Posts by Johannsen

    Ich habe einen Satz 2018er, die letzten mit 4 Cambern und 8 Latten (7,1 6,2 und 5,6)


    - die Segel werden oft als schwer beschrieben, wie ist das heutzutage?

    die 2018er fühlen sich nicht schwerer als vergleichbare Segel anderer Hersteller aus dem Jahr an. Tendenziell ist die Gabel etwas kürzer.


    - die Segel werden oft als extrem powervoll und direkt beschrieben, und das, obwohl das Segel anscheinend nur drei anstatt vier Cambern hat. Ist das immer noch so? Haben die drei camber noch andere Auswirkungen?

    2018er sind kraftvoll und direkt. Vor allem auch das 7,1er, aktuell wohl mein Lieblingssegel. - danach gab es durchgehend nur noch 3 camber und 7 latten. Haben so angeblich noch mehr Power unten raus


    Die Masttasche ist ja trotzdem noch riesig.

    Ja. Wenn du reinfällst heißt es schnell sein, sonst schluckt die dutzende Liter


    - sind die ac1 Segel, wie teilweise beschrieben, durch Gewicht/… im Handling schwerer als andere Slalomsegel? Was wäre so ein Vergleich beim Handling? Bisher wurde der Vergleich zu Gun gezogen.

    Klar - das tiefe Profil rutscht beim Halsen nicht von alleine auf die andere Seite, da muss man schon beherzt dichtnehmen. Softer im handling gelten die Membransegel (North und Avanti), sind aber deutlich teurer.


    - wie sieht es mit Haltbarkeit aus?

    Kann nichts schlechtes berichten. Vernünftige Materialwahl und Verarbeitung. Ein Latte musste ich kürzen, was mich auch zum wichtigsten Punkt bringt. Der Kundenservice bei Point 7 ist vorbildlich. Ich habe mich mit dem Problem an deren info-Email gewandt und hatte eine Stunde später schon zwei Emails im Postfach, ein Teamrider bot sogar an, sich bei Gelegenheit das Segel persönlich anzuschauen (obwohl es ein 6 Jahre altes Segel war, das ich gebraucht gekauft hatte). Am Ende war das Problem gelöst und ich glücklich mit dem Segel auf dem Wasser.

    Hallo,

    ich suche eine kleine Slalomfinne. In meinem Manta 98 (61cm breit) fahre ich aktuell eine 33,5er Z-Fins SL. Die läuft mit 6,2 und 7,1 ganz gut. Beim 5,6er merke ich allerdings, dass das Board nervös wird, bevor im Segel volle Power anliegt. Mastfuß nach vorne bringt dabei kaum etwas.

    Ich dachte also an etwas kleineres und kontrollierbareres. Habe diverse Finnentabellen gecheckt, empfohlen werden 30-32cm für diese Brett/Segelkombination.

    Mit dem 6,2er läuft die 33,5er sehr gut, Kontrollprobleme gibt es eigentlich nicht. Ich dachte daher wirklich an eine Finne exklusiv fürs 5,6er. Hat jemand Tipps? Sehr gerne fahre ich in einem größeren Brett eine Hurricane SR7 - evtl. wäre die in 31 etwas? Oder ist ein Schritt von 2,5cm einfach zu groß? Wären minus 1,5cm auf 32 besser?

    Welche Finnentypen und Marken sind im Starkwindbereich noch empfehlenswert?

    Hatte Ion Variotampen 28-34. Die sind nach rund 2 Jahren gerissen. Die Klemme aus Kunststoff hat gehalten, obwohl sie sich teils verbogen hat (was dazu führte, dass ich zum längen erstmal rabiat dran zerren musste um sie zu öffnen)

    Die Klett-Montage (Travel System ohne Endstück-Demontage) ist natürlich praktisch, hat sich bei mir auf dem Wasser aber mehrmals gelöst.

    Insgesamt bin ich damit nicht zufrieden, erst recht nicht zum Preis von 50 Euro pro Paar.

    Bin jetzt auf Unifiber umgestiegen. Mit Edelstahlklemmen (auf dem Wasser deutlich leichter verstellbar), größerem Verstellbereich 28-36 und durchsichtigem Schlauch, dann hat man den Tampen besser im Blick. Montage ist etwas fummeliger da Schlingen-System, dafür geht es aber nicht auf. Deutlich günstiger als Ion. Aktuell meine Empfehlung für ambitionierte Surfer.

    Kfz Verbandskasten und dazu extra Desinfektionsmittel.

    Saubere Wunden heilen schneller. Mein Favorit ist Mercurochrome, das mit dem roten Deckel.

    Bei Schnitten oder Platzwunden lieber rechtzeitig zum Arzt und nähen lassen als danach eine Antibiotikakur oder Infektion.

    Aber eigentlich stimmt es doch wirklich : für die meisten Surfer sind die Unterschiede kaum erfahrbar. Das Problem steht doch fast immer auf dem Board.

    So kann man aus Profi-Perspektive natürlich denken.

    Meine Erfahrungen sind da völlig andere: Gerade Surfer mit nicht optimaler Technik sind oft ziemlich gut darin, Schwächen im Designkonzept von Segeln oder Boards zu finden. Und dann zu sagen, das eine ist Mist, das andere top.

    Und um genau die sollte es den Brands und den Magazinen gehen, denn die meisten von denen sind relativ neu im Sport, motiviert und bereit Geld auszugeben.


    Ich kenne einige der getesteten Boards aus früheren Jahrgängen. Interessanterweise decken sich meine Erfahrungen immer noch weitgehend mit der im Test beschriebenen Charakteristika. Die waren alle "irgendwie gut" aber auch oft sehr unterschiedlich. Insofern kann wer blind kauft auch in dieser Testgruppe ziemlich weit danebengreifen.

    Die leider hier nicht so toll beschriebenen Knackpunkte bei 95 Liter Boards sind oft Eignung für große Segel (Patrik top, Goya, Quatro eher nicht so) und Eignung für Neulinge in der Volumenklasse (Fanatic/Duotone macht vor wie es geht, Kode laut Test nicht so gut, Dyno laut Test gut geeignet). Dass das nicht deutlich in den Tests beschrieben wird und nur von alten Hasen zu entziffern ist, verstehe ich nicht. Denn die Brands haben zu ihren Boards ja ein Konzept, die Shapes haben sich kaum verändert und Stärken und Schwächen sollten intern bekannt sein.

    Hallo,

    es gab mal eine Zeit, da haben sich ganz viele Marken im Endeffekt zwei Slalom-Linien geleistet. Eine für schwere Fahrer (85, 70 und 62) und eine für leichte (79/75, 65 und 59).
    Bei Profis geht es auch darum, vom Board genug Lift zu bekommen um richtig schnell zu werden. Aber nicht alles, was Profis machen, macht auch für Amateure Sinn, die einfach Spaß haben möchten.

    Dein anvisierter 67er wird wahrscheinlich mit 7qm den Sweetspot haben und ein 7,8er noch tragen. Ein 8,6er mag bei 75kg darauf noch funktionieren. Richtig viel Sinn macht es für maximale Leistung aber nicht. Ich fahre z.B. mein 8,4er auf meinem 116er Manta, weil es mir Spaß macht, manchmal früh aufs kleine Brett zu steigen und/oder Lust auf ein paar slingshots habe. In einer Rennsituation wäre das aber nicht konkurrenzfähig, weil das Board nicht genug Lift gegen das 8,4er Warp aufbringen kann und im Durchschnitt zurückfällt.

    Insofern würde ich sagen die Frage ob 67 oder 73 ist bei Hobbysurfern eher eine Typfrage und worauf man Lust hat.

    Konnte die ConceptX heute kurz antesten. Sind auch auf dem Wasser angenehm weich und komfortabel, toll für barfuß. Form halten sie auch relativ gut. Ich musste sie für meine Füße etwas weiter einstellen und bin dann bei einer Halse nicht raus gekommen - ich denke das Neopren muss sich noch etwas weiten, dann gibt sich das, denke ich.

    Wer nicht mit Schuhen fährt oder kleine Füße hat, kriegt hier auf Anhieb eine schöne Schlaufe zum fairen Kurs.

    Das heißt dann also, dass man ruhig unterschiedliche Marken fahren kann, weil die Charakteristika der Bretter einer Marke sowieso auch unterschiedlich sind, oder wie?👍🏼

    Ja, ich mache das gerne so. Ich habe zwar zwei Mantas (61 und 71), aber die Charakteristik ist so unterschiedlich, da könnte ich als kleines Board auch was anderes fahren und hätte wahrscheinlich als Hobby Surfer keinerlei Nachteile

    Ehrlich gesagt kann ich bei den aktuell ausgelieferten Schlaufen bis auf Kleinigkeiten keinen marginalen Unterschied erkennen. Schlaufen montiere ich einmal und stelle diese einmal auf meine Bedürfnisse ein - ✅

    Ich finde da gibt es eine Menge objektiver Unterschiede die das Nutzererlebnis definitv beeinflussen. Material (Yulex oder neopren oder Leichtschlaufen, klebt der Fuß, rutscht er, kleben die Schuhe?), Schnitt, Polsterung vs. Direktheit, Skalen, Verschraubung, Eigenkreation z.B. von Naish, RRD liefert mit Dakine Primos, Fanatics waren stärker gepolstert als Tabou. Bei manchen Schlaufen kann wenn es doof läuft scharfkantiges Plastik offenliegen oder sich den Weg freireiben, hängt auch von der Einstellung ab (Dakine Primos), gibt auch Tricks das zu verhindern.

    Manche Schlaufen lassen sich nur mühsam eng einstellen, andere gehen schlecht weit. Manche surfen im Winter mit dicken Schuhen, im Sommer barfuß oder dünnen Füßlingen oder teilen sich Boards, da ist Verstellkomfort ein Thema.

    Insofern finde ich den von milamber angestoßenen Thread ziemlich sinnvoll.

    Dies - Unterschiede sind zwischen den Volumenklassen bei Slalomboards definitiv hoch, auch innerhalb einer Marke.

    Ist ja eigentlich auch kein Wunder, weil sich der Einsatzbereich stark verändert. 85er Boards fahren völlig anders als ein 61er Board.

    Ein Vorteil wenn man die gleiche Board-Marke hat: Footpads und Stance auf der Kante sind idr relativ ähnlich.


    OT: Bei Slalomsegeln würde ich versuchen möglichst bei einer oder zwei Marken zu bleiben, Trimm- und Segelkonzepte bleiben da meiner Erfahrung nach relativ ähnlich.

    Hallo, habe mir nun conceptx Schlaufen gekauft, 4 für 55€.

    Erster Eindruck ist sehr positiv, auch bei Montage und "Anprobe". Sind auf jeden Fall sehr gut gepolstert, gefühlt dicker als die Dakine Primo. Da kann man zu dem Preis definitiv nicht meckern.

    Habe sie auf meinem mittleren Slalomboard montiert und komme am Montag nach der Arbeit hoffentlich zum testen. Mals sehen, ob sie nicht vielleicht sogar zu indirekt sind.