Posts by Thomas80

    Was sagt ihr zu folgendem Fazit für mich?:


    Nochmal die wesentlichen Schwerpunkte:

    • als Ergänzung zum 120l Freerider bei 65kg Körpergewicht
    • soll ein 93l F2 Rodeo (Freestyle) und ein 105l Tabou Rocket zusammenfassen
    • 70 % Binnen, 30% Küste, 50/50 über bzw. unter 6m² Segel
    • für für grundlegendes Wavesurfen an Ostsee, grober Chop, für Tage mit mehr als 4 Bft
    • zum Springen und Probieren von basic Freestyle (Airjibe, Spock)
    • auch mal Starkwind-Heizen

    Fahrlevel:

    • ganz gut: Wasserstart, Halsen, schnelle Wende, ChopHop
    • klappt hin und wieder: Heli-tack, Duck-Jibe,
    • erste Versuche: Wave hüfthoch, side-one mit 120l, basic Freestyle
    • Boarderfahrungen ab 85l Fanatic FSW aufwärts

    Boardparameter:

    • ca. 95 l ist zwar etwas viel für 65 kg, aber die Volumenreserve für grenzwertigen Wind ist mir wichtiger als Wave-agilität
    • PB + Truster um über das Finnensetup viel Vielseitigkeit in das Bord zu bekommen, PB-Finnen sind von 18 cm ... 36 da


    Als Neukauf kommen aus Budgetgründen nur der 3S+ 96 oder JP FSW 94 in Frage, ist aber schon grenzwertig bzw. darüber.


    Gebraucht:

    Severne Dyno, RRD FSW oder Goya one: klingt von euch alles vielversprechend, aber ohne entsprechende Angebote bleibts nur Theorie


    3S Classic - gibts ne mäßige Auswahl, aber fallen wegen Cutouts und Singlefin raus

    Zu den RRDs schreibst du ja

    Die immer wieder mal auftauchenden blkrbn (blackribbon) sind hab ich von einem Besitzer gehört nicht unbedingt so empfehlenswert, da sie zwar nochmal leichter, aber eben auch deutlich empfindlicher sind (da Sichtcarbon im UW, vor allem auch vor Kratzer).

    Wie schaut das denn bei Tabou aus bzgl. der Haltbarkeit aus? Beim 3S+ 96l ist der TEAM mit Carbon gerade mal 200g leichter als der LTD, der hat aber verstärkte Rails und einen zusätzlichen Foam-Stringer laut Webseite. Kann jemand was dazu sagen?

    Verstärkte Rails für grobes Handling und Transport, viellciht mal n rauer Einstieg am Spot?
    Der Foam-Stringer? Macht das Brett härter in längsrichtung? Für schwere Surfer bzw. hohe Sprünge?
    Und die 200 g Gewichtsersparnis bei TEAM, macht sich das so bemerkbar?

    tempograd, vielen Dank für den hilfreichen Post!!! :)
    Damit kann ich gut was anfangen.


    Zu den RRDs: Was genau bedeudet Y26, Y25 und woher weiss ich welche Version (V4, V5...) so ein Brett ist, falls man was gebrauchtes findet?

    Und ja, ich will bei PB-Finnen bleiben. Das schränkt die Auswahl ein wenig ein.

    Nach aktueller Recherche haben die Tabou 3S Classic Cutouts und Singlefin, die 3S+ keine Cutouts und Thruster.

    Ich halte die Tests grundsätzlich nicht für übertragbar, da Boards mit weniger Volumen in der Regel einen anderen Shape haben (wegen der meist anderen Bedingungen), eine andere Ausstattung und nicht nur skaliert werden. Zumindest, wenn der Shaper das seriös macht.

    Mhmm... :/ "Wenn der Shaper das Seriös macht"?
    Ist das nicht eine Frage der Philosophie der Boardlinie?

    Also ob ein Boarcharakter für verschieden schwere Rider versucht wird vergleichbar umzusetzen - oder - oder das Fahrergewicht als fix angenommen wird und je nach Wind/Segelgröße dann verschiedene Boardeigenschaften eingestellt werden?

    Woher weiss ich nun, welches der 95er Boards für mich das geeignetste wäre?

    Hallo zusammen,


    suche für meine 60...65 kg ein passendes FSW-Board. Habe da den JP FSW oder den 3S als Classic oder Plus im Auge. Da ich nicht direkt am Wasser wohne, sollte das Board auch mit nicht idealem Wind besonderer bei gemäßigtem Wave-Einsatz noch gut funktionieren (Richtung und Stärke). Dazu sollte es für grundlegende Freestylemanöver wie Airjibe geeignet sein und in Ostsewellen gut funktionieren.


    Welches Brett und wieviel Liter würdet ihr empfehlen?
    In 2023 gabs in der Surf einen Test für die 115er Klasse. Sind die Ergebnisse für die o.g. Kandidaten in anderen Volumen 1zu1 zu übernehmen?


    Besten Dank! :)

    Ich muss mir da dann aber auch angewöhnen beim Fußwechsel mit dem vorderen Bein weiter nach vorne zu steigen. Sonst drücke ich das Heck gewaltig ins Wasser und würge den Radius ab, wenn ich das Bein durchstrecke.

    Na bist du da noch im Gleitebn, kurz bevor du shiftest und dich das Segel hinterherzieht?

    Hast Du die Oberfläche danach ordentlich entfettet?

    Vielleicht war es ja das!? Schleifstaub hab ich schon sorgfältig runtergenommen. Aber extra nochmal entfettet nicht.

    Werde es nochtmal runternehmen, plan scheifen und jenachdem wie glatt es dann wird, wohl ne Schicht Filler-Grundierung drunterpacken.

    ...klingt ganz als parkst du ein, bist noch zu sehr auf Vorwind bzw. Raumwind und machst das Segel vor dem Wind und neben dem Board zu sehr zu. Anscheinend zuviel Druck auf der Segelhand sowie Segel zu weit in Lee platziert.

    Lösung:
    - lerne Schothorn voraus zu steuern
    - lerne Schothorn voraus aus der Halse zu fahren

    - lerne Switch (Fußstellung) aus der Halse zu fahren
    - lerne beim Shiften das Segel zu dir ins Kurveninnere zu holen, nicht zum Segel (kurvenaußen) zu lehnen und da wollen das Segel zu greifen

    Segel zu weit abgelegt bzw. Mast zu weit von Körper weg -> platscht gern ins Wasser
    vor dem Schiften Masthand zum Mast (!), Mast zur Schulter ziehen, was aber schlechter geht, wenn man "hinten drin sitzt" bzw. tief hängt. Knieschub hilft!

    Selber herausfinden durch Extremübungen:
    a) zur Halseneinleitung Segel überziehen, Schothorn übers Heck des Brettes, carven mit abgelegtem Segel bis Stillstand (also den Anfang eines Down-Carve 360)

    b) Halse bis Schothorn voraus wie beschrieben fahren, nicht schiften sondern zweite Halse auf ursprünglichen Kurs zurück

    Höchstwahrscheinlich wirst du a) oder b) hinundwieder nicht zuende fahren, zwischendurch abbrechen, irgendwas neues machen und das hilft plötzlich Halsen besser zu verstehen.

    Und Geduld! Viele Wiederholungen bei gleichen Bedingungen. Oft, oft, oft! Nicht erst am Ende der langen Freeridegeraden ;)