Posts by AlexF


    Also aus eigener Erfahrung kann ich jetzt berichten, das man auch mit 92 kg und 6.3 bei 8 - 10 Knoten ins fahren kommt, man muss allerdings einen großen Flügel > 2000 cm² nutzen (Moses Tortuga 873) und sich das Foilpumpen aneignen. Beim Segel hilft es ein sehr leichtes und gut auf Pumpzüge reagierendes Segel mit flexiblem Profil zu haben, was bei meinem Goya Fringe der Fall ist.

    Es ist wirklich erstaunlich wie früh das geht, v. a. wenn man dazu auch noch minimale Wellen hat, die mit anschieben.

    Inzwischen macht mir das Foilen mit dem Supflügel mehr Spaß als das eher Freeride/Freerace-orientierte, schnellere Foilen mit meinem Aeromod (das macht aber auch noch Spaß).


    Man kommt v. a. auch super durch Windlöcher oder Abdeckungen im Uferbereich. In Dänemark (Hvide Sande, Hanstholm, Vorupor) war es jetzt an mehreren Tagen so, dass die Kiter aufgrund meiner Foilerei nervös wurden und raus gingen, und denen sind dann die 12er Kites einfach abgeschmiert und die 14er kamen 200m in Lee wieder ans Ufer.

    Die müssen sich an fliegende Windsurfer bei Minimalwind erst noch gewöhnen.

    Gegen Foilkiter mit Matten sieht man weiterhin aber kein Land, die fahren ultrafrüh, schwimmen manchmal aber viel, wenn das Ding dann doch im Windloch abschmiert (laut dänisch fluchend vom Ende der Mole in Hvide Sande bis ans Ufer :-)


    Alex

    ich bin heute auch zum ersten mal gefoilt, Foil war ein älteres Fanatic H9?

    Offiziell finde ich Foilen Mist😉, inoffiziell , Foilen ist ein ganz anderes Surfen aber hat was!


    Und wenn du erstmal mit einem gescheiten Foil geflogen bist ….. ;)

    Bei Duotone stehen die Windbereiche bei den Winggrößen dabei. Es hat nichts mit dem Körpergewicht, sondern eher mit der Druckpunktwanderung zu tun. Duotone soll recht stabil sein, andere Wings verhalten sich wieder anders.

    https://www.duotonesports.com/foilwing/

    Duotone gibt beim 5er Echo 22 Knoten als obere Range an, das wäre mir jetzt zu wenig. Ich will das Wing gerne als Ergänzung zum Windfoilen mit dem großen Supfoilflügel, Moses 873. Den Bereich bis ca. 18 Knoten Deck ich mit 6.3 - 5.0 Segeln ab, für 15 - 30 Knoten hätte ich gerne ein Wing.

    Bei 30 Knoten bin ich mir halt nicht sicher, ob 5.4 nicht zu groß ist.

    @ Blitz: Wie schwer bist du?

    Ich war Montag bis Mittwoch auch in Hvide Sande, bin die Thermik aber an der Mole gefoilt, da ich keine Lust auf den flachen Fjord hatte.

    Geht sehr gut im glatten Wasser hinter der Mole und man teilt sich den Spot nur mit 1-2 Kitern.

    Starten geht nach ca. 20m im Wasser, das kompensiert das Schleppen über die Düne.

    Gestern in Hanstholm Swell foilen mit dem großen Moses 873, auch sehr spaßig.

    Und strapless entfällt die Frage nach Schlaufe ja/Nein.

    Alex

    Mann, von dem Gewicht kann ich nur träumen :). Knapp 30kg mehr und die Welt sieht anders aus. Wobei die Wing-Experten bei uns mit +/-90kg mit 5qm Wing und wahlweise Armstrong-Foil mit 2400er Flügel oder dem neuen Indiana-Foil mit dem gr0ßen Flügel auch bei sehr wenig Wind fahren. Oft reicht den guten Windfoilern ein 5.8er nicht um sich auf's Foil zu pumpen während sie vom Wingfoiler überholt werden.

    Bis zu welcher Windstärke können die 90 kg Leute ein 5er Wing fahren?

    Ich muss mich zwischen 4,4 und 5,4 entscheiden.

    Weniger bekannt, aber sehr empfehlenswert sind die Aeromod Foils. Foil V2 steht kurz vor dem Launch.

    Mit V1 bin ich und auch ein Freund vom See sehr happy, das Teil funktioniert auch für Schwere sehr gut, ich 91 kg, er > 100 kg.

    Das Aeromod ist sehr leicht, ca. 3 kg, Vollcarbon inkl. Fuselage und hat sehr ausgewogene Fahreigenschaften.

    Mit dem LW Flügel kommt es früh hoch, wird aber auch schnell und bleibt gut kontrollierbar. Ein guter Freeride/Freerace Kompromiss.


    Aeromod ist halt nur eine kleine Marke ohne Profifahrer oder großes Marketing. Aber das macht sie für mich sympathisch.

    Der Besitzer ist begeisterter Windsurfer, lebt bei Toulouse am Lac de Ganguise und baut seit 25 Jahren große Modelsegler, die auch schon viele Meisterschaften gewonnen haben. Er weiß also mit Carbon umzugehen und schafft es wahrscheinlich deshalb eine super leichtes und haltbares Foil zu bauen, und eine Carbonfuselage, die hält.

    Zudem hat er in seinem Umfeld Strömungslehreexperten von der Uni und Airbus die ihm bei der Berechnung der Profile helfen.


    Und zu guter Letzt das alles für ca. 1580 - 1750 € (V1), falls man 10% Rabatt bekommt (fragen, es gib Aktionen).


    Alex


    https://www.aeromod.fr/windfoil/windfoil-v1/

    Ich hab so ein Teil, seit letztem Jahr, und zwar einfach nur zum Spaß, und weil ich einen größeren Fluss vor der Haustür hab, der sonst nur zum Supen geeignet ist und der nächste Windsurfspot 75 km entfernt ist.

    Geschwindigkeit geht gemessen bei Halbgas bis ca. 30 km/h, Akku hält dann ca. 40 Minuten und als Add on System all inclusive gibt's das deutlich unter 4k. Die zwei 20000mAh Akkus liegen bei je ca. 200€.


    Trainingseffekt ist schon da, aber eher zum Wing oder Supfoilen, weniger zum Windfoilen.


    Die Teile kommen von elevate.rocks vom Bodensee.

    Alex

    … oder ein Vollcarbonfoil fahren, da gammelt gar nix, nix Öl, nix Fett, nix spülen, nix zerlegen

    Mein Aeromod ist das ganze Jahr komplett montiert im Womo, da korrodiert gar nix.


    -> Aeromod, AFS, Horue, Gong, Gofoil etc.

    Es gibt schon ein paar die das machen und die die's nicht können/wollen machen die Fuselage halt aus Alu, ist auch billiger.



    Aber es wird ja munter gekauft und anschließend wundert man sich über Korrosion oder zerlegt und fettet fleißig.


    Alex

    Mit TEFGEL einfetten hilft, allerdings so richtig auch nur bei Teilen, die sich nicht zueinander bewegen z. B. Schraube in Gewinde. Bei glatten Flächen, die aneinander reiben oder Schraubenkopf auf Fuselage reibt sich das TEFGEL oder Fett irgendwann ab. Dann hilft nur auseinanderbauen, spülen und frisch einfetten.

    Oder ein echtes Vollcarbonfoil inkl. Fuselage.

    Das bekommen aber nur wenige hin, z. B. Aeromod oder Gofoil, u. a. deshalb hab ich auch ein Aeromod.

    Die meisten Hersteller machen sich's deshalb einfach und bauen eine Alu-Fuselage.

    Die Alu Fuselage wiegt halt auch mehr, unter 4 kg wird's eng, mein Aeromod wiegt nur 2,9 kg (und fährt super stabil und einfach).

    Alex

    Sitzen die US-Kästen zum Wing und Supfoilen nicht zu weit hinten?

    Die großen Wing-/Supfoils haben i. d. R. eine kürzere Fuselage und weniger Abstand Mast-Frontflügel als Windfoils.

    z. B. beim Fanatic Sky Foilboard sind die US-Kästen deutlich weiter vorne.