Posts by AlexF

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    Ich würde nur ein lokales Vakuum über der zum Schaumkern offenen Finbox anlegen, Folie 20 x 30 cm drüber, dann Vakuum dran und über die geöffnete Lüftungsschraube von vorn nach hinten Luft durchziehen, Board in der Sonne.


    Oder soll ich die Lüftungsschraube zulassen?

    Dann entsteht eher ein richtiger Unterdruck, aber der Luftdurchsatz fehlt dann halt.

    Evtl. beides abwechselnd, Schraube auf/zu?


    Alex

    Ich kann heute Abend mal ein paar Fotos machen.

    Ich habe aber alles aus Baumarkt und Druckluftzubehör selber gebastelt.

    Super.


    Es klingt jetzt vielleicht lächerlich, aber ich habe mir gerade (China) Melkmaschinen angeschaut, die anscheinend 75 kPA Druck machen und als Komplettset mit Trap (Milchbehälter) und Schläuchen für ca. 50€ zu haben sind.

    Zum Wasser rausziehen könnte das doch funktionieren, das braucht ja eigentlich nicht viel Druck sondern soll ja für Luftzirkulation im Board sorgen, zwischen offener Lüftungsöffnung und defekter Finbox (Futurebox in EPS, eingedrückt von Steinkontakt)

    Was meinst du?


    Butylschnur und dicke Folie hab ich daheim, als Saugvlies würd ich ein Schleifvlies zuschneiden.

    Aus den Euterteilen kann man bestimmt einen Anschluß für die Folie basteln.

    Folie würde dann ca. 20 x 30 cm über der Finbox liegen.


    Alex

    Wenn man sie Variante mit der Vakuum Pumpe nutzen möchte muss aber unbedingt eine Harzfalle dazwischen. Das Wasser muss aufgefangen werden, sonst war es das für die Pumpe.


    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk


    Hi Kaktus,

    könntest du evtl. eine Teileliste für dein Vakuumsystem hier einstellen?

    V. a. welche Pumpe, Manometer, Klebeband etc. du benutzt.

    Das SUP meines Sohns hat auch Wasser gezogen und ich muss da jetzt ran.

    Danke.


    Alex

    Da muss ich eindeutig widersprechen, das NP Foil funktioniert gut, wenn man ein Foilboard verwendet, den Fehler die alle, einschl. mir machen, ist ein "normales Board zu missbrauchen". Nimm ein JP Foilboard 135 und das pinki, geht weinwandfrei, allerdings hat sich in den drei Jahren schon einiges getan..


    Es verleitet halt, die 300 Euro auszugeben und dann festzustellen, ah es gibt doch was besseres...


    Ich hab ja nicht gesagt, dass das NP pinky nicht funktioniert, sondern dass man sich das foilen lernen mit einem besseren Foil deutlich leichter machen kann.

    Mit einem 18 kg MTB vom Lidl kommst du auch den Berg hoch und runter, und wenn man nicht weiß wie sich's mit einem gescheiten Bike fährt, findet man es evtl. sogar gut.

    Aber dann kommt der Moment wo man zum ersten Mal auf einem guten Bike sitzt und man denkt sich ....

    - Sch... warum hab ich's mir die ganze Zeit so schwer gemacht, oder aber

    - Ich fahr trotzdem lieber billig

    Manche suchen ja auch die Herausforderung ihr Material zu bändigen.

    Btw. es hat ja wahrscheinlich auch seinen Grund, warum so viele Pinkies gebraucht verschleudert werden.

    ok - sollte aber kein problem sein mittelfristig verschieden lange masten zu organisieren, oder?


    das seh ich am einfachsten wechselbar / anpassbar

    Klar, bei den Alumasten kannst du in der Regel unterschiedliche Längen bekommen.

    Bei Carbonmasten hab ich das so noch nicht gesehen.


    Einen Mast selbst bauen halte ich für spannend, aber gehen tut immer irgendwie alles.

    Aber wie's dann funktioniert??

    Ich kann hier nur jedem raten NICHT mit einem der gängigen Schnäppchenfoils wie NP pink oder Fanatic H9 zu beginnen!

    Damit macht man sich das Leben unnötig schwer weil diese Foils:

    - mehr Wind bzw. größere Segel zum Fahren brauchen

    - schwieriger zu stabilisieren sind

    Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, weil ich vor 4 Jahren auch mit einem "billigen" Alufoil angefangen habe.

    Der Wechsel auf mein Aeromod Carbonfoil hat mir die Augen geöffnet: viel früher am Fliegen und viel mehr Stabilität und deutlich besseres Handling aufgrund Gewicht!


    Ich würde mich lieber nach einem gebrauchten, guten Carbonfoil umschauen, als nach einem neuen "Billigfoil".

    Und auch gleich nach einem Mast < 85cm, das gibt einem deutlich mehr Spielraum und reduziert die Sturzwahrscheinlichkeit.


    Dann ist m. M. noch wichtig, dass das Foil zur Boardbreite passt:

    Wenn das Foil zu viel Power (z. B. Racefoils) braucht man ein breites Heck um die Power zu kontrollieren, vergleichbar mit großen vs. kleine Finnen, eine 40er Finne passt nicht zu einem 110 Liter Freewaveboard, aber zu einem 110 Liter Freeraceboard.

    Deshalb fahr ich mit meinem eher schmalen 4in1 WindfoilSUP auch ein Aeromod Foil, die vorgenannten Moses, Slingshot oder Horue sollten für schmale Boards genauso passen.


    Testweise hatte ich auch ein MFC Freeride Carbon gefahren, aber diese Foil braucht ein Board mit breitem Heck um die Power zu kontrollieren, belohnt dann aber mit Mega Lift = kleine Segel und gut beherrschbarem Fahrverhalten mit breitem Heck (wie ein große Finne).

    Das MFC Freeride Foil würde ich jedem zum Anfangen empfehlen, der ein breites Board hat, mit Schlaufenabstand von ca. 35+ cm (mein Board hat 22 cm).

    Weil das MFC nicht zu meinem Board gepasst hat, steht das aktuell auch bei mir zum Verkauf.

    https://mfchawaii.com/eu/shop/…ofoils/one7-freeride-pro/


    Gruß, Alex

    @ c-bra:

    Als ebenfalls Womofahrer kann ich dein Transportproblem voll nachvollziehen. Eine andere Lösung des Problems wäre ein voll windfoiltaugliches SUP. Das lässt sich mit einem Stubby-Shape realisieren. Ich fahr jetzt schon das dritte Board mit so einem Konzept, hab hier auch schon viel darüber geschrieben, in einem anderen Thread Stichworte "windfoilSUP, 4in1, Mojo custom", weshalb ich hier erstmal nicht alles wiederholen möchte.


    Einziger Nachteil dieses Konzepts: Für sehr powervolle (Race-) Foils ist das Heck zu schmal, aber ich fahr ein Aeromod Windfoil mit feineren Profilen drauf, dass den Speed von Racefoils ermöglicht, aber schön kontrollierbar bleibt.


    Alex


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    Hi Boris,

    mit den Wellen hebt dich die Welle hinten an, wenn du auf ihr "reitest" und deine Nase senkt sich dadurch ab, evtl. verlagert sich dann auch dein Gewicht etwas nach vorne, das wird durch deine weit vorne liegende Mastfußposition verstärkt.

    Mit der Welle fährt du auch länger auf einer Welle als dagegen, wo du ja nur kurz darüber fährst. Versuche dein Gewicht beim "Abreiten" etwas nach hinten zu verlagern und deinen Mastfuß etwas weiter hinten zu fahren.


    Halsen:

    Kennst du das Video von Slingshot? Sloooooow everything down .......


    Alex