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  3. franz s

Beiträge von franz s

  • Größtes sinnvolles Waveboard für 4.2 / 4.7

    • franz s
    • 30. September 2026 um 00:28
    Zitat von 1328tom

    Aber wenn ich mit einem Board unter 100l beim Windsurfen nach dem Arbeiten der Welle eine schnelle Wende fahre kann ich die in kritischen Momenten verkacken.

    ..wie ist die Quote bei der Halse? An den oben genannten Spots würde sich nach dem Wellenreiten nach Lee doch eher eine Halse zum sicheren Ausstieg anbieten, oder sehe ich das falsch?

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 29. September 2026 um 18:23
    Zitat von dominik49

    Ein chaotisches Wellenbild, insbesondere mit tw Reflexionen (von steilen Ufern, Mauern, Spundwänden oder aber dem Grund, wird mMn eher als Kabbel/Kabbelwelle bezeichnet,

    Windwellen eher als Chop. Chop kann auch geordnet bzw nicht chaotisch sein und sich nicht überlagern.

    Natürlich sind die Übergänge fließend.

    ... meinem Verständnis nach beschreiben Chop und Kabbel dasselbe Wellenphäomen. Vielleicht klingt der englische Begriff Chop für unsere Ohren marginal sanfter als Kabbel der deutschen Seemannssprache und ja es gibt sicher unterschiedliche Ausprägungen chaotischer Wellenmuster ... aber Chop == Kabbel ... imho.

    ... ein Wellenbild das von gegenlaufenden Wellen erzeugt wird, würde ich als Kreuzsee oder "Cross Sea" bezeichnen.

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 29. September 2026 um 12:26
    Zitat von Claudio
    Zitat von brillenboogie reloaded

    Naiv und unwissend, wie ich bin, konnte ich, bis heute, mit dem großen FW Board wunderbar springen und, zu allem Übefluss, nicht selten auch Wellen abreiten. Ne Menge Spaß hatte ich dabei. Ich wusste ja noch nicht, dass das gar nicht vorgesehen ist! 🫣

    Zitat von franz s
    Zitat von Claudio

    Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann (...) Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw...

    ... warum sollten Freewave Shapes mit "wavetauglichem" Volumen nicht "wavetauglich" sein?


    Moin,

    das ist natürlich jetzt wieder die höchst individuelle Perspektive meinerseits, die mir übrigens dann auch erst mithilfe von Posts wie denen von euch beiden bewusst wird und gefühlt um die Ohren fliegt... :S

    Für mich bedeutet "Abreiten": Ich fahre an einer brechenden (!) Welle einen Bottomturn und dann einen Cutback... und weil auch diesbezüglich, das beobachte ich regelmäßig in Südafrika zum Beispiel, die überwiegende Mehrheit was anderes darunter zu verstehen scheint: Der Bottomturn wird als solcher bezeichnet, weil man diesen Turn am Boden der Welle fährt! Anschließend fährt man die Welle wieder rauf... und dann den Cutback, was bedeutet, dass man am Wellenface einen Turn so fährt, dass man dann wieder "back", also dahin zurück fährt, wo man herkam. Bedeutet, man durchfährt beim Cutback mehr oder weniger, aber wenn möglich eine 180 Grad - Kurve.

    Wellen abreiten ist übrigens m.E. das koordinativ anspruchsvollste, was das Windsurfen zu bieten hat.

    Stones fährt das auf Weltklasse-Niveau in wohl den besten Brechern, die unser Planet zu bieten hat. Ich finde das Video (unten) sehr anschaulich, weil man mit Hilfe der Superzeitlupe gut nachvollziehen kann, was da abläuft und vielleicht auch Windsurfern, die das nicht kennen, ein wenig nachvollziehbar wird, was da den Reiz, die Faszination ausmacht. Aber auch, was das Board leisten können muss, im Turn. Das, was man da auf dem Video sieht, geht vom Prinzip (!) der Bewegungen her gesehen aber auch genauso gut in nur 2 Meter Wellen oder in gleich großen Brechern mit weniger Druck. Die Wellen in Fiji sind zugegebenermaßen schon außergewöhnlich!

    Auf Freewaveboards möchte ich Wellenritte wie diese aber auch schon in 2-Meter-Wellen nicht machen müssen. Das war die Intention meiner Aussage.

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    Aloha

    Claudio

    Alles anzeigen

    heyhey Claudio,

    mir ist klar, dass mit steigendem Fahrkönnen die Ansprüche ans Wellenreiten steigen und dass man für dezidiertes "down-the-line" Wavesailing und der damit verbundenen Hingabe an diese Spielart des Windsurfens natürlich auch zum optimalen Sportgerät greift. Die Realität von Gelegenheits Wellen Windsurfern in den näheren Gefielden (Mittelmeer, Ostsee und mit Einschränkungen auch Nordsee) schaut allerdings anders aus. Die Bedingungen hier sind meist "side on" bis "dead onshore" bei schwachen Wellen, die man überhaupt erst mit dem richtigen Einsatz von Segeldruck ansatzweise "top to bottom" nach lee abreiten kann. Für diesen Einsatz sind mEn Freewave Boards durchaus gut geeignet. Ich würde in diesen Bedingungen aus meiner Erfahrung und für meine Skills auch keine essentiellen Vorteile in der Verwendung von "echten" Waveboards erkennen ... kann mich natürlich täuschen.

    Es wurde weiter oben auch das wettkampftazgluche Duotone Ultra Wave FW Board angesprochen. Interessanterweise wird in einem aktuellen Werbevideo zwar der Einsatz in einem Wellenrevier gezeigt, das Abreiten von Wellen ist darun aber komplette Fehlanzeige ... denkt Duoton etwa, dass Wellenreiten die potentielle Käuferschicht vo FW Boards abschreckt? Un meinem Bekanntenkreis werden FW Boards zwar gerne im Flachwasser gefahren aber tatsächlich nie in Wellen eingesetzt ... das Thema Wave dürfte generel immer weniger aktive Windsurfer interessieren.

    Lg Franz

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 27. September 2026 um 10:56
    Zitat von Claudio

    Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann oder gut Springen kann. Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw...

    ... warum sollten Freewave Shapes mit "wavetauglichem" Volumen nicht "wavetauglich" sein?

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 24. September 2026 um 20:10

    Axel:

    das dürfte dein 2007er Sunset Slalom sein:

    Testwindsurf.com - F2 Sunset Slalom LTD 2007

    ... der "klassische" Tabou Rocket kommt da wohl heutzutage am nächsten ran.

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 24. September 2026 um 17:13
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?

    ... ja natürlich ist mir das aufgefallen ... auch der Abstand der vorderen Schlaufen zur Mastfußposition ist ungewöhnlich groß... musste deswegen auch die Gabel ca. 20cm höher anschlagen als normal, weil sonst der Trim nicht gepasst hätte.

    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

    Genaus ist es. Das lange Board dümpelt deutlich schneller als moderne Shortboards, kommt früh ins Gleiten wird dann aber nicht richtig schnell. Bei richtig viel Wind kann man das Board scheinbar grenzenlos und mühelos pushen und dann wird man auch relativ schnell.

    Irgendwie hätte ich Lust auf eine moderne Interpretation des Sunset Slaloms die sich bei moderaten Bedingungen auch etwas lebhafter anfühlten darf. Fahrkomfort und easy surfing wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger 😉.

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 24. September 2026 um 11:57

    ... bin nach Jahrzehnten wieder meinen alten Sunset Slalom 105 l 272/60 gefahren, fahre sonst meist FSW 85l. Der alte Shape hat sehr tiefe Doppelkonkaven die in einem ausgeprägten V am Heck münden. Der Scoop Rocker Verlauf dürfte keine flache Stelle haben.

    Es ist für mich nach all den Jahren unbegreiflich wie viel Kontrolle und Komfort der alte Shape im Chop bietet, wie fehlerverzeihend das Board im heftigsten Chop in der Halse liegt und wie leicht das Board dabei durchgleitet.

    Also ich kenne die modernen Freeride Boards (à la F-Cross) nicht, aber ich bin da voll bei Blinki, dass ein möglichst fehlerverzeihendes Freerideboard schon seine Berechtigung hat. Man sieht an den Flachwasser Revieren an den guten Tagen meist FSW und Wave Boards, womit viele Surfer im heftigen Chop fahrtechnisch und physisch überfordert sind, ohne die Vorteile der FSW Shapes (Agilität) nutzen zu können.

  • Finne für Strömungsreviere

    • franz s
    • 23. September 2026 um 17:34

    ... Achtung wenn hier der KI mitliest, findet das vlt. Nachahmer und dann fahren plötzlich alle bei 3.5er Wetter mit einer Formulaflosse. 😉

  • Trapeztampen Länge

    • franz s
    • 23. September 2026 um 13:49

    ... Sitztrapez ist mMn eindeutig bequemer ... eine echte Empfehlung für Leute mit Rücken- und/oder Hüftbeschwerden.

  • Trapeztampen Länge

    • franz s
    • 23. September 2026 um 13:47

    ... bin knapp 20 Jahre Trapeze mit hoher Hakenposition gefahren (Waist & Chest) und merke mit dem Sitztrapez keine Einschränkung im Bewegungsspielraum. Aufgrund längerer Tampen 28er statt 24er (24er war früher nicht unüblich) und tieferer Gabelposition klappt auch das Ein- und Aushängen im Dümpeln problemlos ... mit "normaler" Gabelposition ginge das aber definitiv nicht.

  • Trapeztampen Länge

    • franz s
    • 23. September 2026 um 10:09

    Ich fahre mit dem Freewave Setup 28er Tampen trotz Sitztrapez (geht auch in Welle) aber recht niedrigem Gabelbaum. Die Arme sind bei enger Griffhaltung schon gestreckt. Die Profis fahren heutzutage in der Welle meist deutlich längere Tampen, haben dabei aber eine andere Körperhaltung mit Oberkörper aufrecht und Gesäß abgesetzt. Ich kann in dieser Sitzhaltung für meinen Einsatzbereich keinen Vorteil erkennen. Trotz Sitztrapez gleicht mein Stance eher einer 7.

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 16. September 2026 um 22:25

    .. benötig man bei einem Board für die guten Tage, also am Meer bei richtig Wind wo es dann vlt. auch einmal rauer hergeht, noch einen Shotstart?

  • Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

    • franz s
    • 15. September 2026 um 11:25

    ... wielange sprechen wir eigentlich noch von Chop, bzw. ab welcher Höhe wird Chop zur Welle oder Düngung. Mit geignetem Gerät kann man Chop im Flachwasser noch Fullspeed niederbügeln. Bei 2m tiefen Wellentälern wie am Meer hilft das Board dabei nur noch bedingt. Da ist für mich als Normalsurfer vor allem eine andere Fahrweise gefragt. Also einfach deutlich langsamer gegen die Welle und ggf. mal bisschen Spass beim Springen und abreiten der Dünung.

  • Board rutschig - Standlack oder EVA-Pad?

    • franz s
    • 9. September 2026 um 12:26

    EVA Pads für die Schlaufenpositionen sind OK fürs ganze Board wäre mir das zu schwer. Nachrüst EVA Pads wie bspw. die von Handmade.de sind relativ rutschig. d.h. die benötigten mMn eine zusätzliche Oberflächenbehandlung ... also entweder Standlack oder eine raue Prägung.

  • Board rutschig - Standlack oder EVA-Pad?

    • franz s
    • 8. September 2026 um 16:37

    Surfwax würde ich nicht aufs Windsurfboard schmieren .. mir dem richtigen Standlack hält das auch dauerhaft. Zu Fertigprodukten wie Nautix kann ich nichts sagen.

  • Bmx und alle sonstigen Bike Abenteuer

    • franz s
    • 8. September 2026 um 09:32

    ... ich finde es bemerkenswert, sich mit BMX (o.ä.) neuen Herausforderungen zu stellen. BMX im Skatepark ist dabei sicher eine ziemliche Herausforderung für den Körper und die innere Angstbarriere.

  • warum mehrere Lagen GFK nicht wasserdicht?

    • franz s
    • 7. September 2026 um 14:35

    ... ich kann keine Empfehlung für eine bestimmte Marke abgeben. Ich habe mit den unterschiedlichsten Produkte gearbeitet und noch keine Unterschiede festgestellt ... No Name Produkte waren genauso gut verarbeitbar wie Markenprodukte. Wichtig ist nur, dass es sich um den dünnflüssigen Kleber handelt ... wird gelegentlic auch Classic gennant. Die Gel Variant ist für diese Reparatur nicht geeignet.

  • warum mehrere Lagen GFK nicht wasserdicht?

    • franz s
    • 7. September 2026 um 12:51

    In dem Witchcraft Video "Superglue board repair" (siehe #25) wird dünnflüssiger Supergle (SG) verwendet. Der größte Vorteil von SG ist die niedrige Viskosität und die Fähigkeit sich in engste Risse zu "saugen" und dann sofort zu härten. Da SG etwas Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit reicht) zum Härten benötigt, sind auch Reparaturen von leicht feuchten Laminaten möglich - z.B. für schnelle Reparatur zwischen Sessions.

    Stellen mit abgeplatzem Gelcoat und kleinen Rissen lassen sich damit schnell abdichten. Für eine saubere Reparatur würde ich SG aufbringen und etwaige Vertiefungen im Laminat mit geeigneten Füllstoffen (Microballoon) wieder schichtweise aufbauen (siehe #25). Durch die große Porosität des Füllstoffes härtet SG sofort aus. Um die Stelle wieder glatt zu bekommen, muss man halt schleifen. Mit Microballoons gefüllter SG lässt sich leicht schleifen.

  • warum mehrere Lagen GFK nicht wasserdicht?

    • franz s
    • 5. September 2026 um 11:39

    ... Superglue zu Reparatur 100% d'accord.

    Aber im konkreten Fall, der Undichtigkeit der gesamten Rails, kann ich mir eine Versiegelung mit Superkleber nicht vorstellen .

  • warum mehrere Lagen GFK nicht wasserdicht?

    • franz s
    • 4. September 2026 um 17:22
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Danach versiegeln wir das PVC noch mal mit eine spezielle, geheime sehr leichte Mischung die auch sehr fein ist.

    ... mit geschmolzenem mittelalten Gouda?

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