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Beiträge von Martin RO

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 17. September 2019 um 13:39

    Missverständnis: Ich werde die gebrochenen beiden Latten flicken. War die Stelle oben mit "Werde diese jetzt mal bestellen und Kleben / Nieten / Laminieren / Schrumpfen ;)".

    Die vollständige dreiteilige Original-NP-Ersatzlatte wäre mir keine 140,- € wert (Preisangabe von Rüdi).

    Dagegen sind ja selbst die Tuninglatten aus Belgien (4 Stück zu 399,- €) ein Schnäppchen.

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 17. September 2019 um 12:43

    @ Totti: Heikles Thema mit dem Bezug über einen Fachhändler! Wenn man Segel gebraucht von privat gekauft hat, wird man in Süddeutschland bei den Händlern noch nicht mal als C-Kunde behandelt bei der Frage nach Ersatzteilsupport.

    User5120: Das längste Lattenstück, dass leider mittig gebrochen ist, hat 1550 mm Gesamtlänge. Dieses kriege ich aus meinem alten Lattenfundus nirgendwo raus, weil zu lang. Wenn du da ein passendes Stück hast, gerne! Wenn ich 140,- € für die Original-Segellatte höre, stelle ich mich gerne 3 Stunden in die Werkstatt und baue mir die Segellatte aus höherwertigen gewickelten Carbontubes selbst!

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 17. September 2019 um 10:10

    Nachtrag zum Thema Lattenbruch am EVO9:

    Der Segelhersteller hat sich trotz freundlicher Anfrage beim Customerservice seid 7 Tagen nicht zurückgemeldet.

    Somit scheidet der Austausch gegen Original-Ersatzteile (neben der anscheinend dürftigen Haltbarkeit) aus - also selbst bauen / reparieren.

    Habe dann gestern die Lattenkonstruktion genauer angeschaut: Angefangen am Camber geht es mit einer beidseitig keilförmig angeschliffenem Glasfaser-Rundstab.

    Dieser steckt 4 cm in einem Carbontube mit den Abmessungen 10,5/8,5mm. Die Verbindung ist mit einem Klebstoff und teilweise mit einem Glasfaser-Niet gesichert. Der Klebstoff lässt sich durch erwärmen mit einer Heißluftföhn gut lösen. Auf dieses mittlere Carbonrohr ist hinten ein dickeres Carbonrohr mit den Abmessungen 13/10,5mm aufgeschoben; der Einstand beträgt auch hier 4 cm. Die Verbindung ist mit zwei Edelstahl-Nieten gesichert, innenseitig mit dem gleichen thermoplastischen Klebstoff gesichert und außenseitig mit Glasfasermatte dünn überlaminiert. Sämtliche Verbindungen sowie der vordere Glasfaser-Rundstab sind mit dünnem schwarzem Schrumpfschlauch überzogen. Dabei handelt es sich nicht um die weichelastischen Schrumpfschläuche, die ich als Kabelüberzüge für Elektrokabel einsetze, sondern um wesentlich dünneres und härteres Material (weiß jemand die genaue Bezeichnung dazu und evtl. eine Bezugsquelle?).

    Gebrochen ist jeweils das mittlere Carbonrohr, somit müssen beide Verbindungen (vorne zum Glasfaser-Rundstab und hinten zum dickeren Tube) geöffnet und später wieder hergestellt werden.

    Die vorstehend genannte Bezugsquelle (http://www.shop1.r-g.de) hat leider keine Carbonrohre mit dem genauen Durchmesser, weiterhin werden die gewickelten Rohre nicht in 2 m angeboten.Somit bleibt nur das "pullwinded 10/8mm" Rohr (CFK-Rundrohr -PULLWINDING- (Ø 10 / 8) x 2000 mm). Werde diese jetzt mal bestellen und Kleben / Nieten / Laminieren / Schrumpfen ;)

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 16:35

    Anbei noch den Link, die anderen Videos sind dann einfach zu finden...

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  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 15:15

    Da gibt es von Ben Proffitt (youtube - windsurf TV) drei Folgen, bei denen er mit Profi-Slalomfahrern deren Setup bespricht.

    Zum Schluss der Videos werden die Profis auf das Thema "Lattentuning" angesprochen. Sparsam gucken ja, zugeben tut das da keiner.

    Für mich als Hobby-Racer wird das dann wirklich zu kompliziert; mit Board, Segel, Finne habe ich schon ausreichend zu tuen.

    Wenn dann mal guter Wind ist, habe ich keine Lust, Zeit am Strand mit Tuning / Vergleichsmaßnahmen zu verbringen.

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 09:40
    Zitat von Martin RO

    Genau den Link habe ich gebraucht - werde da mal einen Lattensatz anfragen. :thumbup:

    Hab grade auf der Seite gelesen, dass die Kosten für die 4 unteren Latten bei 399,- € liegen.

    Ist bestimmt OK, da viel Know How, Entwicklungs- und Handarbeit drinsteckt.

    Die Kosten sind für ein neues Segel noch irgendwie zu begründen; bei einem 2 Jahre alten Segel allerdings wirtschaftlich unsinnig.

    Werde dann die "DIY" Variante wählen!

    Vielleicht gibt es ja jemanden im Forum, der die Originallatten des EVO9 9,4m² ausgetauscht hat und den Lattensatz nicht mehr braucht?

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 08:31

    Genau den Link habe ich gebraucht - werde da mal einen Lattensatz anfragen. :thumbup:

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 07:57

    Gehen wir mal analytisch ran: Bisher bin ich ca. 15 Segel mit drei oder mehr Cambern gefahren. Dass ab und zu mal eine Latte bricht, ist absolut OK.

    Lattenpest dann bei dem neuen Segel (was übrigens Leistungs- und Handlingmäßig verdammt gut funktioniert).

    Somit sollte bei einem Wechsel des Segels eine relativ große statische Chance bestehen, eines ohne die Lattenprobleme zu bekommen.

    Es gibt doch zumindest eine Firma, die Tuninglatten anbietet (hat jemand den Namen / die Adresse?). Bei einer neuen Bestückung der unteren vier Latten des Segels, also im Camberbereich, sollte dann doch eigentlich auch Ruhe sein?

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 11. September 2019 um 07:40

    Hallo Rüdi,

    das ist ein guter Tip mit dem Austausch des Mittelstücks.

    Dann werde ich mich mal mit der Verbindung der einzelnen Lattenteile auseinandersetzen.

    Auch der Link zu dem Webshop ist super.

    Die Ersatzrohre werde ich wahrscheinlich im Drachen-Selbstbauladen bekommen; Carbonrohre sind dort in allen Stärken verfügbar.
    Da die Racesegel andere Segelmarken anscheinend kein Problem mit den Latten haben, wäre dann nur ja ein Wechsel eine dauerhafte Lösung...

    @Totti: Danke für den Tip mit dem Freeriden; leider muss ich noch mit dem GPS rumfahren ;)

    MfG, Martin

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 10. September 2019 um 14:08

    Hallo Aurum,

    die Biegung im Bereich der Carbon-Tubes weist keinen besonders kleinen Radius auf, ist aber deutlich sichtbar.

    Separat austauschen lässt sich in den Originallatten nichts, die Einzelteile sind an den Übergängen laminiert.

    Sonst könnte ich ja relativ einfach auch Ersatz-Tubestücke einpassen.

    Wenn die Latten aber weiterhin so schnell brechen, muss ich wirklich mal andere Materialien ausprobieren.

  • Latten entspannen?

    • Martin RO
    • 10. September 2019 um 12:32

    Sers,

    habe eine Frage zum Thema Lattenbruch / Bruch Carbontubes:

    Ich fahre seit Jahren mit großen NP Cambersegeln rum (NP RS Slalom 9,5 II, III, IV, VI), ohne nennenswert häufige Defekte.

    Seit kurzem habe ich auf ein ein NP RS Racing EVO 9 in 9,4m² umgestellt, dass ich gebraucht erworben habe.

    Der Verkäufer des Segels (Privatmann, kein Regattafahrer) meinte schon bei der Übergabe, dass die längste Latte geflickt sei und ich da aufpassen müsste.

    Erster Einsatz: Diese Latte bricht - OK.

    Neue Latte (original von NP) besorgt und eingebaut. Im ersten Surfurlaub bricht mir bei insgesamt 4 Einsätzen die neue Latte und die unterste Latte.

    Ein anderer Besitzer eines EVO 9 sagte mir, dass er nie ohne zweiten Lattensatz und Reparaturset in den Urlaub fährt.

    Bei den Brüchen sind auch nie die vordersten Segmente der mehrteiligen Latten betroffen, sondern die mittigen dicken Carbontubes.

    Momentan bin ich etwas ratlos und versuche es mit folgenden Erklärungsansätzen:

    1) allgemeines Problem dieses Segels bzw der verbauten Carbotubes ...

    2) Segel für 2 Stunden in der Sonne trocknen lassen ...

    3) Camber bzw. Segelbauch am Strand von Hand auf die andere Seite drücken

    4) Segel in "bauchiger" Einstellung des Trimmsystems bei Halse umschlagen

    Hat da jemand auch Erfahrungen mit oder einen Tip für mich, wie ich die Lattenbrüche verhindern kann?

  • Naish Starship 115L, 2014 weichgetreten - bitte um Erfahrungswerte wg Reparatur

    • Martin RO
    • 1. Februar 2016 um 19:54

    PU Leim ist bei Industrie und Handwerk auch der "Alleskönner"; Verleimung unterschiedlichster Materialien und Holzarten mit vielen Inhaltsstoffen: PU-Leim hält alles fix zusammen. Kleiner Tip: An den Händen hält der auch wie der Teufel. Daher Handschuhe anziehen; der Härteranteil (Isocyanat) ist ziemlich giftig...

    MfG, Martin

  • Verbindung eines zweiteiligen Masts reparieren?

    • Martin RO
    • 30. Januar 2016 um 17:02

    Hi Teenie,

    die Masten siond natürlich nicht alle so extrem locker. Nur wenn ich einmal dran bin, dann halt gleich alle bearbeiten.

    Das mit der hohen Anzahl ergibt sich aus einer kompletten Ausrüstung mit 5 Masten, die ich übernommen habe.

    Letztes Jahr durfte ich 1 km im Neusiedler See und 2 km im Mittelmeer schwimmen; positiv betrachtet ist das ja auch ein gutes Training.
    Surfer Triathlon halt: Surfen - Schwimmen - Laufen.

    MfG, Martin

  • Verbindung eines zweiteiligen Masts reparieren?

    • Martin RO
    • 30. Januar 2016 um 10:23

    Danke für die Antworten, ich hatte schon was in der Art befürchtet - eine schöne Arbeit für lange Abende!
    Der Tip mit dem 50 gr Gewebe ist super, ich werde mal beim Kajakbauer um die Ecke vorbeischauen.
    Da ich momentan drei Masten mit dem Problem habe, sollte ich mir eine Art Drehbank für die Unterteile basteln; dann gehts mit dem Runterschleifen schneller ;)
    Eine Frage noch: Wenn ich jetzt mit einem nicht reparierten Wackelmast aufs Wasser gehe bedeutet das nur ein Problem mit der Biegekurve (Mast zu wenig Vorspannung) oder auch gleich eine "erhöhte Mastbruchgefahr"? Geschwommen bin ich letztes Jahr genug ...
    MfG, Martin
    (Der schon mal das Epoxidharz suchen geht...)

  • Verbindung eines zweiteiligen Masts reparieren?

    • Martin RO
    • 29. Januar 2016 um 16:17

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum und möchte mich erst mal für die vielen informativen Themen bedanken.
    Bisher habe ich das Forum immer nur als Gast besucht; jetzt habe ich tatsächlich auf eine technische Frage zum Surfmaterial keine Antwort gefunden:

    Ich kaufe meine Masten aus Preisgründen meistens gebraucht. An einigen Masten sind die Steckverbindungen der beiden Mastteilen abgenutzt (durch Sand, Salz, etc), so dass sich bei fest stehender Base das Top bewegen lässt.
    Ist zwar nicht viel; beim am stärksten betroffenen Masten kann die Topspitze bei fest stehender Base um ca. 5 cm bewegt werden.
    Ich habe bei einem Mast schon mit mehreren Lagen Klarlack gearbeitet, bis die Verbindung wieder passte.

    Hat da jemand Erfahrungen, wie man das professionell nacharbeiten kann? Dann ist der Winter für mich als Süddeutschen Binnenseesurfer nicht vollständig surftechnisch überflüssig...

    MfG, Martin

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