Posts by pushtacker

    Alles Genannte probieren, aber am besten nur eine Veränderung, dann die nächste.

    Ich hatte das Problem einmal (bei Umstellung auf Slalomzeug von Wave und Freeride), bei mir haben längere Tampen den Unterschied gemacht. Von 30 schrittweise Richtung 34 (hatte eh verstellbare drauf) und irgendwann lief das Alles super. Und schon hast du nochwas zum Ausprobieren.

    Allerdings schreibst du, du fährst die Tampen so, dass du mehr Zug auf der hinteren Hand hast: solange du das tust, passt nix und dir fahren Leute mit Wavekrempel um die Ohren.

    So ein Slalomsegel will schon voll im Wind stehen, durch die Camber zeigt es dir nicht so einfach an, wenn du zu offen fährst (mit der Tampeneinstellung garantiert), macht dann aber komische Faxen, die du nicht genau zuordnen kannst.


    Hol dicht und lass krachen!

    er kann ja auf Vorwindkurs Fahrtgeschwindigkeit=Windgeschwindigkeit erreichen bzw. sogar schneller sein als der Wind

    und dann ist genau gar kein Druck (von der Richtigen Seite ins Segel)

    Wenn das so ist, stützt das meine Aussage um so mehr, dass es gilt, den Turn konsequent durchzuziehen. Wenn der Threadstarter auf Vorwind wirklich so schnell ist wie der Wind und dann nicht auf diesem Kurs rumeiert, hat er wenig Grund, aus dem Gleiten zu fallen. Das ist aber doch anscheinend genau sein Problem, wegen dem er das Thema aufgemacht hat. Also, ruff auf die Kante, keine Gnade!

    Gar kein Segeldruck auf Vorwind?

    Wenn der Wind nicht in dem Moment nachgelassen hat, ist irgendwas schief gegangen.

    Was helfen könnte:

    Gewicht nach vorne, Nico Prien wurde ja schon angesprochen.

    Arme lang lassen, weil du sonst das Rigg nach hinten neigst. Erst beim Schiften willst du das Segel nah vorbeiziehen.

    Segel dicht halten, allerdings nicht überziehen wie bei der Lay Down Jibe.

    Und am wichtigsten:

    Wir reden alle zu viel vom Segel, wenn der Kurvenradius nur leicht geöffnet wird, ist der Druck weg.

    Konsequent auf der Kante bleiben!

    Beim großen Board bedeutet das Arbeit:

    Vorderer Fuß zieht das Brett in die Kurve, der hintere drückt es rum. Blick zur Kurvenmitte und Vorrotation in der Hüfte wie beim Snowboard fahren!

    Ich würde an dem Brett nochmal ein bissl rumspielen. Wenn du die Fußschlaufen mal schrittweise bis nach ganz außen hinten wandern lässt, ist das Ding auf einmal viel spritziger, wenn du gut angepowert bist. Ich fahre neben deutlich neueren Brettern eine ähnlich alte Rocket 105 und bin absolut begeistert.

    Mein Eindruck ist, dass Mast und Gabel, und bei der Brettgröße unbedingt die Finne, für weniger Geld mehr Verbesserung bringen.

    Außerdem auch geil: irgendein Equipmentharry mit neuestem Slalomkrempel findet sich immer, der langsamer ist, wenn du den alten Plunder gut abstimmst. :)

    Im übrigen, wenn euch, wie ich finde zurecht, vor der Chemie im Porta Potti oder Einbauklo graust:

    Ich hab da seit Jahren keine Chemie mehr drin, auch weil ich im Sommer manchmal wochenlang keine Entsorgungsmöglichkeit habe und den Inhalt (sehr tief) verbuddeln muss. Da hab ich immer erst ein schlechtes Gewissen, aber zurück zuhause fährt der Bauer dann 5000 Liter Scheiße auf die Wiese hinter meinem Haus, dann denke ich schon wieder anders.

    Hab so ein Einbauklo mit Sog-Entlüftung, da mieft nix. OK, wenn wer auf dem Pott ist und die Entlüftung an, sollte man die Nase nicht direkt am Auslass draussen haben.

    Davor hatte ich am Porta Potti einen Schlauch nach draußen mit einem Aktivkohlefilter dran, aber ohne Ventilator, das war auch einigermaßen ok.

    Besser wäre wohl eine ordentliche Trenntoilette wie die Nature's Head, aber das ist wohl eher Overkill für den gelegntlichen Trip zum Surfspot.

    Acidman behauptet, du seist ein Leichtgewicht! Da lohnt es sich doch, die Range nach unten zu erweitern. Ich habe noch einen blauen V95 Custom, gut erhalten. Wenn du ihn willst, rühr dich. ich wll nix dafür, freue mich aber über eine Bierspende bei Abholung. Wo wohnst du eigentlich grob? Versand wird sich bei so etwas kaum lohnen

    Falls du noch Bedenken wegen der Kabbelwellen hast: der 3sClassic kann vieles gut, in einem Punkt ist er exzellent: er frisst Chop!

    Mein alter 96er hat mich viele Jahre durch den Chop getragen wie eine Sänfte. Bin ihn als einziges Board von 3,3 bis 5,6 gefahren (85 Kilo)

    Die alte Rocket ist auch geil, aber die Rocket 105 ( ich glaube 2014) fühlt sich kaum größer an als der 3s 96.

    Der Wechsel klingt sinnvoll.

    Da gebe ich dir recht. damals habe ich mir noch ein Slalombrett gebraucht gekauft, weil das deutlich günstiger war. Heute geht ein gebrauchtes Foilboard auch in einem Preisbereich her, wo man bei einem eventuellen Wiederverkauf nicht gleich mehr als tausend Euro verliert. Damit wird das zunehmend interessant.

    Genau so sehe ich das auch, ich habe mit Slalommaterial zwei Jahre „verloren“. Es geht aber eben nicht optimal und gerade am Anfang macht das noch mehr aus (fliegende Halsen werden zu einem Krampf). Sobald man das Wasser nur kurz berührt, muss man sofort das Segel öffnen, sonst fliegt man ins Wasser. Bei einem Foilboard ist das dagegen fast egal.


    Macht euch das Leben nicht zu schwer und lernt das Foilen mit gutem und passenden Material.


    Die hinteren Fußschlaufen kann man am Anfang auch abmontieren, dann hat man mehr Platz und die stehen nicht ständig im Weg.

    Natürlich, wer die Kohle locker hat, kauft sich perfektes Material zusammen und macht es sich leichter.

    Dann würde ich aber unbedingt darauf achten, mich gut beraten zu lassen, damit die Kombi wirklich zusammen passt. Und nicht alles, wo Foil drauf steht, ist auch gut. Siehe die erste RRD Pocket Rocket, wo die Schlaufenposition komplett vermurkst war.

    Genauso wenig, wie man mit jedem Slalomboard Jahre verliert. Wer günstig ein Slalomboard oder Freeraceboard kriegt, das mit Chop umgehen kann, ist nicht schlecht beraten. Mein Exocet RS setzt so smooth ein, da kann ich in der Foilhalse auch ein paar Mal aufditschen und weiter geht's.

    Der größte Nachteil am Slalomboard ist aus meiner Sicht das wenige Volumen im Heck: bei extrem wenig Wind ist dadurch echt Arbeit beim Anfoilen (sagt man das so?) von Nöten, weil du nicht von Haus aus ganz hinten stehen kannst.

    nein, es geht um das Momentengleichgewicht um die Brett-Segelverbindung. Da wirkt die Segelkraft mit dem Abstand des Druckpunktes zum Drehpunkt, und entgegengesetzt der Fahrer mit seinem Gewicht, welches an der Gabel ansetzt. Die Kraft die dort an der Gabel wirkt resultiert aus den Hebelverhältnissen des Fahrers.


    Es hilft hier mehr Gewicht und/oder mehr Hebelarm durch längere Beine.

    Längere Beine? Interessant, aber schwierig.

    Längere Arme, sprich breiterer Gabelbaum?

    Bringt vielleicht nur begrenzt was, könnte auch schwierig zu kontrollieren sein, aber sollte helfen, das Segel aufrechter zu fahren und den Schwerpunkt aufs Wasser zu bringen

    Schaut auf jeden Fall topp aus. Den großen Flügel hab ich jetzt auch und er läuft sehr schön. Mastfuß bei 125 scheint sinnvoll, bin mal gespannt, wie weit es sich lohnt, ihn nach hinten zu schrauben für maximale Leichtwindperformance. Im übrigen lohnt es sich, beim AFS Foil mit Shims am Stabilizer rumzuprobieren, also den Stab abwärts zu stellen für mehr Auftrieb und Stabilität insgesamt. Ich spiel da grad rum, kann aber noch Nichts fundiertes sagen.

    Markus,

    deine Erfahrungen mit diesen Foils wundert mich erst mal nicht, wenn du mit dem "Fanatic Foil mit den Winglets das H9 meinst. Das ist zwar recht klein, hat aber den Angriffspunkt des Frontflügels sehr weit vorne. Daher kommt es mit Standard-Slalaom und Freerideboards sehr gut raus. Ich persönlich finde, das es einen 85-Kilo Mann super ans Fliegen bringt.

    Wiege auch etwa so viel und bin es mit einem Exocet RS5.5 (126Liter) gefahren. Mit dem Fanatic fand ich den Mastfuß bei ca. 130cm vom Heck gut.

    Ich fahre jetzt mit dem gleichen Board das AFS Windfoil (Freeride) mit verschiedenen Flügeln und da müsste bei sehr wenig Wind der Mastfuß noch weiter hinter, aber unter 127cm geht Nichts. So muss ich aktiv rauspumpen und habe viel Druck auf dem hinteren Fuß. Bei mehr Wind ist dann Alles gut.


    Hast du

    den Mastfuß komplett nach hinten geschraubt?

    die hinterste möglich Fußschlaufenposition genutzt?

    die heinteren Fußschlaufen mal weggelassen, um deine Postion zu finden oder sie durch Slingshot Halbschlaufen ersetzt, damit du einfach reinrutschen kannst?

    den Gabelbaum ganz hoch gesetzt?

    ausreichend Schothornspannung gegeben?

    Den hinteren Flügel (Stabilizer) geshimmt, also durch Beilagscheiben o.ä. so eingestellt, dass er etwas nach unten zeigt? Dadurch bekommt das Gesamtsystem mehr Auftrieb.


    All das sind finanziell unaufwendige Sachen, die eine große Veränderung bedeuten können.

    Auch ein Dedicated Foilboard ist nicht automatisch optimal abgestimmt. Es kann sicher Vieles besser, aber auch nur für den, der ein bisschen Gespür entwickelt. Jede dieser Veränderungen bringt dich vorwärts, und wenn du nur danach weißt, dass es diese eine Maßnahme für dich nicht gebracht hat.

    Gerade der X-Fire Lightwind mit dem RRD-Foil muss eigentlich super funzen.


    Bin kein Foilexperte, habe aber in diesem Jahr schon 8 gute Foiltage an Ammersee, Starnberger See, Kochelsee und LLS zwischen 3,8 und 6,4 M².


    Gestern an der LLS war es interessant. Hab spaßeshalber ein 8er Segel ausprobiert und festgestellt, dass ich damit nicht früher rauskomme als mit 6,4. Mit dem 6,4er war ich immer am Fliegen, wenn die ganzen Racefoiler mit 7,8 auch am Fliegen waren. Bis auf einen: der hatte ein 7,8er Freeracesegel, 180 Liter Foilboard, Starboard Racefoil, alles perfekt abgestimmt, sehr viele Foiltage im Gepäck und ist immer geflogen. Toppmaterial bringt auch nur die Toppjungs vorwärts.


    Die meisten reinen Foilboards sind noch sehr teuer. Zum Lernen finde ich ein gebrauchtes, preisgünstiges Slaolmboard und einen großen Topf Epoxispachtel geeigneter. Die Nose hämmerst du eh ein paar mal kaputt.

    Da wird wahrscheinlich nur die Standardantwort aus dem australischen Windsurfforum helfen:

    More Downhaul!

    Ob es überhaupt sinnvoll ist, das Segel zum Foilen mit weniger Vorliekspannung zu fahren, ist ohnehin umstritten. Knall doch mal das nächste Mal das Vorliek ordentlich an und berichte uns dann, wie es war.

    Wo findet sich das?

    Wenn ich kurz rumgoogle, finde ich nur partielle Befahrungsverbote zu bestimmten Jahreszeiten und für bestimmte Abschnitte. So ein Verbot muss doch irgendwo leicht auffindbar sein?

    Alos, der Februar geht echt mau los. Dafür hatte ich im Januar schon 5 Surftage, zweimal Kochelsee bei Föhn und drei mal Westwind am Starni. So taugt mir das. Die Neos sind so gut geworden, da verschieben sich bei mir Grenzen.

    Aufriggen bei Tiefschnee fand ich neulich ungewohnt, aber definitiv beser als im Matsch die Woche drauf.

    Gefrorene Wiese ist auch interessant: Als ich das Foilboard mit Rigg abgelegt habe und mich umgedreht habe, gab's so ein komisches Geräusch und der ganze Krempel fuhr quer über die Wiese mit dem Wind davon.

    Jeder Tag war geil, die ganzen Snowkiter und Snowwinger auf dem Weg zum See hab ich nicht eine Sekunde beneidet.


    Saison find ich tageweise gut: Einen Tag Langlaufen und am nächsten zum Surfen gehen find ich perfekt.