Posts by tahfiet

    Wow, 8.8er Cambersegel mit infinity 99, kein Wunder dass du verkrampfst. Wenn Du unbedingt das Segel fahren willst, dann solltest Du den 76er Frontflügel nehmen. Den halte ich in böigen Bedingungen auch für viel besser als den 99er. Den würde ich höchstens bei konstantem Wind und mit maximal einem 5.8er Wavesegel fahren. So stark abfallen ist garnicht nötig beim Anpumpen mit dem Slingshot-Foil und während Du dümpelst, kannst du auch gut Höhe laufen. Die Länge vom Mast wird deine Haltung nicht groß ändern, das fahren wird aber entspannter weil man mehr Raum/Höhe zum reagieren hat. Auch beim 76er reicht locker das 7.3er Freeridesegel und ist auch viel entspannter. Es kommt auch auf das Board und die Schlaufenposition an. Beim Hoverglide brauchte ich mit meinen über 90kg immer eine sehr zentrale Standposition und wenn die Schlaufen zu weit aussen sind, dann steht man sehr verkrampft um das Gewicht Richtung Boardachse zu bringen. Kurze Tampen haben da geholfen, ich bin von 32er auf 26er umgestiegen.


    Gruß, David

    IQ-Foil ist ja eine One-Design-Klasse. Da wäre es ja doof, wenn die Boards nicht alle identisch wären.

    Hi Boris,


    Du fährst aber auch Racefoils mit breiten Boards, das ist nicht ganz vergleichbar denke ich. Ich habe jetzt ein etwas racigeres Foil (vorher Slingshot und Moses 890) und komme mit ausliegenden Schlaufen besser klar und fahre mittlerweile auch wieder längere Tampen. Der Infinity 99 ist ein Trecker, da stehst Du aufrecht auf dem Board, dementsprechend deutlich dichter am Segel.


    Gruß, David

    MOin,


    also die Patrik-Boards kann man theoretisch in den großen Größen zum Windfoilen benutzen. Ob das bei der Brettgröße mit den Schlaufenpositionen so passt, sei dahin gestellt. Aber sie sind halt auch nicht dazu gedacht eine Finne einzubauen.


    Generell kann man jede US-Box-Finne einfach in eine der Boxen einbauen. Oder zwei gleiche, Adapter basteln macht keinen Sinn. Dennoch würde ich auch davon abraten, da man damit nur bedingt Höhe laufen kann. Dann doch lieber noch zweimal ein Surfboard mit Schwert ausleihen oder mit Longboard üben. Und generell: Foilboard mit Foil, gerne auch nur der Mast, bringt nach meiner Meinung am meisten. Wer Foilen will ist eben im Stehrevier eher nicht gut aufgehoben... Einfach rechtzeitig wieder an Land und zu Fuß Höhe laufen und nicht 4km abtreiben lassen, so haben das alle 40 Wingfoiler bei uns am See gelernt, keiner hat einen Finne in sein Foilboard geschraubt.


    Gruß, David

    Ich habe das Slingshot-Foil immer in Position C gefahren, da ich sonst zu viel Druck auf dem hinteren Fuß hatte. Das empfinde ich beim Windfoilen als sehr unangenehm. Gabelbaum fahre ich höher und Tampen 26er statt 32er bei Freeridefoils wie dem Slingshot. Dadurch kann man eine aufrechtere Position einnehmen ohne zu sehr zu verkrampfen.


    Welchen Heckflügel benutzt Du? Der 48er wird ja anders als der 42er montiert, das kann auch ein Grund sein….


    Gruß, David

    Moin,


    wie Boris schon geschrieben hat: der Infinity 99 ist ein Riesen Frontflügel. Beim 76er habe ich bis 8.0m2 problemlos benutzt, mehr Frontwing braucht es eigentlich auch nicht.


    Gruß, David

    Du schreibst, dass Du Druck auf die Leekante gegeben hast. Wo stand dein hinterer Fuß? Wenn das Foil zu langsam ist, dann wird es schwammig und kippt zu der Seite die am meisten belastet ist. Versuche nach dem Anheben das Board weiter zu beschleunigen und auch nicht zu früh abzuheben. Geschwindigkeit ist Dein Freund, da verhält sich das Foil wie ein Flugzeug.

    Wichtig ist die richtige Positionierung des Materials. Da macht es wirklich sinn Energie hinein zu stecken, anstatt mit dem Segel zu kämpfen. Der Mast liegt idealerweise quer zur Windrichtung. Manchmal bringt es was das Board weiter in den Wind zu ziehen damit das Segel ideal liegt. und immer mit dem Segel in den Wind schwimmen und es Richtung Wind ziehen, nicht nach oben. Ich finde gerade zum Wasserstart gibt es wenig wirklich gutes Anschauungsmaterial. dieses Video finde ich ganz gut:

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.
    Schon etwas älter, aber ich bin ein Fan von Jem Hall:
    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Spielst Du Geige mit den Füßen? :-)

    Im Ernst, das geht mit den Schlaufen ohne hinsehen. Also ich kann ja vieles anderes nicht oder nur schlecht, aber die hintere Schlaufe treffe ich ohne zu gucken. Natürlich wird das schwieriger je schlechter die Bedingungen sind, dann ist aber auf‘s Board gucken auch nicht hilfreich und sorgt bei mir eher für Abflüge. Der Blick nach unten sorgt dafür, dass man die Körperhaltung ändert und dadurch Segel und Board Sachen machen, die man nicht will.

    Geile Diskussion. Vermutlich können sich viele der Surf-Oldies garnicht mehr vorstellen, wie es war als sie das Fahren in Schlaufen gelernt haben. Natürlich ist das dann Routine und man muss nicht mehr drüber nachdenken. Aber bis es zur Routine wird, hilft es eben, sich mit den Abläufen vorab vertraut zu machen und Bewegungen an Land zu üben. Es passiert halt einfach so viel gleichzeitig, wenn man die ersten Male in's Gleiten kommt. Ich halte persönlich auch für einfacher, immer nach dem gleichen Muster vorzugehen, es braucht schließlich sehr viele Wiederholungen, bis man es verinnerlicht hat. Es gibt auch genügend alte Hasen, die nach unten gucken, wenn sie in die hintere Schlaufe gehen, das ist vermutlich nur eine doofe Angewohnheit, aber eben auch keine gute. Und sich falsche/ungünstige Dinge wieder abtrainieren ist sehr schwer.


    Man kann auch im Dümpeln einfach mal in beide Schlaufen rein und wieder raus. Oder versuchen in beiden Schlaufen anzugleiten.

    Hi Anton,


    zwei Dinge, die ich beim coaching mit Jem Hall mitgenommen habe: schnell in beide Schlaufen gehen. Wenn man zu lange wartet, wird es fast unmöglich in die hintere Schlaufe zu kommen. Zumindest deutlich schwerer und beängstigender :-). Leicht anluven wenn du Probleme hast mit der hinteren Schlaufe bringt auch einen Vorteil. Versuche mit dem hinteren Fuß die Schlaufe zu berühren. Du kannst dann den Vorderfuß anheben und über die Hacke in die Schlaufe drehen. Und dann üben, üben, üben. Auch Trockenübungen an Land helfen weiter. Und weite Fußschlaufen helfen am Anfang und später würde ich sie auch nicht zu eng machen, es sei denn Du fährst PWA Slalom mit.


    David

    Wenn man das regelmäßig vor hat, muss man das berücksichtigen. Würde es aber nicht überbewerten, ich würde auch die Nase nie so stabil laminieren, dass sie jeden Schleudersturz überlebt. Dann wird das Board nämlich brutal schwer. Vergisst man auch gerne mal....

    Nun ja, FCT ist Schaum mit Glasfaser ummantelt und einem ominösen Aussenmaterial. Es hat halt alle Vor- und Nachteile die Glasfaser an der Stelle gegenüber Carbon hat. Das hängt unmittelbar auch mit den Bauhöhen zusammen, die Performance-Foils bauen sie bei F-One nicht in FCT wie es aussieht...


    Gruß, David

    du kannst auch einen massiven block rohacell nehmen abwiegen und falls dir der zu schwer ist chambern (und ggf mit xps ausfüllen)

    wieg das mal alles ab, da gehts mmn um wenige gramm


    oder rechne dir das einfach aus - volumen nachrechnen und dichte


    bzw schätze ich das einsparungspotential volumensmässig auf 0,5 bis 1 l (etwas weniger als ein milchkarton)

    Nur wenn man das Rohacel bezahlen muss, kann man schon überlegen, ob man nicht €50,- weniger in's Board klebt, wenn es festigkeitsmäßig nicht nötig ist :-)

    Moin!


    Genau so habe ich es gemacht. Einfach aus Herex Querulanten bis zum Oberdeck, ich habe sie so platziert, dass dort dann die Schlaufenplugs sitzen. Beim Foil hast Du vorne an der Box Druck- und hinten Zugbelastung. Biegebelastungen wie bei einer Finne sind eher nicht zu erwarten.


    Glasfasermehl, Baumwollflocken, Glasschnipsel ist alles besser als Microballons.


    Gruß, David

    Ich habe zwei 20mm Querstege oberhalb der Foilbox bis zum Oberdeck verbaut. Nach etwa 40 Tagen auf dem Wasser würde ich sagen das das gut passt. Zum Einsetzen der Chinook-Boxen: gut anschleifen und am Besten Harz mit Baumwollflocken und Thixotrop anrühren. Microballons bringen Volumen aber sind zur Kraftübertragung nicht so prickelnd. Wenn Du das Gewebe vor dem Aufbringen tränkst, dann brauchst du die Boxen nicht weiter zu schützen. Ansonsten einen dünnen Streifen Test-Krepp drüber.

    Hi Michael,


    ich habe zwar das ganze Thema mit deinem Hohlboard mindestens zweimal gelesen, das Gedächtnis läßt aber nach: Baust Du mit Negativformen? Ansonsten Wischfüller, mindestens 2 Lagen. Wenn Du Lack/Grundierung aufsprühst, bilden sich meist wieder Pinholes durch die Kapillarwirkung. Ein großes Loch im Board zieht meist auch weniger Wasser als ein Haarriss der unentdeckt bleibt...


    Gruß, David

    Die Herstellung einer Carbon-Fuselage ist deutlich aufwändiger als die einer Alu-Fuselage. Es müssen relativ viele Verstärkungen/Einsätze integriert werden für die Verschraubung von Front-, Heckflügel und Mast. Das ganze soll am Ende ja auch noch mit haltbaren und steifen Verbindungen ausgestattet werden... Da man aber an der Stelle relativ wenig Volumen verbaut, ist der Gewichtsvorteil von Carbon gegenüber Aluminium gering und am Ende merkt man dort vermutlich keinen Unterschied beim Fahren. Den Unterschied zwischen Alumnats, einfachem Carbonmast und richtig gutem Carbonmast kann man als Amateur merken, vor allem wenn man gewichtstechnisch oberhalb der 80kg unterwegs ist.


    Gruß, David