Posts by blinki-bill

    Kommentar in der Autorevue zum "Verbrenner aus":


    Aus die Maus

    Die jüngste Entscheidung der EU-Kommission, bei Rat und Parlament einen Vorschlag einzubringen, die CO2-Reduktion per 2035 auf 90 statt auf 100 Prozent festzulegen, ist erwartungsgemäß mal so, mal so aufgenommen worden.


    Zur Klarstellung: Die EU-Kommission kann das sogenannte Verbrennerverbot nicht „kippen“, obwohl es immer wieder genau so zu lesen war. Über das Kippen entschieden wird im Ministerrat und im Parlament. Freilich: So wie seit der letzten Wahl 2024 das EU-Parlament zusammengesetzt ist, nämlich mit klarer Dominanz konservativer bis rechtspopulistischer Fraktionen inklusive bzw. zuzüglich EU-Zerstörern (darunter die „Patrioten für Europa“ mit stolzer Österreich-Komplizenschaft), kann an dessen Entscheidung wenig Zweifel bestehen.


    Betrieben wurde das Aus seit Jahren von Politikern, die sich als Verteidiger der europäischen Industrie verstehen (Merz, Söder etc.). Laut ihren Gegnern schafften sie es, der Öffentlichkeit zu erklären, dass die Probleme der insbesondere deutschen Autoindustrie zu lösen wären, wenn man die E-Mobilität verzögert. Das hieße im Kern: Es gibt da eine Technologie, die nicht mehr aufzuhalten ist und die eine andere Technologie ablösen wird. Lösen wir unsere Probleme, indem wir an dieser anderen Technologie festhalten, so lange es geht.


    Unterstützt wurden und werden diese Politiker von Experten, die das E-Auto wegen dessen CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus verwerfen (und damit die Dynamik von Technologie allgemein in Frage stellen, auch wenn sie aktuell Recht haben). Das sind dann zuweilen pensionierte Ingenieure, die es seelisch nicht verkraften, dass ihre lebenslange Arbeit jetzt nichts mehr wert sein soll.


    Aufholen kann man nur, indem man aufholt


    Und dann sind da noch die Ökonomen und anderen Fachleute, die den Politikern, welche den Wirtschaftsstandort retten wollen, entgegenhalten, dass sie gerade das Gegenteil davon erreichen. Demgemäß würde durch die Aufweichung der CO2-Ziele nur überdeckt, dass Europa einen Rückstand in der Batterietechnik habe. Den aber, so gerade erst der deutsche Experte Ferdinand Dudenhöffer, kann man nur aufholen, indem man ihn eben aufholt, und nicht, indem man sich Zeit verschafft, in der man was anderes macht, zum Beispiel Verbrenner weiterzuentwickeln. Was im Übrigen ohnehin nicht groß passieren dürfte, denn dafür sind die Unterschiede zwischen der aktuellen EU-Verordnung und der jetzt geplanten nicht groß genug. Abgesehen davon: Den „hocheffizienten Verbrenner“, der in der Argumentation der Elektrogegner als gegeben vorausgesetzt wird, gibt es leider nicht.


    Die Industrie will, dass sie noch länger Verbrennerautos verkaufen darf, weil sie derzeit zuwenige E-Autos verkauft. Daran sind die Hersteller aber selber schuld, weil sie die E-Mobilität nicht kapiert haben. Wer fette 3-Tonnen-SUVs mit 600 PS herstellt und die dann um 150.000 Euro anbietet, braucht sich nicht wundern, dass die Technologie nicht in die Breite geht. Das ändert sich gerade. VW und andere bringen das leistbare Elektroauto, die Chinesen sowieso schon. An dieser Stelle ist es jetzt auch einmal angebracht, einer medial sich längst selbständig gemacht habenden Erzählung entgegenzutreten, nämlich der von der technologischen Überlegenheit der chinesischen Elektroautos gegenüber den europäischen. Der neue BMW iX3 oder der Porsche Cayenne Electric sind selbst den besten chinesischen Podukten um Lichtjahre voraus. Okay, das sind teure, große Autos, die von der Ressourcenwahrheit her die Idee der E-Mobilität pervertieren. Aber sie zeigen den technologischen Stand, der in Europa erreicht wurde – wo nur leider das Denk-Prinzip herrscht, sich grundsätzlich klein und schlecht zu machen, egal ob politisch, militärisch, wirtschaftlich oder technologisch. Das Aufweichen einer Regelung, die schon beschlossen war und überdies in einem weit größeren Zusammenhang von Bedeutung ist, ist auch nicht gerade ein Zeichen von Stärke.


    Wolfgang Hofbauer



    Beim Frontal Crash sicher nicht, wenn man es so packt.

    Warum nicht? Ich zurre mein Board im Kofferraum mit einem Spanngurt fest. Dafür gibts Halteösen, die hat sicher auch der Tesla.


    Mal abgesehen von den berechtigten Einwendungen von acdipa, ist eine längere Fahrt zumindest für den Beifahrer wohl unerträglich. Und ein Gabelbaum wurde auch vergessen, sowie ein Mast für 3 Segel.. ich denke Windsurfen is nicht. Trotz der Lage vollen Karre.

    Ne Gabel kriegste da noch locker rein und Masten erst recht.

    JA, Ladungssicherung ist ein Thema, aber problematischer als Board, Segel und Gabeln, die ja schon neben den Vorn sitzenden angeordnet sind sind schwere Einzelteile, die einfach nur hinten aufliegen.
    Also: Decke drüber, Spanngurt drüber.

    hoffe du hattest genug keks dabei!

    Klar! Das war ne Verzweifelungstat. Hatte bei 12 kn gedacht: Werner, dat gait...
    Nicht das ich schon drölf mal in diese Falle getappt bin X/
    Was solls, netter Smalltalk mit gleichgesinntem Niederländer war ganz nett ;)

    Vor allem muss die Autoindustrie nicht aufgrund der aktuellen Wahlstimmung für nur 4 Jahre planen.

    Ich denke, der Markt wird das Regeln. In vielleicht 3-8 Jahren können wir mit E-Auto >1000 km am Stück fahren. Es wird E-KFZ mit gescheiter Anhängelast geben und es wird sich ein ordentlicher Gebrauchtmarkt entwickeln. Die Ladesäulendichte steigt stark an und die ehemaligen Diesel Fans (wie ich :redface:) werden ganz selbstverständlich ihr Auto beim Flanieren durch die Innenstadt wo es abgestellt ist aufladen. Ganz ohne Tankstelle oder Tankstop...

    Das da aktuell unbedingt was aufgeweicht wird ist politische Strategie. Dieseldieter ist Wähler. Und dem wurde von Kindheit an eingeimpft, dass das eigene KFZ das Ziel allen Strebens ist. Nur mit dem KFZ kann der Alltag geschafft werden etc. Da kann man nicht plötzlich und unerwartet (innerhalb von 15 Jahren) mal über ne alternative nachdenken ;-)

    Nein. Lies bevor du irgend was interpretierst. Ich habe den Sachverhalt hinlänglich beschrieben. Ein komplett ausgeschaltetes Fahrzeug stand in der Einfahrt, der Schlüssel lag im Haus. Der Rest darf gern selbstständig nachgelesen werden.

    Ich wollte dir nicht zu nahe treten,

    sondern eine mögliche Erklärung liefern.


    Du warst doch in der Nähe deines Autos. War dein Handy dabei? Ist das normalerweise gekoppelt? Wenn ja, dann verbindet sich das und übernimmt die Steuerung des Netzwerkplayers. Die Musik wird schonmal eingeschaltet, in freudiger Erwartung weil du ja schon in der Nähe bist?!


    Wie gesagt, nur ne Vermutung. Nix für ungut.

    Ich frage mich, ob genau so wie das sinnlose einschalten des Radios auch in den Fahrbetrieb eingegriffen werden kann. Das macht mir wirklich Sorgen

    Ich gehe davon aus, dass in diesem Fall Apple CarPlay der Täter war. Bei meinem Volvo verhält sich das folgendermaßen: Hatte ich vorher Musik am Handy laufen, z.B. im Haus oder so, dudelt das Radio des Autos los, sobald ich diesen entriegelt habe. Handy und Auto "finden" sich und das Handy legt da los, wo es zuvor aufgehört hat. Voraussetzung ist allerdings, dass das Auto entriegelt wird. Wenn ich abschließe hörts natürlich wieder auf.

    Zum sonstige "Firlefranz" im Auto: Ich find das klasse. Die neueren Autos fahren weitgehend von selber, was sehr entspannend und sicher ist. Die Zukunft wird autonomes Fahren sein, was den Verkehrsfluß verbessert und die Sicherheit erhöht. Der nächste Schritt ist dann eben, das man ein KFZ zur Haustür bestellt und dieses für seine Fahrt nutzt, was den ruhenden Verkehr reduziert und nicht mehr den Besitz eines eigenen KFZ erfordert.

    BOT: Welche Variotampen (fürs Trapez) sind denn aktuell so angesagt bzw 2026 ?


    Ich habe welche von Gun, und verstelle die auch sehr oft während einer Session, fürs Auge sind die aber nichts. Rein funktional und recht schwer.

    Ich nutze seit ein paar Jahren die Duotone. Allerdings sind die während der Fahrt schlecht zu verstellen, da der Clip sich bombenfest zieht. Man muss also ersteinmal kürzer ziehen, bevor die Taste zum Lösen gedrückt werden kann. Ansonsten: Lassen sich ohne Demontage des Endstücks montieren und sind durchgängig grau, was farblich immer geht :S

    PS: Basti_HH : bitte die Beiträge aus 2026 hier vor einfügen. Danke.

    Wenn sowas bahnbrechend neues wie ein NoCam Freerace Segel kommt, dann kann da auch schonmal drüber und drunter diskutiert werden :S

    Ich sehe das V8 eher als 2-Cam Freeride, nicht als 2-Cam Freerace.
    Eben weil es früher und nicht oben raus länger geht.

    Sehe ich auch so, das ältere H2 Racing war eher Freerace.

    Im "aktuellen" Freerace Segel Test der surf heißt es im Fazit zum V8:
    "Das NeilPryde V8 überzeugt im Test mit enormer Leistungsentfaltung und hoher Fahrstabilität. Trotz nur 2 Cambern vermittelt es ein sehr sportliches Race-Feeling. Das Segel kombiniert Kontrolle und Leistung für ambitionierte Windsurfer."
    Punkte im Bereich Freeride: 5 von 10
    Punkte im Bereich Freerace: 10 von 10

    Das H2 Racing war der Vorgänger der RS:Slalom / LT1 Serie mit 3 Cambern. Das H2 ist als Kombination aus den Serien V6 und V8 entwickelt worden. Mit mehr Tendenz zum V6, also Freeride. Das ist in der Folgesaison durch die Einführung vom H2 Racing korrigiert worden.

    Grundsätzlich sind die V8 der letzten Jahre ehr moderat raciger geworden, denn es gibt ja kein RS:Slalom oder LT1 mehr.

    Zur Positionierung der Segel V8/Speedster hats auch mal dieses Video von Nico_GER7 gegeben, in denen Robert Stroj die Designs erklärt.