wenn es deshalb so schnell treibt, weil es blöd liegt: hinfahren, Rigg in bremsende Position bringen (evtl. Board dazu umdrehen)
das mit beiden Boards machen und auf den Schwimmer warten
so er genug Kraft hat
ich hatte ernstlich schonmal den Fall, wo der Verlierer entkräftet war nach einigen Minuten hinterherschwimmen und es auch keine Hilfe mehr war, dass ich ihm immerhin zeigen konnte, wo er hinmuss. (man verliert das zeug ja schwimmend aus den Augen bei großer Entfernung).
wir waren zu zweit weit draußen (MRU Manawa)
dann hab ich ihm mein Zeug gegeben, damit er sich daran festhalten und verschnaufen kann und bin dann seinem Zeug hintergeschwommen, was da gar nicht mehr so weit entfernt war, und habs zurückgekreuzt und wir haben wieder getauscht
die Session war dann für uns beide beendet, denn alleine in 5m+ Wellen habe ich in dem Jahr noch nicht gewagt
Wie kann man das Abtreiben des Materials verhindern?
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Den Mann retten, das Board ist " lesson learnt".
Ich gefährde mich nicht wegen eines fremden Surfboards....
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Es gilt bei allem Eifer immer auch die Selbstrettung, sich selber in Gefahr bringen hilft auch keinem.
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Konkrete Frage die man sich evtl noch stellen kann:: Hast du dein Trapez anbehalten? Hättest evtl dein Material erreichen können, wenn du es abgemacht hättest?
(klar so eine weitere wärmende, stützende, auftriebbringende Schicht im kalten Wasser einfach so aufzugeben kann wenn du das Material dann trotzdem nicht erreichst - natürlich auch das Zünglein an der Waage bzgl ertrinken unterkühlen usw sein). Keine Leichte entscheidung und vor allem wann und wie schnell trifft man die.
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Das nachstehende ist dann etwas OT von der Überschrift an sich.
Ich denke mal sollte einfach immer vor Augen haben, dass es auf dem Wasser grundsätzlich von einer Sekunde auf die nächste gefährlich werden kann. hier ist auch so ein Beispiel:
External Content youtu.beContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.Zwar nicht in total kaltem Wasser aber dafür mit anderer Gefahr und das Material wurde auch kurz losgelassen. Ist da kein rankommen mehr und es sind nicht 'nur' ein paar wenige Monsterbrecher die da reinkommen, sondern das ganze bleibt 'ne Weile wirds auch schnell lebensbedrohlich.
Leichtsinn als Gefahrenbeschleuniger: (auch wenn das OT ist weil nichts mit der Frage in der Überschrift)
->im Video würd ich die Frage stellen ob es in fremden Revieren nicht sinnvoll ist nur dann zu gehen, wenn auch Locals am Spot sind und idealerweise auch im Wasser. Das schützt zwar unter Umständen nicht vor diesen Wellen mit denen man nicht gerechnet hat aber jemand der Erfahrung hat darin zu surfen kann notfalls eben rausfahren und helfen. Ob der zweite nicht-Local hier dazu in der Lage gewesen wäre kann ich nicht einschätzen. Auch fremde Hilfe anfordern kann von Locals manchmal fixer gehen als nur über die Notrufnummer (vielleicht hat 3km weiter eben doch jmd einen jetski).
->In deinem Fall der Umstand, dass du allein auf dem Wasser warst und offenbar nichtmal jemand zur Aufsicht an Land. Zu zweit auf dem Wasser hätte jemand dein Material stoppen können. Mit jemand an Land (ohne Boot oder Surfmaterial) wäre das zwar nicht möglich aber: Kenntnis der Wassertemperatur + Uhr mit der man mitbekommt, dass du für diese Temperaturen gefährlich lang brauchst, wenn du es denn an Land schaffst wäre bei den Temperaturen recht früh ein Notruf sinnvoll gewesen (denn wenn du es an Land schaffst ist ja auch noch nicht gesagt, dass du überlebst oder schadfrei davonkommst. bei Unterkühlung ist die Gefahr ja noch nicht vorbei wenn du das Wasser verläßt).
Hält man sich an solche Vorsichtsmaßnahmen kann man das Risiko ernsthaft zu Schaden zu kommen geschätzt ums 10-100fache verringern.
Mal das Abriggen im Wasser üben , eine Person mit oder ohne Material abschleppen sind alles Dinge die man mal üben könnte.
Der eine oder andere hat's sicher schon hinter sich.
Trapez würde ich nie abwerfen! Solche Situationen entstehen ausschließlich bei sehr viel Wind. Da ist man ohne Trapez völlig machlos, wenn man sein Material wieder eingefangen hat. Ohne Trapez erreicht man das Ufer nicht mehr.
Ich wundere mich wirklich. Wievielen Windsurfen ist es schon passiert, dass sie ihr Material auf Grund eines Sturzes verloren haben.
Ich surfe schon fast 50 Jahre. Bin oft alleine in Starkwindrevieren ohne externe Rettungsorgane unterwegs. Wenn man sich immer der Gefahr bewusst ist und sich im Wasser zu bewegen weiß, kommt klar. Was soll der Handyanruf bringen? Wen wollt ihr erreichen? Rettungsboote sind nur an den wenigsten Stellen vorhanden. Freund oder Freundin verfügt selten über ein Boot.
Meine Erfahrung ist leider, das man sich nur selbst in Sicherheit bringen kann, sonst ist man verloren.
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Wenn du das Trapezes aus hättest wäre das Board eh schon zu weit abgetrieben. Denke auch das es kontraproduktiv wäre das zu versuchen. Entweder man erreicht die Ausrüstung mit ein paar beherzten Schwimmzügen oder man stellt sich auf eine längere Strecke ein.
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Das Trapez bleibt an!
Lieber nicht zuviel Bewegungshemmnisse anziehen ... als an so einen Blödsinn wie Trapez ausziehen überhaupt nur nachzudenken
Wenn Du mal einen Trapezdefekt hast, merkst Du, wie Du ohne Trapez bei entsprechend Wind und Material kaum fahren kannst.
Es ist wie bei anspruchsvollen Bergtouren in Fels und Eis, da packt man auch so wenig wie möglich in den Rucksack und lebt eher minimalistisch. Flink kann man Gefahren oft besser begegnen.
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Hi,
ist mir auch mal passiert, Gott sei Dank nicht zu weit vom Ufer weg.
In Prinzip kann man nur folgendes tun:
- Wenn immer moeglich, mit einem Surfbuddy aufs Wasser gehen und auf selber Hoehe bleiben.
- Gabelbaum immer festhalten- Wenn Brett und Rigg wirklich ein paar m weg sind und abtreiben - sofort einen Schwimm-Sprint machen. So schnell wie moeglich. Je langsamer man ist, desto laenger muss man schwimmen, desto eher lassen die Kraefte nach, desto langsamer wird man.
- Wenn man nach 5 min nicht nachkommt, Material aufgeben. Einen Apple Airtag im wasserdichter Huelle am Mastfuss montiert hilft, evtl, aufgegebenes Material irgendwo am Ufer wieder zu finden.
- Sicherheitsausruestung dabei haben: Prallschutz/Auftriebsweste, Neo dick genung fuer eine Stunde schwimmen, einen PLB (Peilsender) dabei haben, um die Seenotrettung zu rufen, Pfeiffe.
Faellt noch wem was ein?
lg
mariachi76
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- Sicherheitsausruestung dabei haben: Prallschutz/Auftriebsweste,
Das würde ich mal vom Revier abhängig machen. Ich bin ein lausiger Windsurfer, aber in der Welle würde ich keine Prallschutzweste tragen. Damit schwimmt es sich nicht gut und vor Wellen abtauchen geht auch nicht. Bei Flachwasser gerne mit Weste.
Gruß, David
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ab welcher Wellenhöhe gelten sie dir als Wellen?
hast du schon Erfahrung in echten Wellen? da ist loslassen und abtauchen nur selten eine Option, da man echt weit getrennt wird vom Material und besser festhalten sollte (das Zeug auf der Welle wird vom Weißwasser viel weiter gespült als ein Surfer, der aktiv runtergetaucht ist. und dieser Abstand addiert sich bei jeder Welle des Sets)
und in den Situationen, wo man unerwartet gewaschen wird, ist an gezieltes Abtauchen auch nicht mehr zu denkenich, der schon xmal auch lange schwimmen musste und andere Leute gesehn hat, die auch vom Schwimmen ohne leicht hindernde Weste extrem erschöpft waren, geh nur noch mit Prallweste in die Welle.
da weiß ich, dass ich endlos schwimmen oder treiben kann, selbst wenn ich mal hoffnungslos vom Material getrennt bin oder verletztzudem halt ein gewisser Rippenschutz
und eine Möglichkeit, Trinkblase auf dem Rücken zu haben -
hast du schon Erfahrung in echten Wellen? da ist loslassen und abtauchen nur selten eine Option, da man echt weit getrennt wird vom Material und besser festhalten sollte (das Zeug auf der Welle wird vom Weißwasser viel weiter gespült als ein Surfer, der aktiv runtergetaucht ist. und dieser Abstand addiert sich bei jeder Welle des Sets)
und in den Situationen, wo man unerwartet gewaschen wird, ist an gezieltes Abtauchen auch nicht mehr zu denkenWenn du nicht drüber/durch kommst, Mast zur Welle, das Ding so weit wie möglich versenken, runter treten und dann tauchen und festhalten - das funktioniert eigentlich richtig gut.
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mir musst du das nicht erklären
hatte ich doch schon vor ein paaar tagen genau so geschildertPostRE: Wie kann man das Abtreiben des Materials verhindern?
ich hab keinen bock, mir den englischen kommentar mühsam zu übersetzen.
mir scheint er etwas geschockt.
hätte auf gar keinen Fall loslassen dürfen, als er sich samt Rigg in sicherer Position zwischen Welle und Board befand.
bei 3,50m-Wellen kein Problem
man muss auf dem oberen Segelbereich liegend das Segeltop möglichst weit Richtung Meeresgrund drücken/"treten" und sich am gabelbaum festhalten und noch ein wenig abtauchen, soweit das geht, man muss ja am gabelbaum festhalten und das Segel ist…
aurumApril 5, 2024 at 3:27 PM -
wir reden hier die ganze zeit von boards mit finne...mit nem foil fährt das teil je nach sturzart noch ein ganzes stück weiter...passiert mir öfters, konnte es aber noch jedesmal einholen, da beim windfoilen in der regel der wind nicht gerade superstark ist...zumindest bei mir....trotzdem ist es mühsam, denn meine mittlerweile chronische frozen shoulder ist auch nicht gerade hilfreich zum schnell hinterherschwimmen???
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Gestern hatte ich eine sehr gute Session auf dem Untersee und hatte diesesmal eine dieser orangenen Rettungswesten an (100 N), aber das trägt ganz schön auf, schnell schwimmen kann man damit nicht und hin und wieder hat mich das beim Einhängen ins Trapez behindert. Optimal ist das nicht. Ich werde beim nächsten Mal auf meine Ion Impact Vest setzen (50 N Auftrieb) und meine Restube darunter tragen.
Mein kleines Trauma habe ich mit der gestrigen Session ganz gut abgearbeitet, aber ein leicht mulmiges Gefühl ist noch geblieben. Ich hoffe, ich kann mal wieder ganz unbeschwert Vollgas geben, oder vielleicht ist es einfach mein Alter, das mich vorsichtiger werden lässt. Ich merke halt doch, bewusst oder unbewusst, dass ich nicht mehr so fit und souverän bin wie früher
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das kommt schon wieder - ein paar gelungene und schöne Sessions und du wirst das vergessen
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Unschöne Erlebnisse vergisst der Mensch zum Glück schnell - zumindest bei mir trifft das zu.
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Unschöne Erlebnisse vergisst der Mensch zum Glück schnell - zumindest bei mir trifft das zu.
da bist Du gesegnet ?
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Gestern am Urnersee bei Thermik, 12-18 Knoten, kaltes Wasser, bin hochgekreuzt zur Tellskapelle, da bist Du auch ziemlich alleine, wenn Dir was passiert. Ich hatte meine Impact Vest mit 50N Auftrieb und darunter eine Restube mit 70N Auftrieb dabei und einen dicken Neo und dicke Schuhe an trotz Außentemperatur von 24 Grad. Restube und Impact Vest haben überhaupt nicht gestört. Ich habe mich so wieder sicher gefühlt und den Tag komplett genießen können.
Das Thema ist für mich durch.
Resume: Nichts riskieren, nie denken „ das wird schon irgendwie gutgehen“, denn es kann immer mal was schief gehen, sofort dem Material hinterher schwimmen, unbedingt für evtl. längere Schwimmeinlagem ausreichend warm anziehen und Auftriebsmaterial tragen oder dabei haben und das möchte ich auch jedem empfehlen
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wenn es deshalb so schnell treibt, weil es blöd liegt: hinfahren, Rigg in bremsende Position bringen (evtl. Board dazu umdrehen)
das mit beiden Boards machen und auf den Schwimmer warten
so er genug Kraft hat
ich hatte ernstlich schonmal den Fall, wo der Verlierer entkräftet war nach einigen Minuten hinterherschwimmen und es auch keine Hilfe mehr war, dass ich ihm immerhin zeigen konnte, wo er hinmuss. (man verliert das zeug ja schwimmend aus den Augen bei großer Entfernung).
wir waren zu zweit weit draußen (MRU Manawa)
dann hab ich ihm mein Zeug gegeben, damit er sich daran festhalten und verschnaufen kann und bin dann seinem Zeug hintergeschwommen, was da gar nicht mehr so weit entfernt war, und habs zurückgekreuzt und wir haben wieder getauscht
die Session war dann für uns beide beendet, denn alleine in 5m+ Wellen habe ich in dem Jahr noch nicht gewagt?
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MIr ist was Doofes letzte Woche Freitag am Comer See passiert.
Die Kombination aus Surfbent und Unifiber RDM Mastverlängerung scheint problematisch zu sein, weil meinem Kumpel mit meinem Rigg 2h später das Gleiche passiert ist.
Ich hab' einen Schleudersturz gehabt und Brett, Rigg, Sonnenbrille und Mütze im Umkreis von 25m verteilt bei ~0,5m Dünung.
Zum Glück waren Mütze und Sonnenbrille auf dem Weg zum Board, also Rigg erstmal liegen lassen, nachdem ich mich ausgehakt habe und alles schwimmend eingesammelt und dann mit dem Board zurück zum Rigg, das glücklicherweise noch nicht abgesoffen war.
Hat dann bestimmt 15 Minuten bei allmählich nachlassenden Kräften gedauert, bis ich das Rigg wieder im Mastfuss hatte (bei der Dünung war das echt nicht einfach). Hat auch ein paar schöne Kratzer durch die Mastverlängerung auf dem Dekor des Boards verursacht (daher auch die Frage im anderen Thread nach dem Pantone Code für JP rot
)Ich war kurz davor, das Rigg aufzugeben und mit dem Board zurückzupaddeln.
Schlussendlich hat's dann doch geklappt und ich bin wieder zurückgekommen, allerdings wie auf rohen Eiern, weil ich Angst vor einem erneuten Riggverlust hatte
Der Auslöseknopf des Unifiber scheint auf die Kante des Surfbent zu stoßen und dann trotz der eingehakten Sicherung auszulösen.
Dem Kumpel , der auch einen Surfbent drauf hat, hat es in ähnlicher Konstellation auch erwischt, obwohl ich ihn vorgewarnt hatte.
Er hat dann auch nur 10 Minuten gebraucht, um alles wieder zusammen zu bekommen
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Danke für den Hinweis! Das ist echt gefährlich.
(Vor langer Zeit gab es beim ART Mastfuss ein ähnliches Problem: Die blaue Verriegelung schob sich auf, wenn das Segel ins Wasser fiel und sich dabei drehte) Da hatte ich mal eine lange Schwimmeinlage
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