Posts by daddy_o

    Ich denke, dass die Automobilindustrie weiß, dass Elektrofahrzeuge gar nicht für die Massenmobilität gedacht sind. Rohstoffe, Energie, Ladeinfrastruktur, Fahrzeugkosten und Gewinne usw. reichen nicht für 80 Mio. PKW in Deutschland. Auch der Betrieb der ausgelaufenen Verbrenner nach 2035 wird sehr kostspielig. Individualverkehr als Massenbewegung ist in der Zukunft nicht mehr vorgesehen, genauso wie das Fliegen für alle. Macht es solange es noch geht...


    https://www.tagesschau.de/wirt…s-luxusstrategie-101.html

    Der junge Dunkerbeck hat eine krasse Entwicklung hingelegt. Erster U20 und fünfter bei den Männern. Respekt. Sein Fahrstil ist noch etwas unroutiniert und unkontrolliert, aber er traut sich an alles ran. Da kommt noch was. Köster ist eine Macht. Stalled double praktisch über eine Miniwelle ( für Pozoverhältnisse ). Seine Schwäche in der Welle zu Anfang seiner Karriere hat er komplett ausgemerzt. In Pozo macht ihm da kaum jemand etwas vor. Mal sehen, ob es noch für eine double elimination reicht.

    Meine vor zwei Monaten gebuchte Reise ist mittlerweile nochmal um 25% gestiegen. Diese war schon um über 30% teurer zum Vorjahr ( Mietwagen auch ).


    Das sind jetzt Preise, die nicht mehr realistisch sind. Wenn das nächstes Jahr so anhält werde ich mir Alternativen überlegen.

    Die benehmen sich alle wie eine offene Hose. Unsere wahre Krise ist aber nicht Corona oder Gas, sondern die demographische Entwicklung. In allen Bereichen, besonders aber auf dem Arbeitsmarkt und den Sozialversicherungen.

    Das Einkommen ist noch nicht einmal so entscheidend. Ich bin ein Post Kind. Wir hatten eine Post Wohnung, ich war im Post Sportverein und unseren Sommerurlaub haben wir in einer Post Ferienanlage gemacht. Es ist einfach erschreckend, wie sich die Arbeitgeber mittlerweile oft aus ihrer sozialen Verantwortung herausgestolen haben. In deren Köpfen sind die Bewerber alle Singles, die man mit Firmen iPad und Dienstwagen glücklich macht.

    Die in Elektroautos verbauten Lithium-Ionen-Akkus sind gut für 500 bis 1.200 Ladezyklen und eine Lebensdauer von etwa 8 bis 10 Jahren. In diesem Zeitraum hat sich die Kapazität des Akkus auf 70 bis 80% verringert. Der Akku hält damit über Gesamtfahrleistung von 100.000 bis 160.000km."

    das kann ich jetzt nicht nachvollziehen, hab aber wenig ahnung

    es wird doch immer angepriesen dass die reichweite einer akkuladung irgendwas bei 350km ist

    wenn ich das mit 750 mal laden (500 bis 1200) multipliziere komme ich auf ca 260.000 km und nicht auf die gesamtfahrleistung 100 bis 160.000


    woher der unterschied?

    Tja, gute Frage. Mein altes Handy habe ich immer schnellgeladen. Nach 1,5 Jahren war der Akku fertig. Sehr ärgerlich. Allerdings sieht es beim iPad noch richtig gut aus. Okay, keine Schnellladung.


    Ich denke ein Tempolimit z.B. 110 km/h auf Autobahnen würde die Lebensdauer der Akkus auch erhöhen. Dazu bessere Vorraussetzungen für Assistenzsystemen hin zu autonomes Fahren schaffen. Vielleicht ist die FDP nächstes Mal ja nicht dabei ;) .

    In der Zeit habe ich bei dem Verbrenner allerdings schon einen Zahnriemenwechsel und jährlichen Ölwechsel vorgenommen. Also auch 2.000 - 3.000€.

    Inspektionen hast du beim Elektro auch ;) ein Elektroauto ist nicht die wartungsfreie eierlegende Wollmilchsau, wie immer suggeriert wird.


    Zahnriemen vs Akku, was kostet jetzt mehr um es zu recyceln? Die Kosten beim Zahnriemen sind hauptsächlich Arbeitslohn. Also gut für die Gesellschaft. Die angegebenen Akkupreise sind ja ohne Montage, ist die umsonst? Abgesehen davon dass 7000€ Vlt bei einem ZOE noch realistisch ist, bei allem anderen leider nicht. Ökotechnisch also auch wieder katastrophal.

    Ja, Inspektion ist immer. Aber gute Argumente. Das Recycling von verbrauchten Akkus wird sicher ein wichtiges Thema werden. Bei Altöl selbstverständlich. Ich würde auch sagen, dass ein neuer Akku eher Richtung 10.000€ geht. Vielleicht sollte man einen Wechsel pro Autoleben einplanen? Dazu fällt die Subvention für E-Autos auch bald weg. Ich denke Totti hat Recht. In fünf Jahren kann man es besser beurteilen und berechnen.

    Die in Elektroautos verbauten Lithium-Ionen-Akkus sind gut für 500 bis 1.200 Ladezyklen und eine Lebensdauer von etwa 8 bis 10 Jahren. In diesem Zeitraum hat sich die Kapazität des Akkus auf 70 bis 80% verringert. Der Akku hält damit über Gesamtfahrleistung von 100.000 bis 160.000km."


    Beispiel:
    „Der Akku muss nach 8 Jahren und gefahrenen 120.000km ersetzt werden. Der Anschaffungspreis des neuen liegt bei € 6.000. Daraus ergeben sich Kosten von € 750/Jahr bzw. € 62,50/Monat.
    Würde der Akku zehn Jahre halten, würden sich die Kosten auf € 600/Jahr verringern.
    Bezieht man den Akkukaufpreis auf die gefahrenen Kilometer kommt man auf Kosten von ca. € 5 pro 100km."

    Vor allem zaubern wir nicht mal eben die notwendige Technik, Infrastruktur und Fachkräfte zum Aufbau aus dem Hut. Selbst wenn es irgendwie mit der Gasversorgung weitergeht, wird es sehr teuer werden. Ich wollte gestern Mittag eine Pizza essen. Ging nicht, weil angeblich die Gasversorgung für den Ofen defekt war. Ich glaube, dass der nur noch Abends angeschmissen wird.

    Gerade heute wird im Bundestag ein Gesetzespaket für das Vorantreiben vom Ausbau erneuerbarer Energien verabschiedet. Kurzfristig kann da nicht viel passieren. Genauso wie der weitere Betrieb der AKW's nicht mal ebenso geht. Auch der Bau neuer AKW's dauert Jahrzehnte. Ein Gaskraftwerk im Gegensatz dazu etwa sieben Jahre. Wenn in diesem Monat der Gashahn tatsächlich zu bleibt wird es rappeln. Und das für einige Jahre.

    „Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace muss Deutschland Russland in diesem Jahr für Öl und Gas voraussichtlich Rekordsummen überweisen. Die Ausgaben für russisches Öl drohen der Studie zufolge 2022 im Vergleich zum Vorjahr von 11,4 Milliarden Euro auf 14,3 Milliarden Euro anzusteigen.


    Die Rechnungen für den Import von Gas könnten sich in diesem Jahr von 8,8 auf 17,6 Milliarden Euro sogar verdoppeln. Deutschland würde damit insgesamt für Öl und Gas fast 32 Milliarden Euro an Russland zahlen – so viel wie seit Jahren nicht."


    https://www.t-online.de/finanz…men-fuer-oel-und-gas.html


    Die Ölimporte können wir kurzfristig ( teuer ) ersetzen. Beim Gas nicht. Für Russland war aber durch die Bestrebungen der EU Richtung erneuerbare Energien und als „Übergang" Gas- und Atomkraftwerke als ökologisch Nachhaltig ( Taxonomie ) einzustufen absehbar, dass die Energieexporte Richtung EU mittelfristig ( 2035 ) eh sinken würden. Dazu die NATO Osterweiterung und eine Art Wirtschaftskolonialismus der EU für Russland als eine Bedrohung.

    Ich bin da jetzt kein Fachmann, aber mein Bike hatte 3.000 km zur ersten Wartung. Der Ölwechsel ist extrem wichtig, da auch die Kupplung durchs Öl geht. Dazu die extremen Drehzahlen. Auch beim Peugeot ist jedes Jahr wichtig. Die Franzosen meinen doch tatsächlich den Zahnriemen durchs Öl laufen lassen zu müssen. Nach sechs Jahren musste der routinemäßig neu. Bei den Ansprüchen, die wir an moderne Motoren haben ist jährlicher Ölwechsel Pflicht. Anderes Beispiel die Winterreifen. Die sind nach sechs Jahren alt und sollten ausgetauscht werden usw usf.

    Die spannende Frage ist doch: Kommen wir überhaupt vor in der Geschichte der Mobilität der Zukunft? Wir, die wir mit Sack und Pack jederzeit spontan auch mal mit 160 auch mal ein paar hundert Kilometer zum Spot fahren und nachts zurück oder das Bett gleich dabeihaben?

    Bravo. So ist es. Auf dem Reißbrett der Ingenieure und Architekten gibt es nur noch den „modernen Mann". Jemand, der täglich brav ins Büro fährt und in seiner Freizeit weiter vorm Bildschirm hockt. Kennt ihr das noch? Mein Opa hatte eine kleine Werkstatt, nur für sich, und mein Vater eine Werkbank in der Garage. Dann guckt euch mal die Wohnungen in den Neubauvierteln an. Ölwechsel beim Bike in der Tiefgarage? Gott bewahre. Genauso wirken die E-Autos für mich. Ein Leben aus dem Katalog.

    Hehe, ein weiterer Vorteil. Auch wenn Du das sicherlich nicht gemeint hast. Dein E-Auto braucht keinen Ölwechsel.

    Richtig. Deshalb kann ich mir meine Mobilität nur noch für die nächsten 15 Jahre vorstellen. Was danach kommt, keine Ahnung. Auch ob Fliegen überhaupt noch bezahlbar sein wird. Also wieder zurück zu den 1950er Jahren? Motorisierte Mobilität wird teurer, egal welche. Aber wenn alle Home-Office machen und in ihrem Wohnklo virtuell surfen brauchen wir auch keine mehr...