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Carbon-Schrott - recycelbar ?

  • Ford Perfect
  • 12. Juli 2016 um 11:44
  • teenie
    Ex- Teebeutel
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    • 26. Juli 2016 um 15:42
    • #21
    Zitat von Dr. Spin Out

    Hausmüll geht bei uns vorschriftsmäßig zur "Thermischen Verwertung".
    Was meinst du, welche Verbrennungsbedingungen in einer Müllverbrennungsanlage bei den dort herrschenden 400 Grad und reichlich Sauerstoff-Zufuhr sind.
    Da will ich auch nicht in der Nähe sein.
    Geht dann ja alles in den Filter und weg ist es. Aus den Augen - aus dem Sinn

    Ich habe übrigens vor 45 Jahren oft GfK- und Carbon-Luftschrauben von Modellflugzeugen einfach auf einem Drahtgitter in den brennenden Bollerofen gehalten, um danach den Faseraufbau der Teile zu studieren.
    Hat es mir geschadet? Wer weis???

    mfg
    Dr. Spin Out

    Ob es dir geschadet hat bleibt müßig zu beantworten, fraglos ist aber dein Temperaturbereich völlig daneben (evtl. Varianten 'Kalte Rotte' o.ä. aussen vor)
    zudem unterschlägst du vollständig die sehr aufwendige Abgasnachbehandlung.
    Kunststoffe privat zu verbrennen ist zudem zurecht verboten, die Dioxine und Furane sind neben den NOxen nicht zu riechen, aber wirken ordentlich. Vom Feinstaub ganz zu schweigen...

    Nur mal so zum zwischendurch lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllverbrennung

    Grüße
    teenie

  • Dr. Spin Out
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    • 26. Juli 2016 um 18:35
    • #22

    Hallo teenie,

    ich habs mir mal durchgelesen.

    Die Carbonteile werden die eigentliche Verbrennung gar nicht erreichen, da das Harz schon mit Beginn der Entgasungsphase (250 - 900 Grad) zerfällt. Die 400 Grad Marke wird kein Teil erreichen, nur das Glas und das Carbon bleiben dann übrig. Ob die komplexen Vergasungsprodukte des Harzes in der Nachverbrennung abgebaut werden können weiß ich nicht, der Rest landet eben im Filtersystem.

    mfg
    Dr. Spin Out

  • User698
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    • 26. Juli 2016 um 18:50
    • #23
    Zitat von Dr. Spin Out

    ... Aus den Augen - aus dem Sinn

    Ich habe übrigens vor 45 Jahren oft GfK- und Carbon-Luftschrauben von Modellflugzeugen einfach auf einem Drahtgitter in den brennenden Bollerofen gehalten, um danach den Faseraufbau der Teile zu studieren.
    Hat es mir geschadet? Wer weis???

    mfg
    Dr. Spin Out

    aus den augen aus dem sinn - ja, leider leben wir oft danach, vielleicht ein bisserl zu oft.

    fasergehaltbestimmung haben wir auch gemacht, erst vor 30 jahren, bin halt ein bisserl jünger ;)

    wennst deine nase nicht in den kamin vom biollerofen gehalten hast wirds dir auch nicht geschadet haben, da waren harze und lösemittel damals wesentlich fragwürdiger.
    den bootsbauer bei dem ich als bub basteln durfte hats im endeffekt umgebracht, aber der war auch sehr sorglos.

    wollte nur drauf hinweisen dass die fasern im wesentlichen erhalten bleiben - nicht alle user haben eine bestimmung des fasergehalts gemacht ;)

  • Dr. Spin Out
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    • 26. Juli 2016 um 21:52
    • #24
    Zitat von c-bra

    ..... da waren harze und lösemittel damals wesentlich fragwürdiger.....

    Meine ersten Epoxi-Erfahrungen waren mit Harz Epicote und Härter Laromin. Man sagte, wenn du mit dem Finger mal in den Härter gekommen bist brauchst du ihn nicht wieder raus zu ziehen, er fällt sowieso ganz von alleine ab.

    ne schöne Zeit war das damals
    meint

    Dr. Spin Out

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