Was spricht dagegen, dass du beim Maxi die hinteren Befestigungspunkte nimmst? Oder mit drei Dachträgern
Ich hatte diese Info hier gefunden, daher bin ich da verunsichert:
Was spricht dagegen, dass du beim Maxi die hinteren Befestigungspunkte nimmst? Oder mit drei Dachträgern
Ich hatte diese Info hier gefunden, daher bin ich da verunsichert:
Hallo
aktuell habe ich meine gesamte Surfausrüstung an der Ostsee liegen und surfe dort nur im Urlaub. Ich bin grade am Grübeln, wie ich Teile meiner Surfausrüstung mit nach Hause (Würzburg) nehmen könnte, um hier auf dem Baggersee ein bisschen üben zu können. Ich hab so eine große Tasche, wo mein großes Brett, 2 Masten und ein Gabelbaum reinpassen. Das würde mir zusammen mit 2 Segeln glaub ich reichen für hier.
Leider hat unser Caddy Maxi keine Dachreling. Ich müsste also entweder eine Dachreling + Grundträger nachrüsten oder mir einen Dachträger kaufen, der direkt montiert wird. Das ganze sollte preislich im Rahmen bleiben (bis ca. 250€ alles zusammen). Wird mit einer halbwegs vernünftigen Reling + Grundträger also schwierig.
Speziell beim Caddy scheint es das Problem zu geben, dass man für direkt montierte Dachträger nur die vorderen zwei Montagepunkte nutzen soll. Die haben aber einen sehr geringen Abstand voneinander. Das erscheint mir für ein Surfbrett alles andere als ideal. Erst recht, weil ich in Zukunft vielleicht auch mal ein Kanu oder ähnliches transportieren will. Leider finden sich kaum Informationen, ob und wie man auch die hinteren Montagepunkte nutzen kann, um eine größere Stützweite zu haben.
Hat von euch vielleicht jemand Erfahrungen mit dem Caddy III bzw 2K und Dachtransport und kann irgendwas empfehlen.
Oder auch allgemeine Tipps bzgl. Reling ja/nein und wenn ja, was für eine?
Vielen Dank für eure Hilfe.
Ich würde anfangs bewusst keine neuen Segel kaufen. Gerade wenn man noch lernt mit Trapez zu fahren und in die Schlaufen zu kommen, stürzt man relativ oft in das Segel. Das ist mir zumindest oft passiert. Dabei kann das Segel schon mal was abbekommen, auch ein neues Segel. Das ist bei einem neuen Segel sehr ärgerlich, während es bei einem gebrauchten Segel, das sowieso kurz vor dem Ende der Lebensdauer ist, nicht so schlimm ist. Es gibt sehr gute gebrauchte Segel, die man als Aufsteiger gut surfen kann und die erschwinglich sind.
Investiere das Geld am Anfang lieber in gute Masten, da hast du länger was von. Und natürlich in einen Board Protektor.
Ich bin mit meinen alten, gebrauchten Segeln auch zufrieden. Für meine komplette Ausrüstung (inzwischen 3 Boards, ca. 5-6 brauchbare Segel, 4-5 Masten zwischen 30 und 50% und alles mögliche andere Zeugs hab ich keine 1000€ bezahlt. Und eigentlich bin ich ganz glücklich damit. Einen Mast hab ich bei einem Schleudersturz zerbrochen, alles hält bislang ganz gut durch. Ich hab zwar nur wenige Surftage im Jahr, aber in die Segel bin ich auch schon öfter etwas heftiger reingeflogen.
Unterschätz das nicht! Bei 6 Bft ist schon richtig was los. Mit deinem Brett und den genannten Segelgrößen brauchst du da nicht mehr aufs Wasser. Mit meinem Equipment (134L, 6-1 bis 7,5 m²) bin ich so zwischen 13 und 20 kn Grundwind auf dem Wasser. Letzten Herbst hatte ich wie gesagt bei 6 Bft spaßeshalber mal ein 5er Segel auf dem Brett probiert, aber da ging gar nix mehr. Ehrlich gesagt ist mir da immer das Brett um die Ohren geflogen beim Beachstart. Schotstart hab ich gar nicht erst probiert. ![]()
Ich surfe ebenfalls seit ca. 3 Jahren (nur im Urlaub) und bin fast immer auf dem Saaler Bodden unterwegs.
Wiege ca. 80kg und habe ein 134er Brett. Bei meinem gebraucht gekauften Brett waren zwei Segel dabei: ein 6.1 und ein 7.5. Das empfinde ich als gute Minimal-Kombi für fast alle Bedingungen, bei denen das Brett gut funktioniert. Seit diesem Jahr hab ich auch noch ein 6.5, das bräuchte ich aber nicht unbedingt. Sind alles ältere Freeride-Segel.
Ein altes 5.0 Wave-Segel hab ich zwar auch noch, aber wenn das zum Gleiten reicht, dann ist das Brett schon zu groß. Hab ich letzten Herbst mal ausprobiert.
Ich würde dir empfehlen, mindestens zwei Segel für das Brett anzuschaffen, damit du öfter aufs Wasser kannst und auch wechseln kannst, wenn der Wind während einer Session stärker oder schwächer wird. Das kleine würde ich nicht kleiner als 6.0 nehmen und das große nicht größer als 7.5. Und mindestens 1m² Unterschied. Für meine Segel hab ich einen 430er und einen 460er Mast. Je nach Segel kommst du vielleicht auch mit einem Mast aus. Ein Gabelbaum reicht m.M. erstmal.
Wir haben sehr viele Kreisverkehre. Wie da manchmal in Gottvertrauen einige Radfahrer angeschossen kommen. Gibt ja eigentlich Vorschriften für Radfahrer beim Benutzen von Zebrastreifen. Kennt aber anscheinend niemand.
Spoiler:
Falsch: Auf dem Zebrastreifen haben Radfahrende Vorrang, genau wie Fußgänger.
Richtig: Wenn Radfahrende Vorrang haben wollen, müssen sie absteigen und ihr Rad schieben. Sie dürfen über den Zebrastreifen aber auch fahren, müssen dann jedoch querende Fahrzeuge durchfahren lassen.
Allerdings wissen das die meisten Autofahrer nicht.
Auf meinem Nachhauseweg von der Arbeit gibt es einen Fahrradweg, der über einen Zebrastreifen führt.
99,9% aller Autofahrer halten trotzdem an. Ok, vielleicht befürchten die auch nur, dass ich es nicht weiß.... ![]()
- Board für Anfang je größer desto einfacher und mind. 150L eher mehr….unbedingt Schwert (Marke egal aber
Nochmal kurz zum Verständnis:
Bei einem Kurs wird man dich mit 90kg am Anfang vermutlich auf ein ~200L-Brett stellen. Darauf wirst du auch am schnellsten lernen. Dieses Brett wird aber eigentlich schon nach ein paar Tagen auf dem Wasser (~10 bis 20 Sessions) überflüssig werden. Sobald du ein bisschen fortgeschritten bist, solltest du mit einem 140-150L Brett ohne Schwert klarkommen. Das ist dann ein Brett, das du auch langfristig bei wenig Wind weiternutzen kannst.
Es ist nicht verkehrt, diese allererste Phase (wo man ein großes Brett braucht), mit Leihmaterial zu bestreiten. Ein großes Brett mit Schwert wirst du später nicht mehr unbedingt brauchen. Könnte bei dir natürlich schwierig werden, weil es an deinem See kein Leihmaterial gibt.
Die Kategorie große, halbwegs moderne Freeridebretter (kein Schwert, 130-150L, bis ca. 15 Jahre alt) ist daher auf dem Gebrauchtmarkt auch die am meisten gefragte, weil jeder, der die absolute Anfängerphase hinter sich lässt, sowas sucht und dann in der Regel behält. Für ein großes Brett mit Schwert kann man deutlich weniger ausgeben. Aber auch das sollte einen zumindest einigermaßen modernen Shape (genügend Breite) haben, um es sich nicht unnötig schwer zu machen. Sollte also auch nicht älter sein als vielleicht 15 Jahre oder so.
So ungefähr jedenfalls meine Erfahrung. Bin aber selber noch halber Anfänger.
Witterung: Im Sommer ist es schon gut warm würde mir aber für Früh und Spätsommer dann ein Neopren besorgen.
Einen Neopren brauchst du auch im Hochsommer zwingend.
Du willst ja ein paar Stunden am Stück üben können und bist die ganze Zeit abwechselnd im Wasser und dann wieder im Wind.
Ich erklär es dir mal
Du verbuddelst deine Stullen luftdicht unter der Erde, am besten setzt du dich noch eine ganze Weile drauf und irgendwann ist es Erdöl.
Ich gebe mir wirklich Mühe, konstruktiv zu argumentieren. Aber du machst es einem nicht leicht.
Solche Beiträge wie dieser lassen eigentlich nur zwei Schlüsse zu:
1. Du bist ein Troll, der einfach gerne gefüttert werden will
2. Du hast tatsächlich die einfachsten Mechanismen des Klimawandels nicht verstanden. Jonglierst aber gleichzeitig mit komplexen Themen wie Milanković-Zyklen, 5B Wetterlagen, Paläobotanik etc. um deinen Äußerungen Gewicht zu verleihen. Das ist leider ein bekanntes Schema bei den Wissenschafts-Verweigerern.
Ich vermute aber, dass es eher das erstere ist.
Erstens ist es der Erderwärmung egal, wo das CO2 herkommt. Wichtig ist dass der CO2 Anteil sich nicht erhöht.Ist das so?
Das C im CO2, das wir ausatmen, ist schon vorher Teil des Stoffkreislaufs gewesen.
Wie ist denn Erdöl und Erdgas entstanden? Genau.
Wann ist denn Erdöl und Erdgas (und Kohle) entstanden?
Und war der darin gebundene Kohlenstoff in den letzten Jahrmillionen jemals in der Atmosphäre unterwegs?
Genau.
Sorry, aber das sind doch wirklich die einfachsten Grundlagen, die jeder inzwischen verstanden haben sollte.
Erstens ist es der Erderwärmung egal, wo das CO2 herkommt. Wichtig ist dass der CO2 Anteil sich nicht erhöht.
Ist das so?
Das C im CO2, das wir ausatmen, ist schon vorher Teil des Stoffkreislaufs gewesen.
Weil Menschen auch atmen und konsumieren. Sie erzeugen CO2 in erheblichen Mengen und vermindern die Kompensationsflächen für Wälder und Pflanzen
4 Menschen stoßen soviel CO2 aus wie ein Mittelklasse-Diesel PKW bei 20.000km im Jahr. Den sie auch nicht fahren würden, wenn sie nicht da wären.Zum anderen wird man es nicht schaffen, dass weltweit CO2 Neutral produziert und gebaut wird. Darum sollte man die Anzahl der Konsumenten reduzieren.
Dir ist aber schon klar, wo das C in dem CO2 herkommt, dass wir ausatmen? Und wo das von dem Diesel-Pkw herkommt?
Politik ist eben nicht Probleme lösen, sondern ein unlösbares Problem vorzugeben, was man vorgibt lösen zu wollen. Und weil man das eben nicht lösen kann, hat man ein ewiges Auskommen.
Oben schreibst du noch das und jetzt forderst du, die Weltbevölkerung zu halbieren. Machst also genau das, was du eben noch kritisiert hast. Oder wie stellst du dir das vor mit dem Halbieren? Sollen wir es nochmal mit den Methoden von 1933-45 probieren?
Denn wenn man allein die fossilen Energien reduziert, wird sich an der Erderwärmung leider gar nichts ändern.
Warum nicht?
Ich fahre im Sommer fast ausschließlich barfuß Auto.
Liegt auch daran, dass ich häufig so Zehensteg-Sandalen anhabe, die ich beim Autofahren als gefährlich empfinde.
Ich hatte noch nie irgendwie kritische Situationen, die auf das barfuß fahren zurückzuführen waren.
Im Gegenteil, ich empfinde das als mindestens genauso sicher wie mit Schuhen.
Aber es stimmt schon. Bei einem Unfall müsste ich ggf. nachweisen, dass ich barfuß genauso gut die Pedale bedienen kann, wie mit Schuhen. Ob das dann juristische Probleme machen kann, weiß ich auch nicht.
Interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind.
Wende finde ich persönlich als supereinfaches Basismanöver, Wasserstart dagegen als deutlich fortgeschrittene Technik
Ich glaub das liegt ein bisschen daran, dass ich auch auf den Schulungsbrettern relativ schnell mit etwas größeren Segeln unterwegs war. Dadurch hab ich glaub ich schneller gelernt, das Gleichgewicht über das Segel zu halten. Aber ich bin ganz schlecht darin, einfach so auf dem Brett zu stehen, wenn der Winddruck weg ist. Dann flieg ich sofort rein. Auch beim Schotstart tu ich mich sehr schwer in dem Moment, wo das Segel aus dem Wasser ist, man aber noch keinen Wind drin hat. Ich versuch dann immer, so schnell wie möglich ein bisschen dichtzuholen, weil ich sonst das Gleichgewicht verliere.
Du hast bestimmt vollkommen recht, dass man diese Manöver können muss. Meine Absicht ist es nicht, darauf zu verzichten. Mir hat es einfach so viel Spaß gemacht, andere Sachen zuerst zu lernen. Und am Bodden, wo ich bisher unterwegs bin, geht das meiner Meinung nach weitgehend problem- und gefahrlos. Lenken kann ich ja immerhin ein bisschen ![]()
Ich geb mir einfach noch ein paar Tage, das auf dem "kleinen" Brett selber zu lernen. Wenn es nicht funktioniert, dann mach ich mal ein-zwei Privatstunden. Das geht sowieso erst wieder nächste Pfingsten. Ich bin zwar evtl. nochmal Ende Oktober und zu Ostern auf dem Darß, aber da hat die Surfschule wahrscheinlich zu.
Alles anzeigenAlles anzeigenAlso abspringen würde ich es nicht nennen. Das impliziert ja eine gewisse Freiwilligkeit.
Ich probiere jedesmal eine Wende und falle dann rein. Dann mache ich einen Beachstart oder versuche einen Wasserstart und wenn mir der nach ein paar Versuchen nicht gelingt und das Segel sowieso schon auf der Leeseite liegt, dann Schotstart.
Mein X-Cite Ride hat 71 oder 72 cm, aber das Problem ist eher, dass ich die Manöver noch nicht richtig beherrsche. Bevor ich auf das kleinere Brett gewechselt bin, konnte ich auf den großen Schulungsbrettern auch nur eine langsame Tippelwende bei wenig Wind und Wellen. Schnellere Wenden hatten damals nur sporadisch funktioniert. Jetzt bin ich direkt auf ein deutlich kleineres Brett gewechselt und war nur noch bei Windstärke 4 bis 5 und entsprechend Wellen auf dem Wasser. Da gelingt mir das nicht. Selbst der Schotstart ist bei diesen Verhältnissen schon richtig anspruchsvoll für mich.
Im Prinzip ist es ein bisschen von allem. Einerseits ist es zu kippelig und dann taucht mir bei der Wende auch oft der Bug ab. Ich hab mir natürlich auch einige Tutorials angeschaut. Aber das dann schnell genug umzusetzen ist halt nochmal was anderes. Außerdem verpasse ich glaube ich oft den richtigen Moment für den Seitenwechsel. Am letzten Tag waren laut Windfinder so 12kn Grundwind aus Ost (= wenig Wellen), da hab ich ein paar Wenden geschafft.
Also das wird schon werden. Leider erst wieder nächstes Jahr, dann hoffentlich mit ein paar mehr Surftagen.
Evtl klappt auch im Spätherbst nochmal eine Woche. Das wär natürlich super
Bei mir ist es eher umgekehrt. Die Basismanöver gingen auf dem Freerider recht schnell. Und zwar, weil ich oft bei wenig Wind auf dem Wasser war und das geübt habe.
Dafür geht Beachstart bei mir seltenst, Wasserstart gar nicht und gleiten auch sehr selten, weil ich es hier am Binnensee halt selten bei passenden Verhältnissen dafür auf's Wasser schaffe.
Also mein Tipp: Die Grundlagen hierfür kann man auch bei leichter Brise am Baggersee um's Eck üben, wenn es zum Gleiten eh nicht reicht.
Naja, da sind wir genau auf den entgegengesetzten Seiten des Spektrums, schätze ich.
Ich hab halt das Problem, dass ich mein Material nicht zuhause habe, sondern nur im Urlaub surfen kann. Wir haben in Würzburg nur eine kleine Wohnung mit einem Kellerabteil, wo ich das nicht mal vernünftig lagern könnte. Und im Urlaub war ich nur an den Tagen surfen, wo es zumindest mit dem 7,5er Segel zum Gleiten lernen gereicht hat. Ich bin dort ja mit Familie und die Kinder wollen natürlich auch Zeit mit mir haben.
Was meinst du, dass die Wende und Halse für dich hoffnungslos sind. Das sind doch die Basismanöver (kein Vorwurf, eher Hut ab für deine Ehrlichkeit).
Bedeutet das, dass du zum Richtungswechsel abspringst und das Brett im Wasser drehst bzw. die Manöver immer im Sturz enden und du dann schwimmend nach Sturz dein Material für die neue Fahrtrichtung ausrichtest?
Das X-Cite hat im Vergleich zu modernen Freeridern einen etwas schmaleren Shape. Ich vermute, irgendwo zwischen 72 und 74cm breit, moderne 134L Boards sind eher um die 80cm breit.
Ist das Problem eher, dass es zu kippelig ist oder eher dass dir Bug und Heck bei den Manövern abtauchen.
Also abspringen würde ich es nicht nennen. Das impliziert ja eine gewisse Freiwilligkeit.
Ich probiere jedesmal eine Wende und falle dann rein. Dann mache ich einen Beachstart oder versuche einen Wasserstart und wenn mir der nach ein paar Versuchen nicht gelingt und das Segel sowieso schon auf der Leeseite liegt, dann Schotstart.
Mein X-Cite Ride hat 71 oder 72 cm, aber das Problem ist eher, dass ich die Manöver noch nicht richtig beherrsche. Bevor ich auf das kleinere Brett gewechselt bin, konnte ich auf den großen Schulungsbrettern auch nur eine langsame Tippelwende bei wenig Wind und Wellen. Schnellere Wenden hatten damals nur sporadisch funktioniert. Jetzt bin ich direkt auf ein deutlich kleineres Brett gewechselt und war nur noch bei Windstärke 4 bis 5 und entsprechend Wellen auf dem Wasser. Da gelingt mir das nicht. Selbst der Schotstart ist bei diesen Verhältnissen schon richtig anspruchsvoll für mich.
Im Prinzip ist es ein bisschen von allem. Einerseits ist es zu kippelig und dann taucht mir bei der Wende auch oft der Bug ab. Ich hab mir natürlich auch einige Tutorials angeschaut. Aber das dann schnell genug umzusetzen ist halt nochmal was anderes. Außerdem verpasse ich glaube ich oft den richtigen Moment für den Seitenwechsel. Am letzten Tag waren laut Windfinder so 12kn Grundwind aus Ost (= wenig Wellen), da hab ich ein paar Wenden geschafft.
Also das wird schon werden. Leider erst wieder nächstes Jahr, dann hoffentlich mit ein paar mehr Surftagen.
Evtl klappt auch im Spätherbst nochmal eine Woche. Das wär natürlich super.
Der nächste Sommerurlaub ist vorbei und ich berichte mal, wie es mit meiner Surfkarriere und dem eigenen Material weitergegangen ist.
Letzten Herbst habe ich im Allgäu eine komplette Surfausrüstung zu einem guten Preis kaufen können. Der Verkäufer musste aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Das Ganze hörte sich so gut an, dass ich es riskiert habe, die 250 km (einfach) zu fahren.
Ich hab jetzt ein etwas älteres JP XCite Ride FWS mit 134L und noch ein Starboard IQ mit 122L und Softdeck, das ich aber noch nicht gefahren bin.
Außerdem zwei 40% Masten in 430 und 460 cm, zwei Segel in 6,1 und 7,5 m² und einen Gabelbaum
Und alles weitere, was man so braucht, 3 Finnen, 2 Mastfüße, 3 Mastverlängerungen, Trapez, verstellbare Trapeztampen usw...
Alles so zwischen 8 und 15 Jahre alt, würde ich schätzen.
Für das JP habe ich mir einen Noseprotector gebaut aus 6 Lagen 200er Glasgewebe (in der Mitte doppelt gelegt).
An Pfingsten war ich eine Woche in Born, hatte aber nur einen Tag auf dem Wasser. Da hatte es zwischen 15 und 18 kn Wind und war recht wellig. Trotzdem bin ich mit dem 134er Brett einigermaßen klar gekommen. Schotstart war natürlich deutlich kippeliger, aber es ging schon, um mit ein bisschen Geduld aufs Brett zu kommen. Höhe halten war auch ohne Schwert kein Problem. Wende und Halse war mit dem (für mich) kleinen Brett aber komplett hoffnungslos. Trotzdem hatte ich viel Spaß und hab fleißig Schleuderstürze geübt ![]()
Jetzt im Sommer war ich zwar 4 Wochen dort, konnte aber verletzungsbedingt nur 5 Tage aufs Wasser. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass ich (jedenfalls für mein Alter) große Fortschritte gemacht habe. Wende und Halse sind weiterhin eher aussichtslos, aber ich hab mich einfach auf andere Sachen konzentriert. Beachstart ging z.B. richtig schnell. Aus bauchnabeltiefem Wasser hatte ich das innerhalb eines Vormittags soweit gecheckt, dass ich meistens aufs Brett kam, evtl. nicht immer sehr elegant. Am gleichen Nachmittag ist mir (mit viel Glück) sogar ein erster Wasserstart gelungen. Am Ende des Urlaubs war jetzt der Beachstart aus bis zu brusttiefem Wasser relativ sicher, Wasserstarts sind mir in der Summe so ca. 10 Stück geglückt (bei vielleicht 50 Versuchen).
Aber was eigentlich am wichtigsten war: Trapez und Gleiten. Da war ich jetzt am Ende so weit, dass ich richtig Spaß hatte. Am letzten Tag war genau so viel Wind, dass ich mit meinem 7,5er Segel gerade noch gleiten konnte. Und entsprechend wenig Wellen. Bei diesen Verhältnissen konnte ich manchmal mehrere 100 m am Stück stabil gleiten. Und ich hab dazwischen sogar 3 oder 4 mal so was ähnliches wie eine schnelle Wende geschafft. Jedenfalls stand ich danach andersrum auf dem Brett und lag nicht im Wasser.
Da würde ich den wesentlichen Unterschied zum Schulungsmaterial sehen. Wenn man eine gute Frustrationstoleranz hat und keine Angst vor Schleuderstürzen, dann macht das (zumindest mir) einfach 100 mal mehr Spaß, als mit einem 180 Liter Tanker bei 8 kn Wind Dümpelwenden zu üben, auch wenn die Reihenfolge vielleicht nicht optimal ist. Für mich geht es bisher ziemlich gut auf, erstmal auf die Basis-Manöver zu pfeifen und stattdessen gleiten zu lernen. Mir macht das mehr Spaß und sorgt für Motivation. Natürlich probiere ich trotzdem jedesmal eine Wende und falle dann halt rein. Ist mir aber relativ egal, weil ich dann wieder Wasser- oder Beachstart üben kann.
Kann natürlich auch sein, dass es daran liegt, dass man in Born so einen großen Stehbereich hat.
Da ist der Beachstart fast genauso gut wie die Wende ![]()
Den Kauf des Materials hab ich jedenfalls nicht bereut. Fürs Material ausleihen hätte ich schon in diesem Jahr mehr als die Hälfte dessen bezahlt, was das gebrauchte Material gekostet hat. Und ich konnte an 2 Tagen bis halb 9 auf dem Wasser sein, während der Verleih schon um 6 zugemacht hat.
Wenn der 145er Shark noch vernünftig aussieht und wenig kostet, könnte das passen. Der Futura ist für deine derzeitigen Anforderungen nicht optimal - das fängt schon bei den weit außen liegenden Schlaufenpositionen an ...
Der Futura entspricht diesem hier, nur eben in 133L:
https://www.flickr.com/photos/bigwinds/2546041802/
Die Schlaufen kann man da relativ weit nach innen montieren...?
Aber es geht halt eher Richtung Freerace Board, oder? Für Anfänger dann ungeeignet?