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Beiträge von mweidner

  • Fuselage

    • mweidner
    • 2. Mai 2022 um 11:01

    Moin, auch wenn der Post schon älter ist hab ich ihn jetzt erst gesehen. Meine Erfahrungen zu dem Thema:

    Als windsurf Foil nutze ich schön seit Jahren das Slingshot Hoverglide i76 (als Set gekauft).

    Zum Wingfoil kam dann noch diverses Gong Material dazu. Da die Slingshot Flügel imho extrem teuer waren und dort auch keine wirklichen High-Aspekt Foils dabei waren hatte ich mir eine Fuselage aus ALU Vollmaterial gebaut:

    Gong Flügel auf Slingshot Mast (müsste aber auch mit dem normalen GONG Mast gehen - dann nur anderes Lochbild 3 x M6 statt 2 x M8). Der SLingshot Hoverglide Mast sitzt "press" auf der Fuselage. Ich habe bis heute nciht verstanden weswegen Gong da eine extra Aussparung hat - die bringt meiner Meinung gar nicht - nur Nachteile.

    Für alle die meinen sie kämen den großen dicken Flügeln leichter oder besser ins fliegen: Forget it!! Das macht keinen Spass. entweder ist das Segel zu klein für Leichtwind oder Ihr seit mit größerem Segel auf dem Flügel schnell überpowert, weil das Foil zu geringen Top Speed hat.

    Interessante Flügel von Gong zum Windsurfen sind nur die Veloce Serie - die hat guten Top Speed und kommt auch halbwegs früh raus. Allerdings sind verglichen mit den einfach zu fahrenden Windsurf-Foils von Slingsht (i76) oder Starboard (Supercruiser) etc auch nicht so easy stabil.

    Für alle die schneller Windsurf-Folien wollen sind die genannten Gong Flügel ohnehin zu langsam

    Versucht lieber einen der beiden genannten Foils günstig gebraucht zu bekommen - das macht dann mehr Sinn und spass.

  • Wing und/oder Windfoil

    • mweidner
    • 25. August 2021 um 16:27

    Hallo, würde gerne das Thema nochmal aufleben lassen.

    Im Speziellen geht es um die Version des RRD Pocket Rocket Y26. Ich bin selber seit Dezember 2019 das Pocket Rocket Y25 (also erste Version) mit dem Slingshot Infinity 76 ausgiebig gefahren, gehalst, geprungen. ab Herbst 2020 dann mit einem Gong Curve Foil als Wing-Foil Board. Alles ging bis auf den relativ weiten Stance (abstand der Schlaufen vorne hinten sehr gut - bin selber 1,85m). die äußeren Schlaufenpositionen habe ich nie benutzt - die braucht kein Mensch da kann man sich mit Foil beim Ankanten am Wind auch auf die Rails stellen

    einziger Nachteil mit Wing sind wie 'Maka 2009' erwähnt hat die fehlenden Schlaufen Optionen beim Wing-Foilen (geht theoretisch aber mit Performance - Einbußen). Als Leichtwindboard (selber 75) mit Wing war die Y25 aufgrund des einfachen Shapes ohne Schnick-Schnack imho unschlagbar. Mit Windsurfsegel ließ es sich aufgrund der Scharfen Abrisskanten gut anpumpen.

    Mir wurde das Board nun gegen die neue Version Y26 ausgetauscht. Am kompletten Unterwasserschiff hatte sich der Lack gelöst.

    1) Die Neue Version kommt mir von der Volumenverteilung etwas verändert vor, d.h. mehr Volumen in der Mitte statt hinten, eher Winglastig

    2) die Kanten sind nun komplett bis nach hinten abgerundet. bei Touch-downs ist das ein bisschen komfortabler aber insgesamt speziell im Windsurf-Foul Modus fehlt beim anpumpen ziemlich der Grip

    3) Schlaufen: Y25 Version hatte jeweils 3 Positionen innen und aussen. Die Y26 Version hat vorne aussen und mittig sowie hinten aussen eine Position. Innen fehlt die hintere Schlaufeninserts komplett. Kann das sein?

    4) Stand-Pad: Y26 im hinteren Bereich extrem rutschig. In Verbindung mit der fehlenden mittigen Schlaufe ist das komplett unverständlich. Ich vermute da kam einem Designer der längliche Belag stylischer vor und deswegen rutscht man nun ab und an weg. Unverständlich.

    5) scharfe Abrisskante ist nun eine 45° Schräge. Weiß nicht ob das was bringt - es macht die Gleitflöche des Boards aber kürzer. gefühlt büsst man hier auch Leichtwindeistung ein

    Laut Marketing RRD soll das Board strapless gefahren werden - ok. Hatte ich auch zum Schluss mit der alten Version gemacht solange nicht gesprungen werden sollte. Das Umschrauben zwischen Wing und Windsurf Modus war mir zu stressig.

    Ausserdem wirbt RRD für fahren ohne Trapez... ok. Geht, mach mir aber selber keinen spass, denn genau im Ankanten und Höhe ziehen zwischen den Manövern lag einer der Vorteile des rel. breiten Pocket Rockets.

    Die hinteren Fussschlaufen sind zudem so weit aussen, dass die ohne Trapez überhaupt nicht funktionieren. Dies in Kombination mit Punkt 5 (weniger Leichtwind-Performance) widerspricht eigentlich dem fahren ohne Trapez da man tendenziell ja ein größeres Segel braucht. Auch komisch.

    Kann der ein oder andere evtl. die Einschätzungen bestätigen?

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