Posts by heng_luhs

    Danke für die Rückmeldung zu deinem Urlaub. Was ich aber nicht verstehe, ist der Umstand, dass ihr bei der Station zwar "genügend Auswahl" und "gutes Material" hattet, aber auf der anderen Seite "mit größerem Material auch mehr surfen" hättet können. Hat die Station kein großes Material, oder wolltet ihr das nicht fahren (weil z.B. zu unhandlich)?

    Moin zusammen,

    weiß jemand, ob derzeit (d.h. in Coronazeiten) das Surfen am Steinhuder Meer möglich ist? Vor ein paar Wochen hieß es, dass einzelne Strandabschnitte (z.B. Mardorf Weiße Düne oder Steinhude) gesperrt seien, und somit theoretisch dort auch kein Surfer aufs Wasser kommt. In den nächsten Tagen ist schöner Ostwind angesagt, und um auf gut Glück Urlaub zu nehmen und hin zu fahren, ist der Weg zu weit bzw. das Risiko zu hoch. Wäre schön, wenn mich jemand hier (belastbar) aufklären könnte.

    Danke vorab,

    hengluhs

    Und wichtig ist auch, dass man die Querstreben abpolstert (so wie auf den Bildern vom roten Bollerwagen). Denn ansonsten kann es passieren, wenn man viel Gerödel oben drauf packt und die Gurte ordentlich stramm zieht, dass man sich Dellen ins unterste Board macht - wenn die Gurte zu locker sind, ist es zwar boardschonend, aber dafür rutscht einem dann alles bei etwas längeren Transporten auf unebenem Untergrund schnell mal runter. Deswegen lieber gut polstern!

    Ich hätte da einen Tipp zum Kontakteknüpfen (und erheblichem Lernfortschritt):

    Ich habe bei beidem sehr gute Erfahrungen mit den Learnivals eines bekannten Surfreiseanbieters gemacht. Ich bin über einige Jahre im Herbst und Frühjahr nach Alacati und Dahab gefahren, und bereits beim 2. Mal habe ich einige bekannte Gesichter vom 1. Mal gesehen, und ab da habe ich dann die Teilnehmer näher kennengelernt, die bei mir in der Nähe gewohnt haben, so dass man auch nach dem Urlaub Kontakt gehalten und sich zum Surfen verabredet hat, und dann auch in den gemeinsamen Surfurlaub in DK gefahren ist. Daraus ist eine richtige Clique geworden, die über einige Jahre enge Kontakte gepflegt hat, Männlein wie Weiblein, und nur die allseitige Familiengründung hat dazu geführt, dass es in den letzten Jahren etwas weniger geworden ist.

    Wenn man also wirklich Probleme hat, mit anderen Surfern in Kontakt zu kommen, dann würde ich empfehlen, einen solchen Urlaub auszuprobieren. Abgesehen davon, dass die Lernfortschritte richtig gut waren und es für mich insgesamt super Urlaube waren.

    Mal zurück zum ursprünglichen Thema und ein Beitrag aus Sicht eines Verkehrsplaners: was bei den ganzen Diskussionen um Tempolimit wirklich nie erwähnt wird, m.E. aber eine ganz entscheidende Rolle spielen sollte, ist der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit einer Straße. Auf deutsch: wenn alle Autos ein möglichst einheitliches Tempo fahren, dann können mehr Autos einen Straßenabschnitt passieren als wenn man sehr große Geschwindigkeitsunterschiede hat. Die Leistungsfähigkeit einer Autobahn (= Durchsatz) ist bei ca. 80 km/h am größten (man muss zur Geschwindigkeit noch den erforderlichen Abstand der Autos zueinander berücksichtigen, der bei niedrigeren Geschwindigkeiten natürlich geringer ist), wobei man da unterstellt, dass alle den gesetzlichen Sicherheitsabstand einhalten. Da dieser im realen Leben aber ständig unterschritten wird, ist de facto die Leistungsfähigkeit wahrscheinlich irgendwo zwischen 100 und 120 km/h am größten. D.h. wenn alle einheitlich 120 fahren würden, würden viel mehr Autos auf die Autobahn passen, es gäbe weniger Überholmanöver, man hätte aufgrund des homogenen Verkehrsflusses viel weniger Staus und würde in Summe schneller an sein Ziel kommen als heute, ganz zu schweigen vom verminderten Unfallrisiko. Würde auch bedeuten, dass wir auf vielen Autobahnabschnitten mit den vorhandenen Fahrspuren den heutigen Verkehr ohne Staus abwickeln könnten und nicht ständig über einen weiteren Ausbau der Autobahnen nachdenken müssten, was uns dann als Steuerzahler auch weniger Geld kosten würde. Es wäre also schon ein großer Fortschritt, wenn alle PKW nur 120 fahren würden, wobei dann immer noch die Laster abfallen würden. Ganz homogen mit Tempo 90 wird aber mangels Durchsetzbarkeit wohl unerreichbar bleiben - sieht man ja auch an der hier im Forum vertretenen Zahl der Schnellfahrer. Just my 2 cents.

    Der Thread ist ja auch für Nichtwisser und Amateure wie mich ganz interessant zu lesen. Was ich allerdings ziemlich besch...eiden finde, ist mit welcher Häme dem TE begegnet wird, nur weil er es mit einem alten vorhandenen Mast versuchen will, der aus seiner Sicht und nach mehrmaligem Probieren ausreichend passt. Er hat ja nie behauptet, dass der Mast der ideale ist und besser als der Mast, der von Loftsails für das Segel empfohlen wurde. Dass dann hier aber dermaßen auf ihn eingeschlagen wird, finde ich als Unbeteiligter und - zugegebenermaßen - Laie doch ziemlich erschreckend. Da hätte ich mir von den Vielschreibern hier einen anderen Umgangston erhofft.

    Ich kann dir die Learnivals von surf&action nur empfehlen. Hat meinem Fahrkönnen sehr gut getan. Normalerweise bekommst du da 4 h Unterricht pro Tag, 2 vormittags und 2 nachmittags. Bist zwar immer in einer Gruppe, aber auch das macht m.E. mehr Spaß als wenn man immer nur alleine übt. Außerdem bringt es etwas, sich andere Fahrer beim Lernen eines Manövers anzuschauen, an dem man selbst gerade übt. Das wird dann auch mit Videoanalysen unterstützt. Wenn du also wirklich vorankommen willst, dann zieh so was mal in Betracht. Netter Nebeneffekt: man findet Surffreunde, mit denen man sich auch außerhalb des Urlaubs trifft oder mal in der Heimat zusammen aufs Wasser geht.

    Genau die meine ich. Sind die Parkplätze für die Bewohner des Wochenendgebiets bzw. Tagesstrandgäste. Man kann sich aber dort genausogut hinstellen um aufs Pötenitzer Wiek raus zu gehen. Sind leider an schönen Tagen (d.h. Wochenendtagen mit gutem Strandwetter) ziemlich schnell voll. Aber meistens beissen sich ja Strand- und Surfwetter, so dass bei reichlich Wind zum Surfen eher weniger Badegäste da sein sollten.

    Ja, die Halbinsel entwickelt sich gerade ziemlich heftig. Vorne an der Waterfront wird ganz viel gebaut, und wenn es mal fertig ist, ist es bestimmt ganz schick (und zieht dann auch die entsprechende Klientel an). Aber wohl eher Segler, als Surfer ist man da mehr so der Exot. Und einen großen Edeka-Supermarkt gibt's jetzt auch; muss man nicht mehr extra nach Dassow zum Einkaufen fahren.

    So, war doch nicht so mau wie erwartet. Bei südlichem bis südwestlichem Wind kann man recht gut auf dem Pötenitzer Wiek fahren, ist zwar Naturschutzgebiet, heißt aber nur, dass man eben nur an wenigen Stellen anlanden bzw. aufs Wasser gehen kann. Direkt vor den Parkplätzen auf dem Priwall ist es erlaubt und geht ganz gut. Laut Aussage von nem Local gibts da keine Probleme mit der Wapo. Das Wasser ist auch tief genug zum Foilen (hab’s selbst gesehen).

    Bei öst- bis nördlichem Wind geht man auf die Ostsee am Ende des Badestrands. Dort ist der Abstand zur Fahrrinne auch ausreichend groß. Problem ist da nur, dass die Entfernung zum Parkplatz ziemlich groß ist, d.h. es empfiehlt sich ein Surfwägelchen um hin zu kommen.

    Fazit: Der Priwall ist durchaus surfbar.

    Grüße,

    Heng_luhs

    Moin,

    werde über Himmelfahrt mit family nach Priwall (Ortsteil von Travemünde, aber auf der anderen Seite der Trave) fahren und habe vor, mein Surfgerödel mitzunehmen. Weiß jemand, wo man da gut aufs Wasser kommt (Ostsee oder Pötenitzer Wiek)? Gibt es irgendetwas, was man als Ortsfremder beachten muss? Kann ich auf der Pötenitzer Wiek meine Kinder schulen, weil Stehrevier?

    Danke vorab für alle hilfreichen Antworten!

    Hengluhs

    Moin zusammen,

    hab den Thread gerade erst gesehen. Kann die Eindrücke von Kaktus nur vollauf bestätigen. Ich war im Mai 2017 dort (heißt übrigens TUI Magic Life Plimmiri) und auch ziemlich angetan. Das Material ist ok, ein paar größere Segel wären ganz schön (bei mir war noch 6,4 das größte), aber der Wind hat auch dafür häufig genug gereicht, und das, obwohl wir während einer eher kühleren Periode mit wenig Wind da waren. Das Tolle daran ist, dass der Rest der Familie im Magic Life genug Abwechslung geboten bekommt (Kinderbetreuung, Fitnesskurse, Tennis, Fußball, Mountainbike-Touren, etc.), so dass der Familienvater kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er sich am Nachmittag mal 2 Std. Surfen gönnt. Und der Surf-Verleih ist komplett inklusive (sofern man seinen Surfschein dabei hat, anderenfalls muss man ihn halt dort machen), und es gibt allenfalls nur noch 2 - 3 Mitsurfer. Mehr als die Badehose muss man nicht mitbringen, Neos, Schuhe, Trapeze ist alles vorhanden.

    Ich durfte sogar ausprobieren, wie gut und schnell die Rettung funktioniert, weil mir just bei der Halse am entfernten Ende der Bucht in ca. 1 km Entfernung von der Station der Mastfußzapfen abgerissen ist, und ich gar nicht so schnell gucken bzw. schwimmen konnte, wie das Brett durch den ablandigen Wind abgetrieben ist. Hat aber nur 5 min. gedauert, bis die von der Station gepeilt hatten, dass da was nicht stimmte und ein segel- und besatzungsloses Brett abtrieb, und sofort das Motorboot geschickt haben. Die mussten mich zwar noch ein wenig suchen, aber nach insgesamt 10 min. Schwimmen und Winken haben sie mich dann rausgefischt. Auch wenn nur wenige Surfer auf dem Wasser sind, muss man also keine Angst haben und steht unter ständiger Beobachtung.

    Prasonisi ist wirklich nicht so weit (20 min mit dem Auto), aber da bläst es noch mal deutlich stärker, und bei 8 Windstärken hat man m.E. weder auf der linken noch auf der rechten Seite der Landzunge viel Spaß. Als ich da war, hat es mich jedenfalls nicht gereizt, da rauszugehen, und ich fand das Revier beim Magic Life doch deutlich entspannter.

    Ansonsten ist das Hotel mitten im Niemandsland, drumherum ist quasi nichts. Entweder bleibt man die ganze Zeit im Club, oder man mietet sich halt ein Auto und sieht dann auch ein bisschen was von der Insel. Das Preisniveau der Magic Life Hotels ist natürlich auch nicht ohne, vor allem wenn man auf die Ferien angewiesen ist. Sind aber auch wirklich gut. Also nicht so wirklich etwas für den kleinen Geldbeutel. In Prasonisi nehmen sie es allerdings auch von den Lebenden, trotz großer Konkurrenz sind die Verleihpreise deftig.

    Grüße,

    hengluhs

    Moin,

    wie auf der Website zu lesen ist, wird die Station von Chris Schill ab sofort von neuen Inhabern geführt; angeblich hat er verkauft. Weiß jemand warum, oder wer die neuen Besitzer sind? Die neue Website, auf die verwiesen wird, ist bislang noch wenig informativ und weist z.B. auch keine Preise fürs Mietmaterial auf. Ich bin gespannt, wie es weitergeht; Chris und Elke haben doch sehr viel zum Wohlfühlen an der Station beigetragen.

    Grüße,

    hengluhs

    Jetzt habe ich mich tatsächlich durch 11 Seiten dieses Threads durchgekämpft und die ganze Diskussion verfolgt. Ich bin Freizeitsurfer mit gelegentlichem Interesse an den Ergebnissen der Worlcups. Leider hat der Thread und die Geschichte dahinter auf mich nur die eine Wirkung: es wirkt abstoßend und führt dazu, dass ich mich mit der Organisation PWA und ihrem Getue überhaupt nicht mehr identifizieren kann. Die ganze Industrie kann mir den Buckel runterrutschen; so lange mein überwiegend 10 Jahre altes Material noch hält, wird denen kein Geld in den Rachen geworfen. Kein Wunder, dass Windsurfen gegenüber anderen Sportarten immer mehr an Bedeutung verliert, wenn solche Grabenkämpfe ausgetragen werden! Da mögen die Matadore noch so verdient und noch so lange im Geschäft sein und was weiß ich für tolle Erfolge aufweisen; das Bild was sie hier für einen Außenstehenden abgeben, ist ziemlich bescheiden. Wenn nicht sämtliche Aktive in der Branche an einem Strang ziehen, wird das Windsurfen niemals mehr aus seiner Nische hervor kommen. Im Moment fehlt mir der Glaube, dass sich an dem gefühlt seit Jahrzehnten bestehenden Abwärtstrend irgendwann noch mal etwas ändert.
    Sorry wg. des Pessimismus!
    Grüße,
    Hengluhs

    Hallo Volo,
    wenn du zeitlich flexibel bist, dann empfehle ich dir das Learnival von Surf&Action in Alacati in der Türkei Anfang Oktober. Da lernst du jede Menge Gleichgesinnte kennen, bekommst sehr guten Surfunterricht auf sehr gutem Material, bei dem du auf jeder Könnensstufe viel lernst, und kriegst auch noch ein Abendprogramm geboten. Altersmäßig geht es da auch quer durch den Gemüsegarten, so dass für jeden was dabei sein sollte. Wind- und Temperaturmäßig habe ich bei diversen Teilnahmen fast immer Glück gehabt, auch wenn der Meltemi dann nicht mehr so zuverlässig wie im Sommer bläst. Surf&Action sitzen in bzw. bei München, kannst dich also auch mal direkt vor Ort im Büro informieren. Was die Unterkunft angeht, würde ich das Hotel Ileri empfehlen. Ist zwar einfach, aber dort ist die Mehrzahl der Kursteilnehmer und die Trainer untergebracht, und somit der Mittelpunkt des sozialen Lebens. Die Abende an der Bar sind legendär!
    Auf jeden Fall viel Spaß in der Türkei!
    Grüße,
    heng_luhs

    Hallo Hias,
    der Vorteil von Mistral ist m.E. das Restaurant, nachteilig empfand ich dass, als ich vor vier Jahren dort war, dass die Windverhältnisse beim Starten in der Gun Bay etwas schwach sind und man die ersten Meter "rauseiert" bzw. die letzten "reineiert". Ich habe dann fast immer Höhe gezogen und bin in die Paradise Bay rüber. Bei Chris Schills Station hatte ich den Eindruck, dass man vom Ufer weg voll im Wind ist und auch bis ans Ufer ran fahren kann. Der Wind ist schon einen Tick heftiger als in der Gun Bay. Dafür gibts bei Chris Schill eben nur ein sehr begrenztes Catering, die Station ist aber sehr familiär (war im September da) und die Leute sehr nett. Bei Mistral hat damals der Restaurantbetreiber für gute Stimmung gesorgt - der ist aber meines Wissens im Winter drauf bei einem Snowboardunfall ums Leben gekommen. Die Stationsleiterin bei Mistral und die anderen Surflehrer dort fand ich nicht so sympathisch.
    Der Weg vom Irini zu Mistral ist recht kurz (max. 3 min zu Fuß), vom Irini zu Chris Schill vielleicht 5 min länger.
    Die Lagune kann ich nicht empfehlen. Da sind nur sehr kurze Schläge möglich, es tummeln sich viele Anfänger oder Freestyler, denen im Zweifel dein Vorfahrtsrecht egal ist bzw. sie unbedingt direkt neben dir ihren neuesten Move landen müssen, und der Wind ist aufgrund der Flughafengebäude extrem böig. Da kannst du auf 20 m alles zwischen 3 und 8 Windstärken haben. Allerdings ist die Lagune in weiten Teilen stehtief, so dass sie sich anbietet, wenn man an Manövern feilen und nicht jedesmal wieder Kraft mit nem Wasserstart verbrauchen will. In der Gun und der Paradise Bay musst du halt bei einem Abgang immer schwimmen. Vom Irini läuft man in die Lagune etwa 10 min.
    Ich war damals bei Mistral in der Station, würde beim nächsten Urlaub aber zu Chris Schill gehen. Die Planet Station hatte kaum Kunden und war ziemlich stimmungslos. Im Irini war damals (war noch vor der Erweiterung) abends nichts los, so dass man ohne fahrbaren Untersatz sowieso entweder zu Mistral in die Kneipe oder ins Restaurant an der Lagune gegangen ist - da ist es dann auch egal, an welcher Station man tagsüber gesurft ist.
    Wenn man eine Woche Ballerwind mag und jeden Tag aufs Brett will, ist Karpathos genau richtig. Ansonsten bietet es sich an, zur Erkundung der Insel ein Auto oder mindestens einen Roller zu mieten. Kann man im Irini oder bei Chris Schill machen. Ohne fahrbaren Untersatz ist man auf die drei Buchten beschränkt und es bleibt einem nix anderes übrig, als sich aufs Surfen zu konzentrieren.
    Gruß,
    heng_luhs