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Selbstbau: 230*58,5(Wave)

  • Burney
  • 22. März 2007 um 18:43
  • jussl
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    • 19. Oktober 2007 um 00:55
    • #41
    Zitat von robi

    Habe eigentlich noch gar nie ein Freestyleboard genau angeschaut, d.h. auf shape-spezifische Eigenheiten hin betrachtet. :redface: Würde aber vermuten, dass die Gleitfläche möglichst plan sein sollte. (in Querrichtung, d.h. keine Konkaven und auch nur minimal V) Gift für das Sliden dürften auch scharfe Kanten an den Rails sein..:rolleyes:
    Gruss
    Robi

    Das klingt sehr logisch, sag mal Bescheid wie deine Mühle fährt :D (wenns mal windig war...)

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    • 20. Oktober 2007 um 01:24
    • #42

    Für alle Interessierten mal das Werk eines englischen Shaperkollegen. :rolleyes:

    Ideal um in kürzester Zeit größere Mengen Spiegeleier zu braten.

    http://www.boards.co.uk/forum/forum_posts.asp?TID=17776&PN=1&TPN=6

  • jussl
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    • 20. Oktober 2007 um 02:23
    • #43

    Das ist ein Winterboard mit eingebauter Standheizung wenn die SOnne scheint :D
    Sieht geil aus, aber ist doch sicher sehr unpraktisch oder???

  • robi
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    • 20. Oktober 2007 um 10:57
    • #44
    Zitat von jussl

    Das ist ein Winterboard mit eingebauter Standheizung wenn die SOnne scheint :D
    Sieht geil aus, aber ist doch sicher sehr unpraktisch oder???

    Yep. Um ein schwarzes Sandwich-Board am Leben zu erhalten, gibt es nur drei Varianten:
    - Grundsätzlich nur bei bedecktem Himmel surfen gehen:(
    - Temperaturfestes Harz verwenden (Temperung bei 90°C :redface: )
    - Bei Sonnenschein Board erst im Wasser aus dem Bag pellen:tongue:
    Anfang der 90er-Jahre liess ein Kollege seinen ersten Sandwichbau beim Autolackierer hochglanz schwarz spritzen. (sah ganz ähnlich aus wie auf dem Bild:D). Nach kurzem Aufenthalt im Freien war black Beauty leider delamiert. Nach einem Sprung auf heimischem Gewässer (es war im April und die Wassertemperatur lag bei ca 4°) brach das Board mitten entzwei. Mein Kollege konnte schwimmend wenigstens das Rigg retten.

    Gruss
    Robi

  • jussl
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    • 20. Oktober 2007 um 11:22
    • #45

    Naja, verwendet mans als Deko :D

    Weißt du eigentlich was dran ist am Gerücht, dass Technora nicht so stabil ist wie Carbon???
    Find ich schon nen bisl komisch, dass JP vor zwei Jahren voll auf Technora steht und dieses Jahr damit Reklame macht, dass nur sie Carbonboards hätten :rolleyes:

  • robi
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    • 20. Oktober 2007 um 12:10
    • #46

    Keine Ahnung. Habe noch nie mit Technora gearbeitet. Zwei Statements hier:

    http://surfforum.oase.com/showthread.php?t=37072

    Gruss
    Robi

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    • 20. Oktober 2007 um 12:18
    • #47

    Technora ist ein Markenname für eine Aramidfaser, ebenso wie Kevlar. Die Aramidfasern heben sich besonders durch ihre Schlagfestigkeit hervor.

    Carbonfasern sind dagegen konkurrenzlos bei der Steifigkeit, aber sehr schlagempfindlich.

    In den Marketingabteilungen der Boardbrands sind die Faserarten momentan ein beliebtes Argument. In einem Promofilm wird behauptet, dass es Brands gibt, die mit schwarz eingefärbtem Harz lediglich einen Carboneffekt vortäuschen.

    Was wirklich drin ist in den Boards wissen am ehesten die Reparaturwerkstätten.

    Fred

  • jussl
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    • 20. Oktober 2007 um 13:28
    • #48
    Zitat von Fredstyles

    Technora ist ein Markenname für eine Aramidfaser, ebenso wie Kevlar. Die Aramidfasern heben sich besonders durch ihre Schlagfestigkeit hervor.


    Genau das hat mir letztens auch einer gesagt, dass die ganzen Technora-Boards reihenweise durchgebrochen wären in klitmöller (der ist da ständig, deswegen kann der das beurteilen wie viel da brechen).

    Zitat von Fredstyles


    Carbonfasern sind dagegen konkurrenzlos bei der Steifigkeit, aber sehr schlagempfindlich.


    Hab ich beim vergurkten Willy Skipper letztes Jahr gemerkt. Gleich mal nen fettes Loch reingetreten neben der Mastspur...

    Zitat von Fredstyles

    In den Marketingabteilungen der Boardbrands sind die Faserarten momentan ein beliebtes Argument. In einem Promofilm wird behauptet, dass es Brands gibt, die mit schwarz eingefärbtem Harz lediglich einen Carboneffekt vortäuschen.


    Denkst du an die gleiche Marke wie ich? :D


    Heißt eigentlich Double Sandwich zwangsweise, dass komplette Doppelsandwich verbaut ist? Kann ich mir kaum vorstellen :confused:

    Gruß, Jussl

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    • 20. Oktober 2007 um 15:30
    • #49
    Zitat von jussl

    Denkst du an die gleiche Marke wie ich? :D

    :D Ja, genau die!

    Doppelsandwich ist nicht unbedingt ein Qualitätsbegriff, sondern wiederum ein Fall für die Marketingstrategen. Siehe dazu die Ausführungen von Bouke http://www.witchcraft.nu/techinfocustom.php

    Meist liegt das Doppelsandwich nur in Teilbereichen. Am Bug wird gern damit gespart.

    Fred

  • jussl
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    • 20. Oktober 2007 um 16:40
    • #50
    Zitat von Fredstyles

    Doppelsandwich ist nicht unbedingt ein Qualitätsbegriff, sondern wiederum ein Fall für die Marketingstrategen. Siehe dazu die Ausführungen von Bouke http://www.witchcraft.nu/techinfocustom.php

    Sehr interessant. Wenn ich das richtig verstehe ist ein Doppelsandwich gleicher Dicke nicht unbedingt stabiler als ein gutes Einzelsandwich? Aber dafür schwerer, weil mehr Harz verbraucht wird.
    Und es ist billiger zu produzieren, das einfach komplett übers Board zu ziehen, obwohl man das garnicht braucht oder so?

    Gruß, Jussl

    p.s.: mir fällt gerade auf, dass unsere gedachte Marke sagt, das TechnoraKevlar schwarz-gelb ist. Wie kann das sein, wenn beide Aramidfasern sind. Kohle-Kevlar ist natürlich schwarz-gelb, aber ist Technora von Hause aus auch schwarz oder muss da auch nachgeholfen werden.
    Achso und wozu baut man ein Waveboard mit Doppelsandwich im U-schiff, aber einfach im kompletten Deck???

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    • 20. Oktober 2007 um 18:16
    • #51
    Zitat von jussl

    Sehr interessant. Wenn ich das richtig verstehe ist ein Doppelsandwich gleicher Dicke nicht unbedingt stabiler als ein gutes Einzelsandwich? Aber dafür schwerer, weil mehr Harz verbraucht wird.

    Genau!

    Zitat von jussl

    Und es ist billiger zu produzieren, das einfach komplett übers Board zu ziehen, obwohl man das garnicht braucht oder so?

    Der Vorteil in der Produktion liegt darin, dass einerseits sehr preiswerte Sandwichmaterialien verwendet werden und sich durch dünnere Platten Handlingvorteile (leichter zu biegen/formen) ergeben. Dass das Doppelsandwich auch nur dort ist, wo es Sinn macht, lässt sich in der Serienproduktion gut realisieren. Die Blanks sind dann entsprechend gefräst, z.T. aber auch mit abruptem Übergang von Double zu Single-Sandwich.


    Zitat von jussl

    p.s.: mir fällt gerade auf, dass unsere gedachte Marke sagt, das TechnoraKevlar schwarz-gelb ist. Wie kann das sein, wenn beide Aramidfasern sind. Kohle-Kevlar ist natürlich schwarz-gelb, aber ist Technora von Hause aus auch schwarz oder muss da auch nachgeholfen werden.

    Heutzutage gibt es nahezu jedes Garn in allen möglichen Farben (Coatings). Designgewebe sind groß in Mode. Die originäre Farbe von Technora kenne ich nicht, im Yachtsegelbereich ist Technora auch als "Technora Black" bekannt. Verständlich, dass die Boardbrands sich um diese Bezeichnung drücken, um evtl. die Carbonillusion aufrecht zu erhalten.

    Zitat von jussl

    Achso und wozu baut man ein Waveboard mit Doppelsandwich im U-schiff, aber einfach im kompletten Deck???


    Dafür kommen viele Gründe in Betracht. Z.B. belasten flache oder verunglückte Landungen das gesamte UW-Schiff enorm, im Deck kommt man dagegen gut mit lokalen Verstärkungen zwischen Mastbox und Schlaufen sowie im Standbereich aus.

    Fred

  • jussl
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    • 20. Oktober 2007 um 18:44
    • #52

    Wieder was gelernt :D
    Das mit den Landungen fiel mir dann auch ein...

  • jussl
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    • 21. Oktober 2007 um 12:12
    • #53

    Wie sieht das eigentlich mit soner Vakuumpumpe aus. Ist die unbedingt notwendig für eine Sandwichkonstruktion oder meint ihr, dass man einen Wellenreiter mit komplett Einfachsandwich auch ohne bauen kann. Müsste man dann irgendwie ganzflächig angedrückt bekommen, aber vielleicht geht das mit großflächig geklebtem Klebeband und klarsichtfolie?
    Weil sone Pumpe geht ja gut ins Geld oder kennt ihr billige Modelle?

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    • 21. Oktober 2007 um 13:51
    • #54

    Um ein qualitativ hochwertiges Sandwichboard herzustellen kommt man m.E. um Vakuum nicht herum.

    Wenn man sich die Kühlschrankkompressorbastellösung nicht antun möchte, bleibt noch der Gebrauchtkauf einer Pumpe bei ebay.

    Fred

  • jussl
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    • 21. Oktober 2007 um 18:31
    • #55

    bei ebay hab ich auch schon geguckt, ist es egal was für eine Pumpe oder muss das eine Spezielle sein? Sie sollte schon so Anschlüsse für Schläuche haben, aber sonst noch irgenwas wichtig? Wieviel Liter Ansuagleistung oder max. bar?

    Gruß, Jussl

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    • 21. Oktober 2007 um 19:19
    • #56

    Für Windsurfer und Wellenreiter reichen bereits Laborpumpen mit geringer Förderleistung von 5 l/Min. und 0,5 bar Vakuum. Die Pumpe sollte für Dauerbetrieb ausgelegt sein.

    Fred

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