Posts by AlexF

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    Die französischen Bergseen sind vor allem bei den Foilern beliebt, speziell Bourget, Serre Poncon und Montenyard.

    Für die Thermik an den Bergseen ist ein Foil der perfekte Begleiter, wenn man keine Segel größer 7.2 fahren will. Und tief genug ist es auch ;-)

    Meine Erfahrungen sind unterschiedlich und hängen vom Foil ab, mit dem ich unterwegs bin.


    Aeromod, LW-Wing, 90cm Mast

    Die Fahrstabilität dieses Foils erlaubt einem kontrolliert sehr hoch zu fahren, dadurch erwischt man trotz konstanter Flughöhe kaum Wellen, Beispielsweise Gargano bei Nordwind rauszus bei viel Verkehr.


    Slingshot Infinity 84, 70cm Mast, kurze Fuselage

    Der kurze Mast erlaubt keine konstante Flughöhe, aber das Foil reagiert aufgrund der kurzen Fuselage so agil auf Steuerimpulse, das man mit aktiver Fahrweise die Wellen hoch und runter fahren kann.


    Alex

    Hab mein Mojo WindSupFoil Board nun seit Anfang 2018 und viel benutzt, top verarbeitet, und auch schon ein paar Einschläge gehabt, aber das Teil hält sehr viel aus.

    Beim Shape war's bei mir ja etwas spezieller, das kann man eigentlich nicht auf die normalen Boards übertragen.


    IMG_4437.jpeg

    IMG_4445.jpeg

    Je weniger Auftrieb dein Foil hat, desto mehr muss der Speed zum Liften vom Board kommen, da hast du schon recht. Aber je früher dein Foil lifted, desto unkritischer wird dein Boardshape.

    Ich Windfoile auf einem Custom Windsup, mit richtig viel Rocker, aber auch mit Schlaufen und Tuttlebox positioniert wie bei einem normalen Windsurfboard. Zum normalen Gleiten aufgrund des Rockers eigentlich sehr suboptimal, aber beim Foilen spür ich das eigentlich gar nicht, weil mein Foil die Angleitarbeit macht.

    Noch krasser wird's wenn ich mein SUPfoil zum windfoilen benutze ein Slingshot mit Infinity 84 Flügel mit 2000cm². Dem Flügel ist völlig egal, was für ein Board da dran hängt. Mit ein bisschen Winddruck im Segel kannst du das Foil regelrecht aus dem Wasser kicken,

    Alex

    Hmmm, hört sich für mich eher danach an, dass du eher ein anderes Foil als ein anderes Board brauchst.

    Wenn du mit so einem riesen Segel (8.2) nicht ins Fliegen kommst, hat vermutlich das Foil zu wenig Auftrieb, was ja auch die Surf so jetzt für das RRD geschrieben hat.

    Das gilt 1:1 auch für das pinke NP, der Frontflügel ist zu klein.

    Ich fahr mit meinen 90 kg maximal 7.2, aber auch nur wenn andere Jungs in meiner Gewichtsklasse >9m² fahren, aber ich hab ein auftriebsstarkes Aeromod Foil mit LW Flügel. Letztes Jahr Pfingsten bin ich am Gargano mit 7.2 und 6.3 gefoilt, während ein Mitcamper mit dem pinken NP mit 8.4 unterwegs war.

    Die Aeromod Jungs haben als Faustformel definiert, 70% der Segelfläche zu fahren, die man normal fahren würde, das passt bei mir ganz gut.

    10 => 7.2 ..... 9 => 6.3 ...... 8 => 5.7 .... 7 => 5.0


    Ein MFC Freeride, das ich auch zum testen hatte, ging sogar noch einen Tick früher los als mein Aeromod, wird aber nicht ganz so schnell.


    Gruß, Alex

    Finde die Tests diesmal auch recht schwach, obwohl ich die sonst eher wohlwollend beurteile.


    Wavesegel:

    Als bekennender Goya-Fahrer kann ich die Bewertung des Banzai nur bedingt nachvollziehen, z. B. passt die gute Bewertung von DRIVE und OFF m. M. von der Logik her nicht zur mäßigen Bewertung von Gleiten und Kontrollierbarkeit. Diese Eigenschaften hängen nach meiner bescheidenen Erfahrung eigentlich miteinander zusammen.

    Die Trimmvariabilität deckt sich allerdings mit meinen Erfahrungen.


    Foils:

    Finde den Test auch etwas lieblos und oberflächlich, von der Markenauswahl mal wieder beschränkt auf die altbekannten Klassiker. Obwohl doch der Foilmarkt sich sehr dynamisch bezgl. Marken entwickelt hat, v. a. wenn man mal über die Grenze nach Frankreich blickt. Diese Marken haben häufig mehrere Jahre Entwicklungsvorsprung und sind auch aus Deutschland easy bestellbar. Die Surf liefert mit dem Test nur biedere Stangenware, teilweise auch falsch recherchiert. Der RRD war nie eine Slalomboard sondern ist ein spezielles Foilboard, der "andere", alte H-Fire 91 heißt jetzt V1, ist weiterhin in der Palette, aber ist ein ganz anderer Shape. Und bei der Gelegenheit müsste mir mal jemand erklären, was der "innere Fuß" ist, für den die Schlaufen ungünstig positioniert sind.


    Alex

    Bei meinem Aeromod war es beides, ich beginne aber immer mit den Ecken vorne und hinten, man kann das oft schon optisch einschätzen, ob er der Kasten einen größeren Radius hat als die Ecken am Schaft.

    Im Zweifel mit der Taschenlampe in die Schraubenlöcher schauen, i. d. R. sieht man ob der Schaft am Kastenboden anliegt oder noch Luft hat, falls Luft, dann zuerst die Ecken vorne und hinten abnehmen. Ansonsten den die Oberkante vom Schaft abschleifen.

    Wichtig ist auch m. M. dass der Schaft nicht nur am Kastenboden sondern auch an Vorder- und Hinterkante anliegt, sonst kann der Mast auch vor- und zurück wackeln.

    D. h. wen der Schaft schon komplett im Kasten ist, aber der Mast sich aber noch vor und zurück bewegen lässt, laminier ich eine Lage Glas oder T-Shirtstoff auf die Hinterkante vom Schaft.


    Alex

    haben sowas letztes Jahr schon ausprobiert und ich habs auf Video festgehalten (von Tom und seinem Sohn). Ich persönlich finde das hat gut funktioniert. Ist ein North aus 1987 ca 5m2. Mast war ein uralter 20% Carbon und die Gabel Wackelig. Hätte man eine bessere Gabel wärs wahrscheinlich fast genauso fahrbar wie ein aktuelles Segel. Wir hatten allerdings leichten,konstanten Wind.


    Wie fandest du die Gleitpower im Vergleich zu einem modernen 5er Segel?

    Für mich wäre so ein altes Segel vor allem interessant wenn z. b. ein altes 6.0 zieht wie mein 2118er 7.2.

    Korrektur zu Punkt 5 und 9:

    1. Segel aus Tuch soll heißen kein Monofilm, also alles aus Dacron, Mylar, wie auch immer das hieß, Das Fenster aus Monofilm wäre noch ok.
    2. Das Segel darf dann gerne auch durchgelattet sein
    3. Maximalmaße: ich will meine Carbongabel mit max. 210cm und einen 430 RdM + 45 cm Verlängerung nutzen, d. h. Mast max. 475 cm
    4. Das Segel soll mein 7.2 Goya Mark und den 460 Mast ersetzen, d. h. dessen Gleitpower haben
    5. Falls das 6.3 Fivestar Schaumprofil auf 475 Mast passt, wäre das natürlich, Mast vom 5.6 Fivestar ??
      Die Preisvorstellung 70€ finde ich jetzt sehr ambitioniert für so ein altes Segel, ehrlich gesagt. So was landet ja sonst in der Regel auf dem Müll, an der Wand oder wird Taschen verarbeitet.
    6. Ich hab vor 25 Jahren mal ein 7.5 Fivestar gefahren, das zog wie ein Büffel, evtl. zieht das 5.6 wie ein normales 7 ??
    7. Mastfußpoition bezgl. Druckpunktlage sehe ich unkritisch, meine Mastschiene hat die normale Position, das sollte man einstellen können.
    8. Druckpunkt vorne/hinten/oben/unten? kein Ahnung. Ich denke ein Naish Lift oder Starboard Flight hat den Druckpunkt mit dem tiefen Profil auch eher hinten. Das ist ja der Spaß am experimentieren und so ein altes Segel kostet ja quasi nix mehr.
    9. Das Video und die Bilder sind cool, genau so stelle ich mir das vor


    Du hattest mir die Tage per SMS für's 6.3 490 Mast geschrieben, was stimmt jetzt?


    Die Frage ist wie gut die ziehen, vielleicht reicht ja auch 5.6 ??

    Danke für die ganzen Rückmeldungen.


    Nochmal zu meinen Anforderungen und den Fragen:

    1. Segel aus Tuch soll heißen kein Monofilm, also alles aus Dacron, Mylar, wie auch immer das hieß, Das Fenster aus Monofilm wäre noch ok.
    2. Das Segel darf dann gerne auch durchgelattet sein
    3. Maximalmaße: ich will meine Carbongabel mit max. 210cm und einen 430 RdM + 45 cm Verlängerung nutzen, d. h. Mast max. 475 cm
    4. Das Segel soll mein 7.2 Goya Mark und den 460 Mast ersetzen, d. h. dessen Gleitpower haben
    5. Das 6.3 Fivestar Schaumprofil hat 490 Mast also no go, Mast vom 5.6 Fivestar ??
    6. Ich hab vor 25 Jahren mal ein 7.5 Fivestar gefahren, das zog wie ein Büffel, evtl. zieht das 5.6 wie ein normales 7 ??
    7. Mastfußpoition bezgl. Druckpunktlage sehe ich unkritisch, meine Mastschiene hat die normale Position, das sollte man einstellen können.
    8. Druckpunkt vorne/hinten/oben/unten? kein Ahnung. Ich denke ein Naish Lift oder Starboard Flight hat den Druckpunkt mit dem tiefen Profil auch eher hinten. Das ist ja der Spaß am experimentieren und so ein altes Segel kostet ja quasi nix mehr.
    9. Das Video ist cool, genau so stelle ich mir das vor


    Gruß, Alex

    Für ein Experiment auf dem Foil suche ich alte Tuchsegel um 6 - 6.5 qm (kein Monofilm)

    Wie früh fahren die im Vergleich zu modernen Segeln? Mich juckts in den Fingern die mal auf dem Foil zu probieren.

    Darf aber max. 475 Mast und 210 Gabel brauchen.


    Alex