Posts by David1234

    acidman : Genauso sah es bei mir auch aus, scheint eine Schwachstelle zu sein, und wenn es hier bricht nutzt der Gurt ja nix. Werde also zukünftig regelmäßig wechseln, das ist mehr Sicherheit mir wert.

    Habe mir jetzt einen kompletten neuen Mastfuß pro Base von Ascan bestellt. Keine Ahnung wie alt der gebrochene Mastfuß war, hatte den mit Board und Segel gebraucht gekauft. Gut dass das in ungefährlichen Bedingungen im Sommer auf dem See passiert ist. Solche Erfahrungen machen immer auch bewusst was so alles passieren kann und worauf man immer vorbereitet sein sollte.

    Hallo ihr!

    Heute ist mir bei einem Schleudersturz der Mastfuß (Ascan) gebrochen. Ca. eine Stunde schwimmen und waten, Segel hat auch nen Riss - nicht so schön. Was wäre jetzt denn sinnvoller: einen kompletten neuen Mastfuß kaufen, oder so ein Ersatzteil: https://www.ebay.de/itm/293376794971 ? Eine stabile, möglichst dauerhafte Lösung wäre schon schön. Tauscht ihr die Mastfüße bzw. Powerjoints routinemäßig nach einer bestimmten Zeit aus?

    Kennt ihr gute Möglichkeiten, nach Mastfußbruch mit dem Material möglichst entspannt an Land zu schwimmen? Mit Board und 9.0er Segel war das schon recht lästig.

    Vielen Dank!

    David


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    Hallo!

    Gestern war mal wieder wenig Wind, auch die Böen waren oft nur so an der Gleitgrenze.

    Normalerweise fahre ich mit meinem 9.0er Segel den Mastfuß einen cm nach vorne und das passt gut. Gestern habe ich dann den Mastfuß nochmal 5 mm nach vorne geschoben, um leichter anzugleiten. Das hat auch funktioniert, ich hatte zumindest das Gefühl ich komme einen kleinen Zacken früher ins Gleiten (mit dilettantischem Pumpen). Im Gleiten hatte ich dann aber den Eindruck deutlich langsamer zu sein, als würde das Board nicht richtig freiwerden.

    Ich habe mir die diversen Beiträge im Netz zum Thema mal durchgelesen, und habe hier immer noch ein Verständnisproblem, was die beste Mastfuß-Position bei wenig Wind ist. Es scheint ja weitgehend Konsens zu sein: Wenig Wind - Mastfuß eher nach hinten damit das Board freier gleitet. Gleichzeitig: Früher angleiten (bei wenig Wind) - Mastfuß eher ein Stück nach vorne.

    Ist das also so, dass die beste Mastfußposition bei wenig Wind immer ein Kompromiss ist? Weit genug vorne, um gut anzugleiten, und weit genug hinten, um das Board gut freiwerden zu lassen im Gleiten?

    Ich bin dann gestern mit dem Mastfuß wieder zurück auf die ursprüngliche Position (1 cm vor Mittelposition) und kam damit etwas später, aber freier ins Gleiten.

    Ebay Kleinanzeigen gibts auch immer diverse Segel, Segel mit Mast und Komplettriggs; Versand lohnt sich bei gebrauchten Segeln/ Masten oft eher nicht so, dh man muss schon etwas schauen bis man was passendes in der Gegend findet zum Abholen. Aber auch hier natürlich Vorsicht, es gibt auch diverses überteuertes Uralt-Zeug. Da Du jetzt ja schon ein eigenes Board hast, würde ich schon gucken ob sich da nicht Segel finden lassen die sich auch die nächsten paar Jahre gut fahren lassen. Ich denke bei einem Budget von 600 Euro für zwei Segel inklusive Mast bzw. Masten und Gabelbaum sollte da schon einiges möglich sein.

    Wenn Du ein bisschen mehr über Dich schreibst (bisherige Surf-Kenntnisse, Gewicht, was willst Du wo mit den Segeln machen etc.) können Dir erfahrene Menschen hier sicher noch genauere Tips geben was als erste Segel-Anschaffung sinnvoll wäre.

    Mein Board (Starboard Carve 133) ist auch von 2006 und ich bin damit sehr glücklich.

    Ich habe für ein komplett-Rigg North Duke 6.4 von 2012 mit Gabelbaum, gutem Mast und Power XT glaube ich ca. 350 Euro gezahlt, und für ein Gun Transwave 5.3 (sehr gut erhalten, ich glaube 2014) mit 80% RDM Mast ca. 300 Euro. Fand ich beides sehr faire Preise.

    Hi Ostseesurfer!

    Ich habe auch 2020 angefangen mit der Windsurferei (macht leider süchtig ;) ) und mir so nach und nach meinen eigenen Kram zusammengekauft (derzeit 1 Board, 4 Segel, 3 Masten, 2 Gabelbäume). Ich denke, wenn Du etwas genauer schreibst was Du so vorhast mit den Segeln, welches Board etc. erhältst Du hier im Forum eine kostenlose und qualifizierte Beratung. Ich habe bei allen meinen Gebrauchtanschaffungen länger geschaut, es ist leider auch recht viel überteuerter Schrott auf dem Markt, genauo wie diverse Schnäppchen von überzeugten Surfer*innen, die gebrauchte Sachen gut und günstig abgeben.

    So... Operation gelungen.

    Habe die Lattentasche wie von Euch beschrieben vorne unten aufgetrennt und das kleine Reststück entfernt (ist vorne noch verdickt, kein Wunder dass das

    da nicht rauswollte). Die Latte steckte nur in der Tube - keine Ahnung ob die früher mal festgeklebt war, verstiftet war da auf jeden Fall nichts. Also die Latte ca. 3 cm weiter aus der Tube gezogen, schön mit Gaffa festgeklebt, dann noch die Verdickung an der abgebrochenen Stelle der Lattenspitze mit Gaffa nachgebaut - funktioniert perfekt, 3 Stunden auf dem Wasser gewesen. (OK: Das Gaffa ist vielleicht keine Lösung für die Ewigkeit :). )

    Danke allen für Tips und Hinweise!


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    Danke für die schnellen Antworten! So werde ich es machen.

    Die gebrochene Latte besteht aus Tip (Vorderteil), einem Tube (die Röhre in der Mitte), und dem Endstück, auf das noch die Trimmung gesteckt wird. Da ja nur ein paar cm fehlen: Denkt ihr, ich könnte das Tip etwas weiter aus der Tube ziehen, so mit Kleber fixieren und dann die gebrochene Latte weiterverwenden?

    Viele Grüße!

    Hallo zusammen!

    Ich habe folgendes Problem: An meinem Gaastra Cosmic 9.0 (2 Camber) ist die Latte am unteren Camber gebrochen. Der Bruch ist genau dort, wo der Camber anfängt bzw. der Spacer sitzt. Eine neue Latte zu besorgen ist hoffentlich nicht so schwer. Aber wie bekomme ich das abgebrochene Endstück aus der Lattentasche?

    Abgebrochen sind so ca. 5 cm, d.h. der Camber steht jetzt mehr oder weniger senkrecht auf der Latte. Dieses Stück der Lattentasche ist verstärkt durch Plastik und ein genähtes Band. Ich habe länger versucht, das abgebrochene Endstück da rauszuschütteln oder rauszuklopfen, ohne Erfolg. Die Lattentasche hier zu öffnen wäre wahrscheinlich möglich, aber sie wieder entsprechend stabil zuzukriegen vielleicht eine Herausforderung.

    Vielleicht hat ja wer hier eine Idee? VIelen Dank!

    David

    Auf Ebay Kleinanzeigen steht gerade ein Doutone Silver 460er für 140 Euro. Meine Empfehlung: Das oben erwähnte gebrauchte E-Pace 8.2 kaufen und den Duotone Silver Mast für dann deine beiden Dutone Segel 6.6/ 8.2, und Dein Severne samt Mast verkaufen, könnte zusammen auch noch einiges bringen. Ich glaube damit machst Du nix falsch.

    Ich würde die Frage vielleicht noch mal vom anderen Ende her denken: Welches Segel ist vernünftigerweise maximal auf einem 130 Liter Freeride Board mit 73 cm Breite sinnvoll zu fahren? Ich denke irgendwas zwischen 8.2 und 8.5 könnte da als maximale Größe passen. Wenn es um früh gleiten geht, würde ich auch ein Segel in dieser Größe wählen. Und dann halt schauen, ab wie viel Knoten das ins Gleiten kommt, und das beste draus machen - auch wenn es, gerade am Anfang, wahrscheinlich deutlich mehr als 12 Knoten sein werden.

    Deinen Wunsch, Chris, mehr und früher zu gleiten, können wir glaube ich alle gut nachvollziehen. Deswegen fahre ich auf einem ähnlichen Board (72 cm, 133 Liter) als größtes Segel 9.0. Funktioniert auch, und immer besser. Aber ich habe jetzt auch einige Sessions lang vor allem an den Einstellungen geschraubt (Finne, Gabelbaumhöhe, Segeltrimm, Tampenposition, Mastfußposition), und bin langsam recht zufrieden. Die Kombi verlangt halt schon einige Aufmerksamkeit, einige mm Unterschied etwa beim Mastfuß bedeuten einen fetten Unterschied beim Surfen. Ich bin aus verschiedenen Gründen überzeugter Anhänger der 1 Board Lösung. Aber das erfordert halt im Grenzbereich nach unten und oben schon eine intensivere Beschäftigung mit dem Material - dazu muß man natürlich auch Lust haben.

    Eine andere naheliegende Option wäre natürlich, etwa das Duotone 8.2 zu kaufen und einen 460er Duotone Mast für das neue 8.2 und das vorhandene geliebte 6.6er Duotone Segel, und dann das ungeliebte Severne 7.5 samt Mast zu verkaufen. Dann hätte Chris zwei Duotone Segel auf dem originalen Mast, und schlechter als auf dem Severne Mast sollte das Duotone 6.6 auf dem originalen Duotone Mast auch nicht funktionieren.

    XT 42 cm klingt doch gut. Wenn sichergestellt ist, dass das Duotone 8.2 auf Deinem 460er Mast funktioniert, würde ich das ernsthaft überlegen. Vielleicht könntest Du beim Preis ja noch ein bisschen was runterhandeln. Gabel sollte für den Anfang auch noch passen. Vielleicht gibts ja die Möglichkeit das Segel vor Kauf sowohl mit Deinem Mast als auch mit einem Orginal Mast mal aufzubauen und zu vergleichen? 8.2 würde vom Abstand her gut zu deinem 6.6er passen, denke ich.

    Wenn Du eh verschiedene Segel noch testen willst, spricht ja vielleicht nichts dagegen auch mal eines mit 2 Cambern zu probieren. Vielleicht kommst Du noch auf den Geschmack? Ich finde 2 Camber Segel übrigens an sich nicht schwieriger zu schotstarten als No Cam Segel. Und was das "kann ich kaum halten" betrifft: Du suchst ja explizit nach einem Segel mit viel Bauch zum früh angleiten - das wird natürlich dann in den Böen entsprechend viel Kraft entwickeln. Ich finde in böigen Revieren ist am wichtigsten ein einigermaßen stabiler Druckpunkt - ob mit oder ohne Camber. Und bei 12 bis 20 Knoten wird es eh anstrengend, wenn Du das Segel nicht gleich auf die 20 Knoten ausrichtest - und dafür könntest Du ja Dein 6.6er nehmen.

    Wie wir alle sucht Chris das perfekte Segel. Es soll früh angleiten, auch in 20er Böen noch gut funktionieren, nach Möglichkeit keine Camber haben, nicht zu groß sein, unkompliziert mit der vorhandenen Power XT funktionieren und wahrscheinlich auch bestenfalls zum vorhandenen Material (Power XT, Mast, Gabel) passen.

    Ich denke, letzten Endes ist es immer das Gesamt-Paket das funktioniert. Oben war ja die Rede von einem gebrauchten Duotone 8.2. Hier würde ich vorher abklären: Passt der vorhandene Severne-Mast 460er, oder braucht es so oder so für das Segel einen neuen Mast? Passt bei Luff von 495 cm +-mit einem 460er Mast die vorhandene Power XT? Reicht der vorhandene Gabelbaum (219 cm Boom, ohne auf dem letzten Loch zu fahren)? Wie hoch ist das Gesamt-Budget - soll eher neu oder gebraucht gekauft werden? Wenn Gebrauchtkauf, würde ich - wenn das neue gebrauchte Segel nicht sicher auf dem vorhandenen Severne Mast funktioniert - schauen, ob nicht irgendwo ein geeignetes Segel mit passendem Mast zum Verkauf steht. Der Gebrauchtmarkt ist ja etwas speziell: von abgerocktem alten Zeug zu überteuerten Preisen bin hin zu echten Schnäppchen ist alles dabei. Wer hier keinen Zeitdruck hat, ist sicher im Vorteil.