll offen nicht mehr beim Fliegen kontrollieren kann.

    Bis dahin ist das aber richtig spaßig bei stärkerem Wind, segeltechnisch wie Wellenreiten in einer druckvollen Welle, wo man mit Off gestelltem Segel mit Gas unterwegs ist.

    Dabei hat man dann das Gefühl das Foil richtig zu "fliegen", mit minimalstem Druck im Segel, mit dem Goya Banzai hab ich dafür aber auch das perfekte Segel. Geiler Scheiss!!


    P.S. Bin mehr der Foiltyp "Freeride" und nicht "Race/Slalom". Das etabliert sich ja gerade als Sortierkriterium für Foils und Boards.


    Alex

    Aus eigener Erfahrung mit dem Mantafoil kann ich folgendes berichten:

    Im ersten Jahr 2016 hat's schon so ca. 10 Tage gedauert, bis der Spaß Anstrengung, Sturzfrust und die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Foilens überwogen hat.

    Aber da muss man durch.


    Aber man muss sich auch bewusst sein, dass (zumindest mit meinem Talent und Foil):

    - Man einen neuen Sport anfängt

    - Die alten Automatismen aus dem Windsurfen ein Komplettreset brauchen

    - Die Fahrtechnik meiner Meinung nach anspruchsvoller ist als Windsurfen

    - Verletzungsgefahr besteht

    - Material kaputt gehen kann


    Diese Jahr waren die Sessions aber alle spaßig und inzwischen geht's auch gut bei bögen Bedingungen oder etwas stärkerem/schwächeren Wind.

    Die Halsen enden auch nicht jedesmal im Wasser und bei Leichtwind will ich nie mehr größer als 6.9 fahren.

    Dank besserer Pumptechnik war ich die letzten Male mit 6.3 unterwegs, der Rest am See fuhr 7 - 9.5.


    Zum Lernen empfiehlt sich wirklich ein Revier mit konstantem Leichtwind, z. B. in Rosas hab ich viel gelernt. Die letzten Jahre habe ich den Spot (wie auch Garda-/Comersee oder Gargano) eigentlich wegen dem Leichtwind vermieden, mit dem Foil entwickelt er neue Qualitäten.


    Alex

    Breite > 73 cm würde ich unterschreiben.

    Länge bis 250cm ist aus meiner Sicht kein Problem.

    Mein WindFoilSup ist 245cm x 78cm. Die Länge ist überhaupt nicht störend beim Foilen.

    Ich benutz z. Zt. noch ein Mantafoil.

    Alex

    Foilen ist die ideale Ergänzung für Slalom bei wenig Wind, deutlich mehr Rennen möglich, und bei freier Materialwahl auch als Konzeptwettbewerb spannend.

    Und warum soll foilen nicht auch auf dem Slalomkurs funktionieren?

    Da haben die Finnen einen Vorteil beim engen Halsen, die Foils sind in weiten Radien anspruchsvoller, dass wird spannend anzusehen sein.

    Alex