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Eigenen GPS Tracker gebaut

  • Flaterich
  • 8. Oktober 2026 um 13:32
  • Flaterich
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    • 8. Oktober 2026 um 13:32
    • #1

    Hi,
    ich habe in den vergangenen Wochen mich mal hingesetzt und mir einen eigenen GPS Trecker gebaut. Mir war wichtig, das ich dabei eine coole software habe, die ich einfach weiterentwickeln kann so wie ich es mochte.
    Am Anfang habe ich an einer Version gearbeitet mit Display. Im Prinzip hat das auch gut geklappt aber ein schönes Gehäuse was auch wasserdicht ist mit Fenster für das display habe ich nicht hinbekommen. Also nicht so das es mir gefallen hat. Dann habe ich mich jetzt umentschieden für eine Variante ohne Display dafür wasserdicht.
    Der Tracker hat einen GoPro Mount und kann einfach am Mast oder Gabelbaum befestigt werden. Er hat weder Knopf oder Ladeport. Aufgeladen wir einfach über ein Ladepad. Ein Beschleunigungssensor hab ich auch noch verbaut.

    Jetzt mal zu Ablauf bei Surfen.

    Mein Board liegt fertig am Wasser und der Tracker ist montiert.
    Gestartet wird der Tracker in dem ich 5 mal aufs Gehäuse tippe. Jetzt wacht er auf und gibt ein wlan frei. Ich verbinde mich damit und bin auf dem Webinterface (APP). Jetzt bin ich auf einer Seite vom Tracker und muss auswählen was ich machen will. Windsurfen oder Snowboarden. Hab einfach beide Sportarten eingebaut. Wenn ich jetzt auf windsurfen gehe werde ich noch mal gefragt wie ich aufzeichnen will, da es verschiedene Protokolle gibt. die erste Variante ist Fun und ist eigentlich für einen persönlich gedacht. die andere Variante heißt Rekord. hier wird genau so aufgenommen wie es zb. GPS Speedsurfing verlangt. Allerdings ist mein gerät ja ein Eigenbau und ich weis nicht wie das gehandhabt wird. Ich bin da noch nicht mal registriert. Mich hat nur die Anforderung interniert die ich hier dann umgesetzt habe. Ok wenn ich mich dann für eine Variante entschieden habe komme ich auf die eigentliche Seite zum aufzeichnen. Sobald genügend satelieten verfügbar sind kann ich aufzeichnen scharfschalten. Jetzt ist der Moment wo ich das Handy wegpacke. dafür habe ich 15 Minuten Zeit. Die Aufzeichnung läuft noch nicht, sie ist nur scharfgeschaltet. Sobald ich aufs Brett gehe und für 5 Sekunden mindestens 7km/h schnell bin startet die Aufzeichnung. Jetzt wird aufgezeichnet in 5 Hz. sollte der Beschleunigungssensor jetzt einen Schlag von 3G bekommen und ich nach 5 Sekunden keine fahrt mehr aufgenommen haben zählt das als stürz und wird aufgezeichnet. (die ganzen werte sind noch frei programmierbar, ich hab sie jetzt erst mal so als Wert eingestellt. Wenn ich dann wieder an Land fahre tippe ich den Tracker 5 mal an, gehe auf die app und beende die Aufzeichnung. ich kann jetzt genau sehen wan ich wie wo schnell war. dann kann ich das ganze noch mit einer eigenen kleinen Cloud Syncen so das ich immer auf die werte auch ohne Tracker zugreifen kann.
    Ich hab z.b die Cloud mit meinem Homeassistant verbunden und kann darüber alles sehen.
    Wenn man jetzt in einen Surfclub ist kann man die Daten auch direkt auf die Homepage hochladen, was vielleicht auch interessant ist wenn viele diesen Tracker haben.

    Ich bin aber noch ganz am Anfang und wollte fragen was ihr von sowas haltet.
    Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Ideen was man noch einbauen könnte usw.

    P.S Die Daten auf den Bildern sind jetzt nur Beispiel Daten, da ich noch nicht auf dem Wasser war.
    Aber es Funktioniert alles wie oben beschrieben bis jetzt

    Dateien

    IMG_8820zUqrPv.gif 3,6 MB – 0 Downloads surftracker-1-start.webp 21,57 kB – 0 Downloads surftracker-2-modus.webp 36,35 kB – 0 Downloads surftracker-3-tracking.webp 26 kB – 0 Downloads surftracker-5-snow.webp 25,73 kB – 0 Downloads
  • Basti_HH
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    • 8. Oktober 2026 um 13:55
    • #2

    top, ein paar details zur verwendeten hard- und software wären interessant!

    ansonsten gibt es natürlich schon das eine oder andere DIY-projekt in diese richtung. die voraussetzungen für eine valide teilnahme bei GPS-Speedsurfing sind auf deren website ja ganz gut erklärt und werden zb auch vom diesem DIY-projekt erfüllt - du kennst es wahrscheinlich?

  • Flaterich
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    • 8. Oktober 2026 um 14:22
    • #3


    Also Hardware bei mir:

    ESP32-S3 (Unexpected Maker TinyS3), 8 MB Flash. GPS ist ein Beitian BN-220 mit u-blox M8N, läuft im UBX-Binärformat mit 5 Hz. Dazu ein MPU-6050 als Beschleunigungssensor für Klopfbedienung und Sturzerkennung, ein MAX17048 als Fuel Gauge, 2000 mAh LiPo und eine Qi-Spule zum Laden. Gehäuse aus dem Drucker.

    Mir war bei der Hardware wichtig, dass später jeder über das Handy ein Update aufspielen kann und ich eine Ladeüberwachung habe, dass der Akku nicht überlastet wird.


    Software:
    Eigene Firmware in C++, Arduino-Framework. Das Webinterface ist pures HTML, CSS und JavaScript, liegt direkt im Programmspeicher und wird vom Chip ausgeliefert — kein Framework, kein Server. Aufzeichnung in einem eigenen Binärformat auf LittleFS, Export als .ubx und .gpx.

    Und etwas KI Unterstützung

  • Flaterich
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    • 8. Oktober 2026 um 14:38
    • #4

    Was mir als nächstes auch ganz wichtig ist, ist mehr die Funktion im einen Surfcub.

    Ziel wäre da das die Homepage des Vereins dann eine Seite hat für das GPS Tracken. Jeder im Verein kann sich solch einen Tracker kaufen mit eigener ID. Am Ende eines Surftages, kann man dann seine Daten per klick auf die Homepage laden.
    Ich weis jetzt nicht ob man den GPS Speedsurfer ein abo oder so abschließen muss. das wäre hier ja dann nicht notwendig.

    Eine Frage aber an euch. Welche Funktion würdet ihr euch wünschen bei solch einen Tracker?

  • Basti_HH
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    • 8. Oktober 2026 um 16:23
    • #5

    danke! ich hab ne ganze zeit bis zu ner guten diy-lösung gebarucht, vieles war mir zu umständlich und nicht verlässlich genug.

    für mich muss das ding in erster linie mal rocksolide aufzeichnen. einschalten, vergessen, surfen. keine extras, keine gimmicks, nur zuverlässig loggen muss es. und es sollte ohne zu nerven zu tragen sein. am besten ohne aquapack, ohne strippen, geschnörkel und ohne frickelei. gummiband um den oberarm und fertig. motion ist da schon vorbild.

    mit induktionsladen bin ich aufgrund der wärmeentwicklung nicht freund geworden und hab mich für ne wasserdichte usb-c-buchse entschieden. dann kann man auch das gehäuse kleiner halten. 800er lipo reicht schon für ne menge.

    display finde ich zwar nicht fürs fahren wichtig, da hab ich anderes zu tun, aber zum checken des betriebszustandes. wenn man nicht weiss, was das teil macht, dann nervt das, oder jedesmal nen seriellen port exponieren müssen, wenn irgendwas nicht läuft. eine externe LED allein reicht imho nicht für ne sinnvolle fehlersuche im zweifelsfall.

    die standardesp dev-boards mit 8 MB flash sind schon limitierend, wenn man 5 Hz *.SBP mit allem schnickschnack loggen will. speicherkarte kommt für mich nicht in frage wegen handling und wartungsbedarf. deswegen hab ich meine boards auf 16 MB flash umgelötet. ist deutlich günstiger als primär die 16MB boardvarianten zu kaufen. und mit 16 kann man schon zwei tage durchloggen.

  • Flaterich
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    • 9. Oktober 2026 um 09:38
    • #6
    Zitat von Basti_HH

    mit induktionsladen bin ich aufgrund der wärmeentwicklung nicht freund geworden und hab mich für ne wasserdichte usb-c-buchse entschieden. dann kann man auch das gehäuse kleiner halten. 800er lipo reicht schon für ne menge.

    Das mit der Temperatur habe ich in den grif bekommen. Der Beschleunigungssensor kann die Temperatur messen und gibt sie an den laderegler weiter. Maximal 40 Grad dann wird runtergeregelt. dadurch dauert das laden aber auch mal bis zu 6 Stunden. (2000mA).


    Zitat von Basti_HH

    die standardesp dev-boards mit 8 MB flash sind schon limitierend, wenn man 5 Hz *.SBP mit allem schnickschnack loggen will. speicherkarte kommt für mich nicht in frage wegen handling und wartungsbedarf. deswegen hab ich meine boards auf 16 MB flash umgelötet. ist deutlich günstiger als primär die 16MB boardvarianten zu kaufen. und mit 16 kann man schon zwei tage durchloggen.

    Das habe ich auch gemerkt. Mit 5Hz komme ich auf knapp 6 stunden am Stück wenn das format so ist wie es für mich reicht. Mit allem Schnickschnack GPS Windsurf-Racer sind es 1,5 Stunden. Was ja eigentlich auch reichen würde. Sobald ich wieder aufs webinterface drauf gehe sind die DAten in der Cloud und der Speicher ist wieder frei. so kann ich unendlich lange aufzeichnen aber nicht am Stück. Leider muss er wohl in der lage sein 24 Stunden aufzuzeichnen damit er bei GPS Racer anerkannt wird wenn ich das richtig verstanden habe. ICh überlege mir mal wie wichtig das ist.

    Zitat von Basti_HH

    display finde ich zwar nicht fürs fahren wichtig, da hab ich anderes zu tun, aber zum checken des betriebszustandes. wenn man nicht weiss, was das teil macht, dann nervt das, oder jedesmal nen seriellen port exponieren müssen, wenn irgendwas nicht läuft. eine externe LED allein reicht imho nicht für ne sinnvolle fehlersuche im zweifelsfall.

    Der ESP hat eine RGB LED. Blinkt grün beim laden. leuchtet grün wenn akku voll. Blinkt blau wenn der Tracker scharfgeschaltet ist und blinkt rot wenn er aufzeichnet. Man kein das beliebig erweitern. Das gehäuse hat ein kleines transparent gedrucktes fenster (loch) wo man den zustand erkennen kann.

  • Flaterich
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    • 9. Oktober 2026 um 09:43
    • #7

    Ich bastel jetzt seit 2 Wochen dran. Nach 4 Tagen hatte ich diese Version. Aber das war mir zu groß dafür mit SD.
    Ich bin jetzt auf die Variante ohne Display umgestiegen und es reicht mir später alles am Rechner zu sehen.
    Ach ja sollte ich einen neues persönlich Geschwindigkeits Rekord aufgestellt haben verändert sich das rote blinken wärend der Aufzeichnung in rein Regenbogen blinken. So weis ich auch das während der fahrt.

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