Posts by Oppi

    Kombiniert ihr Neopren-Kapuze und Helm? Mein Winter-Neopren hat eine fix integrierte Kapuze - der Anzug funktioniert nicht, wenn man die Kapuze nicht überzieht. Wenn nun nebst Winter-Neo-Wetter auch noch knackige „Helm-Bedingungen„ herrschen (mit Foil etwas häufiger), dann müsste ich noch einen weiteren, etwas grösseren Helm haben, der über die Kapuze geht. Oder einen zweiten Winterneo, der keine Kapuze hat.

    Wie handhabt ihr das? Beknackte Frage? Zeit reif für den Sommer?


    Moin moin.


    Zwar kann ich mich nach wie vor nicht aufraffen, im Winter aufs Wasser zu gehen - auch wenn die Träume manchmal da sind - aber im späten Herbst oder im Frühjahr ist eine Haube auch oft sinnvoll.

    [...] Ich wechsle bei heftigen Bedingungen dafür aber auch früher auf den Helm, [...]

    Hinzu kommt, dass ich tatsächlich auch eher zu der Fraktion gehöre, die tendenziell früher einen Helm aufsetzt. Im Grunde schon ab oberen fünf, spätestens sechs Beaufort. Ausschlaggebend ist für mich immer, wie ruhig das Wasser noch ist.


    Ich habe einen 2. Helm.

    Mein "Sommerhelm" ist mir jedoch zu eng um eine Haube darunter zu ziehen und Versuche führten sogar zu Kopfschmerzen. Entsprechend habe ich mir letztes Jahr einen zweiten Helm zugelegt. Angenehmer Nebeneffekt: mein "Sommerhelm" ist wiederum so groß, dass er meiner Freundin mit Haube passt.


    Aus meiner Sicht ist der finanzielle Aufwand mehr als gerechtfertigt wenn es um die Gesundheit geht.


    Ein Helm ist auch immer eine sehr gute Halterung für eine Actioncam. ;)

    Vielen Dank Oppi für die detaillierten Ausführungen und fürs Nachmessen, und die Idee mit den Kabelkanälen werd ich im Hinterkopf behalten.


    Mit den Gurtdurchführungen habe ich dann wohl ein Problem - meine Träger sind nur 62cm auseinander auf Fixpunkten. Hab mir ein ähnliches Bag günstig aus den Kleinanzeigen bestellt - mal sehen was sich damit machen lässt.


    Auf den Plastikteilen der Dachträger steht übrigens Thule neben dem Mercedesstern - womöglich passt da Zubehör für die Thule Wingbar drauf...

    Naja...

    1. das sind jetzt nur die Maße meiner Tasche. Das Modell ist auch schon wieder etwas älter.
    2. selbst wenn die Maße identisch zu meiner Tasche wären, dann hättst Du an beiden Trägern einen Versatz von 4 cm.
    3. die Tasche hat den Vorteil, dass es "ein weiches" Konstrukt ist. Letztlich muss die Tasche so zu fixieren sein, dass sie bei Beuschleunigungen in alle vier Richtungen (auf zwei Achsen) fest sitzt. Wenn nun also die Gurte vorne, einen leichten Winkel nach hinten und die Gurte hinten einen leichten Winkel nach vorne annehmen, dann wirkt das der Beschleunigung (vorwärts und rückwärts) sogar noch besser entgegen, da hier kein Spiel mehr ist.
    4. Mit vollen Mastfächern (wenn nicht voll ausgeschöpft, vielleicht doch die Lösung mit den Kabelkanälen), sollte der Taschenboden hinreichend stabil sein, so dass trotz der minimal geringeren "Auflagefläche" (Abstand zwischen den Trägern) auch noch immer nichts schaukelt oder eine Hebelwirkung einsetzen kann.
      180 km/h sollte man damit sowieso nicht fahren. Mein alter Passat mit dem 1.9er TDI und 130 PS hatte auf der Autobahn ab 5 bis 6 Bft Gegenwind auch manchmal seine Mühe und Not überhaupt noch über die 120 km/h zu kommen.

    Ein regelmäßiger Blick über die Spiegel, ob noch alles Sitzt schadet sowieso nicht.


    Drücke die Daumen, dass es passt!

    Zur Zeit fahre ich einen Passat Variant. Die Dachträger befinden sich bei mir etwa auf Höhe der B- und kurz vor der C-Säule. Damit haben die Träger einen geschätzten Abstand von einem Meter. Die Öffnungen an der Tasche für die Gurtdurchführungen sind vermutlich 20 bis 25 cm breit. Dabei habe ich mit den Trägern etwa den engst-möglichen Abstant, bemessen an der Beschaffenheit der Tasche.

    Wenn ich dran denke, geh ich die Tage nach der Arbeit mal in den Keller und mess mal nach.

    Gesagt getan: bei dieser Tasche ist es beispielsweise so, dass der engste Abstand zwischen den Gurtdurchführungen 70 cm beträgt. Dem nach werden meine Dachträger irgendwo zwischen 70 und 80 cm auseinander sein. Wie gesgat völlig stabil.

    Hab in den sauren Apfel gebissen und mir die Originalträger von Mercedes bestellt. Die gefallen mir mit den abgerundeten Ecken besser als die überstehenden Träger von Thule &Co - auch wenn sie weniger Platz bieten mögen.

    [...]

    Insbesondere wenn ich auch das Lernboard mit 85er Breite auf dem Dach als unterstes Borad montiere steht die Ladung auf beiden Seiten etwas über. Wenn beides ordentlich gezurrt wurde, dann kontern sich die "Stapel" gegenseitig.

    [..]

    Was noch fehlt ist eine Tasche für Segel, Masten, Gabeln, Kleinzeug - da gibts ja eine unübersehbare Vielfalt auf dem Markt. Worauf sollte man da achten? Was ist notwendig, was überflüssig, was nice to have?


    Bei manchen Modellen kann man zB Segel- und Mastbereich trennen oder zusammenketten - macht das Sinn? Und manche Modelle bieten wohl extra Gurtdurchführungen, die über den Masten aber unter den Segeln durchlaufen - würde das auch mit meinem geringen Trägerabstand funktionieren?

    Moin.


    Inzwischen nutze ich die Dritte Segeltasche für bis zu funf Segel, drei Masten und zwei Gabeln. Die jetzige und die davor sind von Neil Pyrde. Wobei die vorgenannte Füllung auch das höchste der Gefühle ist. Die erste habe ich ungefähr 2004 gekauft.


    Alle meine Taschen waren bisher so beschaffen, dass die Kammern für Segel und Masten in einem Stück vernäht waren und dazwischen die Gurtdurchführung möglich war. Das hat den Vorteil, dass die Segel nicht durch die Gurte gestaucht werden.

    Ggf. muss man dann zum entladen der Masten die Gurte leicht lösen und schon kommt man an alles dran.

    Zwischenzeitlich hatte ich die drei Fächer für die Masten mit bearbeiteten 10x100er (oder so ähnlich) Kabelkanal ausgekleidet. Das hat dann den Vorteil, dass die Tasche in sich noch stabiler wurde und man nicht mal mehr die Gurte lösen musste um die Masten zu entnehmen.

    Allerdings kauft man sich hierbei doch etwas an Zusatzgewicht ein, was die Tasche bei voller Beladung unhandlich macht.


    Zur Zeit fahre ich einen Passat Variant. Die Dachträger befinden sich bei mir etwa auf Höhe der B- und kurz vor der C-Säule. Damit haben die Träger einen geschätzten Abstand von einem Meter. Die Öffnungen an der Tasche für die Gurtdurchführungen sind vermutlich 20 bis 25 cm breit. Dabei habe ich mit den Trägern etwa den engst-möglichen Abstant, bemessen an der Beschaffenheit der Tasche.

    Wenn ich dran denke, geh ich die Tage nach der Arbeit mal in den Keller und mess mal nach.


    Die Tasche an einem Stück gibt mir ein gutes Gefühl, da es alles sehr gut fixiert ist und dennoch das Material geschont wird. Ladungssicherung ist schon wichtig. Mit der Tasche auf dem Dach fahre ich dann gut und gerne 140 km/h. Und das seit Jahren ohne Probleme (vom Kraftstoffverbrauch abgesehen).


    Tipp: Die Gurte von Kanulock sind abschließbar und haben an den Außenkanten Stahlseile als Seele (da löst sich absolut nichts während der Fahrt). Die sind zwar je nach Länge relativ teuer, aber dafür auch so gut wie unkaputtbar.


    Wenn ich während der Saison routiniert bin, belade ich das ganze Auto (Boards und Tasche auf dem Dach) und das restliche Zubehör im Kofferraum in 30 min.

    [...]

    An der Ostsee kenne ich niemanden, der sein Segel in einer Plane lagert beim Pausieren.

    [...]

    Am Wulfener Hals hatten wir einen Campingnachbarn der tatsächlich extra Böcke hatte um sein Bord hoch zu lagern und das aufgeriggte Segel in einer Plane umschlagen hatte.


    Allerdings hat dieser besagte Nachbar dann seinen Bulli millimetergenau positioniert um den "Grenzverlauf" seines Stellplatzes zu begrenzen und um unbefugtes Betreten durch Nachbarn zu unterbinden. Das hinderte ihn dann allerdings nicht daran, das Rigg eines seiner Kumpels bei langem Fachgeschwafel direkt am Fenster unseres WoWa's aufzuriggen und Trimmtipps zu geben. Witziger Weise musste das auf der Fläche des, durch uns angemieteten Stellplatzes erfolgen. Bei ihm war kein Platz, da sein Bulli die wesentliche Fläche durch akkurates Parken belegte und der Rest mit seinem Rigg und der überdimensionierten Plane für sein Rigg belegt waren...


    Während des gesamten, verlängerten Wochenendes (fünf Tage vor Ort) war der Typ dann nicht ein einziges Mal auf dem Wasser. Stattdessen gabs schon ab Mittag Kölsch. :D


    Ansonsten lasse ich bei meinem Equipment die Pflege dann leider doch ganz schön schleifen. Dabei liegt das Material dannn auch schon mal ein Wochenende lang komplett aufgebaut neben dem Wohnwagen/der Ferienbude. Abgesehen davon, dass das Material mit der Zeit auch bei Ostsee-Brackwasser stumpf wird, hält es die ca. zehn Jahre, die ich es nun fahre und jetzt erst langsam austausche.

    Moin, bist Du zwischenzeitlich mit dem Segeltrimm weiter gekommen?

    Moinsen.

    Nee. Da es inzwischen schon so früh dunkel wird, kommt Windsurfen unter der Woche nicht mehr in Frage ohne das ich dafür frei mache.

    Am Wochenende sind die Wege weiter und bisher ergab es sich nicht mehr. Wenngleich ich letztes Wochenende mit nem Kumpel noch drüber sprach, ob wir an einem Wochenende nochmal los wollen, bin ich im Moment sehr skeptisch ob das dieses Jahr noch etwas wird...

    leider stimmen die Angaben nicht immer, die kannst du als Anhaltspunkt nehmen.

    Wenn du zum Beispiel die Gabelbaumlänge nimmst.

    Ist die Gabel in der Mitte passt es meistens. Fährst du die Gabel Höher dann hast du eine Diagonale, also musst du die Gabel etwas länger einstellen.

    Tatsächlich habe ich das teilweise auch schon bei meinen anderen NP Segeln festgestellt. So richtig nachvollziehen kann ich das jedoch nicht, sofern man tatsächlich alle Riggkomponenten vom selben Hersteller verwendet.

    Aber naja... Auch den Punkt, die Mastverlängerung nochmal eine Stellgröße länger einzustellen werde ich dann mal ausprobieren.

    Kann es sein, dass du die Lattenspannung massiv von den "Standardwerten" verändert hast? Ich habe den selben Gabelbaum, bei mir ist das Segel mit dem Trimm, der auf dem Segel angegeben ist, viiiel bauchiger und berührt beim Fahren sogar den Gabelbaum.

    Wenn das Segel steht oder anders herum liegen würde, liegt das Segel auch mehr oder weniger an der Gabel an. Das ist hier dann doch der Lage geschuldet.


    Aber je nach Latte, habe ich die Lattenspanner ggf. bis zu zwei Törns verstellt, ja.

    Sieht auch auf den Bildern vom 25.10. nicht gut aus. Rüdi kann ich da nur beipflichten.

    Vor ein paar Wochen habe ich mit meinem Kumpel sein neues 7,7er geriggt. Das sah nach meiner Erinnerung völlig anders aus. Vll.doch der Mast zu weich?

    Hm...


    Bei dem Mast würde ich eigentlich davon ausgehen, dass der passt.

    Laut NP soll das Segel sowohl auf einen 460er, als auch auf einen 490er Mast passen. Die Mastverlängerung habe ich bisher entsprechend der Angaben auf dem Segel eingestellt.


    Und wie man oben auf den Bilden sieht, ist da auch eigentlich kein Spielraum mehr, so lange ich mich an die Angaben auf dem Segel halte...

    Ich sehe auf den Bildern ein schlecht getrimmtes Segel mit falten in alle richtungen

    Ja, auf den Bildern vom 24.10. nehme ich an?! Oder gilt das Deiner Meinung nach auch für den Trimm gem. der Bilder vom 25.10.?

    Hier habe ich nochmal ordentlich nachgearbeitet und mir auch die Spannung der Segellatten mit mehr Ruhe angeschaut.


    In einem Trimvideo (von NP unterstützt) wird auch nochmal erklärt, wie man die Spannung an den Latten vornhemen sollte:

    • Im Bereich der Camber eher straffer
    • Im Breiech des LL eher softer

    Am Freitag hatte ich Post von der DGzRS in der Post mit einem Schreiben im Namen von Bernd Flessner:

    Es wurde um die kostenlose App "SafeTRX" der DGzRS geworben.

    Leider mit einem Formulierungsfokus auf KiteSurfer gerichtet.:D

    Gleichwohl scheint das eine sinnvolle Ergänzung zu sein, die man als Wassersportler durchaus mit am Spot haben sollte.

    [...]Für eine erhohte Sicherheit kann man gans einfach eine Wahtsapp function nutzen : "Ort teilen". Wan etwas passiert, ist ihre exacte Position bekannt bei alle beteiligte ![...]

    Die Idee finde ich an sich gar nicht schlecht.

    naja, wie weit draußen ist denn noch Empfang vom Handy ??? (Bezug Nordsee, die Binnenseen in NL werden wahrscheinlich Empfang haben)


    [...] Die Funktion hilft, jemanden zu finden, wenn er nicht nach Hause kommt. [...]


    Der Aspekt ist sicherlich richtig.
    Im Moment kann ich nicht sicher sagen, wie sich der Live-Standort bei Whatsapp verhält wenn vom Sender mangels Internetverbindung kein Update mehr versendet wird. In der Annahme, dass der zuletzt gültige Standort aber noch zu sehen ist, könnte es dennoch auch für eine notwendige Rettungsaktion ein wertvoller Ausgangspunkt sein um, mit ergänzenden Annahmen (zu denen die Profis durchaus im Stande sind), einen sinnvollen Suchradius (weiter) einzugrenzen.

    Und man teilt den Standort dann ja ggf. mit jemanden (bspw. dem Partner/der Partnerin zuhause) bei dem/der eine gewisse Erwartungshaltung vorherrscht, wann die Sportsession spätestens beendet sein wird.


    Die Idee an sich finde ich als eine einfache Maßnahme die man ohne Mehraufwand sofort umsetzen kann also gar nicht schlecht und werde da zukünftig mal drüber nachdenken.

    Mein Smartphone ist immer mit auf dem Wasser. Es könnte ja sein, dass der alles entscheidende Tweet über Twitter kommt... 8o



    [...]

    Daher gehe ich eigentlich nur mit Freunden surfen. Es macht zum einen mehr Spass und zum anderen habe ich schon sehr Respekt vor dem Wasser und den Strömungen.

    [...]

    Dem kann ich ansonsten nur beipflichten.

    Ergänzend trage ich ab gewissen Windstärken (ca. 5-6 Bft) einen Helm. Das reduziert zumindest schonmal das Risiko von Bewusstlosigkeit durch Schläge auf den Kopf (ungeschick führt zum Sturzt, ggf. im seichten Wasser und das Rigg kommt mit Mast voran zuerst hinterher...)

    Zu meinr Überraschung habe ich letzten Monat auf Fehmarn erstaunlich viele Windsurfer mit Helm beobachten können. Das war mir neu. Aber das ist hier auch Off-Topic.

    Zwar war unser Timing bei besagtem Wochenende im Verhältnis zur Windentwicklung schlecht, dennoch habe ich das V8 nochmal an zwei Tagen aufgeriggt und die Tipps und Anmerkungen versucht zu beherzigen.


    Erster Tag, mit Fokus auf Leichwindtrimm. Siehe auch die Bilder vom 24.10.
    Meine Eindrücke und Erkenntnisse:

    • Lose Leach (LL) grenzt nach meiner Meinung an der Minimum-Markierung im Segel
      Im Gespräch mit einem Leidenschfatsgenossen, wies der mich darauf hin, dass das LL noch außerhalb der Markierung sei
    • Ergo: meiner Meinung nach ist es schon eindreutig, wie man die LL-Kante im Segel erkennt; Gleichwohl gibt es offensichtlich Interpretationsspielraum
    • Bei Beachtung der Bilder, insbesondere vom Vorliek/Downhaul ist es natürlich unstrittig, dass der Rollenblock i. d. R. deutlich dichter an der Base sein sollte und der Trimmspielraum sich nicht über drei oder mehr Zentimeter ersteckt. Siehe aber auch voerhigen Punkt.
    • Fahr- bzw. Shiftverhalten: unverändert schlecht


    Ich hatte das gestern auch mit einem 8.7er V8 mit 490er X65 im Leichtwindtrimm. Min. LL und wenig Schothornspannung. Das Segel shiftet dann meist nur die ersten 90 bis 95 Prozent , die Camber rasten aber auf der neuen Seite erst ein, wenn ordentlich Winddruck ins Segel kommt oder man mit einem kräftigen Ruck nachhilft.

    Am zweiten Tag hab ich das Segel deutlich stärker durchgesetzt. Siehe die Bilder vom 25.10.

    • Zugegeben, das LL sieht hier sehr viel besser aus
    • Nach meinem Empfinden bewegt sich die LL-Kante hier allerdings schon deutlich im Trimbereich laut Markierung im Segel.
    • Fahr-/Shiftverhalten: siehe Zitat. Das kann ich weitestgehend teilen. Richtig zufrieden bin ich damit allerdings nicht.


    Irgendwie hatte ich an das Segel die Erwartung, dass es viel Weicher shiftet als der zehn Jahre ältere Vorgänger. Die Saison ist vss. für mich vorerst beendet. Um so mehr werde ich in der nächsten Saison gespannt sein wie sich das Segel bei einem ähnlich Trimm verhält, wenn merklich mehr Wind wirkt.


    Ein wichtiger Punkt war für mich jedoch erstmal sicher sein zu können, dass der verwendete Mast auch tatsächlich noch zum Segeldesign passt. Auch wenn ein 490er Mast sicherlich mit einer höheren Steifigkeit nochmal etwas mehr Leistung bringen würde, habe ich bisher nicht vor, den Mast zu tauschen. Das Handling (Shiftverhalten) ist mir an der Stelle aber schon wichtig, da es bei mir zu Unmut führt.

    Ich hatte das gestern auch mit einem 8.7er V8 mit 490er X65 im Leichtwindtrimm. Min. LL und wenig Schothornspannung. Das Segel shiftet dann meist nur die ersten 90 bis 95 Prozent , die Camber rasten aber auf der neuen Seite erst ein, wenn ordentlich Winddruck ins Segel kommt oder man mit einem kräftigen Ruck nachhilft.

    Moinsen,

    das hört sich sehr identisch zu dem an, wie sich das Segel bei mir verhält.


    Wir wollen nächstes Wochenende nochmal verlängert mit dem WoWa an die Ostsee. Mal gucken ob die CORONA-Politik das erlaubt.

    Gesetzt dem Falle, werde ich das Segel mit oder ohne geeignetem Wind nochmal aufbauen und mir das mal in Ruhe anschauen.

    Was kostet der Spass?

    Wie immer: Das kommt drauf an.


    Das Boot hat für eine Woche inkl. Endreinigung knapp 1.500,- € gekostet.


    Hinzu kamen ca. 160 ,- € für Diesel (Antrieb und Heizung).


    Weitere Betriebskosten können für Frischwasser und ggf. Entsorgung von Schwarzwasser (Toilettenabwässer) entstehen. Wobei diese kaum ins Gewicht zahlen (ich glaube in der Woche haben wir für zwei Personen einmal Wasser für 1,- € genommen. Das Boot hat einen 600l Diesel- und einen 600l Wassertank. Schwarzwasser konnten wir an einer soldarbetriebenen Umwelstation kostenlos abgeben.


    Ansonsten zahlt man in Yachthäfen in Abhängigkeit der Schiffslänge aktuell ca. 1,50 € / m. Die kann man aber z. B. umgehen indem man die oben beschriebenen Liegeplätze in der freien Natur wählt.


    Ggf. zahlt man in Yachthäfen auch für die Nutzung von Duschen.


    Auf den ersten Blick ist das kein günstiger Urlaub. In unserem Fall schon gar nicht, da wir ein Boot für sechs Personen mit nur einem zweiköpfigen Haushalt genutzt haben.


    Diese (führerscheinfreien) Motoryachten gibt es teilweise für bis zu zwölf Personen ausgebaut. Entsprechend günstiger wird es natürlich, wenn die Kosten durch mehrere Parteien geteilt werden können. Dann gehts eigentlich...


    Aus meiner Sicht kann man das Spiel i. V m. der Windsurferei natürlich nicht komplett ausreizen. Die begrenzende Größe werden die "Lagerflächen" an Oberdeck sein, wo man das ganze Equipment seefest verstauen können muss.

    Im übrigen hab ich nach früheren Erfahrungen lange nach einer kleveren Lösung gesucht um entsprechende Zurrpunkte auf den (meist) Stahlyachten für das Windsurfequipment zu setzen. Bisher war das seefeste Verzurren an Oberdeck immer eine gewisse Herausforderung.

    Die Lösung: Vakuumgriffe aus dem Transportbedarf! Diese kann man spurlos wieder lösen und haben eine ausreichende vertikale Zugkraft. Magnetische Lösungen bergen die Gefahr, dass man diese nicht so einfach wieder aufnehmen kann.


    Exemplarisch, hier einmal der Link zu dem Yachtcharterbetrieb bei dem wir waren. Die Zahl der Anbieter in den Niederlanden wirkt fast unendlich. Alternativ lohnt sich die Internetsuche einfach nach "Yachtcharter" und "Friesland" oder "Niederlande".

    Die Trimmpunkte im Segel sehe ich eher als groben Anhaltspunkt.

    Wir haben bei uns im Verein drei identische Segel, bei allen ist der Trimmpunkt auf den Segeln an anderer Stelle , Abweichung bis 4 cm

    Zwar würde ich erwarten, dass dem nicht so ist, aber i. V. m. ...

    Wenn Camber nicht gut auf die andere Seite rotieren dann liegt es meistens an zu wenig

    Downhaul.

    ...werde ich es auf jeden Fall nochmal checken.

    Auf Grund von Fingertrouble hier noch die Nachreiche weiterer Bilder...


    Inkl. kleinem Exkurs: Das Motiv des Wappen von Gaastra ;)

    Moinsen Surfgemeinde!


    Neben der großen Leidenschaft zum Windsurfen, bin ich auch beruflich stark mit der maritimen Umwelt verbändelt und hierzu affin. Und auch bevor ich mit der Windsurferei anfing, war ich durch jahrelange Urlaube auf Motoryachten in den Niederlanden schon mit dem Medium vertraut.


    Konkret haben wir schon seit meinem fünften Lebensahr in den Niederlanden Motoryachten gemietet und sind vorwiegend durch Friesland "getuckert".


    Das hat dann in mir schon lange das Bedürfnis geweckt, einen solchen Urlaub mit meiner größten Leidenschaft zu koppeln. In der Provinz Friesland und auch den angrenzenden Provinzen in den Niederlanden findet man eine große Seenlandschaft die (per Segel-/Motoryacht) befahrbar und durch Kanäle untereinander vernetzt sind. Zwar war es nicht der erste Anlauf einen Urlaub auf einer Motoryacht zu verbringen und das Windsurfequipment mitzuführen, allerdings bin ich diesen Herbst zum ersten Mal mit einer rein windsurf-affinen Crew gestartet. Leider hatten wir in der Woche kaum Wind, so dass wir nicht wirklich zum Windsurfen kamen.


    Trotzdem möchte ich meine Idee und anteilig einen Bericht zum Vorhaben loswerden. Vielleicht spricht es ja jemanden an:


    Die Komponenten

    • Die "Unterkunft"
      • In den Niederlanden darf man Motoryachten bis zu einer Länge von 15m und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ab 16 Jahren auch ohne Führerschein fahren. Inzwischen scheint es jedoch eine Vorschrift zu geben, die eine intensive Einweisungsfahrt für unerfahrene Skipper vorsieht.
      • Der Urlaub auf einer solchen Motoryacht (ggf. auch als Hausboot bezeichnet) ist ohne die "Komponente Windsurfen" ein extrem entschleunigender Urlaub. Man fährt nach Lust und Laune ggf. von Kleinstadt oder Dorf zum nächsten und das meist auf Routen, auf denen man oft nur 9 km/h oder auch nur 6 km/h schnell fahren darf.
      • Der Vorteil einer solchen Motoryacht im Vergleich zu einer Segelyacht ist, dass man an Oberdeck kaum störende Aufbauten hat die, die Lagerung des Windsurfequiment behindern.
        Man darf schließlich nicht vergessen, dass zu einer guten Seemannschaft (Fachsprache: gutes und sicheres Handling des Wasserfahrzeugs) auch stets ein seeklares Boot (u.a. das seefeste verzurren von losen Gegenständen die ggf. durch Seegang, Wind o. ä. ungewollt in Bewegung versetzt werden könnten) gehört.
      • Mietet man eine ausreichend große Yacht, kommt der Aspekt "vom Bett aufs Brett" mit allen Vorzügen in Gänze zum Tragen.
        In unserem Beispiel hatten wir ein Boot, welches 12,50 m lang, 4,00 m breit und für sechs plus zwei Schlafplätzen ausgebaut war. Inbesondere im Herbst besonders charmant - und in unserem Fall auch ausschlaggebend für die Wahl eines eher zu großen Bootes (wir waren nur zu zweit): das Boot verfügte auch über eine Dusche die auch tatsächlich den Namen verdient. So konnte auch ich mit 1,86m Körpergröße bequm an Bord duschen und musste nicht in die Sanitäreinrichttungen in Yachthäfen ausweichen. Darüber hinaus sind solche Boote i. d. R. so ausgestattet, dass man damit auch problemlos für mindestens eine Nacht in der freien Natur festmachen kann, ohne dass die Bordbatterie für die "Wohnelektrik" für eine ungewollte Romantik in dunkler Atmosphäre sorgt.
    • Das Fahrgebiet
      • Insbesondere "De Friese Meeren" sind Seen, die außerhalb der Fahrrinnen meist nicht tiefer als 1,50 m bis 2,00 m sind. Zudem sind die See meist so beschaffen, dass sich oftmals auch bei Windstärken größer 4 Bft. keine oder kaum Wellen aufbauen. Wenn, dann sind das meist Wellen für "Bump and jump" -Bedingungen. Ansonsten sind das hervorragende Flachwasser/Heizreviere.
      • Im Heegermeer findet man beispielsweise gleich drei kleine Inseln, die innerhalb der Insel kleine Hafenbecken haben, so dass man mit einem Boot sehr ruhig über nacht liegen kann und dennoch an der Außenseite gleich lossurfen kann. Man sucht sich dann einfach die ideale Seite der Insel je nach Windrichtung aus und legt los.
      • In Friesland gibt es eine Organisation "De Marrekriter", die sowohl entlang der Kanäle, aber auch rund um die Seen Anlegestellen unterhält, die man bis zu drei Nächte kostenlos anfahren und nutzen kann.
      • Kitesurfen ist in diesen Gewässern nur auf ausgewiesenen Wasserflächen erlaubt. Das Windsurfen ist nach meinem Kenntnisstand von diesem Verbot nicht betroffen.
      • Das befahren des Ijsselmeer ist allerdings oft von den Charterbetrieben ausgeschlossen oder wird nur erfahrnenen Skippern gestattet. Dieses ist zwar ein Mekka für Windsurfer, kann für Segel- und Motorboote aber schnell gefährlich werden.
        Das macht aber nichts: zwar kommt dann der Gedanke "Vom Brett aufs Brett" nicht ganz zum Tragen, aber man kann mit einem solchen Boot auch über Binnenwasserstraßen bis an die beliebten Orte fahren, an denen die bekannten Spots am Ijsselmmer liegen. Wie z. B. Stavoren oder Makkum. Zur Not muss dann eben doch der Surfwagen mit an Bord.

    Im Anhang findet Ihr noch ein paar Bilder die meine Gedanken verdeutlichen sollen.


    Viele Grüße und vielleicht auch viel Spaß beim Planen des nächsten Surfurlaubs mit oder ohne CORONA,

    Oppi

    Wenn Camber nicht gut auf die andere Seite rotieren dann liegt es meistens an zu wenig

    Downhaul.

    Das werde ich auf jeden Fall nochmal checken. Wobei es theoretisch nicht sein sollte, da - wie nachfolgend beschrieben - der Trimm sich innerhalb der Markierungen bewegt.

    [...]Ich gehe aber davon aus das die Falte vom LL im Topbereich zwischen den beiden aufgedruckten Trimmpunkten liegt?

    Soweit ich aber das auf Bild 2 erkennen kann geht das LL am Achterliek weit genug runter.

    Das sieht bei meinem V8 mit 8.7, Baujahr 2017 ähnlich aus.

    [...]

    Ja, bei dem Segel kann man ja fast nicht mehr falsch trimmen auf Grund der Trimmmarken. Also die Falte bewegte sich zwischen den beiden Punkten.


    Ganz wichtig aber auch: Neue Segel brauchen ein bisschen Zeit bis sie sich ein wenig eingeleiert haben. Dann wird auch die Camber Rotation besser.


    Bei meinem V8 rotiert eine Latte bei der Halse bei wenig Winddruck auch nicht ganz in die Entstellung. Das passiert erst bei höherem Winddruck oder nach kräftigen Ruck am Gabelbaum.

    Bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube bei meinem V8 war die Camber Rotation die ersten zwei, drei Surftage auch nicht so toll.

    Bin gespannt ob das Problem tatsächlich so simpel ist. Zwar bin ich skeptisch, ob ich dieses Jahr/diese Saison noch ausreichend Surftage zusammenbekomme, aber ich werde es beobachten und ggf. hier berichten.