Posts by David1234

    Hi!


    Ich (1,83m, 83 kg) stand im Juni auch vor der Anschaffung eines ersten eigenen Boards und habe dann nach längerem Suchen ein Starboard Carve 133 aus 2006 für 350 Euro gefunden (254 x 72cm). Freerideboards dieser Größe sind wie schon hier gesagt mit Abstand wohl die am meisten gesuchten Boards, und auch älter entsprechend teuer. Geduld zahlt sich hier aus, regelmäßiges Checken der üblichen Kleinanzeigenseiten, und hier im Forum die Verkaufsseite und Daily Dose.


    Da ich nicht so viel für das Board gezahlt hatte, war es für mich auch ok, bei diversen Schleuderstürzen am Anfang die Nose ordentlich zu zerdeppern, der Wertverlust ist bei 350 Euro Anschaffungspreis überschaubar und eine hässliche aber wasserdichte Reparatur schnell gemacht. Wenn auch Du noch in der Schleudersturzphase bist, würde ich zu einem billigen Board als Einstieg raten - oder einem sehr guten Noseprotektor. Vom Volumen her sind für mich die 133 Liter ok, 10 Liter mehr wären auch ok gewesen. Ich denke Du mit einigen kg weniger bist mit um die 130 Liter gut aufgestellt.


    Ich hatte mir zum Board ein gebrauchtes Rigg 6.4 gekauft (North Duke), war damit auch sehr zufrieden, habe aber schnell mehr Gleittage vermisst und dann nach oben mit einem Gun 8.1 und nach unten einem Gun 5.3 erweitert. Das 5.3 bin ich kaum gefahren, das 8.1 war den Sommer über mein meistgefahrenes Segel.


    Mittlerweile habe ich das 8.1 wieder verkauft und mir bei Sport Roth recht günstig ein neues 2018er North S-Type geholt; tolles Segel. Da Du ja doch einige kg leichter bist, denke ich dass 6.0 und 7.5 vielleicht ganz gut passen könnten. Gleiche Marke ist natürlich nett, aber ich würde auch eher schauen was bei Dir günstig in der Gegend zu kriegen ist, bei Gebrauchtkauf lohnt sich bei billigen Segeln Versand eher nicht so, denke ich. Wichtig ist natürlich gerade bei Gebrauchtkauf immer, dass der Mast zum Segel passt.


    Trapez gibts gebraucht auch viele gute Angebote, so um die 40 Euro.

    Danke für die gute Zusammenstellung!

    Ich wäre ja skeptisch gewesen, was diese 20-Euro-Pulsoxymeter betrifft (diejenigen die ich beruflich nutze kosten das zehnfache), aber ihr habt das ja bestimmt recherchiert. Und dass die Billigteile nie falsch hoch messen (was scheiße wäre), sondern eher mal falsch niedrig, klingt plausibel.

    Ansonsten halt noch: Maske tragen! Am besten denke ich gut sitzende FFP2 Masken (bester Selbst- und Fremdschutz). Gut sitzende FFP2 Masken reduzieren das Risiko enorm, wie ja mittlerweile in diversen Studien belegt ist. Und das sollte auch für die Omikron Variante gelten.

    Einen guten Rutsch allen!


    Und an dieser Stelle auch noch mal ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die dieses Forum hier ins Leben gerufen haben und hier täglich viel Arbeit reinstecken, dass das weiterhin ein tolles Forum bleibt! Es ist schon super: keine nervige Werbung, keine permanente Datensammlung, über 10.000 Benutzer*innen und über 300.000 Beiträge - das mit Abstand beste Forum zum Windsurfen im deutschsprachigen Bereich. Danke Euch!!!

    Interessanter Punkt. Ich denke, mein Maßstab auf den Gabeln könnte mir aber auch hier dabei helfen, unterschiedliche Tampenpositionen auf beiden Seiten reproduzierbar zu machen.

    Mit meinem Maßstab auf den Gabeln bin ich recht glücklich, weil ich noch dabei bin, für die verschiedenen Kombinationen (Segel, Finnen, etc.) die für mich perfekte Position zu finden. Ich schreibe einfach nach Ende jeder Session kurz auf, was die zu diesem Zeitpunkt für mich beste Position war (Tampenposition, gefahrene Finne, Mastfußposition, Gabelbaumhöhe, Schlaufenstellung, Einstellungen an der Power XT, ggf. auftretende Probleme) und habe dann, wenn ich das nächste Mal mit der gleichen Zusammenstellung aufs Wasser gehe, erst mal eine ganz gute Grundeinstellung, um die Session zu beginnen (und dann während der Session weiter zu verfeinern und am Ende wieder ggf. die neuen gefundenen, verbesserten Einstellungen zu notieren).

    Bevor ich das gemacht habe, hatte ich doch oft schon nach ein paar Metern gemerkt, dass etwa die Tampen überhaupt nicht passen, Gabelbaumhöhe blöd ist, Maßfussposition Probleme macht.

    Ich fliege eh noch oft genug ins Wasser, wenn ich dann nicht noch ständig absteigen muß, um erst mal eine passende, surfbare Grundeinstellung zu finden, bin ich schon glücklich :-) (je kälter das Wasser desto glücklicher), kann also Markierungen & Notizen für Anfänger*innen & Aufsteiger*innen sehr empfehlen. Und gerade als Anfänger*innen und Aufsteiger*innen sind wir doch im Material oft eher noch begrenzt, im Unterschied zu Surfer*innen die schon seit vielen Jahren auf dem Wasser sind (bei mir: 2 Gabeln für 4 Segel, 1 Power XT für 3 Segel, etc.).

    Ich habe mir an meine - alten und räudigen - Gabeln einen Maßstab draufgemalt. Hilft mir - als Anfänger/ Aufsteiger - beim Einstellen der Tampen doch sehr, fahre auch mit 2 Gabelbäumen 4 verschiedene Segel, und ich finde es auch praktisch um die Tampen auf beiden Seiten in der jeweils wirklich gleichen Position zu haben. Um entspannt zu gleiten brauche ich auch die Tampen weiter hinten als beim Dümpeln, und so kann ich mir nach meinen Notizen immer gleich die passenden Gleit-Eintstellungen für die Tampen für das jeweilige Segel grob einstellen, bevor ich aufs Wasser gehe. Mag sein dass das mit mehr Erfahrung von selbst passiert, aber für Anfänger*innen kann das vielleicht schon sinnvoll sein.


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    Eine Frage hätte ich noch, vielleicht weiß ja der eine oder die andere Bescheid.

    Für mein neues Segel (aus 2018, aber neu) verspricht North 5 Jahre Garantie ab Kaufdatum (so die beigelegte North Broschüre). Die angegebene Homepage zum Eintragen des Kaufes ist aber komplett offline, offensichtlich wegen dieser Verschiebungen bzw. - temporären - Aufgabe der Marke North.

    Weiss wer was am besten tun? Einfach das Segel bei Duotone registrieren (https://www.duotonesports.com/…us/warranty-registration/)? Habe Duotone angeschrieben, aber keine Antwort bisher.

    Danke Euch,

    David

    t36: Ich finde das echt schwierig, und ich glaube der Diskussion auch nicht hilfreich, hier kritische Kommentare etwa zur Pharmaindustrie damit abzuwatschen, es hätte ja nichts mit dem Thema Surf Industrie zu tun, aber selbst - wie ich finde - reichlich pauschale Aussagen etwa über "esoterischen Quatsch bei deutschen Hebammen" zu tätigen. Der direkte Bezug zur Surfindustrie aller Deiner Kommentare bliebe noch zu belegen.


    Ich denke auch nicht, dass ich hier (u.a. auch als Krankenpfleger), wenn ich etwa die zwiespältige Rolle der Pharmaindustrie thematisiere, hier "wohlfeiles pseudo antikapitalistisches Geschwätz" von mir gebe. Es handelt sich auch nicht um "hypermoralisches Geschwätz" (der Begriff Geschwätz scheint es Dir ja angetan zu haben), sondern um eine, wie ich denke absolut notwendige Auseinandersetzung mit verschiedenen Widersprüchen.


    Das will ich mir auf jeden Fall nicht länger antun, ich bin draußen. Gute Diskussion Euch noch.

    t36: Die Frage ist berechtigt. Dies gilt aber vielleicht auch für andere der bald 10.000 Beiträge in diesem Thread?


    Wer sich mit Covid, Impfstoffen, Skepsis etc. ernsthaft auseinandersetzen möchte, kommt um die Rolle der Pharma-Konzerne wohl nicht rum.


    Um Dich direkt mal selbst zu zitieren:

    Quote

    30% der deutschen Hebammen stehen auf esoterischen Quatsch oder Zauberzuckerpillen (aka Homöopathie) und verkaufen diesen Unfug an die Mütter, die sie betreuen nach der Geburt

    Wo genau siehst Du hier mehr Zusammenhang mit der Surfindustrie?

    Quote

    "Gleichzeitig sind Pharmakonzerne natürlich nicht im Geringsten daran interessiert, per se Leben zu retten; Profitinteresse steht hier auch ganz vorne."


    Wieviel verdienen die denn noch an Verstorbenen??

    Der Pharmakonzern Bayer verdient beispielsweise prächtig am Export stark gesundheitsschädliicher und oft tödlicher Pestizide, die in Europa verboten sind. https://www.fr.de/wirtschaft/b…port-afrika-91127688.html, https://www.ngo-online.de/2004/03/16/indien/, ...

    Ich finde hier doch einiges etwas zu pauschal, etwa wenn es um das Verhältnis "alternativer" zu "konventioneller" Medizin geht. Entscheidende Frage wäre für mich, wie verschiedene Ansätze gut in EInklang gebracht werden könnten. Dass im deutschen Gesundheitswesen vieles besser laufen könnte, darüber sind wir uns wohl einig. Ich habe schon Leute erlebt, die an einem an sich konventionell gut behandelbaren Krebs gestorben sind, weil sie auf hochdosierte Vitamine statt auf Chemo gesetzt haben. Und andere Leute, die operiert wurden, wo wahrscheinlich ne gute Physiotherapie bessere Resultate gebracht hätte.

    Ich glaube überhaupt nicht an den ganzen Homöopathie Kram. Dumm nur, dass das teilweise bei mir hervorragend wirkt. Und die Entwicklung alternativer Geburtsmedizin, Geburtshäuser etc., hat u.a. auch dazu geführt dass sich in den klassischen Geburtsstationen in den Krankenhäusern vieles zum Guten geändert hat.

    Ich denke die Impfung gegen Corona ist enorm wichtig und funktioniert. Gleichzeitig sind Pharmakonzerne natürlich nicht im Geringsten daran interessiert, per se Leben zu retten; Profitinteresse steht hier auch ganz vorne.

    Dass es auch viele Krankenpfleger*innen gibt, die sich nicht impfen lassen, mag auf den ersten Blick unverständlich erscheinen. Gleichzeitig ist das wohl eine der Berufsgruppen, in denen am meisten (noch) geraucht wird; wider besseres Wissen und tägliche Anschauung. Es ist nicht immer so rational.


    Ich denke, es geht um eine grundlegende Vertrauenskrise in Bezug auf Institutionen, Parteien, Staat. Und dieses grundsätzliche Mißtrauen ist erst mal auch nicht unberechtigt. Frage für mich wäre, wie aus diesem Mißtrauen etwas Gutes entstehen könnte - und nicht diese widerliche Melange, die es etwa jetzt in Rotterdam und in Wien zu besichtigen gab.


    In Berlin gibt es übrigens jetzt voraussichtlich wirklich ganz gute Verbesserungen u.a. für das Personal von Vivantes (großer senatseigener Gesundheitskonzern) und Charité. Diese Verbesserung resultieren aber nicht aus staatlichen Vorgaben, sondern auf einer massiven, streik- und protestwilligen Bewegung der Krankenhausbeschäftigten.


    Am nächsten Sonntag wird in der Schweiz über eine Pflegeinitiative abgestimmt, die die Verhältnisse der Beschäftigten deutlich verbessern könnte. Auch hier von unten organisiert, und gegen den erklärten Widerstand der herrschenden Parteien.


    Es ist komplex. Ich mache jetzt den Job als Krankenpfleger auch schon bald 20 Jahre - und weiss nicht wie lange ich mir das noch antun werde.

    Ich verkaufe mein Gun Future 8.1, so weit ich weiss von 2013 (Luff 204, Boom 217, https://issuu.com/gunsails/doc…sails_2013_german_version Seite 21). Habe das Segel selbst im Juni 2021 für 80 Euro gebraucht gekauft, jetzt Verkauf für 60 Euro. Segel ist gut erhalten, kleinere Stellen sind geflickt (siehe Fotos).

    Einen älteren Gun Mast 465 cm Länge C30 gibts gerne umsonst dazu, eine passende 45er Verlängerung für 25 Euro. Bin das Segel im Sommer gerne gefahren, jetzt Verkauf wegen Umstieg auf 2 Cam Segel. Segel ist eigentlich für 490er Mast, funktioniert aber auch mit dem 465er und entsprechender Verlängerung; im Low Wind Trimm brauchts einen kleinen Ruck, damit die Latten rotieren. Nur Abholung in Berlin.



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    Das Forum scheint sich ja (fast) einig zu sein: 47 bzw. 48 cm ist für ein 72er Board zu groß.

    Ich kann mir aber auch schwer vorstellen, dass Starboard da nicht ausgiebig getestet hat, bevor es den 2006er Carve 133 mit der 48er Serienfinne (und nicht etwa mit einer z.B. 44er) ausgeliefert hat.

    Ich werde Euch berichten, wie es mir mit der 47er Slalom Finne ergeht. Dass der allergrößte Teil der Spin out Probleme auf mangelndes Fahrkönnen zurückzuführen ist, sehe ich auch so.

    Danke Euch für die Einschätzungen!

    @peteressen: Natürlich ist das letzten Endes individuell. Ich denke aber, gerade für Anfänger*innnen und Aufsteiger*innen könnten so allgemeine Tendenzen - wenn das, dann das - doch vielleicht etwas hilfreich sein. Wenn es so allgemeine Tendenzen nicht gibt, wäre das auch eine sinnvolle Info für uns die wir noch nicht so erfahren sind :-)

    Ja, kompliziert auf jeden Fall :-)

    Aber vielleicht einfacher, mal eine gebrauchte Finne zu kaufen, zu probieren und dann ggf. zu behalten oder wieder zu verkaufen, als wenn es um ein Board oder Segel geht :-) Und wie wichtig die passende Finne im Gesamt-Setup ist, wird ja auch hier im Forum immer wieder betont :-)