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Osmose - Bläschen und Standlack nachbessern ?!

  • Max Ulrich
  • 26. August 2013 um 21:11
1. offizieller Beitrag
  • Max Ulrich
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    • 26. August 2013 um 21:11
    • #1

    Hallo Leute,
    ich habe heute zum zweiten Male auf meinem gebrauchten Skate 109 aus 2007 gestanden. Dabei habe ich schon vor der Jungfernfahrt im Unterwasserschiff Osmosebläschen von etwa 0,2 - 1,5 mm Durchmesser und geringfügiger Erhabenheit entdeckt. Jetzt haben die Bläschen zugenommen, die vorhandenen sind aber nicht größer geworden. Diese Bläschen sind wahrscheinlich durch Lagern im feuchten Boardbag enstanden, obwohl ich für meinen Teil das Brett nur zweimal jeweils 35 min letzten Sonntag und 20 min im Boardbag lag. Dabei war es auf der Hinfahrt natürlich immer trocken, auf der Rückfahrt waren nur noch die Schlaufen feucht. Wahrscheinlich hält sich im Boardbag eine gewisse Restfeuchte und der Anpressdruck durch die Spanngurte beschleunigt die Osmose wohl noch.
    Wie dem auch sei - scheinbar ein sehr sehr empfindliches Brett (war auch günstig und ist bis auf Standlackmängel und wenige Kratzer in Topzustand) - jetzt möchte ich diese Bläschen wieder loswerden, weil die Bestimmt nicht gut sind fürs Brett; ich habe gelesen, dass die Bretter dadurch delaminieren können !
    Wie gehe ich dabei vor? Mir ist klar, dass ich den Lack des Unterwasserschiffes abschleifen muss. Aber wie weit muss ich da gehen, welches Schleifpapier ist am empfehlenswertesten?
    Und dann die Frage: Welche Lacke muss ich aufsprühen? Reichen ein paar Schichten Sprühlack wie fürs Auto und Klarlack drüber? Oder muss ich das Brett zum Fachmann geben und lackieren lassen?
    Meine zweite Frage ist, wie ich am besten keffektiv und kostengünstig alten, teilweise schon abgeblätterten Standlack erneuern kann ?!

    Schonmal Danke im Voraus für die Antworten :) !

    Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!
    Prost!
    Max

  • Totti-Amun
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    • 27. August 2013 um 09:02
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Dass das Board durch Osmosebläschen delaminieren könnte, halte ich für ein Gerücht. Es ist die Lackschicht betroffen, nicht das Laminat. Problematisch wäre es nur, wenn das Laminat Wasser ziehen kann, also die Carbon oder Glasfasern frei liegen. Theoretisch kann das dann "morsch" werden.
    Schleifen und neu lackieren, Autolack ist durchaus geeignet. Oder eine dünne Schicht Epoxidharz auftragen...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 27. August 2013 um 09:12
    • #3

    Bei klarem Epoxidharz bitte UV stabiles. Dieses wird trotzdem minimal mit der Zeit vergilben. Fällt aber nur bei sehr weißem Untergrund auf.

  • Max Ulrich
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    • 31. August 2013 um 23:56
    • #4

    Also kann ich so vorgehen :

    1.: Abschleifen
    2.: Füller auftragen, am besten 2K - Füller
    3.: feucht polieren
    4.: Lack meiner Wahl deckend auftragen
    5.: Klarlack auftragen
    6.: nochmal ganz wenig nass polieren
    7.: fahren !?

    Geht das so, oder ist das Quark ?

    Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!
    Prost!
    Max

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    • 1. September 2013 um 22:50
    • #5

    Nachm Füllern nicht polieren sondern nass zwischenschleifen, nicht zu grob, so 400er Papier nehmen. Ich würde auch den Klarlack weglassen, ordentlicher Autolack reicht allemal. Ob man die Oberfläche im Unterwasserbereich polieren sollte, sei mal dahingestelt, ich würde sie einfach nur mit 600er Papier einmal nass anschleifen.

    Gruß, Onno

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